Seitdem wir hier sind, war heute das Wetter das erste Mal so, wie wir es eigentlich erwartet hatten. Es war bewölkt und hat zwischendurch immer mal wieder geregnet. Glücklicherweise sind wir nicht aus Zucker und somit konnten wir trotzdem ohne Probleme nach Arrowtown und Glenorchy fahren.
Dort haben wir unterschiedliche Landschaften angeschaut und insbesondere bei Glenorchy ist uns aufgefallen, dass das Wasser im See auch bei schlechtem Wetter eine irre Farbe hat. Sie leuchtet zwar nicht ganz so, wie bei Sonnenschein, aber der See ist trotzdem genial blau.
Auch sonst waren die Landschaften selbst bei diesem Wetter beeindruckend. In Arrowtown sind wir dann auch ein wenig durch den Arrowriver gewatet. Das Wasser war eisig kalt, aber irgendwie war das toll dort. Die Luft war glücklicherweise auch nicht allzu kalt, so dass wir nicht frieren mussten.
Insofern lässt sich nicht allzu viel zu diesem Tag sagen, außer dass es hier auch mit schlechterem Wetter unglaublich schön ist.
Donnerstag, 29. Januar 2009
Mittwoch, 28. Januar 2009
Mavora Lakes und Queenstown
Als Fahrt stand heute nur der Weg von Te Anau nach Queenstown an. Und da das nur etwa 2 Stunden Fahrt sind, haben wir beschlossen noch bei den Mavora Lakes vorbeizufahren. Bevor wir das allerdings machen konnten, mussten wir zunächst die AGB von unserer Autovermietung genau studieren. Das Problem besteht nämlich darin, dass diese Seen nur über Schotterstraßen zu erreichen sind. Die Autovermietungsfirmen sind im Allgemeinen nicht sonderlich begeistert, wenn man Autos auf solche Strecken lenkt, da ja viele Steine hoch geschleudert werden und damit durchaus Schäden am Auto hervorrufen können. Nun besagen die AGB zum Glück, dass man nur auf versiegelten oder gut Instand gehaltenen Straßen fahren darf. Da steht ein „ODER“. Wir haben auch direkt bei der Motel-Besitzerin mal nachgefragt, ob sie sagen würde, dass die Straße in einem guten Zustand gehalten wird und sie hat das bejaht. Auch sonst war das halt überall ausgeschildert und somit sollte die Straße auch in einem guten Zustand sein. Damit haben wir unserer Meinung nach nicht gegen die AGB verstoßen und sind ganz dreist die 40 km zu den Seen gefahren.
Diese Seen bestehen aus zwei Seen, wobei der eine südlich und der andere nördlich liegt und daher dann auch an der Himmelsrichtung unterschieden werden. Man muss es ja auch nicht zu kompliziert mit der Benennung machen. *grins* Abgesehen davon, dass dort verschiedene Herr der Ringe-Szenen gedreht wurden (wie z.B. der Eingang zum Fangorn, der brennende Scheiterhaufen der Orks und Uruks, die Verabschiedung der Gefährten aus Lothlorien und die Stelle, wo sich die Gemeinschaft auflöst), sind diese Seen auch einfach unglaublich hübsch. Dort sind wir dann auch eine Weile entlang flaniert, bevor wir uns wieder auf die Schotterstraße in Richtung Queenstown begeben haben. Fotos haben wir da natürlich auch wieder in Massen gemacht.
Der Weg nach Queenstown ging dann auch relativ fix, so dass wir am frühen Nachmittag in unserer Unterkunft einziehen konnten. Die Unterkunft ist unglaublich günstig und, wie wir bei der Ankunft festgestellt haben, eigentlich mehr für Leute gedacht, die hier eine Weile leben, bevor sie eine eigene Wohnung haben oder einfach nur für kurze Zeit hier arbeiten. Und die freien Räume werden dann halt als Backpacker-Räume vergeben. Das ist echt ok.
Den Nachmittag haben wir dann genutzt, um Queenstown anzuschauen und Tourflyer zu studieren. Die Stadt selbst ist ziemlich klein und auch wenn sie quasi die Abenteurerstadt ist, gibt es auch einige ruhigere Ecken. Man wird immerhin nicht ständig von Leuten angeschnackt, ob man nicht Paragliding, Skydiving, Bungeejumping o.ä. mit der Gesellschaft XY mitmachen will. Man hat zwar tatsächlich alle Möglichkeiten hier Extremsport zu betreiben aber man muss es wirklich nicht. Der Hafen der Stadt ist auch recht süß und man kann hier endlich mal mehrere Restaurants finden, wie wir sie von zu Hause gewöhnt sind. Unglaublich. Julia hat hier auch gleich salziges Lakritz gefunden, nachdem es bisher in keinem anderen Süßigkeitenladen zu finden war. Endlich, nach fast 3 Monaten. (Und ja, Julia hat das schon in Darwin gesucht und seitdem bei fast jedem Süßigkeitenladen nachgefragt ...)
Morgen haben wir uns dann die Besichtigung von einigen Drehorten rund um Queenstown auf eigene Faust vorgenommen. Mein GPS funktioniert jetzt ja und im Location Guide (der uns hier zufällig nachgelaufen ist *hust*) stehen diese GPS-Koordinaten drin.
Diese Seen bestehen aus zwei Seen, wobei der eine südlich und der andere nördlich liegt und daher dann auch an der Himmelsrichtung unterschieden werden. Man muss es ja auch nicht zu kompliziert mit der Benennung machen. *grins* Abgesehen davon, dass dort verschiedene Herr der Ringe-Szenen gedreht wurden (wie z.B. der Eingang zum Fangorn, der brennende Scheiterhaufen der Orks und Uruks, die Verabschiedung der Gefährten aus Lothlorien und die Stelle, wo sich die Gemeinschaft auflöst), sind diese Seen auch einfach unglaublich hübsch. Dort sind wir dann auch eine Weile entlang flaniert, bevor wir uns wieder auf die Schotterstraße in Richtung Queenstown begeben haben. Fotos haben wir da natürlich auch wieder in Massen gemacht.
Der Weg nach Queenstown ging dann auch relativ fix, so dass wir am frühen Nachmittag in unserer Unterkunft einziehen konnten. Die Unterkunft ist unglaublich günstig und, wie wir bei der Ankunft festgestellt haben, eigentlich mehr für Leute gedacht, die hier eine Weile leben, bevor sie eine eigene Wohnung haben oder einfach nur für kurze Zeit hier arbeiten. Und die freien Räume werden dann halt als Backpacker-Räume vergeben. Das ist echt ok.
Den Nachmittag haben wir dann genutzt, um Queenstown anzuschauen und Tourflyer zu studieren. Die Stadt selbst ist ziemlich klein und auch wenn sie quasi die Abenteurerstadt ist, gibt es auch einige ruhigere Ecken. Man wird immerhin nicht ständig von Leuten angeschnackt, ob man nicht Paragliding, Skydiving, Bungeejumping o.ä. mit der Gesellschaft XY mitmachen will. Man hat zwar tatsächlich alle Möglichkeiten hier Extremsport zu betreiben aber man muss es wirklich nicht. Der Hafen der Stadt ist auch recht süß und man kann hier endlich mal mehrere Restaurants finden, wie wir sie von zu Hause gewöhnt sind. Unglaublich. Julia hat hier auch gleich salziges Lakritz gefunden, nachdem es bisher in keinem anderen Süßigkeitenladen zu finden war. Endlich, nach fast 3 Monaten. (Und ja, Julia hat das schon in Darwin gesucht und seitdem bei fast jedem Süßigkeitenladen nachgefragt ...)
Morgen haben wir uns dann die Besichtigung von einigen Drehorten rund um Queenstown auf eigene Faust vorgenommen. Mein GPS funktioniert jetzt ja und im Location Guide (der uns hier zufällig nachgelaufen ist *hust*) stehen diese GPS-Koordinaten drin.
Milford Sound
Wir angekündigt, ging es heute nach Milford Sound. Nun dürften sich viele fragen, was denn eigentlich Sound ist und ob es etwas mit der akustischen Version des Wortes zu tun hat. Ganz klare Antwort: Es hat nichts mit dem Hören zu tun. Stattdessen bezeichnet Sound ein Tal, das durch einen Fluss geformt und dann überspült wurde. Und hier erkennen wir den Gegensatz zum Fjord. Dieser wurde nämlich durch einen Gletscher geformt. Insofern ist Fjord und Sound sehr ähnlich, aber durch unterschiedliche Arten entstanden. Und damit sind wir auch schon bei der Fehlbenennung dieses Ortes angelangt. Eigentlich müsste es Milford Fjord und nicht Milford Sound heißen. Da allerdings nicht so ganz klar ist, ob das Wort Fjord tatsächlich zur Entdeckung dieses Fjords in der englischen Sprache existierte (zumindest wussten das heute die Guides nicht), könnte es dadurch zur falschen Benennung gekommen sein.
Wie auch immer das Ding heißen mag, wir haben es heute besucht. Und dabei muss man anmerken, dass das Wort "umwerfend" nicht treffend ist. Es war einfach noch großartiger. Ja, wir wissen, dass das kaum zu glauben ist, aber die hochgeladenen Fotos dürften das dann doch beweisen. Wir hatten ein traumhaftes Wetter und somit perfekte Bedingungen heute. Normalerweise ist die Westküste extrem feucht und es regnet am Milford Sound an 200 Tagen im Jahr mit einer gesamten Niederschlagsmenge von 7,5-8 Metern. Somit hatten wir echt Glück.
Zunächst mussten wir da aber erstmal hinfahren. Der Weg führt über die südlichen Alpen und somit durch das Gebirge. In diesem Gebirge existieren auch Gletscher, was schon auf der Hinfahrt definitiv einige Blicke wert war. Wir haben dann direkt um 10:30 die Bootstour bekommen und sind dann gemütlich 2,5 Stunden auf dem Fjord geschippert. Dabei sind wir auch auf die Tasman Sea gefahren, wobei wir dann auch recht schnell wieder umgedreht haben, da die Wellen und der Wind dort recht kräftig waren. Um das Boot musste man sich zwar keine Sorgen machen, aber wahrscheinlich wäre das für den Mageninhalt einiger Menschen etwas suboptimal gewesen ;)
Auf dem Weg im Fjord haben wir an einigen Wasserfällen und besonderen Punkten kurz gehalten oder sind zumindest langsamer geworden. Sehr beeindruckend auf jeden Fall. Auf dem Rückweg haben wir dann auch noch neben den obligatorischen Seehunden, einige Delphine getroffen. Die haben sich dann erstmal über die Leute an Board lustig gemacht, indem sie immer alternierend auf der linken und rechten Seite des Bootes auftauchten und somit immer alle von links nach rechts und umgekehrt gerannt sind *grins*
Nachdem wir wieder im Hafen angelangt waren, ging es dann tendenziell zurück nach Te Anau. Allerdings haben wir noch an vielen kleineren Wegen gehalten, um dort zu gehen oder auch nur einige Fotos aufzunehmen. Die Seen, Flüsse und Wasserfälle sind auch dort absolut unglaublich. Dabei haben wir auch direkt noch zwei lustige Erlebnisse mit Vögeln gehabt. Zunächst mussten wir durch einen mehr oder minder einspurigen Tunnel durch. In den Sommermonaten ist der Verkehr lichtzeichengesteuert und zwischen den verschiedenen Ampelphasen liegen immer 15 Minuten. Auf der einen Seite gibt es einen größeren Platz, an dem man halten kann. Und dort tummeln sich Keas. Die haben dann die Autofahrer bespaßt, so dass einige Fahrer den Wechsel auf grün an der Ampel nicht mitbekommen haben. Jeder hat da fleißig Fotos gemacht und die Keas haben sich auch mächtig ins Zeug gelegt, um im Modelgeschäft zu landen. Diejenigen, die gerade keine Lust mehr hatten, haben sich dann auch gerne mal auf ein Auto gesetzt und sind bis zur Tunneleinfahrt mitgefahren. Echt lustige Vögel. Allerdings haben sie da in der Zeit nichts zerlegt. Wahrscheinlich hatten sie so schon genug Spaß. *grins*
Die zweite Begegnung war dann irgendwann am späten Nachmittag auf einem Weg, wo uns ein Bushrobbin (oder so ähnlich ... Vogelnamen können wir uns doch nicht merken ...) angefallen hat. Naja, eigentlich saß er friedlich am Wegesrand. Und als wir ihn entdeckt haben, sind wir langsam und leise näher gekommen und an einer Stelle dann auch stehengeblieben. Dieser Wegelagerer ist dann kurz vor uns hochgeflogen, um uns ein wenig zu mustern. Danach machte sich das Tier daran, meinen Schuh zu bepicken. Wir haben keine Ahnung, was an den Schuhen so anziehend war, aber er ist immer wieder auf den Schuh gesprungen und hat auf ihm herumgepickt. Nach ein paar Minuten sind wir dann aber doch weitergegangen, da andere Menschen ankamen, die er erstmal untersuchen musste. Echt großartiges Tierchen.
Uns wurde von den meisten Leuten, die über Milford Sound gesprochen haben, gesagt, dass es unglaublich schön dort ist. Und wir können jetzt definitiv sagen, dass sie absolut nicht zu viel versprochen haben. Wir hatten nun auch extremes Glück mit dem Wetter, aber selbst wenn das Wetter weniger schön gewesen wäre, wäre der Fjord immernoch unglaublich toll gewesen.
Wie auch immer das Ding heißen mag, wir haben es heute besucht. Und dabei muss man anmerken, dass das Wort "umwerfend" nicht treffend ist. Es war einfach noch großartiger. Ja, wir wissen, dass das kaum zu glauben ist, aber die hochgeladenen Fotos dürften das dann doch beweisen. Wir hatten ein traumhaftes Wetter und somit perfekte Bedingungen heute. Normalerweise ist die Westküste extrem feucht und es regnet am Milford Sound an 200 Tagen im Jahr mit einer gesamten Niederschlagsmenge von 7,5-8 Metern. Somit hatten wir echt Glück.
Zunächst mussten wir da aber erstmal hinfahren. Der Weg führt über die südlichen Alpen und somit durch das Gebirge. In diesem Gebirge existieren auch Gletscher, was schon auf der Hinfahrt definitiv einige Blicke wert war. Wir haben dann direkt um 10:30 die Bootstour bekommen und sind dann gemütlich 2,5 Stunden auf dem Fjord geschippert. Dabei sind wir auch auf die Tasman Sea gefahren, wobei wir dann auch recht schnell wieder umgedreht haben, da die Wellen und der Wind dort recht kräftig waren. Um das Boot musste man sich zwar keine Sorgen machen, aber wahrscheinlich wäre das für den Mageninhalt einiger Menschen etwas suboptimal gewesen ;)
Auf dem Weg im Fjord haben wir an einigen Wasserfällen und besonderen Punkten kurz gehalten oder sind zumindest langsamer geworden. Sehr beeindruckend auf jeden Fall. Auf dem Rückweg haben wir dann auch noch neben den obligatorischen Seehunden, einige Delphine getroffen. Die haben sich dann erstmal über die Leute an Board lustig gemacht, indem sie immer alternierend auf der linken und rechten Seite des Bootes auftauchten und somit immer alle von links nach rechts und umgekehrt gerannt sind *grins*
Nachdem wir wieder im Hafen angelangt waren, ging es dann tendenziell zurück nach Te Anau. Allerdings haben wir noch an vielen kleineren Wegen gehalten, um dort zu gehen oder auch nur einige Fotos aufzunehmen. Die Seen, Flüsse und Wasserfälle sind auch dort absolut unglaublich. Dabei haben wir auch direkt noch zwei lustige Erlebnisse mit Vögeln gehabt. Zunächst mussten wir durch einen mehr oder minder einspurigen Tunnel durch. In den Sommermonaten ist der Verkehr lichtzeichengesteuert und zwischen den verschiedenen Ampelphasen liegen immer 15 Minuten. Auf der einen Seite gibt es einen größeren Platz, an dem man halten kann. Und dort tummeln sich Keas. Die haben dann die Autofahrer bespaßt, so dass einige Fahrer den Wechsel auf grün an der Ampel nicht mitbekommen haben. Jeder hat da fleißig Fotos gemacht und die Keas haben sich auch mächtig ins Zeug gelegt, um im Modelgeschäft zu landen. Diejenigen, die gerade keine Lust mehr hatten, haben sich dann auch gerne mal auf ein Auto gesetzt und sind bis zur Tunneleinfahrt mitgefahren. Echt lustige Vögel. Allerdings haben sie da in der Zeit nichts zerlegt. Wahrscheinlich hatten sie so schon genug Spaß. *grins*
Die zweite Begegnung war dann irgendwann am späten Nachmittag auf einem Weg, wo uns ein Bushrobbin (oder so ähnlich ... Vogelnamen können wir uns doch nicht merken ...) angefallen hat. Naja, eigentlich saß er friedlich am Wegesrand. Und als wir ihn entdeckt haben, sind wir langsam und leise näher gekommen und an einer Stelle dann auch stehengeblieben. Dieser Wegelagerer ist dann kurz vor uns hochgeflogen, um uns ein wenig zu mustern. Danach machte sich das Tier daran, meinen Schuh zu bepicken. Wir haben keine Ahnung, was an den Schuhen so anziehend war, aber er ist immer wieder auf den Schuh gesprungen und hat auf ihm herumgepickt. Nach ein paar Minuten sind wir dann aber doch weitergegangen, da andere Menschen ankamen, die er erstmal untersuchen musste. Echt großartiges Tierchen.
Uns wurde von den meisten Leuten, die über Milford Sound gesprochen haben, gesagt, dass es unglaublich schön dort ist. Und wir können jetzt definitiv sagen, dass sie absolut nicht zu viel versprochen haben. Wir hatten nun auch extremes Glück mit dem Wetter, aber selbst wenn das Wetter weniger schön gewesen wäre, wäre der Fjord immernoch unglaublich toll gewesen.
Te Anau
Wie gestern versprochen, sind wir heute früh los gefahren, um die 260 km nach Te Anau möglichst schnell zu schaffen. Die Strecke war mit ca 4:30 überall angegeben und wir lagen mit guten 4 Stunden recht vernünftig in der Zeit.
Te Anau haben wir als Basis für unserer Tour nach Milford Sound gewählt. Viele Leute fahren von Queenstown aus nach Milford Sound, was eigentlich unpraktisch ist, da Queenstown ca. 2 Stunden von Te Anau entfernt liegt und man von hier schon ca 2-2,5 Stunden benötigt. Hier haben wir dann auch spontan ein Motel gefunden und eine Tour ausgewählt, die noch frei Plätze für uns hatte. Somit werden wir morgen nach Milford Sound fahren.
Milford Sound ist übrigens einer der Fjorde, die es im südwestlichen Teil der Südinsel gibt. Und es soll traumhaft sein. Insofern haben wir uns das für morgen vorgenommen.
Nun aber wieder zurück zum Heute. Nach unserem Ankommen und dem Buchen der Tour war es dann auch langsam Mittagszeit. Das Essen haben wir uns gespart und sind direkt auf einen kleinen Walk von ca. 1,5 Stunden pro Richtung gegangen. Der Weg war super und lief direkt an der Küste des Lake Te Anau entlang. Es waren jetzt keine atemberaubenden Landschaften zu sehen, aber da hier tatsächlich die meisten Sachen wirklich hübsch sind, war es entsprechend hübsch ;)
3 Stunden später haben wir dann bei unserer Rückkehr beschlossen, dass wir heute mal wieder außerhalb essen werden. Da wir aber für morgen ein paar Stullen mitnehmen wollen, mussten wir erstmal noch einkaufen fahren. OK, wir hätten es auch theoretisch hinterher machen können, aber es ist angenehmer, wenn man sowas hinter sich hat und beim Italiener dann auch ein Wein trinken kann.
Mal schauen, wie morgen die Fahrt wird. Wir sind auf jeden Fall schon mal gespannt.
Te Anau haben wir als Basis für unserer Tour nach Milford Sound gewählt. Viele Leute fahren von Queenstown aus nach Milford Sound, was eigentlich unpraktisch ist, da Queenstown ca. 2 Stunden von Te Anau entfernt liegt und man von hier schon ca 2-2,5 Stunden benötigt. Hier haben wir dann auch spontan ein Motel gefunden und eine Tour ausgewählt, die noch frei Plätze für uns hatte. Somit werden wir morgen nach Milford Sound fahren.
Milford Sound ist übrigens einer der Fjorde, die es im südwestlichen Teil der Südinsel gibt. Und es soll traumhaft sein. Insofern haben wir uns das für morgen vorgenommen.
Nun aber wieder zurück zum Heute. Nach unserem Ankommen und dem Buchen der Tour war es dann auch langsam Mittagszeit. Das Essen haben wir uns gespart und sind direkt auf einen kleinen Walk von ca. 1,5 Stunden pro Richtung gegangen. Der Weg war super und lief direkt an der Küste des Lake Te Anau entlang. Es waren jetzt keine atemberaubenden Landschaften zu sehen, aber da hier tatsächlich die meisten Sachen wirklich hübsch sind, war es entsprechend hübsch ;)
3 Stunden später haben wir dann bei unserer Rückkehr beschlossen, dass wir heute mal wieder außerhalb essen werden. Da wir aber für morgen ein paar Stullen mitnehmen wollen, mussten wir erstmal noch einkaufen fahren. OK, wir hätten es auch theoretisch hinterher machen können, aber es ist angenehmer, wenn man sowas hinter sich hat und beim Italiener dann auch ein Wein trinken kann.
Mal schauen, wie morgen die Fahrt wird. Wir sind auf jeden Fall schon mal gespannt.
Sonntag, 25. Januar 2009
Dunedin
Unsere Fahrt heute war eine eher kürzere Fahrt, da wir von Oamaru nach Dunedin gefahren sind. Dunedin liegt ca. 110 km von Oamaru entfernt. Dieses Örtchen ist eines der größeren Orte, da hier über 100.000 Menschen leben. Der Vorteil bei den meisten Städten hier ist übrigens, dass sie nicht so sehr in die Höhe gebaut haben. Ohne Wohnbunker wirkt eine Stadt doch immer gleich viel netter.
Wie auch immer, wir haben uns somit relativ früh unsere Unterkunft gesucht und auch schon ein bezugsfertiges Studio in einem Motel gefunden. Somit mussten wir nicht mehr mit all unseren Sachen durch die Gegend fahren, wodurch man sich immer gleich viel wohler fühlt.
Nachdem wir unseren Kram abgeladen haben, ging es dann auf die Otago Halbinsel. Diese liegt direkt an Dunedin und führt nicht allzu weit ins Meer hinaus. Am Ende dieser Halbinsel befindet sich eine Albatros-Kolonie. Das ist insofern erstaunlich, da diese Vögel üblicherweise nur auf Inseln brüten. Anscheinend haben die hier aber nicht begriffen, dass die Halbinsel keine Insel ist und somit brüten sie da fröhlich vor sich hin. Das Gebiet ist seit mehreren Jahren abgezäunt und man kommt dort nur hin, wenn man ein Ticket kauft und eine geführte Tour mitmacht. Das mussten sie machen, um die Tiere weniger zu stören und somit den Bruterfolg zu erhöhen. Somit wurde eine kleine Hütte auf dem Hügel gebaut und von dort aus kann man den Tieren zuschauen.
Derzeit brüten dort auch noch einige Tiere, so dass wir auch wirklich Albatrosse gesehen haben. Und wir hatten Glück, da ein Albatross auch durch die Luft geschwebt ist. Die Tiere sind wirklich imposant. Eine Flügelspanne von 3 Metern ist gar nicht sooo wenig. Leider war man so natürlich nicht übermäßig dicht an den Tieren dran, aber man konnte sie erkennen und Ferngläser gab es auch. Es gab auch noch 2 Monitore dort, die jeweils mit einer Kamera verbunden waren. Damit konnte man noch andere Tiere sehen und an sie heranzoomen. Sehr beeindruckend das alles!
Der Hinweg ging über eine sehr schön landschaftliche Route mit sehr engen Straßen und direkt am Berghang gelegen. Für den Rückweg haben wir dann die Straße genommen, die nicht an dem Kliff liegt, sondern direkt an den Buchten entlangführt. Die war immerhin durchgängig zweispurig.
Zurück in Dunedin haben wir uns die Stadt angeschaut. Und dabei haben wir festgestellt, dass es ein paar nette Gebäude gibt, aber ansonsten nicht viel hergibt. Angeblich soll die Kaffee- und Musikszene hier toben. Am Sonntagnachmittag tobte auf jeden Fall nicht allzu viel. Und wirklich spannend sahen die Läden auch sonst nicht aus. Insofern können wir uns auch nicht vorstellen, dass es viel schöner wird, wenn etwas mehr Leben vorhanden ist.
Da wir auch keine Restaurants gefunden haben, die für uns ansprechend waren, sind wir dann einkaufen gefahren. Das ist ein echter Vorteil hier, dass die meisten Motels auch Kochgelegenheiten enthalten.
Beim Einsteigen ins Auto ist uns ein unangenehmer Alkoholgeruch in die Nase gestiegen. Und es ist zwar eine Brauerei in Dunedin, aber die hat vorher doch nicht so massiv gerochen. Da fiel uns ein, dass wir den Rucksack mit einigen kleineren Sachen, wie z.B. der Whisky-Flasche noch im Auto hatten. Und diese Whiskyflasche hat irgendwas nicht vertragen. Gepolstert war sie eigentlich gut genug, so dass wir uns nicht erklären können, wieso sie kaputt gegangen ist. Somit gibt es nun also keinen NZ-Whisky mehr für uns. Und nun glauben wir auch zu wissen, warum es keine Destille mehr hier gibt. Sie scheinen einfach keine vernünftigen Flaschen dafür zu haben. Es ist vor allen Dingen auch deshalb verwunderlich, weil wir es geschafft haben 2 Weinflaschen von Adelaide bis nach Newcastle resp. Perth zu bekommen. Und dazwischen lagen Flüge und diverse Touren.
Morgen geht es dann nach Te Anau. Das wird wieder eine relativ lange Fahrt. Aber die Landschaft soll schön sein, haben wir uns sagen lassen. :)
Wie auch immer, wir haben uns somit relativ früh unsere Unterkunft gesucht und auch schon ein bezugsfertiges Studio in einem Motel gefunden. Somit mussten wir nicht mehr mit all unseren Sachen durch die Gegend fahren, wodurch man sich immer gleich viel wohler fühlt.
Nachdem wir unseren Kram abgeladen haben, ging es dann auf die Otago Halbinsel. Diese liegt direkt an Dunedin und führt nicht allzu weit ins Meer hinaus. Am Ende dieser Halbinsel befindet sich eine Albatros-Kolonie. Das ist insofern erstaunlich, da diese Vögel üblicherweise nur auf Inseln brüten. Anscheinend haben die hier aber nicht begriffen, dass die Halbinsel keine Insel ist und somit brüten sie da fröhlich vor sich hin. Das Gebiet ist seit mehreren Jahren abgezäunt und man kommt dort nur hin, wenn man ein Ticket kauft und eine geführte Tour mitmacht. Das mussten sie machen, um die Tiere weniger zu stören und somit den Bruterfolg zu erhöhen. Somit wurde eine kleine Hütte auf dem Hügel gebaut und von dort aus kann man den Tieren zuschauen.
Derzeit brüten dort auch noch einige Tiere, so dass wir auch wirklich Albatrosse gesehen haben. Und wir hatten Glück, da ein Albatross auch durch die Luft geschwebt ist. Die Tiere sind wirklich imposant. Eine Flügelspanne von 3 Metern ist gar nicht sooo wenig. Leider war man so natürlich nicht übermäßig dicht an den Tieren dran, aber man konnte sie erkennen und Ferngläser gab es auch. Es gab auch noch 2 Monitore dort, die jeweils mit einer Kamera verbunden waren. Damit konnte man noch andere Tiere sehen und an sie heranzoomen. Sehr beeindruckend das alles!
Der Hinweg ging über eine sehr schön landschaftliche Route mit sehr engen Straßen und direkt am Berghang gelegen. Für den Rückweg haben wir dann die Straße genommen, die nicht an dem Kliff liegt, sondern direkt an den Buchten entlangführt. Die war immerhin durchgängig zweispurig.
Zurück in Dunedin haben wir uns die Stadt angeschaut. Und dabei haben wir festgestellt, dass es ein paar nette Gebäude gibt, aber ansonsten nicht viel hergibt. Angeblich soll die Kaffee- und Musikszene hier toben. Am Sonntagnachmittag tobte auf jeden Fall nicht allzu viel. Und wirklich spannend sahen die Läden auch sonst nicht aus. Insofern können wir uns auch nicht vorstellen, dass es viel schöner wird, wenn etwas mehr Leben vorhanden ist.
Da wir auch keine Restaurants gefunden haben, die für uns ansprechend waren, sind wir dann einkaufen gefahren. Das ist ein echter Vorteil hier, dass die meisten Motels auch Kochgelegenheiten enthalten.
Beim Einsteigen ins Auto ist uns ein unangenehmer Alkoholgeruch in die Nase gestiegen. Und es ist zwar eine Brauerei in Dunedin, aber die hat vorher doch nicht so massiv gerochen. Da fiel uns ein, dass wir den Rucksack mit einigen kleineren Sachen, wie z.B. der Whisky-Flasche noch im Auto hatten. Und diese Whiskyflasche hat irgendwas nicht vertragen. Gepolstert war sie eigentlich gut genug, so dass wir uns nicht erklären können, wieso sie kaputt gegangen ist. Somit gibt es nun also keinen NZ-Whisky mehr für uns. Und nun glauben wir auch zu wissen, warum es keine Destille mehr hier gibt. Sie scheinen einfach keine vernünftigen Flaschen dafür zu haben. Es ist vor allen Dingen auch deshalb verwunderlich, weil wir es geschafft haben 2 Weinflaschen von Adelaide bis nach Newcastle resp. Perth zu bekommen. Und dazwischen lagen Flüge und diverse Touren.
Morgen geht es dann nach Te Anau. Das wird wieder eine relativ lange Fahrt. Aber die Landschaft soll schön sein, haben wir uns sagen lassen. :)
Samstag, 24. Januar 2009
Erst die Arbeit, dann die Entspannung
Da wir ja eigentlich gestern geplant hatten in Twizel zu übernachten und erst heute in Oamaru anzukommen, haben wir ja quasi einen halben Tag eingespart gehabt. Das was das Zeichen, heute mal wieder auszuschlafen. Bei uns heißt das ja eh, dass wir dann gegen 09:00 aufstehen. Und somit sind wir dann nach dem Frühstück erstmal auf einen 2,5 Stunden-Walk gegangen. Das Wetter versprach so wie gestern zu werden, also heiß und sonnig. Die Benutzung des Wortes „heiß“ sollte übrigens so verstanden werden, dass man von einem normalen Klima ausgeht und nicht wie in Perth bei über 40° liegt ;)
Der Weg bestand aus mehreren Teilen. Zunächst durften wir dem Skyline-Walk folgen. Wie man sich schon vorstellen kann, bedeutet das, dass man auf den Hügeln entlang läuft. Der Nachteil ist, dass man erstmal da hochlatschen muss. Der Aufstieg hat sich aber gelohnt und man hatte einen super Blick über die Stadt zum Meer hin. Dieser Weg führte übrigens über Privatland, wo üblicherweise auch gerne mal Schafe stehen. Auf einem späteren Teilstück hatten wir dann auch tatsächlich Schafe als Gesellschaft. Allerdings haben die uns eher skeptisch betrachtet. Wir waren durchaus froh, dass es keine Jungbullen-Wiese war *grins*
Etwas unpraktisch ist hier, dass früher jede Menge europäisches Gras und Wiesenzeug eingeführt wurde. Und wenn man dann daran denkt, dass das Zeug hier gerade blüht und ich dagegen allergisch bin, ist es etwas unpraktisch, wenn man über die Wiesen wandert. Glücklicherweise habe ich an meine Tabletten gedacht :)
Nach dem Skyline-Abschnitt ging es in einen kleinen Wald und über ein kleines Flüsschen. Die Brücke über das Wasser bestand aus 2 Holzbohlen, die einfach quer rübergelegt wurden. Sie haben uns aber gehalten und zur Not wäre das Wasser ca. 30 cm tief gewesen.
Als nächstes musste man ein wenig der Straße folgen, um dann in einen Park und danach in die öffentlichen Gärten zu gelangen. Alles sehr hübsch angelegt.
Und von dort aus kam man dann auch direkt in die Stadt und in den „historischen“ Teil. Wie gestern schon gesagt, gibt es unglaublich viele schöne Häuser aus Kalkstein hier. Mehrere von denen haben auch noch super Säulen im römischen Stil. Sogar die Verziehrungen am oberen Ende sind teilweise vorhanden.
In dem ältesten Teil der Stadt haben wir dann noch zwei tolle Geschäfte ausgemacht. Zunächst haben wir dem Laden mit dem „Whisky“-Schild einen Besuch abgestattet. Dort kann man die lagernden Fässer (das älteste ist von 1987 *lach*) anschauen und natürlich auch Whisky probieren. Das haben wir dann auch wahrgenommen, wobei wir nur 2 probiert haben. Der erste war ein 18-jähriger Single Malt, der irgendwie ... austauschbar schmeckte. Halt nicht schlecht, aber auch nicht besonders toll. Der 2. war dann ein 16-jähriger Single-Malt, der noch die Fassstärke enthält. Insofern lag der mit 50,5 % Alkoholgehalt nicht unbedingt niedrig. Der schmeckte dann aber super und somit haben wir da mal 100 ml mitgenommen. Bei der Gelegenheit haben wir dann auch erfahren, dass es in NZ keine Whisky-Destille gibt und diese lagernden 600 Fässer die letzten Fässer der letzten Destille waren und nun nur noch dort reifen und nach und nach abgefüllt und verkauft werden. Derzeit gibt es aber wohl wieder Bestrebungen eine neue Destille dort zu eröffnen und es werden Partner/Investoren gesucht. Falls also jemand in NZ Whisky herstellen möchte, darf sich derjenige hier melden *grins*
Der nächste Stopp wurde durch einen Bäcker verursacht, der auf einem Schild versprach europäisches Brot zu haben. Europäisch heißt zwar nicht deutsch, aber man kann ja mal reinschauen. Und wir sind dann auch direkt mit einem Weißbrot herausgekommen. Warum gerade Weißbrot? Weil es das einzige Brot mit einer vernünftigen Kruste war.
Auf dem Rückweg zum Motel haben wir noch schnell ein paar Sachen, wie Wurst und Aioli eingekauft und haben dann erstmal ein spätes Mittagessen mit frischem Brot gemacht.
Ein kleines Verdauungsschläfchen und einige Mails später war es dann auch Zeit den größeren Einkauf mit dem Auto zu erledigen. Dort ist uns dann eingefallen, dass wir heute Abend eigentlich mal Pfannkuchen haben könnten. Und da die Blaubeeren gerade relativ günstig waren, haben wir dann direkt frische Blaubeeren mitgenommen *breitgrinsend* Dazu passend noch einen schönen Wein.
Zusammenfassend haben wir heute also erst die Arbeit gehabt und dann den restlichen Tag in einen schönen Schlemmer-/Entspannungstag gewandelt. Das war definitiv mal wieder notwendig *zufrieden grins*
Der Weg bestand aus mehreren Teilen. Zunächst durften wir dem Skyline-Walk folgen. Wie man sich schon vorstellen kann, bedeutet das, dass man auf den Hügeln entlang läuft. Der Nachteil ist, dass man erstmal da hochlatschen muss. Der Aufstieg hat sich aber gelohnt und man hatte einen super Blick über die Stadt zum Meer hin. Dieser Weg führte übrigens über Privatland, wo üblicherweise auch gerne mal Schafe stehen. Auf einem späteren Teilstück hatten wir dann auch tatsächlich Schafe als Gesellschaft. Allerdings haben die uns eher skeptisch betrachtet. Wir waren durchaus froh, dass es keine Jungbullen-Wiese war *grins*
Etwas unpraktisch ist hier, dass früher jede Menge europäisches Gras und Wiesenzeug eingeführt wurde. Und wenn man dann daran denkt, dass das Zeug hier gerade blüht und ich dagegen allergisch bin, ist es etwas unpraktisch, wenn man über die Wiesen wandert. Glücklicherweise habe ich an meine Tabletten gedacht :)
Nach dem Skyline-Abschnitt ging es in einen kleinen Wald und über ein kleines Flüsschen. Die Brücke über das Wasser bestand aus 2 Holzbohlen, die einfach quer rübergelegt wurden. Sie haben uns aber gehalten und zur Not wäre das Wasser ca. 30 cm tief gewesen.
Als nächstes musste man ein wenig der Straße folgen, um dann in einen Park und danach in die öffentlichen Gärten zu gelangen. Alles sehr hübsch angelegt.
Und von dort aus kam man dann auch direkt in die Stadt und in den „historischen“ Teil. Wie gestern schon gesagt, gibt es unglaublich viele schöne Häuser aus Kalkstein hier. Mehrere von denen haben auch noch super Säulen im römischen Stil. Sogar die Verziehrungen am oberen Ende sind teilweise vorhanden.
In dem ältesten Teil der Stadt haben wir dann noch zwei tolle Geschäfte ausgemacht. Zunächst haben wir dem Laden mit dem „Whisky“-Schild einen Besuch abgestattet. Dort kann man die lagernden Fässer (das älteste ist von 1987 *lach*) anschauen und natürlich auch Whisky probieren. Das haben wir dann auch wahrgenommen, wobei wir nur 2 probiert haben. Der erste war ein 18-jähriger Single Malt, der irgendwie ... austauschbar schmeckte. Halt nicht schlecht, aber auch nicht besonders toll. Der 2. war dann ein 16-jähriger Single-Malt, der noch die Fassstärke enthält. Insofern lag der mit 50,5 % Alkoholgehalt nicht unbedingt niedrig. Der schmeckte dann aber super und somit haben wir da mal 100 ml mitgenommen. Bei der Gelegenheit haben wir dann auch erfahren, dass es in NZ keine Whisky-Destille gibt und diese lagernden 600 Fässer die letzten Fässer der letzten Destille waren und nun nur noch dort reifen und nach und nach abgefüllt und verkauft werden. Derzeit gibt es aber wohl wieder Bestrebungen eine neue Destille dort zu eröffnen und es werden Partner/Investoren gesucht. Falls also jemand in NZ Whisky herstellen möchte, darf sich derjenige hier melden *grins*
Der nächste Stopp wurde durch einen Bäcker verursacht, der auf einem Schild versprach europäisches Brot zu haben. Europäisch heißt zwar nicht deutsch, aber man kann ja mal reinschauen. Und wir sind dann auch direkt mit einem Weißbrot herausgekommen. Warum gerade Weißbrot? Weil es das einzige Brot mit einer vernünftigen Kruste war.
Auf dem Rückweg zum Motel haben wir noch schnell ein paar Sachen, wie Wurst und Aioli eingekauft und haben dann erstmal ein spätes Mittagessen mit frischem Brot gemacht.
Ein kleines Verdauungsschläfchen und einige Mails später war es dann auch Zeit den größeren Einkauf mit dem Auto zu erledigen. Dort ist uns dann eingefallen, dass wir heute Abend eigentlich mal Pfannkuchen haben könnten. Und da die Blaubeeren gerade relativ günstig waren, haben wir dann direkt frische Blaubeeren mitgenommen *breitgrinsend* Dazu passend noch einen schönen Wein.
Zusammenfassend haben wir heute also erst die Arbeit gehabt und dann den restlichen Tag in einen schönen Schlemmer-/Entspannungstag gewandelt. Das war definitiv mal wieder notwendig *zufrieden grins*
Von Farben und Seen
Nach 3 Nächten an einem Ort, mussten wir heute mal wieder weiterfahren. Unser angestrebtes Ziel hieß Twizel. Warum gerade Twizel? Weil wir über Lake Tekapo fahren wollten und Twizel von der Kilometer- und Reisedauerangaben recht günstig lag. Also sind wir von Christchurch zunächst zum Lake Tekapo gefahren.
Bei der Abfahrt hatten wir strahlenden Sonnenschein, einen blauen Himmel, dessen Farbe einfach unbeschreiblich ist und eine unglaublich weite Sicht. So blieb es auch die ganze Zeit über, so dass wir schon während der Fahrt irre Eindrücke bekommen haben.
Kurz vor dem See mussten wir einen Gebirgspass überqueren. Das war kein Problem, aber als wir den gerade überquert hatten und um die Kurve fuhren, musste man doch etwas vorsichtig sein, da einem erstmal die Luft wegblieb. Glücklicherweise gab es eine Haltebucht und somit haben wir gehalten und Fotos gemacht. Man konnte dort nämlich den Lake Tekapo in einem strahlenden eisgrün mit im Hintergrund befindlichen Gletschern sehen. Absolut großartig dieser Blick.
Irgendwann sind wir auch am Lake Tekapo angekommen und haben uns dort mal Fish und Chips gegönnt. Keine Ahnung, was die mit ihren Pommes machen, aber irgendwie sind die nie so wirklich der Bringer. Der Fisch war aber lecker *grins* Und das alles direkt am See war irre. Zumal auch der Himmel so unglaublich strahlend war. Das kann definitiv kein Fotoapparat oder Monitor korrekt darstellen.
Auf unserem weiteren Weg nach Twizel sind wir noch an einem weiteren See mit dieser Farbe vorbeigekommen. Neben den Gletschern, wie dem Mt Cook, war auf der anderen Seite noch eine große weite Hocheben zu sehen. Es wurde zwar nicht direkt an der Stelle Schlacht auf den Pelennor-Feldern gedreht, aber es sieht exakt so aus. Dementsprechend haben wir an der Stelle auch schon beschlossen, dass wir keine Herr der Ringe-Tour von Twizel aus zu dem Drehort machen werden. ;)
In Twizel selbst haben wir festgestellt, dass der Ort doch eher sehr klein gehalten ist und wir noch definitiv zu viel Zeit für den Nachmittag hatten, als dass wir da bleiben wollten. Somit haben wir unseren eigentlichen Plan geändert und sind direkt weiter nach Oamaru gefahren. Das liegt wieder direkt an der Pazifikküste. Man hätte natürlich erheblich schneller dahinkommen können, wenn man den Umweg über Lake Tekapo nicht genommen hätte, aber dann hätte man auch wirklich etwas verpasst.
Oamaru ist ein niedliches Städtchen mit "historischen" Gebäuden, die allesamt aus Limestone gebaut sind. Hier gibt es mehrere Walks, von denen wir morgen dann vielleicht welche machen werden. Das Städtchen selbst müssen wir auch nochmal erlaufen, da wir vorhin nur durchgefahren sind. Desweiteren gibt es hier zwei Pinguinkolonien. Einerseits von den kleinen süßen blauen Pinguinen, die wir schon auf Kangaroo Island und Philipp Island gesehen haben und andererseits brüten hier einige wenige Yellow Eyed Penguins. Die kleinen Gesellen sind extrem schüchtern und man muss einigermaßen Glück haben, um sie am Strand zu sehen. Wir hatten Glück und haben einen gesehen. Total niedlich. Und sie haben ein süßes gelbes Bändchen um die Augen. *grins* An einer Stelle hing eine Tafel, auf der die Sichtungen der letzten Woche aufgeführt waren. Das Maximum waren 13, das Minimum 3 Pinguine, wobei diese in der Zeit zwischen 15:00 und 21:00 Uhr aufgenommen wurden. Insofern lagen wir mit unseren einen Sichtung heute, wo wir direkt ankamen, ziemlich gut. Wir haben ihn auch fotografiert, aber da die Tiere so schüchtern sind, steht man halt doch extrem weit weg.
Bei der Kolonie der kleinen blauen Pinguine haben wir natürlich auch nochmal vorbeigeschaut. Da die allerdings ja erst zum Sonnenuntergang herauskommen, haben wir uns keine Hoffnungen gemacht, wirklich welche zu sehen. Aber erstaunlicherweise war da einer, der schon wartete. Vielleicht hat er sich auch nur nich am Seelöwen vorbeigetraut. Aber ängstlich sah der eigentlich nicht aus, sondern eher, wie der Wachmann bei Erdmännchen *grins*
Bei der Abfahrt hatten wir strahlenden Sonnenschein, einen blauen Himmel, dessen Farbe einfach unbeschreiblich ist und eine unglaublich weite Sicht. So blieb es auch die ganze Zeit über, so dass wir schon während der Fahrt irre Eindrücke bekommen haben.
Kurz vor dem See mussten wir einen Gebirgspass überqueren. Das war kein Problem, aber als wir den gerade überquert hatten und um die Kurve fuhren, musste man doch etwas vorsichtig sein, da einem erstmal die Luft wegblieb. Glücklicherweise gab es eine Haltebucht und somit haben wir gehalten und Fotos gemacht. Man konnte dort nämlich den Lake Tekapo in einem strahlenden eisgrün mit im Hintergrund befindlichen Gletschern sehen. Absolut großartig dieser Blick.
Irgendwann sind wir auch am Lake Tekapo angekommen und haben uns dort mal Fish und Chips gegönnt. Keine Ahnung, was die mit ihren Pommes machen, aber irgendwie sind die nie so wirklich der Bringer. Der Fisch war aber lecker *grins* Und das alles direkt am See war irre. Zumal auch der Himmel so unglaublich strahlend war. Das kann definitiv kein Fotoapparat oder Monitor korrekt darstellen.
Auf unserem weiteren Weg nach Twizel sind wir noch an einem weiteren See mit dieser Farbe vorbeigekommen. Neben den Gletschern, wie dem Mt Cook, war auf der anderen Seite noch eine große weite Hocheben zu sehen. Es wurde zwar nicht direkt an der Stelle Schlacht auf den Pelennor-Feldern gedreht, aber es sieht exakt so aus. Dementsprechend haben wir an der Stelle auch schon beschlossen, dass wir keine Herr der Ringe-Tour von Twizel aus zu dem Drehort machen werden. ;)
In Twizel selbst haben wir festgestellt, dass der Ort doch eher sehr klein gehalten ist und wir noch definitiv zu viel Zeit für den Nachmittag hatten, als dass wir da bleiben wollten. Somit haben wir unseren eigentlichen Plan geändert und sind direkt weiter nach Oamaru gefahren. Das liegt wieder direkt an der Pazifikküste. Man hätte natürlich erheblich schneller dahinkommen können, wenn man den Umweg über Lake Tekapo nicht genommen hätte, aber dann hätte man auch wirklich etwas verpasst.
Oamaru ist ein niedliches Städtchen mit "historischen" Gebäuden, die allesamt aus Limestone gebaut sind. Hier gibt es mehrere Walks, von denen wir morgen dann vielleicht welche machen werden. Das Städtchen selbst müssen wir auch nochmal erlaufen, da wir vorhin nur durchgefahren sind. Desweiteren gibt es hier zwei Pinguinkolonien. Einerseits von den kleinen süßen blauen Pinguinen, die wir schon auf Kangaroo Island und Philipp Island gesehen haben und andererseits brüten hier einige wenige Yellow Eyed Penguins. Die kleinen Gesellen sind extrem schüchtern und man muss einigermaßen Glück haben, um sie am Strand zu sehen. Wir hatten Glück und haben einen gesehen. Total niedlich. Und sie haben ein süßes gelbes Bändchen um die Augen. *grins* An einer Stelle hing eine Tafel, auf der die Sichtungen der letzten Woche aufgeführt waren. Das Maximum waren 13, das Minimum 3 Pinguine, wobei diese in der Zeit zwischen 15:00 und 21:00 Uhr aufgenommen wurden. Insofern lagen wir mit unseren einen Sichtung heute, wo wir direkt ankamen, ziemlich gut. Wir haben ihn auch fotografiert, aber da die Tiere so schüchtern sind, steht man halt doch extrem weit weg.
Bei der Kolonie der kleinen blauen Pinguine haben wir natürlich auch nochmal vorbeigeschaut. Da die allerdings ja erst zum Sonnenuntergang herauskommen, haben wir uns keine Hoffnungen gemacht, wirklich welche zu sehen. Aber erstaunlicherweise war da einer, der schon wartete. Vielleicht hat er sich auch nur nich am Seelöwen vorbeigetraut. Aber ängstlich sah der eigentlich nicht aus, sondern eher, wie der Wachmann bei Erdmännchen *grins*
Donnerstag, 22. Januar 2009
Christchurch und Umgebung
Heute stand wieder etwas Ruhe auf dem Plan und somit haben wir den Tag damit begonnen, das Umland von Christchurch zu erkunden. Wenn man genau sein möchte, dann haben wir eigentlich nur die Banks Peninsula erkundet. Dort befindeen sich u.a. der Hafen von Christchurch (in dem Ort Lyttleton) und eine französische Siedlung (Akaroa).
Lyttleton ist unglaublich unspektakulär, auch wenn die Bucht durchaus hübsch ist. Akaroa ist schon etwas belebter und die gesamte Peninsula ist total schön. Das Wasser ist (wieder einmal) mehr der minder türkis und an das Wasser grenzen direkt Berge. Somit sind die Straßen unglaublich toll gelegen und man muss einfach ab und zu einen Stopp auf dem Seitenstreifen einlegen. Da das auch alle Touris machen, ist der der Seitenstreifen meist recht breit gehalten *grins*
Akaroa selbst bietet natürlich diverse Rundfahrten zu Schiff an, wie z.B. Schwimmen mit Delphinen. Wir haben das aber einfach mal gelassen und sind nur so durch die Gegend flaniert. Die französische Herkunft merkt man dem Ort definitiv an. Die Straßen heißen z.B. Rue Jolie und auch die Geschäfte haben meistens die französischen Namen. Mehr als eine Stunde kann man dann aber auch da wieder nicht verbringen und somit ging es dann wieder die 75 km zurück nach Christchurch über die unglaublich toll gelegenen Straßen.
Morgen fahren wir dann von hier aus nach Lake Tekapo. Mal schauen, von wo wir uns wieder melden können. Derzeit nutzen wir noch ein paar Megabyte aus und laden einige Bilder hoch.
Lyttleton ist unglaublich unspektakulär, auch wenn die Bucht durchaus hübsch ist. Akaroa ist schon etwas belebter und die gesamte Peninsula ist total schön. Das Wasser ist (wieder einmal) mehr der minder türkis und an das Wasser grenzen direkt Berge. Somit sind die Straßen unglaublich toll gelegen und man muss einfach ab und zu einen Stopp auf dem Seitenstreifen einlegen. Da das auch alle Touris machen, ist der der Seitenstreifen meist recht breit gehalten *grins*
Akaroa selbst bietet natürlich diverse Rundfahrten zu Schiff an, wie z.B. Schwimmen mit Delphinen. Wir haben das aber einfach mal gelassen und sind nur so durch die Gegend flaniert. Die französische Herkunft merkt man dem Ort definitiv an. Die Straßen heißen z.B. Rue Jolie und auch die Geschäfte haben meistens die französischen Namen. Mehr als eine Stunde kann man dann aber auch da wieder nicht verbringen und somit ging es dann wieder die 75 km zurück nach Christchurch über die unglaublich toll gelegenen Straßen.
Morgen fahren wir dann von hier aus nach Lake Tekapo. Mal schauen, von wo wir uns wieder melden können. Derzeit nutzen wir noch ein paar Megabyte aus und laden einige Bilder hoch.
Mittwoch, 21. Januar 2009
Edoras!
Wie man direkt an dem Titel erkennen kann, haben wir heute ein Herr der Ringe-Tour gemacht. Und zwar ging es nach Edoras. Für diejenigen, die sich an den Film nicht mehr soo gut erinnern hier eine kleine Auffrischung. Das ist dort, wo die vielen Reiter wohnen, wo der alte König Theoden von dem Zauber befreit wird, nach Helms Klamm flieht, eine große Schlacht schlägt und dann auf den Pelennor-Feldern fast von dem Nazgul zermalmt wird. In Edoras ist die große goldene Halle, die auf einem Berg steht. Ich könnte da ewig weitermachen, aber entweder hat es jetzt Klick gemacht, oder ihr wundert euch immernoch, wovon ich eigentlich rede.
Dieser Berg, auf dem die goldene Halle steht und die Hauptstadt in dem Film darstellte, heißt eigentlich Mt Sunday. Dieser Hügel steht irgendwo in der Mitte von Nirgendwo und die Umgebung ist einfach atemberaubend. Wir haben heute von den Leuten, die die Tour mitgemacht haben, sehr wenig mitbekommen, da wir einfach so über die gesamte Landschaft gestaunt haben.
Und auch atemberaubend ist eigentlich keine ausreichende Beschreibung. Wenn man es genau nimmt, kann man das Erlebnis da oben auf dem Berg zu stehen und die Umgebung zu betrachten, nicht in Worte fassen. Man muss das einfach erlebt haben. Von dort oben sieht man rundherum eine Ebene, mit einem Fluss, wobei diese Ebene von Bergen eingefasst ist. Jeder, der das Buch Herr der Ringe gelesen hat und die Beschreibung von Edoras erinnert, weiß sofort, dass das so aussehen muss.
Bilder folgen irgendwann und vielleicht auch ein Video. Ansonsten kann ich nur jedem empfehlen direkt nach Neuseeland zu fahren und sich das anzuschauen. Selbst wenn man keine Affinität zu Herr der Ringe hat, ist die Landschaft immernoch unglaublich beeindruckend.
Dieser Berg, auf dem die goldene Halle steht und die Hauptstadt in dem Film darstellte, heißt eigentlich Mt Sunday. Dieser Hügel steht irgendwo in der Mitte von Nirgendwo und die Umgebung ist einfach atemberaubend. Wir haben heute von den Leuten, die die Tour mitgemacht haben, sehr wenig mitbekommen, da wir einfach so über die gesamte Landschaft gestaunt haben.
Und auch atemberaubend ist eigentlich keine ausreichende Beschreibung. Wenn man es genau nimmt, kann man das Erlebnis da oben auf dem Berg zu stehen und die Umgebung zu betrachten, nicht in Worte fassen. Man muss das einfach erlebt haben. Von dort oben sieht man rundherum eine Ebene, mit einem Fluss, wobei diese Ebene von Bergen eingefasst ist. Jeder, der das Buch Herr der Ringe gelesen hat und die Beschreibung von Edoras erinnert, weiß sofort, dass das so aussehen muss.
Bilder folgen irgendwann und vielleicht auch ein Video. Ansonsten kann ich nur jedem empfehlen direkt nach Neuseeland zu fahren und sich das anzuschauen. Selbst wenn man keine Affinität zu Herr der Ringe hat, ist die Landschaft immernoch unglaublich beeindruckend.
Dienstag, 20. Januar 2009
Christchurch
Nachdem wir in Kaikoura erstmal ausgeschlafen haben, sind wir dann direkt nach Christchurch gefahren. Wir hatten uns zwar die Option offen gelassen, etwas zu machen, wenn wir am Straßenrand etwas nettes finden, aber da dort nichts entsprechendes aufgetaucht ist, sind wir durchgefahren.
Christchurch selbst ist eine nette Kleinstadt (naja, für NZ-Verhältnisse immerhin die zweitgrößte Stadt). Hier haben sie aber zum Glück die „historischen“ Gebäude erhalten, was gleichzeitig heißt, dass wirklich nette Gebäude zu sehen sind. Gleichzeitig haben sie von Anbeginn viele Parks in die Stadt eingebaut, was sie noch gleich attraktiver macht.
Beim Erkunden der Stadt haben wir auch direkt noch eine Tour gefunden, die uns morgen von Christchurch in die Nähe von Mt Somers bringt, wo wir dann einen weiteren Drehort der Herr der Ringe-Filme besichtigen werden. Inklusive ist auch ein schöner Walk über das Land eines Farmers. Mal schauen, wie das so wird.
Ansonsten kann man auch von der heutigen Fahrt wieder nur sagen, dass das Land unglaublich schön ist. Diese Farben, die man hier zu sehen bekommt, sind einfach unbeschreiblich. Und auch Fotos können das nicht zeigen. Definitiv nicht. Da wir im hiesigen Backpacker das Internet nach Volumen bezahlen, gibt es erstmal keine Fotos für euch.
Christchurch selbst ist eine nette Kleinstadt (naja, für NZ-Verhältnisse immerhin die zweitgrößte Stadt). Hier haben sie aber zum Glück die „historischen“ Gebäude erhalten, was gleichzeitig heißt, dass wirklich nette Gebäude zu sehen sind. Gleichzeitig haben sie von Anbeginn viele Parks in die Stadt eingebaut, was sie noch gleich attraktiver macht.
Beim Erkunden der Stadt haben wir auch direkt noch eine Tour gefunden, die uns morgen von Christchurch in die Nähe von Mt Somers bringt, wo wir dann einen weiteren Drehort der Herr der Ringe-Filme besichtigen werden. Inklusive ist auch ein schöner Walk über das Land eines Farmers. Mal schauen, wie das so wird.
Ansonsten kann man auch von der heutigen Fahrt wieder nur sagen, dass das Land unglaublich schön ist. Diese Farben, die man hier zu sehen bekommt, sind einfach unbeschreiblich. Und auch Fotos können das nicht zeigen. Definitiv nicht. Da wir im hiesigen Backpacker das Internet nach Volumen bezahlen, gibt es erstmal keine Fotos für euch.
Südinsel, wir kommen!
Das haben wir mehr oder weniger enthusiastisch gedacht, als wir heute Morgen um 05:15 aufgestanden sind, um die erste Fähre zur Südinsel zu bekommen. Da derzeit Ferienzeit ist, muss man diese Fähren im Voraus buchen. Das haben wir direkt bei unserer Autoanmietung mitgemacht. Eigentlich wollten wir eine Fähre später haben. Leider war nur noch die erste um 08:00 und die am Abend gegen 19:00 frei. Um 08:00 Abfahrt heißt übrigens, dass man bis 07:00 eingecheckt haben muss und die Fähre ansonsten ohne einen wegfährt.
Nachdem das Wasser im Hafenbecken gestern doch sehr unruhig aussah, war es heute Morgen fast komplett glatt. Und wir hatten Glück, da es die gesamte Fahrt über so war. Selbst auf der Cook Strait war es ruhig. Sehr praktisch, zumal es die Chance erhöht, dass man ohne Seekrankheit auf der anderen Seite ankommt. Die Überfahrt dauert gute 3 Stunden und die Landschaft, die man so am Ende der Nord- und Anfang der Südinsel sieht, ist absolut traumhaft. Wer sich die Strecke bei Google Maps anschauen möchte, darf hier klicken. [Anmerkung: Ja, ich habe Josts Vorschlag aufgegriffen, mir einen GPS-Tracker auf meinem Telefon installiert und somit kann ich nun GPS-Daten aufnehmen und abspeichern. Da das aber den Akku extrem belastet, lasse ich das mal mehr oder minder eine Machbarkeitsstudie sein und werde nur noch manchmal darauf zurückgreifen.]
Auf der anderen Seite kamen wir dann hungergeplagt an. Na gut, ganz so stimmt das natürlich nicht. Aber wir hatten schon Lust auf Fish & Chips oder so. Aber wir haben keinen entsprechend einladenden Shop gefunden, so dass wir uns auf den Weg nach Kaikoura gemacht haben.
Dort gab es nicht nur eine Unterkunft für uns, sondern auch Fish & Chips, wobei wir uns nur eine Portion geteilt haben, weil Julia abends noch was kochen wollte. Da dort jede Menge Weintrauben angebaut werden, gibt es auch Winzer. Und bei dem in Kaikoura haben wir dann auch spontan einen Weißwein mitgenommen. Es ist übrigens interessant, dass wir immer stärker feststellen, wie leckere Weißweine es doch gibt. Dieser hat nach u.a. nach schwarzen Johannisbeeren geschmeckt. Sehr zu empfehlen! Aber auch hier trifft das zu, was auch in vielen anderen Ländern gilt: Kauft man den einheimischen Wein, ist er teurer als der aus dem Supermarkt. Aber egal, man gönnt sich ja sonst nichts ;)
Ach ja, der Ort liegt übrigens an der Ostküste und somit am Pazifik. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich nun die 3 großen Ozeane gesehen habe. Julia ist sich beim Atlantik gerade nicht sicher, aber die anderen hat sie natürlich auch gesehen. Wie auch immer, die Küste ist wirklich interessant und dort leben auch ziemlich viele Tiere, wie z.B. Seelöwen, Wale, Delphine und Albatrosse. Wir hatten zunächst noch überlegt, ob wir eine Schifffahrt mitmachen sollen, um uns die Wale anzuschauen. Allerdings hat die hier ansässige Firma so extrem hohe Preise, dass wir nicht bereit sind sowas zu zahlen, nur damit man 2 Stunden auf einem Boot sitzt und hofft die Fluke eines Wales zu sehen.
Stattdessen haben wir uns aber zu der Seelöwenkolonie getraut, die kostenlos zugänglich ist. Dort lagen auch einige Seelöwen gerade herum und haben gepennt. Da die Gezeiten gerade so günstig gelegen haben, dass das Wasser fast komplett abgelaufen war, konnten man auch so noch viele spannende Sachen auf den Steinen entdecken, die bei Flut überspült sind. So gab es super viele verschiedene Muscheln und Schnecken. Außerdem sind die Steine dort so richtig schön vom Wasser zerfressen. Ein paar hundert Meter weiter gibt es übrigens einen Strand, der dann nicht mehr aus Steinen, sondern aus grauem Sand besteht.
Morgen fahren wir dann in Richtung Christchurch. Mal schauen, wie es da so weitergeht.
Nachdem das Wasser im Hafenbecken gestern doch sehr unruhig aussah, war es heute Morgen fast komplett glatt. Und wir hatten Glück, da es die gesamte Fahrt über so war. Selbst auf der Cook Strait war es ruhig. Sehr praktisch, zumal es die Chance erhöht, dass man ohne Seekrankheit auf der anderen Seite ankommt. Die Überfahrt dauert gute 3 Stunden und die Landschaft, die man so am Ende der Nord- und Anfang der Südinsel sieht, ist absolut traumhaft. Wer sich die Strecke bei Google Maps anschauen möchte, darf hier klicken. [Anmerkung: Ja, ich habe Josts Vorschlag aufgegriffen, mir einen GPS-Tracker auf meinem Telefon installiert und somit kann ich nun GPS-Daten aufnehmen und abspeichern. Da das aber den Akku extrem belastet, lasse ich das mal mehr oder minder eine Machbarkeitsstudie sein und werde nur noch manchmal darauf zurückgreifen.]
Auf der anderen Seite kamen wir dann hungergeplagt an. Na gut, ganz so stimmt das natürlich nicht. Aber wir hatten schon Lust auf Fish & Chips oder so. Aber wir haben keinen entsprechend einladenden Shop gefunden, so dass wir uns auf den Weg nach Kaikoura gemacht haben.
Dort gab es nicht nur eine Unterkunft für uns, sondern auch Fish & Chips, wobei wir uns nur eine Portion geteilt haben, weil Julia abends noch was kochen wollte. Da dort jede Menge Weintrauben angebaut werden, gibt es auch Winzer. Und bei dem in Kaikoura haben wir dann auch spontan einen Weißwein mitgenommen. Es ist übrigens interessant, dass wir immer stärker feststellen, wie leckere Weißweine es doch gibt. Dieser hat nach u.a. nach schwarzen Johannisbeeren geschmeckt. Sehr zu empfehlen! Aber auch hier trifft das zu, was auch in vielen anderen Ländern gilt: Kauft man den einheimischen Wein, ist er teurer als der aus dem Supermarkt. Aber egal, man gönnt sich ja sonst nichts ;)
Ach ja, der Ort liegt übrigens an der Ostküste und somit am Pazifik. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich nun die 3 großen Ozeane gesehen habe. Julia ist sich beim Atlantik gerade nicht sicher, aber die anderen hat sie natürlich auch gesehen. Wie auch immer, die Küste ist wirklich interessant und dort leben auch ziemlich viele Tiere, wie z.B. Seelöwen, Wale, Delphine und Albatrosse. Wir hatten zunächst noch überlegt, ob wir eine Schifffahrt mitmachen sollen, um uns die Wale anzuschauen. Allerdings hat die hier ansässige Firma so extrem hohe Preise, dass wir nicht bereit sind sowas zu zahlen, nur damit man 2 Stunden auf einem Boot sitzt und hofft die Fluke eines Wales zu sehen.
Stattdessen haben wir uns aber zu der Seelöwenkolonie getraut, die kostenlos zugänglich ist. Dort lagen auch einige Seelöwen gerade herum und haben gepennt. Da die Gezeiten gerade so günstig gelegen haben, dass das Wasser fast komplett abgelaufen war, konnten man auch so noch viele spannende Sachen auf den Steinen entdecken, die bei Flut überspült sind. So gab es super viele verschiedene Muscheln und Schnecken. Außerdem sind die Steine dort so richtig schön vom Wasser zerfressen. Ein paar hundert Meter weiter gibt es übrigens einen Strand, der dann nicht mehr aus Steinen, sondern aus grauem Sand besteht.
Morgen fahren wir dann in Richtung Christchurch. Mal schauen, wie es da so weitergeht.
Sonntag, 18. Januar 2009
Kultur
Nachdem wir gestern die Nerd-Tour gemacht haben, stand heute ein wenig Kultur auf dem Programm.
Zunächst haben wir den Zoo unsicher gemacht. Dieser Zoo ist weniger auf Entertainment als mehr auf Tiererhaltung aus. Zumindest haben sie sehr viele gefährdete einheimische Tiere da und setzen nach erfolgreicher Brut auch wieder viele aus. Wir haben es so geschafft Keas und Kiwis zu sehen. Kiwis sind irgendwie lustige Zeitgenossen.
Danach ging es weiter ins NZ-Museum "Te Papa Tongarewa". Dort gibt es nicht nur den größten gefangenen Tintenfisch, sondern auch irre viele andere spannende Ausstellungen. Da wir aber nur einen halben Tag Zeit hatten, konnten wir natürlich nicht alles ausführlich betrachten. Aber der Besuch ist auf jeden Fall sehr lohnend.
Wir sind im Anschluss noch in einige ältere Stadteile gegangen und haben uns die Gebäude dort angeschaut.
Und auch hier in Wellington haben wir schon wieder einige Sachen nicht geschafft, die eigentlich noch schön gewesen wären. Morgen müssen wir aber die vorgebuchte Fähre zur Südinsel nehmen. Dort haben wir dann 3 Wochen Zeit. Wahrscheinlich übernachten wir morgen in Kaikoura, um einen Tag später in Christchurch zu landen. Mal schauen, ob das auch wirklich so sein wird ;)
Zunächst haben wir den Zoo unsicher gemacht. Dieser Zoo ist weniger auf Entertainment als mehr auf Tiererhaltung aus. Zumindest haben sie sehr viele gefährdete einheimische Tiere da und setzen nach erfolgreicher Brut auch wieder viele aus. Wir haben es so geschafft Keas und Kiwis zu sehen. Kiwis sind irgendwie lustige Zeitgenossen.
Danach ging es weiter ins NZ-Museum "Te Papa Tongarewa". Dort gibt es nicht nur den größten gefangenen Tintenfisch, sondern auch irre viele andere spannende Ausstellungen. Da wir aber nur einen halben Tag Zeit hatten, konnten wir natürlich nicht alles ausführlich betrachten. Aber der Besuch ist auf jeden Fall sehr lohnend.
Wir sind im Anschluss noch in einige ältere Stadteile gegangen und haben uns die Gebäude dort angeschaut.
Und auch hier in Wellington haben wir schon wieder einige Sachen nicht geschafft, die eigentlich noch schön gewesen wären. Morgen müssen wir aber die vorgebuchte Fähre zur Südinsel nehmen. Dort haben wir dann 3 Wochen Zeit. Wahrscheinlich übernachten wir morgen in Kaikoura, um einen Tag später in Christchurch zu landen. Mal schauen, ob das auch wirklich so sein wird ;)
Samstag, 17. Januar 2009
Nerds!
Wie es sich für wahre Fans gehört, haben wir heute eine geführte Rundfahrt quer durch Wellington und Umgebung gemacht. Das "Warum?" dahinter dürfte sich erübrigen, wenn wir nochmal erwähnen, dass wir "Herr der Ringe" mögen und Wellington ein zentraler Bestandteil für die Filmtrilogie war.
Somit haben wir also den gesamten Tag über viele Orte angefahren, wo insgesamt irgendwie so rund 25 Szenen gedreht wurden. Da die Filmfirma aufgetragen bekommen hat, die Drehorte so zu verlassen, wie sie sie vorgefunden haben, ist natürlich nicht mehr allzu viel übrig. Ok, Natur ist natürlich noch übrig. Und davon jede Menge. Und um uns zu verdeutlichen, dass eine entsprechende Szene wirklich an einer bestimmten Stelle gedreht wurde, hat uns der Guide immer die entsprechende Szene nochmal gezeigt und dann auf die offensichtlichen Merkmale hingewiesen. Teilweise hatte er dann auch Requisiten mit, um ein bestimmtes Foto machen zu können. Da soll nochmal jemand sagen, dass wir verrückt sind ;)
Alle Szenen aufzuzählen ist für die meisten Mitleser wahrscheinlich nicht sonderlich interessant, aber für die Interessierten schreiben wir zumindest ein paar auf:
- Der Steinbruch, wo Minas Tirith und Helms Klamm stand
- Isengard
- Rivendell
- viele Hobbitsachen, wie Bree, das Zusammentreffen der Hobbits, wo sie den Berg hinunterschlittern, die Flucht vor den schwarzen Reitern, ...
- das Flussstück, wo Boromirs Boot nach seinem Tod entlangfährt, während Faramir erzählt, was seinem Bruder zugestoßen ist
- das Strandstück, wo Brego Aragorn vor der Schlacht von Helms Klamm aufsammelt
- Dunharg
Wer mehr dazu wissen möchte, kann gerne auf die Homepage von dem Tourtypen gehen.
Zwischendurch gab es noch einen kleinen Weg über eine Hängebrücke. Irgendwie sind diese Hängebrücken immer wieder unheimlich, wenn sie so vor sich hinschwingen. Aber lustig war das auch.
An den entsprechenden Filmstudios sind wir natürlich auch vorbeigefahren. Natürlich kann man von außen nicht viel erkennen. Und rein konnten wir nicht, da wieder irgendwelche Sachen da gedreht werden. Wir sind dann auch noch durch den Vorort gefahren, in dem die Stars und Sternchen gewohnt haben.
Ein absolutes Highlight waren die Weta Caves. Weta ist ja die Firma, die sämtliche Requisiten und digitalen Effekte für den (und diverse andere Filme) gemacht hat und macht. Und somit haben die echt schöne Sachen in ihrer Ausstellung. Leider ist es relativ klein dort und somit sieht man nur einige wenige Sachen. Aber diese sind sowas von beeindruckend. Jeder, der in der Herr der Ringe-Ausstellung war, wird wissen, was wir meinen. Der Besuch bei den Weta Caves ist kostenlos und man kann auch einfach so hinfahren. Aber es ist natürlich absolut genial, wenn man eh schon mit einer entsprechenden Tour unterwegs ist und dann dort reingeht.
Fotos gibt es keine, da die ohne Erklärungen nicht viel Sinn ergeben.
Somit haben wir also den gesamten Tag über viele Orte angefahren, wo insgesamt irgendwie so rund 25 Szenen gedreht wurden. Da die Filmfirma aufgetragen bekommen hat, die Drehorte so zu verlassen, wie sie sie vorgefunden haben, ist natürlich nicht mehr allzu viel übrig. Ok, Natur ist natürlich noch übrig. Und davon jede Menge. Und um uns zu verdeutlichen, dass eine entsprechende Szene wirklich an einer bestimmten Stelle gedreht wurde, hat uns der Guide immer die entsprechende Szene nochmal gezeigt und dann auf die offensichtlichen Merkmale hingewiesen. Teilweise hatte er dann auch Requisiten mit, um ein bestimmtes Foto machen zu können. Da soll nochmal jemand sagen, dass wir verrückt sind ;)
Alle Szenen aufzuzählen ist für die meisten Mitleser wahrscheinlich nicht sonderlich interessant, aber für die Interessierten schreiben wir zumindest ein paar auf:
- Der Steinbruch, wo Minas Tirith und Helms Klamm stand
- Isengard
- Rivendell
- viele Hobbitsachen, wie Bree, das Zusammentreffen der Hobbits, wo sie den Berg hinunterschlittern, die Flucht vor den schwarzen Reitern, ...
- das Flussstück, wo Boromirs Boot nach seinem Tod entlangfährt, während Faramir erzählt, was seinem Bruder zugestoßen ist
- das Strandstück, wo Brego Aragorn vor der Schlacht von Helms Klamm aufsammelt
- Dunharg
Wer mehr dazu wissen möchte, kann gerne auf die Homepage von dem Tourtypen gehen.
Zwischendurch gab es noch einen kleinen Weg über eine Hängebrücke. Irgendwie sind diese Hängebrücken immer wieder unheimlich, wenn sie so vor sich hinschwingen. Aber lustig war das auch.
An den entsprechenden Filmstudios sind wir natürlich auch vorbeigefahren. Natürlich kann man von außen nicht viel erkennen. Und rein konnten wir nicht, da wieder irgendwelche Sachen da gedreht werden. Wir sind dann auch noch durch den Vorort gefahren, in dem die Stars und Sternchen gewohnt haben.
Ein absolutes Highlight waren die Weta Caves. Weta ist ja die Firma, die sämtliche Requisiten und digitalen Effekte für den (und diverse andere Filme) gemacht hat und macht. Und somit haben die echt schöne Sachen in ihrer Ausstellung. Leider ist es relativ klein dort und somit sieht man nur einige wenige Sachen. Aber diese sind sowas von beeindruckend. Jeder, der in der Herr der Ringe-Ausstellung war, wird wissen, was wir meinen. Der Besuch bei den Weta Caves ist kostenlos und man kann auch einfach so hinfahren. Aber es ist natürlich absolut genial, wenn man eh schon mit einer entsprechenden Tour unterwegs ist und dann dort reingeht.
Fotos gibt es keine, da die ohne Erklärungen nicht viel Sinn ergeben.
Freitag, 16. Januar 2009
Bilder-Update
Einen kleinen Nachtrag zu dem Beitrag von eben noch.
1. Es gibt jetzt auch wieder 36 neue Fotos.
2. Wir haben mal 3 Videos hochgeladen. Die Qualität ist natürlich grottig, aber immerhin sieht man ein bisschen was :D
blubberndes Schlammloch
Kratersee in Rotorau im Kairu-Park
Historische "Zeitansage" in Fremantle
Wir hoffen, dass die Videos auch wirklich funktionieren, da wir vorher noch nie etwas mit YouTube gemacht haben.
Viel Spaß damit!
1. Es gibt jetzt auch wieder 36 neue Fotos.
2. Wir haben mal 3 Videos hochgeladen. Die Qualität ist natürlich grottig, aber immerhin sieht man ein bisschen was :D
blubberndes Schlammloch
Kratersee in Rotorau im Kairu-Park
Historische "Zeitansage" in Fremantle
Wir hoffen, dass die Videos auch wirklich funktionieren, da wir vorher noch nie etwas mit YouTube gemacht haben.
Viel Spaß damit!
Wellington
Heute ist zwar nicht wirklich viel passiert, aber auf dem neusten Stand wollen wir euch natuerlich trotzdem halten.
Wir sind heute nach Wellington gefahren. Die Stadt ist zwar die Hauptstadt Neuseelands, aber wirklich gross ist sie nicht. Dafuer ist es eine Szenestadt, in der die Kunst gross geschrieben wird. Es gibt unglaublich viele kuenstlerische Sachen, wie Gallerien, Malerbedarf, Musik, Live-Auftritte u.ae. Dazu natuerlich viele Cafes und Bars. Wir haben auch spontan in einem CD-Laden eine neuseelaendische Metalband gefunden, deren Musik uns gefaellt.
Es gibt hier mehrere nette Haeuser und die Hafenfront ist auch sehr ansprechend.
Mal schauen, was wir hier noch so alles finden, aber da rundherum viele Drehorte von dem Herr der Ringe-Film sind, werden wir diese bestimmt unsicher machen ;)
Wir sind heute nach Wellington gefahren. Die Stadt ist zwar die Hauptstadt Neuseelands, aber wirklich gross ist sie nicht. Dafuer ist es eine Szenestadt, in der die Kunst gross geschrieben wird. Es gibt unglaublich viele kuenstlerische Sachen, wie Gallerien, Malerbedarf, Musik, Live-Auftritte u.ae. Dazu natuerlich viele Cafes und Bars. Wir haben auch spontan in einem CD-Laden eine neuseelaendische Metalband gefunden, deren Musik uns gefaellt.
Es gibt hier mehrere nette Haeuser und die Hafenfront ist auch sehr ansprechend.
Mal schauen, was wir hier noch so alles finden, aber da rundherum viele Drehorte von dem Herr der Ringe-Film sind, werden wir diese bestimmt unsicher machen ;)
Donnerstag, 15. Januar 2009
Mt Doom
Wir haben ihn gesehen! Den Schicksalsberg, Mt. Doom! Wir haben uns dann doch gegen den Alpine Crossing Track entschieden. Das wäre ein Walk gewesen, der wirklich den ganzen Tag dauert. Da wir aber gestern Abend nicht mehr an Lunchpakete und genug Getränke gekommen wären, haben wir das dann mal gelassen. Obwohl wir es echt schon bereuen, dass wir nicht früher daran gedacht haben. Aber wir waren einfach Angsthasen und haben gedacht, dass wir das nicht schaffen. Hier im Backpackers sind so viele, die ebenfalls untrainiert sind, und den Track trotzdem gut geschafft haben, dass wir drauf und dran sind, auf dem Rückweg nach Auckland doch noch den Track zu machen. Er geht dann auf dem Sattel zwischen Mt. Tongariro und Mt. Ngauruhoe (Mt. Doom) entlang. Soll ein traumhaft schöner, wenn auch anstrengender, Track sein, der die Mühe absolut lohnt. Nun gut, dieses Mal ging es wegen der echt kurzfristigen Entscheidung nicht. Aber wir sind ja im Februar zurück!
Was haben wir dann also gemacht? Wir sind in den Tongariro National Park gefahren zum Whakapapa Village. Dort gibt es ein kleines Informationszentrum, das einem sagt, welche Gefahrenstufe gerade der Vulkan (in diesem Fall der Mt. Ruapehu) hat und wie das Wetter werden soll. Da das Wetter gut sein sollte und die Gefahrenstufe auf Stufe 1 auf einer Skala von 0-5 war, haben wir beschlossen, wir fahren hoch zur Sesselliftstation. Diese Fahrt alleine war großartig. Mt. Ngauruhoe ist die ganze Zeit über versteckt hinter anderen Bergen und Hügeln, auf der Fahrt aber erscheint er plötzlich und sieht einfach toll aus! Genauso, wie man sich einen Vulkan eben vorstellt. Symmetrische Flanken, fast perfekte Kegelform und super Krater - zumindest, wie man es von weitem sehen kann. Den Sessellift haben wir uns dann auch direkt gegönnt. Und hoch ging es. Julia hatte natürlich mal wieder panische Angst bei dem Weg nach oben. Man schwebt halt über Geröll, steile Abhänge, Schneefelder und an Lavefeldern vorbei. Einfach irre.
Am Ende angekommen gibt es eine kleine schicke Skihütte, die Kaffee und viele viele Leckereien verkauft und angeblich vulkansicher sein soll. Klar! Vulkansicher auf einem Vulkan! *hahahaha* Fanden wir auch sehr lustig. Aber wenn die meinen, ist das halt wichtig. Mt. Ruapehu ist, wie ihr bald auf den Bildern sehen könnt, nicht unbedingt perfekt vulkanisch geformt. Man würde hinter dem Berg keinen Vulkan vermuten. Aber es ist irre, wenn man so den Gipfel sehen kann mit seinen Schneefeldern und überhaupt. Von der Hütte aus sollte es noch einige Zeit über Geröll und Dreckstaub sowie Schneefelder gehen. Den Walk haben wir dann doch nicht gemacht, die letzte Seilbahn um 16h zurückfahren sollten und wir erst um 13h da waren. Daher sind wir dann nur eine halbe Stunde dem Track gefolgt. Es ist einfach traumhaft. Wir haben schon beschlossen, auf dem Rückweg hier vorbeizufahren und die Walks bei entsprechendem Wetter nachzuholen. Aber auch ohne Walk war es wirklich traumhaft schön.
Den Rückweg mit der Seilbahn fand Julia dann auch gar nicht mehr so schlimm, obwohl es eigentlich schlimmer aussah.
Unten haben wir dann direkt noch eine Stelle aus dem Herrn der Ringe gefunden. Welche es ist, wissen wir noch nicht genau. Werden wir aber herausfinden, sobald wir das Buch endlich haben :)
Auf dem Rückweg von der Sesselliftstation haben wir dann auch noch oberhalb von Whakapapa Village gehalten und einen Walk auf einen kleinen Hügel gemacht. Das war super, aber nach der Anstrengung doch nicht einfach. Oben angekommen haben wir dann gleich die 50. bis 100. Fotos vom Mt. Ngauruhoe zu machen :)
Anschließend sind wir dann auch müde zurück nach Turangi gefahren. Morgen geht es dann nach Wellington.
Was haben wir dann also gemacht? Wir sind in den Tongariro National Park gefahren zum Whakapapa Village. Dort gibt es ein kleines Informationszentrum, das einem sagt, welche Gefahrenstufe gerade der Vulkan (in diesem Fall der Mt. Ruapehu) hat und wie das Wetter werden soll. Da das Wetter gut sein sollte und die Gefahrenstufe auf Stufe 1 auf einer Skala von 0-5 war, haben wir beschlossen, wir fahren hoch zur Sesselliftstation. Diese Fahrt alleine war großartig. Mt. Ngauruhoe ist die ganze Zeit über versteckt hinter anderen Bergen und Hügeln, auf der Fahrt aber erscheint er plötzlich und sieht einfach toll aus! Genauso, wie man sich einen Vulkan eben vorstellt. Symmetrische Flanken, fast perfekte Kegelform und super Krater - zumindest, wie man es von weitem sehen kann. Den Sessellift haben wir uns dann auch direkt gegönnt. Und hoch ging es. Julia hatte natürlich mal wieder panische Angst bei dem Weg nach oben. Man schwebt halt über Geröll, steile Abhänge, Schneefelder und an Lavefeldern vorbei. Einfach irre.
Am Ende angekommen gibt es eine kleine schicke Skihütte, die Kaffee und viele viele Leckereien verkauft und angeblich vulkansicher sein soll. Klar! Vulkansicher auf einem Vulkan! *hahahaha* Fanden wir auch sehr lustig. Aber wenn die meinen, ist das halt wichtig. Mt. Ruapehu ist, wie ihr bald auf den Bildern sehen könnt, nicht unbedingt perfekt vulkanisch geformt. Man würde hinter dem Berg keinen Vulkan vermuten. Aber es ist irre, wenn man so den Gipfel sehen kann mit seinen Schneefeldern und überhaupt. Von der Hütte aus sollte es noch einige Zeit über Geröll und Dreckstaub sowie Schneefelder gehen. Den Walk haben wir dann doch nicht gemacht, die letzte Seilbahn um 16h zurückfahren sollten und wir erst um 13h da waren. Daher sind wir dann nur eine halbe Stunde dem Track gefolgt. Es ist einfach traumhaft. Wir haben schon beschlossen, auf dem Rückweg hier vorbeizufahren und die Walks bei entsprechendem Wetter nachzuholen. Aber auch ohne Walk war es wirklich traumhaft schön.
Den Rückweg mit der Seilbahn fand Julia dann auch gar nicht mehr so schlimm, obwohl es eigentlich schlimmer aussah.
Unten haben wir dann direkt noch eine Stelle aus dem Herrn der Ringe gefunden. Welche es ist, wissen wir noch nicht genau. Werden wir aber herausfinden, sobald wir das Buch endlich haben :)
Auf dem Rückweg von der Sesselliftstation haben wir dann auch noch oberhalb von Whakapapa Village gehalten und einen Walk auf einen kleinen Hügel gemacht. Das war super, aber nach der Anstrengung doch nicht einfach. Oben angekommen haben wir dann gleich die 50. bis 100. Fotos vom Mt. Ngauruhoe zu machen :)
Anschließend sind wir dann auch müde zurück nach Turangi gefahren. Morgen geht es dann nach Wellington.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Auf dem Weg zum Mount Doom
Heute hieß es leider schon Abschied nehmen von unserer schönen Lodge in Matamata. Interessant, dass einem Unterkünfte so schnell sympathisch sein können. Aber hilft ja nichts, wir wollen ja weiter.
Ganz in der Nähe von Rotorua sollte es dann auch einen Ort geben, an dem man endlich mal einen vernünftigen Geysir sehen kann. Ganze 20m soll er hoch spritzen. Also sind wir wieder mal früh losgefahren und auf ging es zum Geysir.
Aber wie bei fast allem, das toll ist, mussten wir auch hier feststellen, dass die erstens Eintritt verlangen und zweitens auch noch zu viel davon. Also sind wir wieder ins Auto gestiegen, haben uns großartige Schlammlöcher angeguckt und sind weiter in Richtung Taupo gefahren.
Da wollten wir nämlich eigentlich heute hin, um einige schicke Walks zu machen. Und was grinste uns auf dem Weg nach Taupo an? Richtig: Mount Doom! Für alle, die nicht wissen, was das ist: Klar, mal wieder Herr der Ringe. Der originale Schicksalsberg steht nicht weit südlich von Taupo im Tongariro National Park. Leider ist der Tageswalk, bei dem man zwischen zwei aktiven Vulkanen, Mt. Ngauruhoe und Mt. Ruapehu, hindurchlaufen kann, für uns wohl doch noch zu viel. Also werden wir morgen nur einen der kleineren Walks von 3-4h unternehmen. Das schaffen wir dann doch noch. Aber es soll ja auch schicke Seilbahnen auf den Berg geben *freu*
In der Stadt haben wir dann auch erstmal die Touristen Information gefunden. Als allererstes fällt auf: Taupo ist DIE Touri-Stadt. Es ist irre voll dort. Die Geschäfte sind geöffnet und es wirkt einfach nur belebt.
Die Touri-Info ist ganz nett und hat viele tolle Informationen. Vor allem hat sie nette Mitarbeiter, die für einen im Backpacker anrufen, um ein Zimmer in Turangi zu buchen. Sehr nett ist das. Anschließend sind wir dann endlich zum Parkplatz gefahren, um unseren Walk zu machen.
War ja in der Zwischenzeit auch schon 12:15 und Zeit für einen netten Spaziergang in der Mittagssonne. Der Walk hat sich aber absolut gelohnt. Es ging am Waikato—River entlang. Der Fluss ist einfach unglaublich schön. Das Wasser ist absolut klar und blau. Eigentlich möchte man am liebsten seine Schwimmsachen anziehen und baden gehen. Natürlich gibt es auch knapp unter dem Anfang des Walks eine schicke Badestelle, an der sogar eine heiße Quelle in den Fluss mündet, so dass das Wasser angenehm temperiert ist. Aber wir wollten ja nicht baden sondern spazieren gehen. Der Weg führt direkt am Flussufer entlang mit allen Steigungen und Neigungen, was ziemlich anstrengend sein kann. Das Ende des Weges lohnt die Mühe aber absolut. Man kommt an den Huka-Falls an. Klar, wieder mal Wasserfälle. Wenn die Schilder behaupten, dieses seien eine der meist besuchtesten Attraktionen Neuseeland, glauben wir das sofort. Das Wasser ist einfach wahnsinnig klar und einfach nur kristallgrün oder kristallblau. Man kann es mit Worten nicht wirklich beschreiben. Hoffentlich ist unser kleines Video etwas geworden. Total high von den tollen Bildern ging es dann wieder denselben Weg zurück, da der Weg leider kein Ring war :(
Wieder am Parkplatz zurück mussten wir uns natürlich gleich den nächsten Weg aussuchen. Das war sehr schnell getan, da Julia unbedingt zu den sogenannten „Craters of the Moon“ wollte. Wir wussten nicht, was das ist, aber es klingt toll. Gedacht, gefahren, waren wir kurze Zeit später da. Diese Attraktion war recht günstig und bietet auch noch Parkplatzsicherung. Also haben wir das mal mitgemacht. Wahnsinn! Man läuft durch vermeintlich Heide ähnliches Gelände, aus dem es aber an allen Ecken und Kanten blubbert und dampft. Tolle Farben im Gestein und unheimliche Schilder inklusive, die einem sagen, dass die Verwalter keine Garantie übernehmen, dass nichts passiert, schließlich befinde man sich ja auf einem aktiven geothermalen Gebiet (das übrigens auch erst seit ca. 60 Jahren existiert) und überhaupt. Diese Schilder machen den ca. einstündigen Spaziergang durch die Landschaft doch ETWAS unheimlich. Aber wir haben es überlebt und es war toll!
Eigentlich wollten wir anschließend in Taupo am Lake Taupo noch Fish and Chips essen. Leider hat es aber dermaßen angefangen zu regnen, dass wir beschlossen haben, doch lieber direkt nach Turangi, unserem Übernachtungsort, zu fahren.
Gute Idee! Das Hostel ist nett, das Doppelzimmer fein, Küche auch und so. Leider hat es hier sogar gehagelt, so dass ein weiterer Walk dann doch leider ausfallen musste. Dafür haben wir gut eingekauft und lecker gegessen :)
Nun diskutieren wir noch ein bisschen, was wir genau morgen machen, und wie wir unsere Fahrt zum Mount Doom fortsetzen. Wir berichten bald, wie es uns auf dem Schicksalsberg so ergangen ist.
PS. Fotos kommen noch nicht, da wir nur maximal 120 MB (oder 24 Stunden) Internetzugang haben. 120 MB! Die spinnen die Kiwis!
Ganz in der Nähe von Rotorua sollte es dann auch einen Ort geben, an dem man endlich mal einen vernünftigen Geysir sehen kann. Ganze 20m soll er hoch spritzen. Also sind wir wieder mal früh losgefahren und auf ging es zum Geysir.
Aber wie bei fast allem, das toll ist, mussten wir auch hier feststellen, dass die erstens Eintritt verlangen und zweitens auch noch zu viel davon. Also sind wir wieder ins Auto gestiegen, haben uns großartige Schlammlöcher angeguckt und sind weiter in Richtung Taupo gefahren.
Da wollten wir nämlich eigentlich heute hin, um einige schicke Walks zu machen. Und was grinste uns auf dem Weg nach Taupo an? Richtig: Mount Doom! Für alle, die nicht wissen, was das ist: Klar, mal wieder Herr der Ringe. Der originale Schicksalsberg steht nicht weit südlich von Taupo im Tongariro National Park. Leider ist der Tageswalk, bei dem man zwischen zwei aktiven Vulkanen, Mt. Ngauruhoe und Mt. Ruapehu, hindurchlaufen kann, für uns wohl doch noch zu viel. Also werden wir morgen nur einen der kleineren Walks von 3-4h unternehmen. Das schaffen wir dann doch noch. Aber es soll ja auch schicke Seilbahnen auf den Berg geben *freu*
In der Stadt haben wir dann auch erstmal die Touristen Information gefunden. Als allererstes fällt auf: Taupo ist DIE Touri-Stadt. Es ist irre voll dort. Die Geschäfte sind geöffnet und es wirkt einfach nur belebt.
Die Touri-Info ist ganz nett und hat viele tolle Informationen. Vor allem hat sie nette Mitarbeiter, die für einen im Backpacker anrufen, um ein Zimmer in Turangi zu buchen. Sehr nett ist das. Anschließend sind wir dann endlich zum Parkplatz gefahren, um unseren Walk zu machen.
War ja in der Zwischenzeit auch schon 12:15 und Zeit für einen netten Spaziergang in der Mittagssonne. Der Walk hat sich aber absolut gelohnt. Es ging am Waikato—River entlang. Der Fluss ist einfach unglaublich schön. Das Wasser ist absolut klar und blau. Eigentlich möchte man am liebsten seine Schwimmsachen anziehen und baden gehen. Natürlich gibt es auch knapp unter dem Anfang des Walks eine schicke Badestelle, an der sogar eine heiße Quelle in den Fluss mündet, so dass das Wasser angenehm temperiert ist. Aber wir wollten ja nicht baden sondern spazieren gehen. Der Weg führt direkt am Flussufer entlang mit allen Steigungen und Neigungen, was ziemlich anstrengend sein kann. Das Ende des Weges lohnt die Mühe aber absolut. Man kommt an den Huka-Falls an. Klar, wieder mal Wasserfälle. Wenn die Schilder behaupten, dieses seien eine der meist besuchtesten Attraktionen Neuseeland, glauben wir das sofort. Das Wasser ist einfach wahnsinnig klar und einfach nur kristallgrün oder kristallblau. Man kann es mit Worten nicht wirklich beschreiben. Hoffentlich ist unser kleines Video etwas geworden. Total high von den tollen Bildern ging es dann wieder denselben Weg zurück, da der Weg leider kein Ring war :(
Wieder am Parkplatz zurück mussten wir uns natürlich gleich den nächsten Weg aussuchen. Das war sehr schnell getan, da Julia unbedingt zu den sogenannten „Craters of the Moon“ wollte. Wir wussten nicht, was das ist, aber es klingt toll. Gedacht, gefahren, waren wir kurze Zeit später da. Diese Attraktion war recht günstig und bietet auch noch Parkplatzsicherung. Also haben wir das mal mitgemacht. Wahnsinn! Man läuft durch vermeintlich Heide ähnliches Gelände, aus dem es aber an allen Ecken und Kanten blubbert und dampft. Tolle Farben im Gestein und unheimliche Schilder inklusive, die einem sagen, dass die Verwalter keine Garantie übernehmen, dass nichts passiert, schließlich befinde man sich ja auf einem aktiven geothermalen Gebiet (das übrigens auch erst seit ca. 60 Jahren existiert) und überhaupt. Diese Schilder machen den ca. einstündigen Spaziergang durch die Landschaft doch ETWAS unheimlich. Aber wir haben es überlebt und es war toll!
Eigentlich wollten wir anschließend in Taupo am Lake Taupo noch Fish and Chips essen. Leider hat es aber dermaßen angefangen zu regnen, dass wir beschlossen haben, doch lieber direkt nach Turangi, unserem Übernachtungsort, zu fahren.
Gute Idee! Das Hostel ist nett, das Doppelzimmer fein, Küche auch und so. Leider hat es hier sogar gehagelt, so dass ein weiterer Walk dann doch leider ausfallen musste. Dafür haben wir gut eingekauft und lecker gegessen :)
Nun diskutieren wir noch ein bisschen, was wir genau morgen machen, und wie wir unsere Fahrt zum Mount Doom fortsetzen. Wir berichten bald, wie es uns auf dem Schicksalsberg so ergangen ist.
PS. Fotos kommen noch nicht, da wir nur maximal 120 MB (oder 24 Stunden) Internetzugang haben. 120 MB! Die spinnen die Kiwis!
Rotorua – oder „Da wo’s stinkt“
„Riecht unangenehm“ oder „Der Ort am falschen Ende des Gottes“ oder so hätten wir wohl den Ort genannt, wenn wir Maori oder sonstige Ureinwohner des Landes wären. Sind wir aber nicht. Also heißt es Rotorua. Tja und da Schwefel ja bekanntlich konserviert und wir schon so lange von euch weg sind, haben wir uns gedacht, wir besuchen mal das Schwefelgebiet. Das haben wir dann auch in Rotorua gemacht. Rotorua liegt direkt an einem Kratersee mit dem tollen Namen Lake Rotorua. Die Zone um Rotorua herum ist eine geothermal aktive Zone, was gleichzeitig heißt, dass es dort Unmengen von sprudelnden, dampfenden und stinkenden Gewässern und Schlammlöchern gibt. Auch Geysire gibt es rundherum.
Diese dampfenden und blubbernden Löcher muss man natürlich direkt sehen und kann nicht einfach im Auto da heranfahren. Das führt dazu, dass man stundenlang durch Landschaften geht und ständig Schwefelgeruch in der Nase hat. Leider bleibt es aber nicht dabei, sondern alle Klamotten und die Haut stinken auch komplett danach. Allerdings lohnt sich diese Odyssee definitiv. Die verschiedenen Schlammkonsistenzen, dampfendes Wasser und überhaupt toll aussehende Sachen sind einfach total interessant anzusehen. Die Gewässer variieren in ihren Farben enorm. Man kennt das ja schon aus dem Meer, aber hier war das noch beeindruckender. Teilweise war das Wasser schweflig gelb oder giftgrün. Dabei konnte man aber trotzdem oft noch auf den Grund sehen, nur dass halt ein entsprechender Farbschleier mit vorhanden war. Unglaublich toll anzusehen. Es ist auch irgendwie unglaublich, dass die verschiedenen Seen schon seit vielen Jahren heiß sind und seit jeher vor sich hindampfen ohne abzukühlen. Echt irre.
Zwischendurch haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Rainbow Mountain gemacht. Dort sieht man keinen Regenbogen, aber wenn man den Namen aus der Sprache der Maori herleitet, dann heißt es übersetzt so viel wie "Berg der vielen Farben". Und das konnte man auch super sehen. Dort scheinen wirklich viele unterschiedliche Elemente enthalten zu sein, da sich einige Farben dort zeigen. Im Krater ist ein kleiner See zu sehen, der milchig-grün aussah. Es hat uns ein wenig an grüne Tuschefarbe mit Deckweiß in Wasser gelöst erinnert.
Zurück in Rotorua mussten wir uns erstmal kurz bei einer Eisschokolade erholen, um dann noch eine kleine Wanderung zu den Government Gardens zu unternehmen. Der Weg führte uns an der Küste des Lake Rotoruas und der Sulphur Bay entlang. Streckenweise hätten wir uns definitiv Atemmasken gewünscht. Insbesondere in der Schwefelbucht wurde es wirklich unangenehm. Da wir aber ja nicht zum Vergnügen hier sind, haben wir durchgehalten ;) Und am Ende befand sich eine Quelle, die 290°C heiß ist. Leider haben sie die so zugebaut, dass dort nun ein Spa-Bereich ist und man viel Eintritt hätte zahlen müssen. Spannend war kurz vorher aber noch ein Loch, in dem früher auch Schlammbäder genommen wurden. Dessen Gas hat nämlich eine ähnliche Wirkung wie Lachgas. Wir sind dann dort nicht zu lange stehe geblieben, da so viel Gas davon bestimmt nicht gesund ist, zumal früher wohl auch einige beim Baden ohnmächtig geworden sind. Na gut, da das Loch relativ weit abgezäunt war, war es bestimmt nicht mehr allzu gefährlich. Aber man muss es ja nicht übertreiben ;)
Eigentlich wollten wir auch zwischendurch noch zwei weitere Orte besuchen. Allerdings haben die so viel Eintritt verlangt, dass es uns das nicht wert war. Man hätte z.B. eine maximal 2 Stunden lange Wanderung durch ein extrem junges Vulkangebiet machen können. Allerdings hätte das 32,50 $ (ca. 16 Euro) gekostet. Da finden wir bestimmt auch noch andere hübsche Vulkangebiete :)
Auf dem Rückweg hat sich Julia in den Linksverkehr gewagt und uns nach Hause kutschiert... Und ich habe keinen Unfall gebaut :) *stolz sei*
Diese dampfenden und blubbernden Löcher muss man natürlich direkt sehen und kann nicht einfach im Auto da heranfahren. Das führt dazu, dass man stundenlang durch Landschaften geht und ständig Schwefelgeruch in der Nase hat. Leider bleibt es aber nicht dabei, sondern alle Klamotten und die Haut stinken auch komplett danach. Allerdings lohnt sich diese Odyssee definitiv. Die verschiedenen Schlammkonsistenzen, dampfendes Wasser und überhaupt toll aussehende Sachen sind einfach total interessant anzusehen. Die Gewässer variieren in ihren Farben enorm. Man kennt das ja schon aus dem Meer, aber hier war das noch beeindruckender. Teilweise war das Wasser schweflig gelb oder giftgrün. Dabei konnte man aber trotzdem oft noch auf den Grund sehen, nur dass halt ein entsprechender Farbschleier mit vorhanden war. Unglaublich toll anzusehen. Es ist auch irgendwie unglaublich, dass die verschiedenen Seen schon seit vielen Jahren heiß sind und seit jeher vor sich hindampfen ohne abzukühlen. Echt irre.
Zwischendurch haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Rainbow Mountain gemacht. Dort sieht man keinen Regenbogen, aber wenn man den Namen aus der Sprache der Maori herleitet, dann heißt es übersetzt so viel wie "Berg der vielen Farben". Und das konnte man auch super sehen. Dort scheinen wirklich viele unterschiedliche Elemente enthalten zu sein, da sich einige Farben dort zeigen. Im Krater ist ein kleiner See zu sehen, der milchig-grün aussah. Es hat uns ein wenig an grüne Tuschefarbe mit Deckweiß in Wasser gelöst erinnert.
Zurück in Rotorua mussten wir uns erstmal kurz bei einer Eisschokolade erholen, um dann noch eine kleine Wanderung zu den Government Gardens zu unternehmen. Der Weg führte uns an der Küste des Lake Rotoruas und der Sulphur Bay entlang. Streckenweise hätten wir uns definitiv Atemmasken gewünscht. Insbesondere in der Schwefelbucht wurde es wirklich unangenehm. Da wir aber ja nicht zum Vergnügen hier sind, haben wir durchgehalten ;) Und am Ende befand sich eine Quelle, die 290°C heiß ist. Leider haben sie die so zugebaut, dass dort nun ein Spa-Bereich ist und man viel Eintritt hätte zahlen müssen. Spannend war kurz vorher aber noch ein Loch, in dem früher auch Schlammbäder genommen wurden. Dessen Gas hat nämlich eine ähnliche Wirkung wie Lachgas. Wir sind dann dort nicht zu lange stehe geblieben, da so viel Gas davon bestimmt nicht gesund ist, zumal früher wohl auch einige beim Baden ohnmächtig geworden sind. Na gut, da das Loch relativ weit abgezäunt war, war es bestimmt nicht mehr allzu gefährlich. Aber man muss es ja nicht übertreiben ;)
Eigentlich wollten wir auch zwischendurch noch zwei weitere Orte besuchen. Allerdings haben die so viel Eintritt verlangt, dass es uns das nicht wert war. Man hätte z.B. eine maximal 2 Stunden lange Wanderung durch ein extrem junges Vulkangebiet machen können. Allerdings hätte das 32,50 $ (ca. 16 Euro) gekostet. Da finden wir bestimmt auch noch andere hübsche Vulkangebiete :)
Auf dem Rückweg hat sich Julia in den Linksverkehr gewagt und uns nach Hause kutschiert... Und ich habe keinen Unfall gebaut :) *stolz sei*
Auf nach Hobbiton!
Es lagen mal wieder einige Kilometer vor uns und unserem nächsten Ziel. Somit sind wir relativ früh losgefahren. Gleichzeitig bot es sich aufgrund der vielen Ortschaften auf dem Weg an, mal auszutesten, wie weit man mit einer Tankfüllung kommt. Zugegeben, dieses Austesten kostet immer mindestens ein Jahr der Lebenszeit, aber man muss das Auto ja ordentlich einschätzen können. Das Auto hat eine digitale Anzeige, was etwas nervig ist, zumal die Tankanzeige von 2 verbleibenden Strichen auf einen blinkenden Strich springt. Und das kam natürlich zu einem Zeitpunkt, wo wir mal relativ weit von der nächsten Tanke entfernt waren. Es hat aber alles gereicht.
In Matamata haben wir uns in der Visitor's Information direkt Karten für die nächste Hobbiton-Tour gekauft. Als Info für alle, die nicht allzu viel mit dem Herrn der Ringe zu tun haben, sollte angemerkt werden, dass die Hobbiton-Szenen (in der deutschen Übersetzung Hobbingen) direkt bei Matamata gedreht wurden. Obwohl New Line Cinema das Rückbildungs-Team hierher geschickt hatte, konnten diese ihre Arbeit nicht vollenden, da das Wetter zu schlecht wurde. Also sind ein paar Hobbit-Höhlen stehen geblieben. Der Besitzer der Farm hat mit New Line einen Vertrag geschlossen, woraufhin New Line sogar wieder einige Löcher aufgebaut hat. Dorthin gibt es eine Tour und wir mussten die natürlich mitmachen. Wir waren vorgewarnt, dass es natürlich nicht so aussieht wie im Film. Ich hatte mir davon definitiv weniger versprochen, aber es war super! Absolut großartig! Es gibt noch so viele tolle Sachen da zu sehen. Und der Partybaum steht noch und die Landschaft ist einfach traumhaft!
In der Tour war neben der Besichtigung des Drehorts noch eine Präsentation der Schafschur enthalten. Dementsprechend haben wir noch dabei zugesehen, wie ein Schaf geschoren wird. Irgendwie sieht das zwar immer brutal aus, aber so schlimm schien es für das Schaf dann auch wieder nicht zu sein. Und im Anschluss mussten noch zwei Lämmer mit der Flasche gefüttert werden. Die Viecher waren auch total süß und Julia hat dann die Mutterrolle einfach mal angenommen und das eine Tierchen gefüttert.
Im Anschluss an die Tour haben wir unser Quartier aufgesucht. Dieses haben wir direkt für zwei Nächste gebucht, da wir so nicht den ganzen Tag mit unseren Taschen im Auto rumfahren müssen und somit weniger Angst um unsere Sachen haben müssen. Für den nächsten Tag haben wir eh Rotorua geplant, was nicht allzu weit von Matamata entfernt ist.
Da wir noch ein wenig Zeit hatten, sind wir noch nach Te Aroha gefahren. Dort gibt es einen Geysir, der alle 40 Minuten bis zu 4 Meter hochsprudeln soll. Da aber leider das Bad, das sich direkt am Ende des Geysirs befindet, recht viel Wasser abzapft, ist die übliche Fontäne nicht höher als bis zu 30 cm. In der Mittagszeit stoppt das Bad wohl mal die Zufuhr und dann dürfte der Geysir auch höher sprudeln. Wir waren aber leider gegen Abend da und somit war es nicht übermäßig beeindruckend.
In Matamata haben wir uns in der Visitor's Information direkt Karten für die nächste Hobbiton-Tour gekauft. Als Info für alle, die nicht allzu viel mit dem Herrn der Ringe zu tun haben, sollte angemerkt werden, dass die Hobbiton-Szenen (in der deutschen Übersetzung Hobbingen) direkt bei Matamata gedreht wurden. Obwohl New Line Cinema das Rückbildungs-Team hierher geschickt hatte, konnten diese ihre Arbeit nicht vollenden, da das Wetter zu schlecht wurde. Also sind ein paar Hobbit-Höhlen stehen geblieben. Der Besitzer der Farm hat mit New Line einen Vertrag geschlossen, woraufhin New Line sogar wieder einige Löcher aufgebaut hat. Dorthin gibt es eine Tour und wir mussten die natürlich mitmachen. Wir waren vorgewarnt, dass es natürlich nicht so aussieht wie im Film. Ich hatte mir davon definitiv weniger versprochen, aber es war super! Absolut großartig! Es gibt noch so viele tolle Sachen da zu sehen. Und der Partybaum steht noch und die Landschaft ist einfach traumhaft!
In der Tour war neben der Besichtigung des Drehorts noch eine Präsentation der Schafschur enthalten. Dementsprechend haben wir noch dabei zugesehen, wie ein Schaf geschoren wird. Irgendwie sieht das zwar immer brutal aus, aber so schlimm schien es für das Schaf dann auch wieder nicht zu sein. Und im Anschluss mussten noch zwei Lämmer mit der Flasche gefüttert werden. Die Viecher waren auch total süß und Julia hat dann die Mutterrolle einfach mal angenommen und das eine Tierchen gefüttert.
Im Anschluss an die Tour haben wir unser Quartier aufgesucht. Dieses haben wir direkt für zwei Nächste gebucht, da wir so nicht den ganzen Tag mit unseren Taschen im Auto rumfahren müssen und somit weniger Angst um unsere Sachen haben müssen. Für den nächsten Tag haben wir eh Rotorua geplant, was nicht allzu weit von Matamata entfernt ist.
Da wir noch ein wenig Zeit hatten, sind wir noch nach Te Aroha gefahren. Dort gibt es einen Geysir, der alle 40 Minuten bis zu 4 Meter hochsprudeln soll. Da aber leider das Bad, das sich direkt am Ende des Geysirs befindet, recht viel Wasser abzapft, ist die übliche Fontäne nicht höher als bis zu 30 cm. In der Mittagszeit stoppt das Bad wohl mal die Zufuhr und dann dürfte der Geysir auch höher sprudeln. Wir waren aber leider gegen Abend da und somit war es nicht übermäßig beeindruckend.
Rundfahrt durch das Nordland
Wie es sich für das subtropische Klima gehört, gab es in der letzten Nacht erstmal einen ordentlichen Regen. Wir hatten ein gemütliches Motelzimmer und konnten dem Regen zuhören und trocken bleiben.
Heute Morgen ging es dann zu den Abbey Caves. Diese Höhlen bestehen aus 3 Räumen, den Organ, Middle und Ivy Caves. Sie sind über einen überirdischen Weg jeweils zu erreichen und führen über saftige Wiesen und felsige Wälder. Dabei muss man auch diverse Zäune überqueren. Glücklicherweise haben sich die Kiwis hier ein Beispiel an den Engländern genommen und Stufen über die Zäune gebaut, wie man es u.a. aus dem Lake District kennt. Die Caves selbst sind öffentlich und man macht alles auf eigenes Risiko. Man muss dafür auch keinen Eintritt zahlen.
Wie im ersten Satz schon beschrieben, hat es in der Nacht ordentlich geregnet. Das führt natürlich dazu, dass die eh schon mit Moos überzogenen Steine und Baumwurzeln noch rutschiger wurden. Wir haben uns dann die Eingänge zu allen Räumen angeschaut und jeweils beschlossen, dass wir uns nicht hinunter trauen. Zumindest haben wir es als zu gefährlich eingestuft. Glitschige Steine herunterzuklettern ist nun mal nicht ganz ungefährlich und wir wollten unseren Urlaub (und das Leben) nicht aufs Spiel setzen. Kurz nach uns kamen noch 4 weitere Leute, wobei nur einer es gewagt hat herunterzugehen. Allerdings haben alle anderen auch ständig gesagt, dass derjenige es nicht machen sollte. Ob er am Ende wieder heil oben angekommen ist, wissen wir nicht, da wir noch einiges vor uns hatten.
Wir sind dann die 1 weiter in Richtng Norden gefahren. Das Ziel hieß hier Bay of Islands. Wenn man es ganz genau nimmt, hieß das Ziel Russell. Leider haben wir aber irgendwo eine Abfahrt verpasst und somit hätten wir nur noch mit einer Fähre hinfahren können. Wir haben dann kurzerhand beschlossen, dass die Bay of Islands auch von der anderen Seite schön genug aussieht und haben sie uns von Pahia aus angesehen. Ein imposanter Blick, nettes Wasser, viele Inseln. Mehr kann man dazu eigentlich auch nicht sagen. Wirklich hübsch. Wir fanden beide Lakes Entrance in Australien beeindruckender, auch wenn man dazu sagen sollte, dass wir dort mehr oder minder durch das Zentrum gefahren sind, während wir hier nur vom südlichen Ende aus geschaut haben.
Die nächste Station waren die Haruru Falls. Wie der Name schon sagt, sind es Wasserfälle. Auch dort war es wirklich hübsch. Im Winter dürften allerdings auch sie beeindruckender sein, da dann mehr Wasser im Fluss fließt.
Die Rundfahrt ging dann über die 11 und 12 nach Opononi und zu den Hokianga Heads. Die Heads sind der Hafeneingang, wo sich die Tasman Sea mit dem Hokianga trifft. Die eine Seite des Hafeneingangs ist übrigens eine Düne, während die andere Seite ein Berg mit Vegetation ist. Das Aufeinandertreffen des Meers mit dem Fluss ist übrigens ziemlich interessant. Man erkennt hervorragend bis wohin die Wellen des Meeres kommen und bis wohin die Flussströmung kommt. Absolut großartig anzusehen.
Von dort aus war es dann auch nicht mehr allzu weit zum Waipoua Kauri Forest. Das ist ein Wald, in dem die größten und ältesten Kauris (Bäume) stehen. Die Formulierung im Lonely Planet zu dem größten Kauri ist, dass dieser Baum nicht einfach angeschaut wird, sondern dass dem Betrachter eine Audienz gewährt wird. Und damit haben die Autoren absolut Recht! Tane Mahuta (so heißt dieser älteste und größste Kauri) ist wirklich riesig. Der Stamm ist 17,7 m hoch, insgesamt ist er 51,5 m hoch und hat einen Umfang von 13,8 m! Das Alter wird auf über 2000 Jahre geschätzt. Dieser Baum ist übrigens nicht der dickste, aber der höchste. Einen größeren Umfang hat der 2.-größte Kauri (sog. Te Matua Ngahere), den man auch dort finden kann, mit 16,4 m. Die sind wirklich richtig beeindruckend!
Aber auch von deren Anblick haben wir uns dann losgerissen und in südliche Richtung weitergefahren. Letztendlich haben wir dann in Warkworth eine Unterkunft gefunden.
Ein paar Hinweise noch. Die Namen, die man hier so liest, haben wir uns nicht ausgedacht, sondern stammen aus der Sprache der Maori ab. Diese sind weit vor den Europäern nach NZ gekommen und sind polynesischer Herkunft. Somit ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Sprache der Maori der der Ureinwohner in Hawaii ähnelt. Wie auch immer, die Bezeichnungen aller Orte und Punkte sind fast ausschließlich in der Sprache der Maori gehalten und englische Namen gibt es einfach selten.
Eine weitere Sache ist die Berechnung von Routen hier. Diese differiert recht deutlich von unseren gewohnten Angaben. Wenn man hier wissen möchte, wie weit ein Ort vom nächsten entfernt ist, erhält man fast immer eine zeitliche Angabe und eigentlich nie eine Distanz. Das liegt einfach daran, dass man hier nicht ohne Weiteres die Kilometer in Zeiten umrechnen kann. In Deutschland hätten wir für die heutige Strecke von ca. 450 km wahrscheinlich keine 6 Stunden reine Fahrzeit gebraucht. Insofern ist die Zeitangabe hier definitiv sinnvoller als eine Kilometerangabe.
Heute Morgen ging es dann zu den Abbey Caves. Diese Höhlen bestehen aus 3 Räumen, den Organ, Middle und Ivy Caves. Sie sind über einen überirdischen Weg jeweils zu erreichen und führen über saftige Wiesen und felsige Wälder. Dabei muss man auch diverse Zäune überqueren. Glücklicherweise haben sich die Kiwis hier ein Beispiel an den Engländern genommen und Stufen über die Zäune gebaut, wie man es u.a. aus dem Lake District kennt. Die Caves selbst sind öffentlich und man macht alles auf eigenes Risiko. Man muss dafür auch keinen Eintritt zahlen.
Wie im ersten Satz schon beschrieben, hat es in der Nacht ordentlich geregnet. Das führt natürlich dazu, dass die eh schon mit Moos überzogenen Steine und Baumwurzeln noch rutschiger wurden. Wir haben uns dann die Eingänge zu allen Räumen angeschaut und jeweils beschlossen, dass wir uns nicht hinunter trauen. Zumindest haben wir es als zu gefährlich eingestuft. Glitschige Steine herunterzuklettern ist nun mal nicht ganz ungefährlich und wir wollten unseren Urlaub (und das Leben) nicht aufs Spiel setzen. Kurz nach uns kamen noch 4 weitere Leute, wobei nur einer es gewagt hat herunterzugehen. Allerdings haben alle anderen auch ständig gesagt, dass derjenige es nicht machen sollte. Ob er am Ende wieder heil oben angekommen ist, wissen wir nicht, da wir noch einiges vor uns hatten.
Wir sind dann die 1 weiter in Richtng Norden gefahren. Das Ziel hieß hier Bay of Islands. Wenn man es ganz genau nimmt, hieß das Ziel Russell. Leider haben wir aber irgendwo eine Abfahrt verpasst und somit hätten wir nur noch mit einer Fähre hinfahren können. Wir haben dann kurzerhand beschlossen, dass die Bay of Islands auch von der anderen Seite schön genug aussieht und haben sie uns von Pahia aus angesehen. Ein imposanter Blick, nettes Wasser, viele Inseln. Mehr kann man dazu eigentlich auch nicht sagen. Wirklich hübsch. Wir fanden beide Lakes Entrance in Australien beeindruckender, auch wenn man dazu sagen sollte, dass wir dort mehr oder minder durch das Zentrum gefahren sind, während wir hier nur vom südlichen Ende aus geschaut haben.
Die nächste Station waren die Haruru Falls. Wie der Name schon sagt, sind es Wasserfälle. Auch dort war es wirklich hübsch. Im Winter dürften allerdings auch sie beeindruckender sein, da dann mehr Wasser im Fluss fließt.
Die Rundfahrt ging dann über die 11 und 12 nach Opononi und zu den Hokianga Heads. Die Heads sind der Hafeneingang, wo sich die Tasman Sea mit dem Hokianga trifft. Die eine Seite des Hafeneingangs ist übrigens eine Düne, während die andere Seite ein Berg mit Vegetation ist. Das Aufeinandertreffen des Meers mit dem Fluss ist übrigens ziemlich interessant. Man erkennt hervorragend bis wohin die Wellen des Meeres kommen und bis wohin die Flussströmung kommt. Absolut großartig anzusehen.
Von dort aus war es dann auch nicht mehr allzu weit zum Waipoua Kauri Forest. Das ist ein Wald, in dem die größten und ältesten Kauris (Bäume) stehen. Die Formulierung im Lonely Planet zu dem größten Kauri ist, dass dieser Baum nicht einfach angeschaut wird, sondern dass dem Betrachter eine Audienz gewährt wird. Und damit haben die Autoren absolut Recht! Tane Mahuta (so heißt dieser älteste und größste Kauri) ist wirklich riesig. Der Stamm ist 17,7 m hoch, insgesamt ist er 51,5 m hoch und hat einen Umfang von 13,8 m! Das Alter wird auf über 2000 Jahre geschätzt. Dieser Baum ist übrigens nicht der dickste, aber der höchste. Einen größeren Umfang hat der 2.-größte Kauri (sog. Te Matua Ngahere), den man auch dort finden kann, mit 16,4 m. Die sind wirklich richtig beeindruckend!
Aber auch von deren Anblick haben wir uns dann losgerissen und in südliche Richtung weitergefahren. Letztendlich haben wir dann in Warkworth eine Unterkunft gefunden.
Ein paar Hinweise noch. Die Namen, die man hier so liest, haben wir uns nicht ausgedacht, sondern stammen aus der Sprache der Maori ab. Diese sind weit vor den Europäern nach NZ gekommen und sind polynesischer Herkunft. Somit ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Sprache der Maori der der Ureinwohner in Hawaii ähnelt. Wie auch immer, die Bezeichnungen aller Orte und Punkte sind fast ausschließlich in der Sprache der Maori gehalten und englische Namen gibt es einfach selten.
Eine weitere Sache ist die Berechnung von Routen hier. Diese differiert recht deutlich von unseren gewohnten Angaben. Wenn man hier wissen möchte, wie weit ein Ort vom nächsten entfernt ist, erhält man fast immer eine zeitliche Angabe und eigentlich nie eine Distanz. Das liegt einfach daran, dass man hier nicht ohne Weiteres die Kilometer in Zeiten umrechnen kann. In Deutschland hätten wir für die heutige Strecke von ca. 450 km wahrscheinlich keine 6 Stunden reine Fahrzeit gebraucht. Insofern ist die Zeitangabe hier definitiv sinnvoller als eine Kilometerangabe.
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