Posts mit dem Label Deutschland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Deutschland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 22. August 2018

Münchenerkundung

Heute haben wir uns den Stadtbummel durch München vorgenommen.

Da der Karlsplatz nur gut 4km vom Hotel entfernt ist, haben wir uns für den Hinweg überlegt, dass wir wieder gemütlich hinlaufen können. Und da die Theresienwiese und die Bavaria nur ein kleiner Umweg sind, haben wir uns für den Weg entschieden. Die Bavaria ist schon imposant. Direkt hinter der Statue ist die Ruhmeshalle, in dem Büsten besonderer bayerischer Persönlichkeiten ausgestellt sind. Von den 115 (oder so) Personen sind immerhin 4 weiblich.
Eigentlich wollten wir über die Theresienwiese abkürzen. Natürlich hatten wir nicht bedacht, dass dort bereits alles für das Oktoberfest aufgebaut wird und man somit nicht rüberlaufen kann. Also sind wir in Richtung Hauptbahnhof, um dann hinter dem Bahnhof durch den Alten Botanischen Garten zum Karlsplatz zu gehen. Hübsche Gebäude waren da jede Menge. Und wie es sich für Parks am Bahnhof in Großstädten gehört, war auf jeder 2. Parkbank (vermutlich) Obdachlose zu sehen.

Am Karlsplatz wollten wir eigentlich den Stachusbrunnen sehen. Das war gerade nicht möglich, da der gesamte Platz eingerüstet ist. Das Karlstor und die Gebäude rundherum waren allerdings sichtbar und sind auch ohne Brunnen hübsch. Im Innenstadtbereich sind wir dann über die Frauenkirche, Rathaus mit Glockenspiel und Viktualienmarkt zum Isarturm mäandert. Von dort haben wir uns dann auf den Weg zu Feinkost Dallmayr gmeacht. Ich finde, dass man dort gut reinschauen kann, da der Laden mit den verschiedenen Arkadenbereichen gut aufgeteilt und sehenswert ist.
Unser nächstes Ziel war der Englische Garten, den wir über die Residenz angesteuert haben. Dort sind wir gemütlich eine Weile am Schwabinger Bach entlang spaziert. Einige Leute nutzten den Bach auch zum Baden oder zumnindest zum Kühlen der Füße. Erstaunt hat und, wieviele Leute dort in der prallen Sonne einfach nur braten, auch gerne nahtlos. Aber gut, ich versuche meine Haut lieber mit möglichst viel Sonnencreme zu schützen und nicht direkt in der Sonne zu liegen.

Als nächstes haben wir uns überlegt, dass wir ja noch das Schloss Nymphenburg anschauen könnten. Nun hätte man natürlich die Bahn nehmen können. Da wir aber wir sind, haben wir das natürlich nicht und sind zum Römischen Brunnen und über den Karolinenplatz, Königsplatz entlang der Nymphenburger Straße zur südlichen Auffahrtsallee gegangen. Dort konnten wir dann am Kanal zum Schloss Nymphenburg gehen. Das Schloss selbst wollten wir dann doch nicht von innen sehen und haben uns in den Schlossgarten gesetzt.
Nachdem wir dann wieder ein bisschen mehr Energie hatten, sind wir noch etwas durch den Schlosspark in Richtung Laim gegangen. Und weil wir noch nicht so viel gegangen waren, haben wir uns überlegt, dass wir das letzte Stück zum Hotel auch eben zurückgehen können. Auf dem Rückweg sind wir noch bei einem Italiener eingekehrt, um eine leckere Pizza aus dem Holzofen zu vertilgen, bevor wir dann leicht kaputt im Hotel aufs Bett gefallen sind. Die Strecke dürfte zwischen 27 und 28 km gelegen haben, was selbst für unsere Verhältnisse recht ordentlich ist.

A post shared by Torben K (@sir_tyrann) on


Allerdings bleibe ich auch dabei, dass man sich eine Stadt möglichst erlaufen muss, um sie kennenzulernen und verschiedene Orte besser einzusortieren. Und das haben wir ziemlich gut geschafft.
Entgegen der ursprünglichen Ansage des Wetterberichts, kam kein Gewitter oder Regen am Nachmittag auf, so dass wir konstant bei knapp über 30°C unterwegs waren.

Morgen haben wir dann Verschnaufpause, da wir dann nur nach Hause zurückfahren.

Dienstag, 21. August 2018

Tierpark Hellabrunn

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir heute von unserem Hotel in den Tierpark Hellabrunn gegangen. Und da es nicht allzu weit von uns entfernt war und wir zumindest teilweise durch Parks und an der Isar entlang gehen konnten, sind wir auch wirklich gegangen.

Der Tierpark ist hübsch gelegen, naturnah und so geschickt angelegt, dass man doch erstaunlich viel Zeit dort verbringen kann. In unserem Fall tatsächlich so ziemlich den gesamten Tag. Neben den Gehegen, die oft mit unterschiedlichen Arten gemeinsam belegt sind, gibt es im Artenschutzzentrum interessante Informationen zum Thema Arten- und Umweltschutz. Dadurch, dass wir mehr oder minder den ganzen Tag unter Bäumen verbracht haben, war die Wärme ziemlich gut auszuhalten.

A post shared by Torben K (@sir_tyrann) on



Den Rückweg haben wir natürlich auch wieder zu Fuß gemacht und konnten somit doch insgesamt etwa 11,5 km zurücklegen. Das war der Bewegungsausgleich für den gestrigen Tag, in dem wir überwiegend im Auto saßen.

Abends waren wir natürlich essen und haben einen extrem tollen Vietnamesen (Huế House) gefunden. Das war insofern spannend, als dass wir vietnamesisches Essen hier eigentlich nicht wirklich hatten. Die hiesigen Vietnamesen waren mehr allgemein europäisch-asiatisch, während es dort Gerichte gab, von denen ich vorher noch nie wirklich gehört hatte. Es schmeckte auf jeden Fall richtig lecker.

Montag, 20. August 2018

Zugspitze und Ammersee

Heute sind wir nach einem gemütlichen Frühstück in Richtung München aufgebrochen. Da die Strecke relativ kurz ist, haben wir uns einen landschaftlich schönen Weg gesucht und sind somit auf der österreichischen Seite durch das Lechtal in Tirol gefahren. Die erste Teilstrecke sind wir bereits im letzten Jahr gefahren, da wir in Hochkrumbach wandern waren. Wir waren kurz versucht, dort auch auszusteigen und nachzuschauen, ob sich die Murmeltiere wieder zeigen. Da es ziemlich voll war, haben wir uns dann aber doch dagegen entschieden.
Der Weg durch das Lechtal war wunderschön und wir können durchaus verstehen, dass Leute dort Urlaub machen. Bei dem Blick auf die verfügbaren Wanderungen, könnte ich mir das ebenfalls als möglichen Urlaub vorstellen. Sehr spannend ist relativ kurz vor der Zugspitze eine ziemlich lange Hängebrücke, die Holzgauer Hängebrücke. Die wäre durchaus auch interessant, haben wir aber für einen weiteren Besuch aufgehoben.

Wir sind also zum Eibsee gefahren, um dort dann die recht teure Auffahrt mit der Seilbahn zur Zugspitze zu nehmen. Es sammelten sich zwar bereits langsam einige Wolken an der Zugspitze, aber es sah ausreichend frei aus. Und so sind wir dann mit der Gondel auf knapp unter 3000m hochgefahren. Die Seilbahnfahrt war schon abgefahren. Es gibt nur einen Stützpylon und dann fährt man halt fröhlich an schroffem Gestein und steilen Hängen hoch.
Oben angekommen hatten wir in Richtung Eibsee vernünftige Sicht. An richtig guten Tagen kann man wohl bis zum Ammersee schauen, was bei uns aber nicht funktionierte. So sind wir auf der Plattform an den Geländern entlang gegangen und haben auf deutscher und österreichischer Seite die Ausblicke genossen. An der Gletscherseite sammelten sich einige Wolken und waberten entlang der Felswand nach oben. Das war insofern spannend, da die eine Seite des Grats in Wolken hing, während die andere Seite freie Sicht hatte. Die 3000m Höhe haben wir auch durchaus gemerkt. An einer Stelle sind wir Treppen gegangen und da war es schon spannend, wie sehr die dünnere Luft zu merken ist.
Die Rückfahrt haben wir nicht mit der Seilbahn angetreten, sondern sind erstmal mit der Gletscherseilbahn zum Gletscher runtergefahren. So wie der traurige Gletscherrest aussieht, muss man die Seilbahn demnächst wohl eher Exgletscher-Bahn nennen. Man kann dort auch rodeln, worauf wir aber verzichtet haben. Für die weitere Abfahrt haben wir dann die Zahnradbahn genutzt. Da hat man über eine ganz schön lange Strecke einen Tunnel in den Berg gegraben. Die Aussicht hier war primär der Fels im Tunnel, aber wenn man die Arbeit dahinter betrachtet, ist das schon eine reife Leistung. Unten angekommen, war die Zugspitze nahezu komplett mit Wolken bedeckt. Insofern haben wir noch genau den richtigen Zeitpunkt getroffen. Und trotz des recht hohen Preises hat sich die Fahrt auf jeden Fall gelohnt.

A post shared by Torben K (@sir_tyrann) on


Als nächstes sind wir dann über Garmisch-Partenkirchen nach München gefahren, um unser Hotel zu beziehen, das in München-Sendling ist. Am Abend waren wir in Herrsching am Ammersee mit Freunden zum Schnitzelchen verabredet. Und da Julia die Gegend noch gar nicht kannte, konnte ich ihr mal zeigen, wo ich häufiger auf Dienstreise war. In Herrsching selbst hatten wir noch ein bisschen Zeit und konnten am Ammersee noch ein bisschen Spazierengehen.

A post shared by Torben K (@sir_tyrann) on

Freitag, 8. März 2013

Kühlungsborn Zusammenfassung

Wer die letzten beiden Einträge gelesen hat, ist bestimmt davon ausgegangen, dass ich wieder täglich berichte. Dem ist nicht so. Das liegt an zweierlei Sachen:
1. Ich hatte im Urlaub keine Zeit, täglich die Berichte zu schreiben. Das mag etwas albern klingen, aber ich musste Bücher lesen. Zwingend.
2. So aktiv und unterschiedliche waren die restlichen Tage eigentlich nicht. Und das kann man eben auch kurz zusammenfassen.

Da Julia am Dienstag Mitten am Tag eine Massage hatte, mussten wir wohl oder übel einen sehr ruhigen Tag haben. Tragisch. So sind wir nur zu einem kurzen Spaziergang gekommen. Und natürlich dem obligatorischen Eis. Das Abendessen war auch wie gewohnt gut.

Mittwoch haben wir uns tatsächlich mal etwas mehr vorgenommen und wir sind in den Zoo Rostock gefahren. Unser letzter Besuch war im August 2007 und da waren wir natürlich gespannt, was sich jetzt alles geändert hat. Einerseits hat sich natürlich der Eintritt nach oben bewegt. Aber das ist auch logisch, wenn man einerseits nicht mehr als Student reinkommt und andererseits 5,5 Jahre vergehen.
Ganz neu und groß ist das Darwineum. Dort gibt es sehr schön anschaulich die Entstehung der Erde und des Lebens. In diesem Darwineum sind jetzt die Menschenaffen untergebracht. Das fand ich sehr schön zu sehen, da sie vor 5 Jahren halt noch die uralten Käfige hatte, wie sie vor einigen Jahrzehnten normal waren und haben für das neue Gehege gesammelt.
Ansonsten gab es nicht allzu viele Veränderungen in dem Zoo. Natürlich schon die eine oder andere Modernisierung und so. War also gut. Einen Pluspunkt bekommt der Zoo übrigens für einige Texte, die an Problemzonen angebracht sind. Zum Beispiel ist der Bärenfelsen mittlerweile auch hoffnungslos veraltet. In den 60ern war sie aber topmodern und state of the art. Das sie sich dieses Problems bewußt sind, haben sie aber halt explizit rangeschrieben. Über Sinn und Unsinn der Zootierhaltung, soll hier natürlich wieder mal nicht geschrieben werden ;)
Am Abend mussten wir wieder zum Italiener gehen und weitere Punkte von der Karte probieren. Das war wieder mal ein absoluter Traum. Auch der Nachtisch ist dort genial.

Donnerstag wurde es dann kühler und somit haben wir dann wieder unseren Tagesspaziergang gemacht. Aber der Wind war schon ziemlich kühl und die Ostsee war doch gut kappelig. Abends waren wir dann noch in einem anderen Restaurant (Vielmeer) direkt am Jachthafen. Auch dort gibt es jede Menge leckeres Essen, ist allerdings dafür etwas hochpreisiger.
Spannend war, dass am Nachmittag eine Servicekraft vom Hotel vorbeikam und uns noch ein kleines Blumentöpfchen überreicht, in dem Pflanzensamen sind. Als kleines Dankeschön, dass wir da waren. Fand ich großartig.

Am Freitag hieß es dann wieder zurückzufahren. Das Frühstück haben wir noch richtig genossen und haben uns dann langsam auf den Heimweg gemacht. Zum Abschied gab es hier auch noch ein kleines frisches Brot. Also das Travel Charme Hotel Ostsee Kühlungsborn kann ich absolut empfehlen.

Fazit: Großartiger Urlaub, endlich wieder ne Menge Bücher weggelesen bekommen und das Essen war einfach glorreich.
Ein paar Fotos gibt es hier.

Montag, 4. März 2013

Ost - West - Jachthafen

Es ist Montag. Für gewöhnlich sind Montage ja oft eher etws unkooperativ. Hier im Urlaub können wir das jetzt nicht unbedingt bestätigen. Zunächst wurden wir mit Sonnenschein geweckt. Gut gelaunt ging es zum Frühstück, wo wir dann viele schwerwiegende Entscheidungen zu treffen hatten. Die Tischwahl mit Blick auf die Ostsee war trivial. Aber anschließend mussten wir uns beim Frühstücksbüffett entscheiden. Nimmt man Rührei oder Spiegelei? Und was soll alles mit in das Rührei rein? Denn es wird ja schließlich direkt frisch zubereitet und dementsprechend kann man auch Käse, Schnittlauch, Zwiebeln, Pilze, Tomaten, Kochschinken, usw. in das Rührei integrieren lassen. Auch bei der Wahl der verschiedenen süßen und salzigen Beläge mussten wir ja auch ein wenig auf die maximale Kapazität unserer Mägen Rücksicht nehmen. Frisch zubereitetes Obst gab es auch jede Menge und natürlich stellte sich dann zum Abschluss die Frage, ob nun noch ein süßes Gebäckstück oder ein Pfannkuchen das Rennen macht. Der Pfannkuchen hat im
Endeffekt gewonnen, allerdings schloss sich dort ja wieder ein Entscheidungsbaum an, indem man entweder von den süßen Aufstrichen etwas nehmen konnte oder alternativ Zimt+Zucker und/oder Apfelmus. Ja, man hat es schon nicht leicht im Urlaub. :D

Vollgestopft sind wir dann losgetigert, um uns ein wenig zu bewegen. Also ging es an der Ostsee entlang nach Kühlungsborn West, wieder zurück, auf die Seebrücke, zum Jachthafen und wieder zum Hotel. Das waren so gute 7 km im Sonnenschein. Absolut großartig. Das schreit förmlich nach einer kleinen Erholungsphase im Zimmer.
Da es nun langsam in Richtung Nachmittag ging, haben wir beschlossen, dass wir ja nochmal schauen könnten, was es so quasi zum Kaffeetrinken geben könnte. Wir sind wieder in dem Eiscafe gelandet. Allerdings haben wir uns nun reingesetzt und Eis bzw. eine unglaublich leckere Waffel gegessen.
Zurück im Hotel haben wir beschlossen, den Spa-Bereich mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Pool ist klasse. Es ist ein kombinierter Innen- und Außenpool, so dass man von drinnen nach draußen schwimmen kann. Wir sind überwiegend draußen geschwommen, da es sehr angenehm war, im warmen Wassen zu sein und dabei einen kühlen Kopf zu bewahren. Als Special Effect kam hinzu, dass das Wasser außen dampfte, da die Außentemperatur nun mal doch geringfügit niedriger war als die Wassertemperatur. Neben dem Pool gab es im Innenbereich übrigens auch noch einen Whirlpool, den wir aber nicht getestet haben.
Nach dem Bad sind wir dann in die Sauna gegangen. Meine Saunaerfahrung beschränkt sich auf die Saunagänge verschiedener Dänemarkreisen. Diese hatten nicht unbedingt die verträglichste Komponente im Fokus. Stattdessen waren diese Saunagänge meist von der Mitnahme eines kühlen Pilses geprägt. Wie auch immer, Julia kannte sich ja glücklicherweise aus und konnte somit auch eine Saunaempfehlung abgeben und mich mit einigen Grundlagen vertraut machen. Denn es gibt ja nicht nur eine, sondern mehrere Saunen, die unterschiedliche Feuchtigkeiten und Temperaturen beinhalten. Wir haben 2 Saunen genutzt, wobei ich die mit der höheren Temperatur und geringeren Luftfeuchtigkeit angenehmer fand. Wir werden in den kommenden Tagen bestimmt weiter schauen und probieren. Mein erstes Fazit ist jedenfalls, dass es zwar nett ist, aber ich es nicht unbedingt brauche oder viel Geld dafür ausgeben würde. Aber meine Meinung ist da definitiv nicht gefestigt. Insofern mal schauen, was die nächsten Tage so bringen.

Zum Abendessen ging es dann zu einem sehr leckeren Italiener (Gallo Nero). Die Pizza war RIESIG! Und extrem lecker. Zum Nachtisch wurde dann noch ein kleiner Cappuccino fällig.
Natürlich waren dann auch noch ein paar Schritte notwendig, bevor es dann zum Erholungsprogramm mit Büchern überging.

Sonntag, 3. März 2013

Sonne, Eis, Meeresrauschen

Nachdem wir in den letzten beiden Jahren auf Teneriffa und in der Türkei eher mäßiges Wetter hatten, wir einen echten Erholungsurlaub machen wollten und keine Lust auf die Türkei, Malle oder Flüge hatten, haben wir in diesem Jahr beschlossen, dass die deutschen Lande ja auch einiges zu bieten haben. Im Sommer haben wir ein Wochenende in Kühlungsborn verbracht und fanden den Ort recht ansprechend. Also haben wir kurzerhand ein Hotel mit Pool und Saunalandschaft direkt an der Promenade herausgesucht (Travel Charme Ostseehotel Kühlungsborn) und ein Zimmer mit seitlichem Meerblick gebucht.

Am Sonntag sind wir dann gemütlich losgefahren. Da die Autobahnen absolut frei waren, sind wir in unter 2 Stunden am Ziel gewesen. Da wir keine Ahnung hatten, wo genau der Parkplatz ist, sind wir also erstmal auf die Hotelauffahrt gefahren und haben uns da etwas in den Weg gestellt. Entgegen der Annahme, dass wir direkt aufgefordert werden, das Auto umzustellen, sollten wir erstmal alle Sachen ins Zimmer bringen lassen und dabei auch das Hotel gezeigt bekommen. Das Auto können wir auch später noch auf den ca 150 m entfernten Parkplatz bringen. Gut, also haben wir uns erstmal das Zimmer zeigen und die Koffer transportieren lassen. Das Zimmer gefällt, der seitliche Meerblick ebenso. Unser Zimmer liegt so, dass wir vom Balkon aus die Seebrücke sehen können.

Nachdem wir dann das Auto auf dem entsprechenden Parkplatz abgestellt und uns im Zimmer einigermaßen eingerichtet hatten, mussten wir natürlich erstmal raus, um die Sonne zu genießen. Und auf irgendeinem merkwürdigen Grund sind wir direkt an einer Eisdiele vorbeigekommen. Und wenn da schon so eine einladende Eisdiele ist, dann muss man natürlich auch zuschlagen und sich ein Eis mitnehmen. :D
Mit dem Eis in der Hand ging es dann an den Restaurants und Geschäften entlang. Da es noch ein wenig zu früh zum Essengehen war, sind wir dann nach einem kleinen weiteren Ausflug auf die Seebrücke wieder ins Hotel, um dann doch mal die Sachen auszupacken. Dabei fiel uns dann auf, dass wir dringend nochmal los sollten, um Zahnpasta zu kaufen, da wir geschickterweise zu Hause vergessen hatten. Also wieder los mit der Hoffnung, dass der Kloppenburg noch geöffnet hat. Hatte er auch und da die Zeit doch etwas fortgeschritten war, sind wir also auch direkt in der alten Hafenkneipe essen gegangen. Da die schon im Sommer leckeres Essen hatte, haben wir nicht lange gezögert, diese auszusuchen.

Zurück im Hotel haben wir für Julia noch eine Nackenmassage für Dienstag gebucht und anschließend gab es in der Bar noch sehr leckeren Latte Macchiato. Auffällig ist, dass wir bei allen Servicekräften, die uns begegnet sind, das Gefühl hatten, dass wir die wichtigsten Gäste überhaupt sind. Alle unglaublich freundlich und hilfsbereit.