Wir sind wieder zurück in Australien. Der Flug verlief überwiegend unspektakulär. Sie mussten zwar wegen angeblicher zu erwartender Turbulenzen früher damit anfangen, das Flugzeug zur Landung vorzubereiten, aber glücklicherweise hatten wir dann doch nicht zu viele Turbulenzen.
Am Flughafen haben wir unser vorbestelltes Auto abgeholt. Naja, eigentlich haben wir ein anderes Auto abgeholt. Wir hatten nämlich das kleinste Modell mit Automatik gebucht. Da der Mensch bei Europcar aber gerade gut drauf war, hat er uns ein kostenloses Upgrade gegeben. Nun fahren wir also mit einen Toyota Camry durch die Gegend. Ich hab das Gefühl, dass ich ein Schlachtschiff fahre. Es fährt sich super, aber ist riiiiieeeeesig. Ich würde es eher als Ober- als Mittelklasse einordnen. Somit haben wir also etwas höhere Benzinkosten, aber das Auto hat schon irgendwie was.
Vom Flughafen sind wir dann direkt nach Newcastle gefahren. Und dieses Mal haben wir darauf verzichtet, die Mautstraßen zu umfahren. Somit haben wir bestimmt 2 Stunden Weg gespart.
In Newcastle haben wir dann nicht übermäßig viel gemacht, bevor wir wieder zu Seren und Geoff gefahren sind, bei denen wir auch schon zu Weihnachten waren. Das war wieder unglaublich nett.
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Donnerstag, 12. Februar 2009
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Rückfahrt nach Sydney
Da Newcastle nur 2 Stunden von Sydney entfernt liegt, haben wir beschlossen, dass wir einfach mal eine schönere langsamere Route und nicht den schnellsten Weg wählen. Somit sind wir zwischen dem Lake Macquarie und dem Ozean langgefahren und hatten somit richtig schöne Ausblicke nach links und rechts.
Irgendwo ging dann auch eine Touristen-Route in Richtung The Entrance ab, die noch schönere Bilder versprach. In The Entrance sah es einfach nur traumhaft aus. Zumindest wenn man das Meer, die Strände und das Wasser betrachtet. Das hat uns doch massiv an Lakes Entrance in Victoria erinnert.
Weiter ging es dann auf der Route. Und da wir ja aus Richtung Norden kamen, konnten wir auch noch einen kleinen Zwischenstopp in Manly einschieben. ;)
Von dort ging es dann über die Harbour Bridge zum Flughafen, wo wir im Formule 1-Hotel übernachtet haben. Das war zwar nicht gerade das günstigste Angebot, aber da wir am nächsten Tag in aller Frühe fliegen müssen und dort auch die Autorückgabe stattfand, war es einfach das praktischste Angebot. Auf dem Weg über die Brücke haben wir natürlich prompt die falsche Spur erwischt, so dass wir nicht an der Bezahlstelle für Bargeld vorbei gekommen sind, sondern an so einem elektronischen Ticket-Dings. Das war natürlich ein wenig unpraktisch, da Mautprellerei hier auch nicht gerne gesehen wird. Glücklicherweise gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, um eben keine Strafe zu riskieren. Man kann einerseits einen Traveller-Pass kaufen. Da gibt man alle Möglichen Auto- und Kreditkartendaten an die Einzugsstelle und dann wird bei der Fotoauswertung geschaut, was abgebucht werden muss. Oder als 2. Möglichkeit kann man sich bei dem Betreiber melden und über das Telefon die Gebühr zahlen. Die 2. Möglichkeit blieb uns leider verwehrt, da die Hotline nur Mo-Fr von 8:30 - 17:00 besetzt ist. Also haben wir uns dann für den Pass angemeldet und somit ist alles ok. Man hat übrigens 48 Stunden nach Durchfahrt oder Benutzung einer mautpflichtigen Strecke Zeit, sich bei dem Betreiber zu melden oder halt den Pass zu kaufen. Wahrscheinlich passiert das ständig. *grins* Man muss aber auch sagen, dass es echt nicht einfach ist durch Sydney zu fahren, ohne eine mautpflichtige Strecke zu nehmen. Wir haben das ja auf der Fahrt nach Newcastle gemacht und man fährt soooo riesige Umwege, dass die 2-5 $ wahrscheinlich billiger gewesen wären als den Umweg zu fahren. *ggg*
Die Autorückgabe verlief auch ohne Probleme, so dass wir den Abend recht gemütlich verbringen konnten.
Irgendwo ging dann auch eine Touristen-Route in Richtung The Entrance ab, die noch schönere Bilder versprach. In The Entrance sah es einfach nur traumhaft aus. Zumindest wenn man das Meer, die Strände und das Wasser betrachtet. Das hat uns doch massiv an Lakes Entrance in Victoria erinnert.
Weiter ging es dann auf der Route. Und da wir ja aus Richtung Norden kamen, konnten wir auch noch einen kleinen Zwischenstopp in Manly einschieben. ;)
Von dort ging es dann über die Harbour Bridge zum Flughafen, wo wir im Formule 1-Hotel übernachtet haben. Das war zwar nicht gerade das günstigste Angebot, aber da wir am nächsten Tag in aller Frühe fliegen müssen und dort auch die Autorückgabe stattfand, war es einfach das praktischste Angebot. Auf dem Weg über die Brücke haben wir natürlich prompt die falsche Spur erwischt, so dass wir nicht an der Bezahlstelle für Bargeld vorbei gekommen sind, sondern an so einem elektronischen Ticket-Dings. Das war natürlich ein wenig unpraktisch, da Mautprellerei hier auch nicht gerne gesehen wird. Glücklicherweise gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, um eben keine Strafe zu riskieren. Man kann einerseits einen Traveller-Pass kaufen. Da gibt man alle Möglichen Auto- und Kreditkartendaten an die Einzugsstelle und dann wird bei der Fotoauswertung geschaut, was abgebucht werden muss. Oder als 2. Möglichkeit kann man sich bei dem Betreiber melden und über das Telefon die Gebühr zahlen. Die 2. Möglichkeit blieb uns leider verwehrt, da die Hotline nur Mo-Fr von 8:30 - 17:00 besetzt ist. Also haben wir uns dann für den Pass angemeldet und somit ist alles ok. Man hat übrigens 48 Stunden nach Durchfahrt oder Benutzung einer mautpflichtigen Strecke Zeit, sich bei dem Betreiber zu melden oder halt den Pass zu kaufen. Wahrscheinlich passiert das ständig. *grins* Man muss aber auch sagen, dass es echt nicht einfach ist durch Sydney zu fahren, ohne eine mautpflichtige Strecke zu nehmen. Wir haben das ja auf der Fahrt nach Newcastle gemacht und man fährt soooo riesige Umwege, dass die 2-5 $ wahrscheinlich billiger gewesen wären als den Umweg zu fahren. *ggg*
Die Autorückgabe verlief auch ohne Probleme, so dass wir den Abend recht gemütlich verbringen konnten.
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Shoppen statt Sonne
Am Sonntag den 28. mussten Seren und Geoff arbeiten. Wir haben erstmal gemütlich ausgeschlafen. Man muss ja auch mal ein wenig ausruhen *grins*
Nach dem Frühstück sind wir dann in ein Einkaufszentrum gefahren. Julia wollte einen neuen Bikini haben und da es super heiß war, war der Aufenthalt im gekühlten Shopping-Center echt angenehem. Wir waren auch unglaublich erfolgreich und haben für Julia diverse Shirts und kurze Hosen gefunden. Für mich gab es auch 3 neue Shirts und eine kurze Hose. Einen passenden Bikini haben wir aber natürlich nicht gefunden. Ich war bei dem Kauf der Sachen ja ein wenig skeptisch, ob wir das denn auch alles noch in unsere Rucksäcke bekommen würden. Wie sich dann am Abend herausstellte, passte das wirklich noch mit rein. Die ganzen Klamotten waren noch herabgesetzt, da diese Super-Sonder-Angebote vom 26. in der gesamten Zeit bis Neujahr gültig sind. Nur um mal eine kleine Vorstellung von den Preisen zu bekommen, meine 3 T-Shirts haben zusammen 30 $, also 15 Euro gekostet! Und die Verarbeitung scheint nicht schlecht zu sein. Insofern haben wir da tatsächlich ein paar Schnäppchen abgegriffen. Um 16:00 hat das Center geschlossen und wir sind dann auch entsprechend wieder zurück gefahren. Insgesamt waren wir also wohl 5 Stunden shoppen. Das schaffen wir normalerweise nicht!
Zur Feier des Tages sind wir am Abend zu viert an den Hafen von Newcastle gefahren, der vom Industriehafen zu einer schönen Restaurant-Promenade umgestaltet wurde. Dort haben wir dann auch ein schickes Lokal gefunden, wo wir es uns haben gut gehen lassen. Schon irgendwie lustig, wenn man am diesem Datum abends draußen in kurzen Klamotten sitzen und Essen gehen kann. *grins*
Wieder zurück bei Seren und Geoff gabs dann noch das übliche Geklöne und dann auch schon die Verabschiedung, da wir am nächsten Tag wieder nach Sydney mussten und die beiden früh zum Arbeiten mussten.
Nach dem Frühstück sind wir dann in ein Einkaufszentrum gefahren. Julia wollte einen neuen Bikini haben und da es super heiß war, war der Aufenthalt im gekühlten Shopping-Center echt angenehem. Wir waren auch unglaublich erfolgreich und haben für Julia diverse Shirts und kurze Hosen gefunden. Für mich gab es auch 3 neue Shirts und eine kurze Hose. Einen passenden Bikini haben wir aber natürlich nicht gefunden. Ich war bei dem Kauf der Sachen ja ein wenig skeptisch, ob wir das denn auch alles noch in unsere Rucksäcke bekommen würden. Wie sich dann am Abend herausstellte, passte das wirklich noch mit rein. Die ganzen Klamotten waren noch herabgesetzt, da diese Super-Sonder-Angebote vom 26. in der gesamten Zeit bis Neujahr gültig sind. Nur um mal eine kleine Vorstellung von den Preisen zu bekommen, meine 3 T-Shirts haben zusammen 30 $, also 15 Euro gekostet! Und die Verarbeitung scheint nicht schlecht zu sein. Insofern haben wir da tatsächlich ein paar Schnäppchen abgegriffen. Um 16:00 hat das Center geschlossen und wir sind dann auch entsprechend wieder zurück gefahren. Insgesamt waren wir also wohl 5 Stunden shoppen. Das schaffen wir normalerweise nicht!
Zur Feier des Tages sind wir am Abend zu viert an den Hafen von Newcastle gefahren, der vom Industriehafen zu einer schönen Restaurant-Promenade umgestaltet wurde. Dort haben wir dann auch ein schickes Lokal gefunden, wo wir es uns haben gut gehen lassen. Schon irgendwie lustig, wenn man am diesem Datum abends draußen in kurzen Klamotten sitzen und Essen gehen kann. *grins*
Wieder zurück bei Seren und Geoff gabs dann noch das übliche Geklöne und dann auch schon die Verabschiedung, da wir am nächsten Tag wieder nach Sydney mussten und die beiden früh zum Arbeiten mussten.
Nelson Bay
Am 27. hatten Seren und Geoff zum Glück auch frei, so dass wir eine kleine Tour in Richtung Nelson Bay unternommen haben. Dort haben wir dann erstmal eine kurze Wanderung auf den Berg am Hafeneingang gemacht. Von dort hatten wir eine absolut traumhafte Sicht in alle Richtungen. Leider haben wir keine Delphin gesehen, die sich da eigentlich rumtreiben sollten. Naja, wir haben ja noch so viele Gelegenheiten Delphine zu sehen. Insofern war das nicht weiter tragisch.
Nach dem Abstieg haben wir uns dann für eine Weile am Strand aufgehalten und das Wasser getestet. Da sowas ja enorm hungrig macht, lag dann der Weg zum nächsten Fish & Chips-Laden an. Das war unglaublich lecker, so dass jeder, der sowas mag, jetzt unglaublich neidisch werden sollte ;)
Irgendwann am Nachmittag sind wir dann wieder zurück gefahren. Julia und ich sind dann noch kurz zum Internetcafe gefahren und haben beim Coles ein bisschen was eingekauft.
Der Abend war dann sehr gemütlich, mit Essen, Bier und Cider.
Nach dem Abstieg haben wir uns dann für eine Weile am Strand aufgehalten und das Wasser getestet. Da sowas ja enorm hungrig macht, lag dann der Weg zum nächsten Fish & Chips-Laden an. Das war unglaublich lecker, so dass jeder, der sowas mag, jetzt unglaublich neidisch werden sollte ;)
Irgendwann am Nachmittag sind wir dann wieder zurück gefahren. Julia und ich sind dann noch kurz zum Internetcafe gefahren und haben beim Coles ein bisschen was eingekauft.
Der Abend war dann sehr gemütlich, mit Essen, Bier und Cider.
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2. Weihnachtstag
Der 2. Weihnachtstag ist in Australien wieder eher unwichtig und somit haben auch die Geschäfte wieder geöffnet. An diesem Tag ist dann auch in den Einkaufszentren die Hölle los. Es beginnt nämlich der Halbjahresverkauf, wo alles herabgesetzt ist. Einige Leute sind so bekloppt und warten schon am Vorabend um 22:00 vor den Geschäften, damit sie die ersten sind, die die Super-Sonder-Spezial-Angebot bekommen.
Wir haben beschlossen, dass wir nicht an dem Trubel teilnehmen, sondern wahrscheinlich wie alle anderen Australier, die nicht in den Geschäften sind, den Tag oder zumindest einen Teil des Tages am Strand zu verbringen. Natürlich haben wir vorher ausgeschlafen, gefrühstückt und somit war es natürlich nicht allzu früh, als wir den Strand erreicht haben. Da es hier überall tausende von Stränden gibt, war der von uns gewählte glücklicherweise auch nicht allzu voll. Viele Strände haben durch Flaggen markierte Bereiche, wo man dann entweder Baden oder Surfen darf. Die entsprechenden Bereiche werden von Rettungsschwimmern beobachtet. Insofern haben wir uns da recht sicher gefühlt. Natürlich können trotzdem immer irgendwelche Sachen passieren, aber uns ist nichts passiert. Geoff hat sein Surfbrett mit gehabt und Julia und ich haben kostenlose Surfstunden bekommen. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht. Wir haben es zwar nur auf dem Brett liegend geschafft zu surfen, aber immerhin. Ich habe auch probiert mal aufzustehen, aber da war das Brett leider schon zu langsam, so dass ich es nur bis zur halben Standhöhe geschafft habe. *ggg* Mal schauen, ob wir vielleicht noch irgendwo mal längeren Surfunterricht nehmen.
Nach 3-4 Stunden sind wir dann wieder vom Strand nach Hause gefahren, da die Sonne einfach zu heftig war. Na gut, wir waren ja auch in der Mittagssonne da. Wir haben uns übrigens so gut eingeschmiert, dass nicht mal ich einen Sonnenbrand bekommen habe. Zu Hause mussten wir erstmal ein kleines Nickerchen machen, um danach Reste zu essen und 2 DVDs anzuschauen. In der DVDthek haben wir uns für "Mamma Mia!" und "Wolf Creek" entschieden. Eigentlich haben sich Seren und Julia für den ersten und Geoff und ich für den 2 Film entschieden. Aber so passte das ja ganz gut. Mamma Mia hat auch wirklich Spaß gemacht. Der war gar nicht so schlecht, wie ich erwartet hatte. Wolf Creek ist ein Horrorfilm, in dem Backpacker im Outback nach einer Autopanne gefangen genommen werden. Vielleicht sollte man den nicht unbedingt als Backpacker mit Auto anschauen, aber da wir auf einigen Touren von dem erzählt bekommen haben, wollte ich den dann doch irgendwann mal sehen. Und Seren und Geoff kannten den auch nicht. Im Nachhinein muss ich sagen, dass der unglaublich langweilig war. Julia ist da nicht ganz meiner Meinung, aber Seren und Geoff fanden ihn jetzt auch nicht so unheimlich, wie er immer dargestellt wird. Geoff meinte noch, dass das irgendwie typisch für australische Filme ist, schöne Landschaftsaufnahmen (die waren nämlich auch in dem Film wirklich toll) und langweilige bis schlechte Story. *grins*
Und so ging dann ein sehr entspannter 2. Weihnachtstag zu Ende.
Wir haben beschlossen, dass wir nicht an dem Trubel teilnehmen, sondern wahrscheinlich wie alle anderen Australier, die nicht in den Geschäften sind, den Tag oder zumindest einen Teil des Tages am Strand zu verbringen. Natürlich haben wir vorher ausgeschlafen, gefrühstückt und somit war es natürlich nicht allzu früh, als wir den Strand erreicht haben. Da es hier überall tausende von Stränden gibt, war der von uns gewählte glücklicherweise auch nicht allzu voll. Viele Strände haben durch Flaggen markierte Bereiche, wo man dann entweder Baden oder Surfen darf. Die entsprechenden Bereiche werden von Rettungsschwimmern beobachtet. Insofern haben wir uns da recht sicher gefühlt. Natürlich können trotzdem immer irgendwelche Sachen passieren, aber uns ist nichts passiert. Geoff hat sein Surfbrett mit gehabt und Julia und ich haben kostenlose Surfstunden bekommen. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht. Wir haben es zwar nur auf dem Brett liegend geschafft zu surfen, aber immerhin. Ich habe auch probiert mal aufzustehen, aber da war das Brett leider schon zu langsam, so dass ich es nur bis zur halben Standhöhe geschafft habe. *ggg* Mal schauen, ob wir vielleicht noch irgendwo mal längeren Surfunterricht nehmen.
Nach 3-4 Stunden sind wir dann wieder vom Strand nach Hause gefahren, da die Sonne einfach zu heftig war. Na gut, wir waren ja auch in der Mittagssonne da. Wir haben uns übrigens so gut eingeschmiert, dass nicht mal ich einen Sonnenbrand bekommen habe. Zu Hause mussten wir erstmal ein kleines Nickerchen machen, um danach Reste zu essen und 2 DVDs anzuschauen. In der DVDthek haben wir uns für "Mamma Mia!" und "Wolf Creek" entschieden. Eigentlich haben sich Seren und Julia für den ersten und Geoff und ich für den 2 Film entschieden. Aber so passte das ja ganz gut. Mamma Mia hat auch wirklich Spaß gemacht. Der war gar nicht so schlecht, wie ich erwartet hatte. Wolf Creek ist ein Horrorfilm, in dem Backpacker im Outback nach einer Autopanne gefangen genommen werden. Vielleicht sollte man den nicht unbedingt als Backpacker mit Auto anschauen, aber da wir auf einigen Touren von dem erzählt bekommen haben, wollte ich den dann doch irgendwann mal sehen. Und Seren und Geoff kannten den auch nicht. Im Nachhinein muss ich sagen, dass der unglaublich langweilig war. Julia ist da nicht ganz meiner Meinung, aber Seren und Geoff fanden ihn jetzt auch nicht so unheimlich, wie er immer dargestellt wird. Geoff meinte noch, dass das irgendwie typisch für australische Filme ist, schöne Landschaftsaufnahmen (die waren nämlich auch in dem Film wirklich toll) und langweilige bis schlechte Story. *grins*
Und so ging dann ein sehr entspannter 2. Weihnachtstag zu Ende.
Samstag, 27. Dezember 2008
Australische Weihnachten
Die Weihnachtstage sind vorbei und wir können nun erzählen, wie man so in Australien feiert. Da Australier ja aus allen Teilen der Welt kommen, ist das natürlich nur eine Form des Feierns und nicht zwingend repräsentativ für andere Leute. Wir haben aber den Eindruck, dass es mehrere Leute gibt, die hier ähnlich feiern, wie wir das gerade gemacht haben.
Der 24. ist hier relativ unwichtig. Da wird nicht in Familie gefeiert und die Geschäfte haben normal geöffnet. Es ist genauso voll wie in Deutschland, weil auch hier anscheinend alle befürchten, dass sie verhungern könnten oder (noch) nicht genug für die Völlerei haben. Wie auch immer, wir waren am 24. am Nachmittag erstmal schwimmen. Bietet sich ja auch zu Weihnachten bei über 20° an. Seren und Geoff haben uns einen netten Pool am Ozean gezeigt, wo wir dann reingegangen sind. Dieser Pool wurde von den Sträflingen damals gebaut und ist so am Ozean gelegen, dass das Ozeanwasser da reinschwappt, aber keine gefährlichen Tiere, Strömungen o.ä. vorhanden sind. Man kann also recht sicher darin baden. Da der Pool aus dem Fels herausgehauen wurde, wächst da auf dem Boden der Steine auch durchaus irgendwas. Und weil da was wächst, verirren sich natürlich auch die eine oder andere Schnecke in das Wasser. Das alles hat uns aber nicht davon abgehalten hineinzugehen. Naja, Julia musst sich erst motivieren, da ja das etwas glibberige Zeug auf dem Boden war. Das war auf jeden Fall sehr spaßig. Krabben konnte man in den kleineren Löchern in den Steinen übrigens auch finden.
Danach ging es erstmal wieder zu Seren und Geoff. Dort gab es etwas auf die Gabel und anschließend in den Pub. Der Pub war brechend voll. Insofern schließen wir einfach mal daraus, dass wirklich viele am 24. mit ihren Freunden etwas unternehmen und die Familie an dem Tag mehr oder minder irrelevant ist.
Auf dem Rückweg haben wir dann beschlossen, dass wir um 06:00 aufstehen, um einerseits zu Hause anzurufen und andererseits schwimmen zu gehen. Das war übrigens eine Idee, die wir schon vor dem Pub hatten und somit im nüchternen Zustand erfolgt ist. Das haben wir dann auch durchgezogen. Wir hatten ungefähr 20° Lufttemperatur und eine ähnlich hohe Wassertemperatur. Leider war die Sonne aber hinter einigen Wolken, so dass es wirklich nicht übermäßig warm war.
Nach ein paar Bahnen sind wir dann wieder nach Hause gefahren und haben noch ein kleines Nickerchen gemacht. Um 10:00 ist dann (eine von) Geoffs Tanten zu Besuch gekommen. Mit ihr haben wir dann ein Sektfrühstück gehabt. Das war unglaublich witzig, da die Tante gerne erzählt hat.
Gegen Mittag ist sie wieder weggefahren und wir haben erstmal Bescherung gemacht. *freu* Kleine Kinder suchen ihre Geschenke zwar direkt nach dem Aufstehen unter dem Weihnachtsbaum, aber wir konnten ja warten, weil wir schon groß sind ... oder zumindest so tun *gg*
Am Nachmittag kam dann Geoffs Mutter und seine Schwester mit Mann und Töchtern. Von da an hieß es wieder: Essen! Und da es hier warm ist, gab es kalte Sachen. Es gab Pute, Hühnchen, Garnelen, Salate, usw. Das war sehr lecker, auch wenn es natürlich nicht an Fondue rankommt *g* Allerdings hätte ich in dieser Wärme auch nicht unbedingt Lust auf etwas Aufwärmendes gehabt ;)
Das war auf jeden Fall ein unglaublich netter und entspannter Weihnachtstag der australischen Art.
Der 24. ist hier relativ unwichtig. Da wird nicht in Familie gefeiert und die Geschäfte haben normal geöffnet. Es ist genauso voll wie in Deutschland, weil auch hier anscheinend alle befürchten, dass sie verhungern könnten oder (noch) nicht genug für die Völlerei haben. Wie auch immer, wir waren am 24. am Nachmittag erstmal schwimmen. Bietet sich ja auch zu Weihnachten bei über 20° an. Seren und Geoff haben uns einen netten Pool am Ozean gezeigt, wo wir dann reingegangen sind. Dieser Pool wurde von den Sträflingen damals gebaut und ist so am Ozean gelegen, dass das Ozeanwasser da reinschwappt, aber keine gefährlichen Tiere, Strömungen o.ä. vorhanden sind. Man kann also recht sicher darin baden. Da der Pool aus dem Fels herausgehauen wurde, wächst da auf dem Boden der Steine auch durchaus irgendwas. Und weil da was wächst, verirren sich natürlich auch die eine oder andere Schnecke in das Wasser. Das alles hat uns aber nicht davon abgehalten hineinzugehen. Naja, Julia musst sich erst motivieren, da ja das etwas glibberige Zeug auf dem Boden war. Das war auf jeden Fall sehr spaßig. Krabben konnte man in den kleineren Löchern in den Steinen übrigens auch finden.
Danach ging es erstmal wieder zu Seren und Geoff. Dort gab es etwas auf die Gabel und anschließend in den Pub. Der Pub war brechend voll. Insofern schließen wir einfach mal daraus, dass wirklich viele am 24. mit ihren Freunden etwas unternehmen und die Familie an dem Tag mehr oder minder irrelevant ist.
Auf dem Rückweg haben wir dann beschlossen, dass wir um 06:00 aufstehen, um einerseits zu Hause anzurufen und andererseits schwimmen zu gehen. Das war übrigens eine Idee, die wir schon vor dem Pub hatten und somit im nüchternen Zustand erfolgt ist. Das haben wir dann auch durchgezogen. Wir hatten ungefähr 20° Lufttemperatur und eine ähnlich hohe Wassertemperatur. Leider war die Sonne aber hinter einigen Wolken, so dass es wirklich nicht übermäßig warm war.
Nach ein paar Bahnen sind wir dann wieder nach Hause gefahren und haben noch ein kleines Nickerchen gemacht. Um 10:00 ist dann (eine von) Geoffs Tanten zu Besuch gekommen. Mit ihr haben wir dann ein Sektfrühstück gehabt. Das war unglaublich witzig, da die Tante gerne erzählt hat.
Gegen Mittag ist sie wieder weggefahren und wir haben erstmal Bescherung gemacht. *freu* Kleine Kinder suchen ihre Geschenke zwar direkt nach dem Aufstehen unter dem Weihnachtsbaum, aber wir konnten ja warten, weil wir schon groß sind ... oder zumindest so tun *gg*
Am Nachmittag kam dann Geoffs Mutter und seine Schwester mit Mann und Töchtern. Von da an hieß es wieder: Essen! Und da es hier warm ist, gab es kalte Sachen. Es gab Pute, Hühnchen, Garnelen, Salate, usw. Das war sehr lecker, auch wenn es natürlich nicht an Fondue rankommt *g* Allerdings hätte ich in dieser Wärme auch nicht unbedingt Lust auf etwas Aufwärmendes gehabt ;)
Das war auf jeden Fall ein unglaublich netter und entspannter Weihnachtstag der australischen Art.
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Newcastle
Gestern ist nicht allzu viel passiert.
Zunaechst haben wir unser Auto abgeholt. Dann durften wir aus der Innenstadt erstmal zu unserem Hotel fahren und unsere Sachen einsammeln. Das ging noch alles ganz gut so weit. Danach sind wir in die Blue Mountains gefahren. Wir wussten, dass Seren und Geoff nicht allzu frueh Zeit haben und dachten uns, dass es vielleicht eine schoene Idee ist, vorher noch eben in den Blue Mountains einige Hoehlen zu besichtigen.
Dort sind wir dann auch hingefahren. OK, fuer die ersten 27 km in Sydney haben wir dann auch nur eine Stunde gebraucht. Vielleicht haetten wir den kostenpflichtigen Motorway doch nicht meiden sollen ... Wie auch immer, wir haben es geschafft, keine Maut zahlen zu muessen. Und wir sind auch bei den Hoehlen angekommen ... nach ca. 4 Stunden Fahrt. Die letzten 8 km waren uebrigens sehr spassig. Das war eine Strasse, die etwa 1,5 Autobreiten hatte. Auf der einen Seite war Fels, auf der anderen Seite ein Abhang, der wirklich weit hinab fuehrte. Wir sind aber heil unten angekommen und hatten dann die Moeglichkeit die Hoehlen anzuschauen. Zumindest theoretisch.
Es gab naemlich viele gefuehrte Touren, die aber fast alle ausgebucht waren. Und die, die wir haetten mitmachen wollen, haette erst 1,5 Stunden spaeter angefangen. Da die dann auch noch 1,5 Stunden gelaufen waere, waeren wir nicht vor 17:30 wieder weggekommen. Da wir allerdings ja auch noch nach Newcastle wollten, haben wir dann nur einen kleinen Teil der Hoehlen gesehen, der auch ohne Bezahlung zu besichtigen war.
Also sind wir fuer diese 15-30 Minuten mal eben 4 Stunden gefahren ... in eine Richtung! Aber da auch die Aussicht rundherum schoen war, hat es sich auf jeden Fall trotzdem gelohnt. Und die Blue Mountains waren wirklich blau.
Den Rueckweg haben wir dann auch wieder ueber mautfreie Strassen geschafft, so dass wir dann auch irgendwann gegen 19:30 in Newcastle angekommen sind. Dort haben wir dann noch ne Weile geschnackt, gegessen, was getrunken und sind dann auch irgendwann schlafen gegangen.
Insofern ein nicht allzu bewegter Tag, der aber trotzdem wirklich nett war. Mal schauen, was Weihnachten so bringt ...
Zunaechst haben wir unser Auto abgeholt. Dann durften wir aus der Innenstadt erstmal zu unserem Hotel fahren und unsere Sachen einsammeln. Das ging noch alles ganz gut so weit. Danach sind wir in die Blue Mountains gefahren. Wir wussten, dass Seren und Geoff nicht allzu frueh Zeit haben und dachten uns, dass es vielleicht eine schoene Idee ist, vorher noch eben in den Blue Mountains einige Hoehlen zu besichtigen.
Dort sind wir dann auch hingefahren. OK, fuer die ersten 27 km in Sydney haben wir dann auch nur eine Stunde gebraucht. Vielleicht haetten wir den kostenpflichtigen Motorway doch nicht meiden sollen ... Wie auch immer, wir haben es geschafft, keine Maut zahlen zu muessen. Und wir sind auch bei den Hoehlen angekommen ... nach ca. 4 Stunden Fahrt. Die letzten 8 km waren uebrigens sehr spassig. Das war eine Strasse, die etwa 1,5 Autobreiten hatte. Auf der einen Seite war Fels, auf der anderen Seite ein Abhang, der wirklich weit hinab fuehrte. Wir sind aber heil unten angekommen und hatten dann die Moeglichkeit die Hoehlen anzuschauen. Zumindest theoretisch.
Es gab naemlich viele gefuehrte Touren, die aber fast alle ausgebucht waren. Und die, die wir haetten mitmachen wollen, haette erst 1,5 Stunden spaeter angefangen. Da die dann auch noch 1,5 Stunden gelaufen waere, waeren wir nicht vor 17:30 wieder weggekommen. Da wir allerdings ja auch noch nach Newcastle wollten, haben wir dann nur einen kleinen Teil der Hoehlen gesehen, der auch ohne Bezahlung zu besichtigen war.
Also sind wir fuer diese 15-30 Minuten mal eben 4 Stunden gefahren ... in eine Richtung! Aber da auch die Aussicht rundherum schoen war, hat es sich auf jeden Fall trotzdem gelohnt. Und die Blue Mountains waren wirklich blau.
Den Rueckweg haben wir dann auch wieder ueber mautfreie Strassen geschafft, so dass wir dann auch irgendwann gegen 19:30 in Newcastle angekommen sind. Dort haben wir dann noch ne Weile geschnackt, gegessen, was getrunken und sind dann auch irgendwann schlafen gegangen.
Insofern ein nicht allzu bewegter Tag, der aber trotzdem wirklich nett war. Mal schauen, was Weihnachten so bringt ...
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