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Freitag, 31. März 2023

Rückreise

Der wohl stressigste Part der gesamten Reise stand uns heute bevor, die Rückreise. Da unser erster Flug allerdings erst um 16 Uhr gehen sollte, konnten wir den Vormittag noch in Manly verbringen.
Begonnen haben haben wir natürlich mit einem Frühstück, gefolgt von einem Spaziergang entlang der Promenade. Da konnte Kalle natürlich auch ausgiebig laufen. Wir haben noch mal unsere Füße kurz in den Pazifik gehalten, sind auf zum Anleger rübergegangen und haben der gerade auslaufenden Manly-Fähre Tschüß gesagt. Und das alles bei absolutem Traumwetter.

Dann mussten die Sachen zu Ende gepackt werden. Irgendwie war das doch noch mehr als wir erwartet hatten, aber letztendlich passte alles irgendwie rein. Dann kamen die Koffer ins Auto und los ging es zum Flughafen. Dort war der Check-In problemlos und auch die Wartezeit auf das Boarding hielt sich in Grenzen. Wir hatten jedenfalls noch genug Zeit, einen Kaffee zu trinken und Kalle konnte auch noch jede Menge rumdüsen. Vor dem Boarding hat sogar ein Kind noch ein paar Spielzeuge geteilt. Die eigenen Sachen sind natürlich unspannend um Vergleich.
Der Flug nach Singapur lief super, aber so richtig viel hat Kalle da nicht geschlafen. Eigentlich hatten wir durchaus vermutet, dass er da mehr als 40 Minuten schläft. Immerhin sind wir nach Sydney-Zeit weit nach seiner Schlafenszeit gelandet.

In Singapur hatten wir insgesamt 3 Stunden Zeit, bevor unser Flieger wieder starten sollte. Da haben wir Kalle natürlich wieder rumlaufen lassen, aber es war schon sehr deutlich, wie müde er eigentlich war. Er ist immer wieder mehr gestolpert als gelaufen und wenn er sich etwas angeguckt hat, hat er häufiger den Kopf geschüttelt, weil er vermutlich nicht mehr so ganz gerade gucken konnte.

Der Flug nach Frankfurt startete mit einer Verspätung von 50 Minuten, weil die Tankklappe sich nicht schließen lasseb wollte. Das ist natürlich besonders toll, wenn man weiß, dass der Flug auch noch 13 Stunden dauern wird. Erneut hatten wir die Hoffnung, dass Kalle einen Großteil der Zeit schläft, denn nach seiner Rechnung war es bereits 3 Uhr nachts. Für uns war es das auch, aber wir sind nicht davon ausgegangen, dass wir viel Schlaf bekommen werden. Letztendlich war unsere Erwartung durchaus angemessen. Und 13 Stunden Flug, in denen entweder das Kind bespaßt werden muss oder es so liegt, dass man sich im In-Flight-Entertainment-System nichts anmachen kann, ist doch lang. Aber auch die Zeit ging vorüber und um kurz vor 8 mitteleuropäischer Sommerzeit sind wir dann auch am Gate gewesen.

Und dann ging der Stress los. Wir hatten eigentlich fast 2 Stunden bis zum Boarding unseres Anschlussfluges geplant. Der Flug aus Singapur wae bereits 70 Minuten verspätet. Nachdem wir am Gate unseren Buggy bekommen haben, hattebln wir 30 Minuten bis zum Boarding. Wir haben am Anschlussflugschalter direkt am Gate nachgefragt, ob wir auf dem ursprünglichen Flieger blieben und das wurde bejaht und erwähnt, dass wir ja wirklich genug Zeit hätten.
Wir sind jedenfalls zügig von dort zur EU-Einreise gegangen. Allein die Wege in Frankfurt sind schon nicht kurz. Wenn man dann hinter der Passkontrolle steht, hat man den Security-Bereich verlassen. Also gibt es dahinter die Wahl zwischen Gepäckausgabe und den Abfluggates. Um aber zu den Abfluggates zu kommen, muss man sein Handgepäck erst wieder durchleuchten lassen. Und während wir in quasi allen ausländischen Flughäfen nur den Laptop rausholen und den Buggy zusammenklappen mussten, mussten wir hier auch Flüssigkeiten und alles rausholen. In den anderen Flughäfen wurden die Flüssigkeit direkt beim Durchleuchten im Handgepäck erkannt. Das ist schon praktisch, wenn man nicht gefühlt alles auspacken muss. Jedenfalls hat dieser Security-Check gut Zeit gekostet.
Danach sind wir sehr zügig zum Gate gegangen, wo das Boarding bereits stattfand. Die waren dort alle nett, waren aber unsicher, ob die Buggyaufgabe zu dem Zeitpunkt noch problemlos funktionieren würde, waren aber zuversichtlich. Wir konnten dann jedenfalls rein, hatten aber die letzte halbe Stunde echt Sport betrieben und hatten nicht mal Zeit für eine Pinkelpause im Flughafen. So viel zum Thema, die Zeit reicht locker.

Der Flug selbst verging total schnell und in Hamburg haben wir dann am Gate erstmal auf den Buggy gewartet. Der kam nicht. Andere Familien standen auch und warteten mit und die Crew bemühte sich, Informationen zu erhalten. Einer hat mit der Beladungscrew gesprochen, aber die wußten auch nichts. Wieso genau wissen diejenigen, die das Gepäck rausholen und zum Teil zum Gate bringen sollen, nichts? Letztendlich haben wir es so weit klären können, dass wir zu den Gepäckbändern gehen konnten und falls die Buggys doch noch am Gate auftauchen sollten, sie zur Gepäckausgabe weitergeleiteten würden. Immerhin lief es nicht wie bei der älteren Dame, die auch bei uns stand, auf den Mediservice wartete und nach 3-maliger Anfrage der Besatzungscrew, wo denn der Rollstuhl bliebe, nur die Info erhielt, dass der kommen wird, aber keine Zeit genannt werden könne. Immerhin hat die Flugzeugbesatzung sie dann wieserzins Flugzeug setzen lassen.
An der Gepäckausgabe wartete unser Buggy bereits auf dem Rollband und fuhr fröhlich im Kreis. Gut sichtbar war dabei das Schild, dass dieses Gepäckstück ans Gate geliefert werden solle.

Alles gut also? Nein, denn unser gesamtes Aufgabegepäck lag noch in Frankfurt. Es war offensichtlich in der Zeit, wo wir 'locker' umsteigen konnten, nicht möglich, das Gepäck aus dem Flieger von Singapur in den Flieger nach Hamburg zu laden. Darüber wurden wir von Lufthansa jedenfalls per Mail informiert und wir konnten direkt die Lieferung nach Hause beantragen. Für das große Gepäck war es uns nicht so wichtig. Leider war aber auch Kalles Babyschale betroffen, so dass wir nun also erstmal zusehen mussten, wie wir an einen Kindersitz kommen. Taxi und Autovermietung kamen da in Betracht. Aber wir sind erstmal zur Gepäckermittlung gegangen und haben da gefragt. Die Mitarbeiterinnen waren total nett, haben uns erzählt, dass sie gebrauchte Kindersitze und Babyschalen da hätten. Eigentlich würden nicht abgeholte Kindersitze und Babyschalen geschreddert, aber sie behalten für solche Notfälle immer welche da. Und so haben wir dann einen Kindersitz bekommen, den andere Eltern nie abgeholt haben. Man merkte dem Sitz auch an, dass er schon verwendet wurde, aber letztendlich war das für eine Fahrt sicherer als Kalle illegal auf den Schoß zu nehmen. Fand ich aber eine tolle Aktion der Gepäckermittlung.

Und dann konnten wir endlich in den Empfangsbereich und von unserer Familie in Empfang genommen werden. Die haben uns und unser leichtes Gepäck nach Hause gebracht und dann musste natürlich erstmal gequatscht werden. Wir sind gespannt, wie wir in den hiesigen Rhythmus kommen. Da wir aber alle gut übermüdet sind und wir definitiv bis heute Abend wach bleiben werden, sollte das nicht zu problematisch werden. Damit ist eine tolle Zeit auch schon wieder vorbei. Die Reise war super, Kalle hat das alles richtig gut mitgemacht und auch im Vergleich zu den Kindern neben uns im Flieger richtig gut gemeistert.

Sonntag, 8. Januar 2023

Transfer nach Cairns

Heute mussten wir um 04:30 Uhr Ortszeit aufstehen, um unseren Flug nach Cairns rechtzeitig zu erreichen. Singapore Airlines sagt, dass man 2,5h vor Abflug am Flughafen sein möge, da alles nur mit Papier gemacht wird und ein QR-Code nicht reicht. Also hatten wir uns rechtzeitig ein Taxi zum Hotel gebucht. Natürlich hat Kalle heute so ruhig wie schon lange nicht mehr geschlafen. Kurz bevor wir unten sein mussten, rief dann das Hotel an, dass das Taxi bereits da wäre, aber die Abrechnungsgesellschaft gerade ein Software-Update machte und somit nur Barzahlung möglich wäre. Einen Bankomat gab es im Hotel nicht, aber immerhin einen Wechselautomaten. Eigentlich wollten wir unsere Euro zu Hause lassen, aber konnten sie nun also sinnvoll einsetzen.

Der Transfer zum Flughafen ging einwandfrei und auch am Airport verlief alles entspannt. Wir konnten auch wieder unsere Babyschale und den Buggy am Gate abgeben und somit zumindest davon ausgehen, dass die Sachen etwas pfleglicher behandelt werden.

Der Flug hatte ein paar kleinere Turbulenzen, bei denen sich auch die Crew wieder anschnallen musste, aber das war vorher angekündigt und gefühlt auch nicht schlimmer als auf manchem Flut, bei dem die nicht angekündigt waren. Kalle hat den Großteil des Fluges gepennt und ist somit nicht mal dazu gekommen, sein Flugzeugessen zu sich zu nehmen. Das kam nämlich immer dann, wenn er gerade weggenickt war und tendenziell lange Schlafphasen hatte.


In Cairns sind wir dann gegen 17:15 Uhr gelandet. Wir hatten an unserer Babyschale und dem Buggy spezielle Tags, damit wir diese auch am Flugzeug und nicht dem Gepäckband zurück bekommen. Leider war nur die Babyschale auffindbar. Wir wurden dann, nachdem die Crew bereits weg war, freundlich rausgefegt und die Bediensteten versprachen, sich zu kümmern und uns am Gepäckband das wieder da zu haben.
Dann kam erstmal die Grenzkontrolle, was erschreckend lange dauerte. Am Gepäckband haben wir unsere Rucksäcke schnell bekommen, mussten aber noch eine halbe Ewigkeit auf den Buggy warten. Aber er kam und die Bedienstete war auch nochmal zu sehen.
Als letzter Schritt war noch der Zoll dran und gefühlt hat jeder irgendwas, was überprüft werden muss. Wir haben natürlich auch angegeben, Babynahrung dabei zu haben. Das sind zwar verarbeitete Früchte, aber da gehen wir doch lieber auf Nummer sicher.
Und so gingen wir dann zum Taxistand, bei dem zwar einiges an Leuten, aber keine Taxis standen. Das hat uns dann doch überrascht, auch wenn wir natürlich wussten, dass das ein winziger internationaler Flughafen ist. Anscheinend waren alle Taxis beim Inlandsterminal und sind nicht nochmal zum internationalen Terminal gefahren. Irgendwann kam dann aber auch für uns ein Taxi und wir sind zu Unterkunft gekommen.

Mittlerweile war es 2 h nach Landung und eigentlich wollten wir noch Essen gehen und was einkaufen. Da Kalle aber mittlerweile zu recht unleidlich wurde, haben wir ihn gefüttert, sind schnell einkaufen gegangen und haben ihm noch einiges an Spielzeit gegönnt, während wir sowas wie 5-Minuten-Terrinen im Asiastil gegessen haben. Nun wird noch alles ausgepackt und dann passen wir uns der neuen Zeitzone an.

Samstag, 7. Januar 2023

Singapur Zoo

Und die Nacht Nummer 3 wäre damit auch vollendet. Die war allerdings signifikant unruhiger, was aber an dem Schnupfen liegen dürfte, den sich Kalle eingesammelt hat. Allerdings isst er ordentlich, ist interessier und juchzt oft genug fröhlich. Bei einem 11 Monate altem Baby ist Schnupfen nun auch echt nicht ungewöhnlich. Klimawechsel mit ständigen Klimaanlagen und Menschengruppen in geschlossenen Räumen, sind nun auch nicht die beste Vorraussetzung, Erkältungen aus dem Weg zu gehen. Grundsätzlich bleibt er seinem nächtlichen Schlafrhythmus aber weiterhin relativ treu.

Nach dem Frühstück und Anrödeln ging es dann heute in den Zoo. Die Hinfahrt hat einwandfrei geklappt und wir haben auch überall die behindertengerechten Wege gefunden. Sehr schön ist, dass es bei der Bahn (zumindest in der von uns genutzten Linie) einen Bereich gibt, in dem Rollstuhlfahrer und Familien mit Buggys fahren sollten, da an der Stelle an jeder Haltestelle die Fahrstühle sind.

Am Zoo selbst hingen dann vor dem Eingang überall Schilder, dass Eintrittskarten vorher online zu kaufen seien. Es gibt tatsächlich keinen Ticketschalter dort. Aber immerhin kostenloses WLAN, so dass wir auch Tickets kaufen konnten. Und Juli hat vorher noch geunkt, dass jetzt Kreditkartenterminals nicht funktionieren. Da ist der Kelch gerade noch an uns vorüber gegangen.

Worin sie hier Meister sind, ist, eine Attraktion in mehrere aufzuteilen. So gibt also den Zoo, den Nachtzoo und eine Wassersafari. Die Gelände grenzen alle aneinander, aber überlappen sich nicht. Prinzipiell macht es also Sinn, mehrere Attraktionen zu kaufen. Im Mehrfachpack wird es auch natürlich günstiger als bei Einzelkauf. Trotzdem haben wir nur den Zoo genommen.

Der Zoo fasziniert uns eigentlich am meisten wegen der üppigen Vegetation überall. Ansonsten gibt es ein paar Highlights, wie Orang-Utan-Gehege, die die Besucherwege überspannen. Es ist schon irgendwie abgefahren, wenn Orang-Utans über einem klettern. Aber gut, hier wären sie auch prinzipiell heimisch und müssen keinen Winter wie bei uns überstehen.



Wir sind jedenfalls da durchgegangen und haben Kalle viele Tiere gezeigt. Mittags gab es für ihn natürlich etwas auf den Löffel und anschließend wollten wir das Kinderland nutzen, um ihn da spielen zu lassen. 20 Meter davor, ist er natürlich eingeschlafen und es lag insgesamt so ungünstig, dass es sich nicht wirklich gelohnt hätte, nach seinem Aufwachen wieder dahin zu gehen. So konnte er dann also nur ein paar Schritte selbst machen. Allerdings sind wir dabei über einen Pfleger mit Schlange gestolpert und so konnte Kalle bereits eine Schlange anfassen. Und der Papa durfte auch. Ich finde ja, dass sie sich total angenehm anfühlen. Die Schlange scheint sich auch nicht sonderlich dafür interessiert zu haben.

Kurze Zeit später waren wir dann auch durch und haben den Rückweg angetreten. Die Busfahrt lief super und an der Bahnstation wollten wir unsere Ezlink-Karten etwas aufladen. Das ist mit 2 S$ möglich und hätte auch gereicht. Leider geht das nur, wenn man Cash hat. Wir haben natürlich nur Kreditkarten dabei. Aber es ist auch möglich, diese zu nutzen, muss aber den Mindestbeitrag von 10 S$ raufladen. Da man die Karte am Ende allerdings auch wieder abgeben kann und das Guthaben zurück bekommt, ist das auch kein Problem. Leider haben beide Kreditkarten mit den Automaten vor Ort nicht funktioniert. Mindestens eine der Karten war aber definitiv freigeschaltet, da wir noch kurz vorher im Zoo damit bezahlt haben. Der Serviceangestellte war aber sehr nett und hat versucht, uns zu helfen. Ein Bankautomat gab es nicht in der Nähe und auch der Hinweis, den Kartenchip statt der kontaktlosen Funktion zu benutzen, hat auch nicht geholfen. Das hatte ich vorher auch schon getestet. Letztendlich hat er uns dann einfach so zu unserer Station fahren lassen und dort Bescheid gesagt, dass die uns auch wieder so rauslassen sollen. Das war schon wirklich nett! Aber so kam Julis Spruch von heute Vormittag, dass die Kreditkartenterminals nicht funktionierten noch zum Einsatz.

Zurück im Hotel sind wir dann vor Ort Essen gegangen. Kalle wae einerseits völlig übermüdet und hat andereseits auch nicht genug aktive Selbstbeschäftigungszeit gehabt, was dort dann auch nochmal deutlich wurde.

Nach dem Essen ist Kalle noch ein bisschen auf seinen Füßchen am Singapore River spaziert. Und wir hatten Glück, denn die im Fluss lebenden Otter waren gerade bei unserer Brücke im Wasser am Spielen. Auch waren da gerade am Ufer ein paar Warane unterwegs. Das war nochmal ziemlich cool. In den Gardens by the Bay hatten wir auch schon frei lebende Warane und Geckos gesehen und unser Eindruck war auch, dass wir im Vergleich zu vor vier Jahren mehr Vögel gehört haben. Bei den gesehenen Schmetterlingen und Libellen, wissen wir das nicht mehr.



Der Abend wird nun mit Kofferpacken abgeschlossen und morgen müssen wir weit vorm Aufstehen aufstehen, damit wir unseren Flieger um 08:30 Uhr bekommen.

Freitag, 6. Januar 2023

Pläne und Spontaneität

Die zweite Nacht liegt hinter uns und insgesamt scheint Kalle sich wirklich an den hiesigen Tag-Nacht-Rhythmus zu halten. Das ist für uns natürlich recht nett.

Nach dem Frühstück und dem anschließenden Fertigmachen mit Augen (alias Kontaktlinsen) reinpacken und Sonnencreme auftragen etc. Das dauert mit Baby doch ein gutes Stück länger als ohne, denn unsere bisherige Parallelisierung ist quasi entfallen.

Und so ging es zur nächstgelegenen Metrostation, um zum Zoo zu fahren. Hier gibt es eine EzLinkCard, die vergleichbar mit der Oystercard in London ist. Man kauft die Karte, packt da Geld drauf und bei Ein- und Ausstieg wird Geld abgebucht und man muss sich im Prinzip nicht weiter um die Fahrkarten kümmern.
Und so waren wir dann an den Toren und wollten die Karten kaufen. Die self-Service-Kioske sind nur zum Aufladen der Karten, so dass man die EzLinkCard am Schalter kaufen muss. Das wollten wir auch machen und der Schalter war auch prinzipiell besetzt, leider werden die Karten in dieser Station nicht verkauft. Da es etwas unklar war, welche Stationen die denn das nun wirklich verkaufen, haben wir unseren Plan spontan geändert und sind nicht zum Zoo gefahren.

Stattdessen sind wir erneut am Singapore River und der Marina Bay entlang zu den Gardens by the Bay gegangen. Einerseits war unsere Überlegung, dass wir dort bestimmt irgendwo so eine Karte für morgen erwerben können und gleichzeitig hat uns gestern ja der starke Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Die Gardens by the Bay sind eine Mischung aus Pflanzenerlebniswelten und tollem Park mit verschiedenen Themengebieten. Dazwischen sind künstliche Super-Trees aus Stahl, die nachts sehr hübsch beleuchtet sind. Nun waren wir tagsüber da, aber interessant sehen sie trotzdem aus.
Wir sind da durch die verschiedenen Gebiete spaziert und haben relativ zügig innegehalten, um Kalle zu füttern. Die Eltern haben da glücklicherweise einen Frappuccino im Starbucks jagen können.
Frisch gestärkt, ging es nun zum Kinderbereich und der war super. Es gibt neben Spielplätzen, die für unterschiedliche Altersgruppen ausgelegt sind, auch Wasserspielplätze für unterschiedliche Altersstufen. Und da Kalle begeistert von Wasser ist, konnte er sich dort schön austoben.


Nachdem er müde wurde, sind wir also wieder los, die weiteren Gebiete anzuschauen und dann langsam den Rückweg anzutreten. Dabei ging es über die Bahnstation am Marina Bay Sands, wo wir tatsächlich die Bahnkarten erwerben konnten. Gut, wie konnten die nicht mit Kreditkarte zahlen und mussten somit erstmal Bargeld aus dem Automaten holen, wovon uns der erste Automat nur 200 S$ aufwärts geben wollte. Aber der zweite Automat war dann kooperativ und hat auch nur 20 S$ ausgespuckt. Die konnten wir dann direkt wieder gegen die Karten eintauschen und alles war gut. Leicht verwirrend ist zwar weiterhin das Schild bei dem Angestellten an der Scheibe gewesen, dass wiederum besagte, dass die Karten bei ihm nur gegen Karte und nicht Bargeld aufgeladen werden können, aber vermutlich muss sich ein ÖPNV-Betreiber durch Merkwürdigkeiten bei Laune halten.

Die neu erworbenen Karten haben wir dann in die Tasche gesteckt, haben noch eine kleine Obst- und Spielpause an der Marina Bay eingelegt und sind zu Fuß am Fluss zurück gegangen. Im Supermarkt, der mehr oder minder am Weg lag, haben wir noch ein bisschen Essen für Kalle gekauft, denn nur von Naan, Pommes, Babysnacks u.ä. wollen wir ihn dann abends doch nicht ernähren. Hippgläschen gibt es hier zwar nur wenige, aber die es gibt doch einiges an Quetschieauswahl. Und da wir den Inhalt per Löffel verfüttern und ihn nicht ewig lange dran nuckeln lassen, sind die auch unkritisch. Es ist ja schließlich nur eine andere Verpackungsform.
Auf dem weiteren Rückweg haben wir noch unser Abendessen gejagt, Kalle gefüttert und sind dan recht früh im Hotel gewesen, um Kalle noch explizit Spielzeit vorm Schlafengehen zu gewähren.

Falls sich jemand fragen sollte, was das so an Strecke bedeutet, die wir hier zurücklegen, sind das irgendwie so zwischen 15 und 17 km.

Donnerstag, 5. Januar 2023

Singapore River Spaziergang

So, die erste Nacht mit Baby, einer Zeitverschiebung von 7 Stunden und nach einem langen Flug ist geschafft. Zusammenfassend könnte man sagen, dass Kalle direkt versucht, sich in den hiesigen Rhythmus zu integrieren. Er ist in der Nacht nicht signifikant häufiger aufgewacht als zu Hause und hat insgesamt ziemlich gut geschlafen. Wir haben auch direkt mitgemacht und haben uns für um 8 Uhr den Wecker gestellt, um ausreichend Zeit beim Frühstück zu haben.

Das Frühstück ist hier im Prinzip so, wie wir es in Erinnerung hatten. Es ist ein Frühstücksbuffet aus allen möglichen Regionen der Welt. Es gibt indisches, japanisches, chinesisches, west-europäisches Essen und bleibt entweder seiner Heimat treu oder mischt alles wild durcheinander. Wir haben die Mischung gewählt und verschiedene Sache probiert. Im Frühstücksraum sieht man auch einen wilden Mix aller Herkünfte mit positiver Grundstimmung. Im Endeffekt erweckt es den Anschein einer Utopie, die wir aber jetzt nicht genauer auseinander nehmen wollen.

Für heute haben wir einen entspannten Spaziergang am Singapore River geplant und wollten mal schauen, wie weit wir so kommen. Wir müssen jetzt ja schließlich einer Person mehr gerecht werden.
Also sind wir in Richtung Marina Bay losgegangen. Irgendwie war der Weg kürzer als wir ihn in Erinnerung hatten. Am Ende des Rivers haben wir dem Merlion einen Besuch abgestattet. Von dort sind wir um die Bay herum gegangen, um dann auf der anderen Seite einen Snack für Kalle einzulegen.

Frisch gestärkt konnte er nun auch in seinem Tempo einen Teil des Weges zum Shopping at Marina Bay Sands selbst torkeln. Dabei war wie zu erwarten, jedes Blatt interessant. Und sobald es nicht mehr interessant war, ist er wieder an den Fingern losgedüst.
Es fielen mittlerweile ein paar Tropfen, aber da wir noch einiges vom Tag übrig hatten, haben wir uns zu den Gardens by the Bay bewegt. Diese gerichtete Bewegung wurde im Durchgang durch das Marina Bay Sands allerdings jäh unterbrochen, da ein tropischer Regenschauer sich auch Singapur und Gardens by the Bay anschauen wollte. Gut, das war jetzt nicht sonderlich überraschend, da hier grundsätzlich derzeit Regenzeit ist. Jedenfalls haben wir eine ganze Weile mit anderen Leute in dem Durchgang verbracht, bevor wir beschlossen haben, wieder zur Shopping Mall zu gehen. Allerdings hat Kalle sich während der Wartezeit gefreut wie ein Schneekönig, denn erstens sind wir viel mit ihm gelaufen, zweitens konnte er zwischendurch mal seine Händchen in den Schauer halten und drittens hat er jede Menge Aufmerksamkeit von den Mitwartenden erhalten.



Die Shopping Mall beim Marina Bay Sands ist immernoch irgendwie absurd. Im Untergeschoss haben eine Kanal im venezianischen Stil, auf dem Gondoliere Touris durch die Gegend staken. Ansonsten sind da auch fast nur Luxusgeschäfte drin.
Nach unserer kleinen Runde dadurch hatte der Regen weitestgehend aufgehört und wir konnten den Weg um die Bay vollenden. Der Rückweg führte uns dann auf dem anderen Ufer des Singapore Rivers zurück, wo wir passenderweise auch ein Restaurant für unser warmes Essen fanden.

Danach sind wir mit einem kleinen Abstecher zu einem größeren Supermarkt in Chinatown zurück gegangen, wo Kalle noch etwas Spielzeit hatte. Insgesamt hat er die 7,5 Stunden unterwegs auf jeden Fall sehr begeistert mitgemacht und scheint den feucht-warmen Temperaturen hier nicht abgewandt zu sein. Wir sind gespannt, was die nächsten Tage bringen.

Mittwoch, 4. Januar 2023

Elternzeit unterwegs

Es geht wieder los. Mein zweiter Teil der Elternzeit hat begonnen und somit geht unsere Reise nach Singapur, Australien und Neuseeland los. Wir sind gespannt, wie Kalle das so alles mitmacht. Alle bisherigen Unternehmungen, die wir mit ihm gemacht haben, waren relativ unkritisch und somit vermuten wir, dass das bei dieser Reise auch überwiegend passen wird.

Wie wir für uns packen müssen, wissen wir ja bereits. Mit Baby wird das alles irgendwie komplizierter. Die Anzahl an Rücken, Armen und Händen hat sich bei Juli und mir nicht erhöht, aber für Kalle, dessen Buggy, Babyschale und Klamotten wäre das aber schon hilfreich. Auf die Babyschale hätten wir sehr gerne verzichtet, aber leider ließen es nicht alle Autovermietungen zu, Babyschalen zu vermieten.

Und während wir seit Wochen schon mal packen wollten, haben wir es recht kurzfristig vorher gemacht. Wir lassen uns also überraschen, was so passiert.

Und so ging es dann auch schon los zum Flughafen Hamburg, um zunächst nach Singapur zu fliegen.



Der erste Flug war absolut unproblematisch, wobei der ja auch nur etwas unter einer Stunde dauert.

Der zweite Flug war dann mit Singapore Airlines. Und wie schon bei vorherigen Flügen, ist das so eine andere Klasse als Lufthansa wie wir sie kennen. Prinzipiell hatten wir Plätze, vor denen eine Flugzeug-Babyschale eingehängt werden kann. Und so haben wir natürlich versucht, Kalle in die Schale zu legen. Prinzipiell passt er auch noch rein. Leider fand er die absolut doof. Und somit haben wir den 12h-Flug mit Baby auf dem Schoß durchgezogen. Das hat dafür dann aber auch super funktioniert. Natürlich gab es zwischendurch kürzere Unzufriedenheitsmomente, aber das war zu erwarten und die Passagiere in unserer Umgebung haben eigentlich alle immer wieder versucht, Blödsinn mit ihm zu machen und ihm zuzuwinken. Die Neugier, die er da an den Tag gelegt hat, hat aber natürlich auch dazu geführt, dass er viel zu wenig Schlaf bekommen hat.

Tatsächlich ging die Zeit aber relativ schnell um und irgendwann sind wir dann auch in Singapur angekommen.

Anekdotisch muss noch vom warmen Essen erzählt werden. Es gab ne lecker klingende Auswahl und beim Chicken Curry meinte die Flugbegleiterin, dass es slightly spicy wäre und machte so ne Minimalfingerbewegung. Spicy mögen wir und somit wurde das gewählt. Nach dem ersten Bissen gab ich ihr Recht, allerdings nach asiatischen Standards. Wir fanden das richtig gut und hatten auch nicht das Bedürfnis nachschärfen zu müssen.

Im Singapur haben wir dann wieder alle Klamotten eingesammelt und sind zum Taxistand. Mit der Gepäckmenge, ist die Bahn und Bus keine gute Alternative. Nett ist hier, dass wir mit Kind offiziell die Fast Lane nutzen durften und somit nicht lange auf das Taxi warten musste. Das war auch schon beim Boarding und der Passkontrolle der Fall. Zusätzlich haben alle Bedienstete immer voll lieb mit den Kindern interagiert.

Das Taxi haben wir jedenfalls gut gefüllt und am Ende sind wir in unserem Hotel angekommen.

Von dort sind wir dann zügig los, um uns Essen zu organisieren und noch einen kleinen Spaziergang am Flüsschen entlang zu machen. Dabei sind wir im selben Laden (Bar Bar Black Sheep) gelandet, in dem wir schon vor 4 Jahren nach unserer Ankunft waren und sie sind immer noch gut.



Nach dem Spaziergang war es dann auch spät genug, um ins Bett zu gehen und damit in den hiesigen Rhythmus zu kommen.

Dienstag, 16. Oktober 2018

Zusammenfassung Singapur

Nachdem wir dieses mal erheblich mehr Zeit hatten, Singapur zu erkunden, haben wir beschlossen, dass wir auch mal eine Zusammenfassung zu Singapur schreiben können.

Was wir gesehen und gemacht haben:

  • Das Wahrzeichen der Stadt, den Merlion
  • Singapore River Walk
  • Marina Bay umrundet
  • Chinatown
  • Little India
  • Sentosa Island
  • Zoo
  • Nachtsafari
  • Orchideengarten
  • Gardens by the Bay
  • diverse historische Gebäude
  • Orchard Road (DIE Einkaufsstraße)
  • freilebende Otter, Schildkröten und Warane 
  • diverse Stadtspaziergänge
  • Übernachtung im Marina Bay Sands
  • Chicken Rice
Dadurch, dass wir halt sehr viel spazieren gegangen sind, haben wir viele Ecken natürlich anders gesehen, als man es bei Stadtrundfahrten macht. Es war unglaublich toll, dass hier so viel Zeit zu haben. Auch wenn das Wetter warm und feucht war, hat das Spazierengehen hier Spaß gemacht. Es gibt doch an vielen Stellen immer wieder etwas zu entdecken, mit dem man auch nicht unbedingt gerechnet hat. So waren die historischen Anlagen im Ford Canning Park echt interessant, zumal da auch mal Tafeln mit Geschichte standen. Ebenso ist der Singapore River Walk mit verschiedenen Tafeln versehen, so dass man auch das aus der Historie etwas erfährt. Insbesondere der Hinweis auf die mangelnde Hygiene und die Opiumhütten ist dort auch vorhanden.

Wir haben für uns wieder festgestellt, dass wir uns hier wohl fühlen. Die Stadt ist riesig, hat hohe Häuser, aber dafür gibt es auch viele Bäume und diverse Gewässer, wo man hervorragend spazieren kann. An den Straßen gibt es eigentlich immer Fußwege. Auch gibt es oft Überquerungen, so dass man nicht mal mit dem Verkehr kämpfen muss, wenn man über die Straße will. OK, die Autofahrer halten sich hier auch an Ampeln, so dass das auch kein Problem ist.
Bei Nacht, wo man weniger die Bäume sieht, wirkt die Stadt nach einer absoluten Science-Fiction-Stadt. Wir mussten jedenfalls immer an Coruscant aus dem Star-Wars-Universum denken, wobei das komplett positiv besetzt ist.

Die Stadt erfindet sich konstant neu und sie verändert sich unglaublich schnell, aber es fühlt sich so an, als würde zumindest der Versuch unternommen, eine moderne Stadt mit Natur zu vereinen. Die letzte Vision hieß, dass es eine Stadt in einem Park werden soll. Stellenweise wirkt es schon massiv danach und ich hoffe, dass das so weitergeht.

Wir freuen uns auf jeden Fall jetzt schon sehr auf unseren nächsten Besuch hier.

Letzter Tag Singapur

Heute ist unser letzter Tag in Singapur, bevor wir dann nach Australien weiterfliegen. Da wir morgen in aller Frühe los müssen, haben wir vorab beschlossen, dass es sich nicht lohnt, eine weitere Nacht im Marina Bay Sands zu verbringen. So mussten wir also rechtzeitig auschecken, das Gepäck dort noch eine Weile unterbringen lassen und dann in ein anderes Hotel umziehen. An der Stelle waren wir genervt und haben geschaut, ob eine Verlängerungsnacht nicht doch möglich wäre. Sie wäre möglich gewesen, aber der Preis war so exorbitant hoch, dass wir doch lieber den Umzugsaufwand auf uns genommen haben.

Wie gesagt, hatten wir nun aber noch Zeit zwischen Check-Out und dem Check-In im neuen Hotel. Da das Gepäck im Marina Bay Sands ordentlich verstaut war, konnten wir uns so noch etwas auf die Socken machen. Eine bisher noch nicht wirklich besichtigte Attraktion waren die Gardens by the Bay. Also sind wir da bei brütender Wärme durchgewandert. Die sind schon sehr schön gemacht. Es gibt viele verschiedene Themengärten, wie z.B. indischer oder chinesischer Garten, die allesamt ohne Eintritt ansehbar sind. Zusätzlich gibt es 2 Häuser, die die Themen 'Mediterrane Landschaft' und 'Regenwald' haben. Die kosten Eintritt und wir waren etwas unmotiviert, den zu bezahlen. Also sind wir nur von außen dran vorbei spaziert. Die bereits gestern Abend vom Zimmer aus gesehene Lichtshow findet an 'Kunstbäumen' statt. Das sind im Prinzip Stahlgebäude, die mit bepflanzt sind und die dann halt verschieden leuchten können. Zwischen einigen dieser sogenannten Superbäume gibt es einen Hochweg, der allerdings auch kostet und nicht viel mehr zu sehen bietet als wir bereits vorher gesehen haben. Jedenfalls glauben wir das, denn wir sind da nicht hoch gegangen. In dem größten der Superbäume befindet sich ein Restaurant. Ich bin mir sicher, dass hier zu der Lichtshow schon eine ziemlich coole Stimmung ist und es dann auf dem Hochweg bestimmt auch total nett ist. Langsam nahm die Bewölkung übrigens zu und man hörte auch schon entferntes Grummeln. Wir haben uns dann erstmal auf den Weg zur Shopping Mall Marina Bay gemacht, um dort eine Kaffeespezialität zu genießen. Danach grummelte es zwar weiter, aber Regen gab es trotzdem nicht, so dass wir noch etwas spazieren gegangen sind.


Als die Check-In Zeit des anderen Hotels näher rückte, haben wir unser Gepäck geholt und sind mit dem Taxi zum nächsten Hotel gefahren, das mitten in Chinatown liegt. Es ist hier so ein bisschen wir mit den Ibis-Hotels, sie sind für Stadtbesichtigungen ok, weil man sich eh nicht im Zimmer aufhält und fürs Schlafen reichen sie völlig aus. Da wir nun wieder in direkter Nähe zum Singapur River sind, sind wir natürlich auch noch an dem entlang spaziert. Ab heute und bis in den November gibt es dort ein Festival mit Buden, Hüpfburg und Programm. Allerdings waren sie noch sehr am Aufbauen. Es war trotzdem spannend zu sehen, was sie da so hatten. Es gab u.a. einen Stand mit Raclette und schweizerischen Spezialitäten. Und Raclette auch in der Form, dass das halbe Käserad da liegt, die Fläche erwärmt wird und dann irgendwo raufgepackt wird. Auf dem Rückweg haben wir uns etwas zu essen gesucht und sind im Hans im Glück fündig geworden. In Deutschland waren wir noch nie in den Läden, aber in Singapur kann man das ja mal ausprobieren. Anders formuliert, wir hatten Lust auf Burger und das war der erste Laden, der die hatte. Sehr cool war, dass es hier Apfelschorle gab. Aus echtem naturtrüben Apfelsaft. Das war richtig großartig erfrischend. Und der Burger war auch super, zumal man auch Naked Burger, also Burger ohne Brötchen bekommen kann. So haben wir den Laden also auch mal ausprobiert und für gut befunden.

Abends haben wir dann unsere Taschen nochmal komplett aus- und wieder eingepackt, um sicher zu gehen, dass da auch nur Sachen drin sind, die wir selbst reingepackt haben. Es hätte mich sehr überrascht, wenn etwas anderes drin gewesen wäre, aber es war alles gut. So können wir dann morgen früh beruhigt um 04:30 Uhr das Taxi zum Flughafen nehmen und aus Singapur wieder ausreisen.

Eine Sache noch zum Wetter, da ich dazu bisher fast nie was geschrieben habe. Es war einfach kein echtes Thema. Klar, es ist heiß und mal mehr und mal weniger feucht, aber wir hatten bisher eigentlich konstant Sonnenschein oder leichte Bewölkung. Den maximalen Regen hatten wir auf einer Fahrt auf Java, wo etwa 10 Tropfen auf die Windschutzscheibe kamen. Das ist insofern bemerkenswert, da die Trockenzeit Ende September eigentlich aufhört und in die Regenzeit übergeht. In Singapur hat es auch die letzten Tage wohl richtig ordentlich geregnet, wie wir bei einer Bekannten auf Instagram sehen konnten und sämtliche Einheimische erzählt haben. Hoffen wir mal, dass das tolle Wetter uns treu bleibt. Wenn nicht, ist es allerdings für uns auch nicht allzu tragisch, da wir eigentlich mit viel schlechterem Wetter rechnen und darauf eingestellt sind, auch im Regen spazieren zu gehen oder zu wandern. Ändern können wir das ja eh nicht und müssen es nehmen, wie es kommt.

Montag, 15. Oktober 2018

Luxus in Singapur

Die letzten zwei Tage haben wir auf Bali einfach nur entspannt und ziemlich viel nichts getan. Na gut, nichts stimmt nicht ganz, da ich immerhin die letzten 2,5 c't-Zeitschriften durchgelesen habe. Aber im Prinzip lagen wir am Strand, haben zwischendurch mal einen kleinen Spaziergang die Promenade entlang gemacht und uns dann wieder auf eine Liege gelegt.


Heute sind wir nun nach Singapur geflogen. Da wir vorab erahnt haben, dass die Indonesienreise anstrengend wird, haben wir uns ein spezielles Hotel gegönnt: Das Marina Bay Sands. Ein 5-Sterne-Hotel mit einem großartigen Infinity-Pool, tollem Blick über die Stadt und einer gewissen Dekadenz.

Dabei haben wir nicht nur ein normales Zimmer gebucht, sondern ein größeres, bei dem der Zugang zum Club 55 enthalten ist, wo es Frühstück, Nachmittags- und Abendsnacks gibt. Abends sind bei den Getränken auch nicht nur Softdrinks und Kaffee/Tee enthalten, sondern auch diverse Alkoholika. Unser Zimmer ist jedenfalls riesig, das Essen und die Getränke super lecker und wir haben direkten Blick auf die Gardens by the Bay, so dass wir die nächtliche Lichtshow direkt von unserem Balkon aus sehen konnten.


Für mal ne Nacht, ist das schon echt geil hier. Allerdings geht die Übernachtung hier auch massiv ins Geld. Dafür gehen übrigens die Preise am Pool. Sie sind etwas gehoben, aber immernoch so, dass man bereit ist, Sachen zu bestellen. Sehr geschickt gemacht.