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Freitag, 31. August 2018

Londonabreise

Der Kurztrip nach London geht zu Ende. Da unser Flugzeug allerdings erst am Abend fliegt und unser Busticket für mittags gebucht ist, hatten wir noch 3,5-4 Stunden Zeit.

Das klang nach einem perfekten Zeitfenster, um mal die Themse in Richtung Chelsea entlang zu gehen. Die Richtung hatten wir auch noch nie eingeschlagen gehabt, so dass wir auch die Gebäude und Umgebung entsprechend nicht kannten. Auf der Höhe von More's Garden haben wir den Themsenweg verlassen und sind in Richtung Gloucester Road und Kensington Gardens abgebogen.
Der Spaziergang führte weiter über den Hyde Park, Wellington Arch, Buckingham Palace und Westminster Cathedral zurück zum Hotel. Gut, der Weg hat nicht ganz die vorhandene Zeit gefüllt, aber wir haben trotzdem unsere Koffer im Hotel abgeholt und sind zur Victoria Coach Station gegangen. Da es auf dem Hinweg so gut mit dem früheren Bus geklappt hat, klappt es ja vielleicht auf dem Rückweg auch entsprechend gut.

Fotos von unserem heutigen Spaziergang durch London #JuTunterwegs #London

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Im Endeffekt ging es nur semi-gut, da wir einen Bus abwarten mussten. Aber damit haben wir trotzdem einen bekommen, der früher fuhr als unser, was etwas mehr Puffer für den Freitagsverkehr nach Stansted gab. Wir sind ja schließlich überall gerne früher und nicht auf den letzten Drücker.
Durch die erzwungen langsame Fahrweise im londoner Verkehr haben wir auch noch eine Stadtrundfahrt bekommen, die allerdings nicht alle Sehenswürdigkeiten anfuhr.

Stansted hatte dann noch ein bisschen was an Überraschungen für uns parat. Da wir zu früh waren, durften wir unser Gepäck noch nicht abgeben. Also sind wir erstmal wieder zu Costa und haben dort eine Kleinigkeit gegessen und einen Kaffee getrunken. Nachdem die halbe Stunde Wartezeit rum war, durften wir zum Self Baggage Drop-Off und unseren Koffer wiegen, labeln und dann zum herkömmlichen Band tragen, wo man es noch raufstellen musste.
Der Securitycheck war bei mir überraschend unstressig. Oft werde ich wegen meines Bartes (ja, das haben Nachfragen bei Zöllnern zu verschiedenen Gelegenheiten ergeben) extra kontrolliert. In Stansted haben sie eine zweistufige Kontrolle. Wenn der Metalldetektor anschlägt, muss man noch durch den Terahertzscanner ("Nacktscanner"). Und bei Julia haben beide Geräte wild die Arme gehoben und sie für grob verdächtig gehalten. Der Handscanner der Beamtin hat auch noch laut an vielen Stellen mitgepiept, ohne dass die Beamtin bei ihr irgendwas finden konnte. Gefühlt hätte ich in der Wartezeit einen weiteren Kaffee trinken gehen können.

Nachdem wir dann durch die Shopmeile geführt wurden, kamen wir zum zentralen Wartebereich. Das sind viele Bänke in einem Rondell und rundherum gibt es Essgelegenheiten. Die Bänke waren ziemlich voll und man fühlt sich so ein bisschen wie Vieh in einem abgesperrten Bereich. Das Gate wird meist so ca eine halbe Stunde vor Schließung des Gates angekündigt, was bei längeren Wegen durchaus etwas anstrengend werden kann.

Bei uns wurde das Gate dann um kurz nach 18 Uhr angezeigt und wir mussten erstmal 10 Minuten hingehen. Um 1830 sollte es dafür auch schon wieder schließen. Während die Monitore für den Vorgängerflug an dem Gate bereits 'final call' anzeigten, hatte das Boarding des vorherigen Fliegers noch nicht mal begonnen. Mit fortschreitender Zeit wurde unser Boarding auch an ein anderes Gate verlegt und wir konnten beobachten, wie erstmal noch alle Passagiere aussteigen mussten.
Irgendwann durften wir rein und wir hatten auch gar nicht allzu viel Verspätung als der Captain sich meldete, sagte, dass das Boarding komplett wäre, wir einen Abflugslot hätten und der Flieger seit er da steht auf den Tanklaster wartete. Der kam irgendwann dann aber auch an und hat uns mit Sprit versorgt. Leider war unser Slot damit abgelaufen und wir durften den nächsten Freien nutzen. Dieser lag allerings 1:15h später. Also sind wir mit dem Flugzeug schon mal in die Warteposition an der Startbahn gerollt, in der Hoffnung, dass ein früherer Slot frei wird. Und so standen wir da mit ausgeschalteten Turbinen erstmal fröhlich rum und warteten. Wir haben tatsächlich irgendwann einen früheren Slot bekommen, so dass wir statt um 19:00 Uhr Ortszeit um 20:19 Uhr loskamen und im Endeffekt eine Stunde später gelandet sind als wir ursprünglich sollten. Der Pilot hat übrigens die gesamte Dauer über sehr gut und ständig informiert.

Und somit ist unser Kurztrip nach London vorbei. Wir werden mit Sicherheit wiederkommen, sofern es kein zu nerviges Visaverfahren geben wird. Was da bei dem völlig bescheuerten Brexit rauskommt, wird man ja dann sehen müssen.

Donnerstag, 30. August 2018

Stadt, Zoo und Musical

Da eine einzelne Dame auf Twitter ein Foto vom Frühstück haben wollte, muss das Frühstück erneut erwähnt werden. Im Vergleich zu dem Frühstück im Mövenpick im ehemaligen Wasserturm in Hamburg, das wir uns sonst gerne mal zum Hochzeitstag gönnen, ist es hier eher mager, wenn auch trotzdem sättigend und ausreichend.

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Wir haben bei unserem jetzigen Besuch ja nur den Themsenteil der Stadt gesehen, so dass wir heute in Richtung Zoo gegangen sind und dabei verschiedene Ecken mit angeguckt haben.
Gestartet sind wir in Victoria, um dann über Belgravia, also den Ort, an dem viele Landes-Botschaften sind, zum Hyde Park zu gehen. Am Wellington Arch und Hyde Park Corner kam dann gerade die berittene Garde an, die vermutlich auf dem Weg zum Buckingham Palace war.
Nachdem die weg waren, sind wir durch den Hyde Park zum Marble Arch spaziert, um dann über die Baker Street und dem Regent's Park zum Zoo zu gelangen. Auf dem Weg haben wir dieses mal mehrere kleine Gassen gefunden, die total niedlich sind. Warum wir die bisher nie entdeckt haben, weiß ich allerdings nicht.

Im Zoo haben sich dieses die Großkatzen gezeigt, was bei den bisherigen Besuchen nicht so recht gegeben war. Ansonsten sind die da fleißig am Bauen und Umgestalten.

Den Rückweg haben wir dann über Soho und das Queen's Theatre. Dort haben wir schon mal unsere Karten für Les Miserables abgeholt, die wir vorab gebucht hatten. Natürlich wollten wir uns noch vor dem Theaterbesuch umziehen und etwas essen, so dass wir den weiteren Rückweg über Chinatown, St. James's Palace, den Buckingham Palace und Westminster Cathedral gemacht haben.

Im Hotel haben wir uns dann zügig theaterfertig gemacht, um wieder in Richtung Soho zu gehen. Auch hier haben wir eine neue Route ausprobiert und haben dabei noch den St. James's Park und Picadilly Circus mitgenommen und einen Blick auf das Gebäude der Horse Guards werfen können. Direkt in der Nähe des Theaters haben wir einen Inder für uns entdeckt, bei dem die Bewertungen bei Google zwar auseinander gehen, aber geschmacklich war es sehr gut. Die Bewertungen bei Google haben auch eher moniert, dass er versucht die Leute aus dem Laden zu bekommen, wenn sie aufgegessen haben. Gut, das ist uns nicht aufgefallen, weil wir ja eh ins Theater mussten.

Les Miserables habe ich damals vor ca. 18 Jahren auf der Kursfahrt mit dem Englisch-Leistungskurs sehen dürfen. Damals spielte es noch im wesentlichen größeren Theater, weshalb ich etwas verwirrt war, da ich den Umzug, der bereits 2004 stattgefunden hat, nicht mitbekommen hatte. Jedenfalls fand ich das Musical damals schon unglaublich großartig und höre auch regelmäßig die Musik oder schaue auch ab und an die Aufzeichnungen der 10- und 25-jährigen Sonderaufführung. Insgesamt ist es das am längsten laufende Musical in London und es ist tatsächlich noch immer nicht so leicht, bezahlbare Karten zu bekommen.
Julia kannte das Musical bisher nur von den Aufzeichnungen und natürlich dem Film. Insofern war sie gespannt, wie es live sein wird.

Und es war absolut großartigst. Die Musik finden wir eh super, aber die Darstellung, Technik, Effekte und Gesamtstimmung sind auch sooo genial. Ich weiß jedenfalls, wo ich nochmal irgendwann rein will.
Wir sind danach jedenfalls völlig happy ins Hotel gegangen und haben dabei noch den nächtlich beleuchteten Buckingham Palace betrachtet.

Mittwoch, 29. August 2018

I want to go to Brighton!

Nach dem recht frühen Start gestern, haben wie beschlossen, heute auszuschlafen. Also waren wir gegen 08:45 Uhr beim Frühstück. Das Frühstück hatte etwas mehr als erwartet, aber tendentiell britisch zurückhaltend. Es gab Toast, 2 Marmeladen, etwas Wurst und Käse, Instantporridge und Cereals. Kaffeevarianten und etwas Süßgebäck gab es auch. Da es beim Aufstehen ziemlich geregnet hat, haben wir uns Zeit gelassen.


Das Titelzitat ist aus Pride and Prejudice von Jane Austen, was Julia beim letzten Englandurlaub brachte, wo Brighton aber nicht in unsere Route passte. Und bei der jetzigen Überlegung, was wir denn machen wollte, brachte sie es spaßeshalber erneut. Als wir feststellten, dass man Brighton von London Victoria ohne Umstieg innerhalb von ca einer Stunde erreichen kann, sind wir zur Victoria Station gegangen, haben Tickets gekauft und sind direkt in den nächsten Zug nach Brighton gestiegen. Das lief irgendwie alles unproblematischer als erwartet. Wir hatten verschiedene Anbieter und Routen vorab gefunden und im Endeffekt gab es ein Ticket, das für alles außerhalb von 6-9 Uhr gültig war.

On our way to Brighton. Don't know, what to expect, but #IwanttogotoBrighton #jutunterwegs

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Wir hatten uns vorab natürlich nicht informiert, was man da alles machen kann, wie groß es ist und überhaupt und so. Ein paar Sachen waren uns natürlich trotzdem klar. Ein Badeort, der ne Stunde von London entfernt ist, wird was bieten und bestimmt nicht ganz klein sein. Auch, dass es dort bestimmt viele Veranstaltungen und Festivitäten gibt, hatten wir erwartet. Zusätzlich wußten wir u.a. durch Jane Austen, dass es aus der Zeit mit Sicherheit hübsche Gebäude da sein werden.

Wir haben unseren üblichen Kennenlernprozess durchgeführt und sind gelaufen. Vom Bahnhof ging es in Richtung Wasser. Am Wasser gibt es eine tolle Promenade, die wir bis nach Hove gegangen sind. Auf der einen Seite war das Wasser mit dem Kiesstrand auf der anderen Seite zum Teil Arkaden, in denen kleine Shops sind, zum weiteren Teil richtig hübsche Gebäude und neben häßlicheren Gebäuden gibt es in Hove eine große öffentliche Sportanlage als Park getarnt.
Am Anfang unseres Weges sind wir über die beeindruckenden Reste des Westpiers gestolpert. Ein Teil des Piers und der Trägerkonstruktion ragt dort aus dem Wasser und man kann zusehen, wie es so langsam zerfällt. Direkt gegenüber ist ein Aussichtsturm, wie man ihn z.B. aus dem Heide-Park kennt, wo eine Plattform an einem Träger empor gehoben wird. Uns war es die 16,5 Pfund pro Person jedenfalls nicht wert.


In Hove sind wir dann umgedreht und zu unserem Startpunkt auf der Promenade zurückgekehrt. Da es mittlerweile später am Mittag wurde, mussten wir uns an einem der Stände Fish&Chips holen, was mit einem anschließendem Eis in einem weitern der kleineren Shops vervollständigt wurde. Dabei haben wir dann auch bemerkt, dass wir noch altes Geld, also sowohl alte Banknoten als auch Münzen, mit dabei haben, die so nicht mehr akzeptiert werden, aber von Banken vermutlich getauscht wird. Gut, dass Kartenzahlung hier überall üblich ist. Ob die Banken es wirklich tauschen, wissen wir noch nicht, weil wir es nicht zu den Öffnungszeiten zu einer Bank geschafft haben.

Wir sind nun auf jeden Fall in die Richtung des Brighton Piers gegangen und es wurde zunehmend voller auf der Promenade. Es waren auf der Promenade aber auch Fahrgeschäfte aufgebaut, was natürlich die Attraktivität steigert. Auf dem Pier selbst ist anscheinend ein ständiger Jahrmarkt errichtet. Dabei gibt es eine kleine Wildwasserbahn, ein Spukhaus, eine Achterbahn und mehrere Karussells. Wenn man bedenkt, dass das alles auf einer rostigen Metallkonstruktion mitten im Wasser steht, sollte man Vertrauen in die planenden und ausführenden Gewerke haben. Es war aber durchaus spannend, da mal rüber zu schlendern.


Da die Promenade weiterführte und weiter hinten die Marina kommen sollte, haben wir uns wieder auf die Socken gemacht und sind dorthin gegangen. So konnten wir die Volk's Electric Railway kennenlernen, die vermutlich längste kontinuierlich im Betrieb befindliche Bahnstrecke. In Richtung Landesinnere war eine sehr schöne alte Bogenterrassenstruktur, Madeira Terrace, die aber derzeit am Verfallen ist. Es gibt aber wohl Pläne, diese zu erhalten und restaurieren.
Kurz vor dem Yachthafen stellten wie fest, dass da irgendwie komisch geplant und gebaut wurde, da man vom Strand kommend erstmal über Supermarktparkplätze muss, um dann zum Hafen zu kommen. Der Hafen war hübsch, aber leider waren wir grob 15 Minuten zu spät für eine Bootstour.

Da wir langsam etwas mehr hunger bekamen, haben wir uns einen Rückweg entlang der höher gelegenen Straße und Wohngebäude herausgesucht. Dabei hatten wir auch nochmal einen schönen weiten Blick über die gelaufene Strecke und auch die Madeira Terrace, auf denen diverse Ratten ihrem Tagewerk nachgingen. Wieder am Pier angelangt, sind wir nun mal in die Stadt hineingegangen, um uns auch den Royal Pavilion anzusehen. Beim Mäandern durch die Straßen haben wir uns zu einem italienischen Essen überreden lassen, was unglaublich lecker war. Sehr spannend fand ich den Anschnacker zu beobachten, da der italienischer Herkunft war und mich sehr an Lord Baelish aus Game of Thrones erinnerte. Es gab auch Situationen, die diesen Eindruck verstärkten, wie z.B. der Zeitpunkt, an dem er einem Radfahrer zurief, dass er nun die Informationen hätte, die der Radfahrer wollte. Das war schon amüsant.

Nach dem Essen sind wir nochmal zum Westpier gegangen, da wir mal sehen wollten, wie das Wasser etwa eine Stunde vor Niedrigwasser aussieht. Der Tidenhub war heute mit etwa 5,5m angegeben und da sehen insbesondere ruinierte Trägerkonstruktionen im Wasser anders aus als bei Hochwasser. Und man konnte erheblich mehr scharfkantige Ex-Träger sehen.
Leider hatten die Eisdielen bereits geschlossen, so dass wir nicht unseren Plan verfolgen konnten, noch ein weiteres Eis zu kosten.


Wir haben uns aber dann auch auf den Rückweg gemacht, weil wir ja auch noch eine Stunde zurückfahren mussten. Abgesehen von wenigen Minuten Verspätung hat das auch gut funktioniert. In der Bahn haben wir noch sehr viel von einer Bahn mit dem Namen Spencer gehört. Der kleine Junge hat bei jeder Bahn, die er gesehen hat, gefragt, ob das Spencer wäre. Die Mutter war nur leicht genervt davon. Uns hat es jedenfalls amüsiert.

In London waren wir dann nur noch kurz ein bisschen bisschen was einkaufen, bevor wir dann aufs Bett gefallen sind. Gute 22km Asphalt strengen die Beine doch etwas an. Insbesondere da wir ja auch immer mal wieder zum Gucken und Fotografieren stehen geblieben sind und somit kein konstantes Gehtempo hatten.

Dienstag, 28. August 2018

Londonanreise und Themse

Heute ging es nochmal in einen Kurzurlaub nach London. Vermutlich ist es der letzte Besuch vor dem unsäglich bescheuerten Brexit. Jedenfalls wollten wir von den Tagen entsprechend viel haben und sind somit bereits um 06:40 Uhr in Hamburg abgeflogen. Dementsprechend früh mussten wir heute auch bereits unseren Tag beginnen.

Der Flug verlief ziemlich ereignislos, wenn man davon absieht, dass der Flieger wirklich weit weg von den Gates stand. Oh, und obwohl Ryanair uns nicht nebeneinander, sondern hintereinander gesetzt hat, hatten unsere Sitznachbarn dasselbe Schicksal, so dass wir einfach ganz dreist Plätze getauscht haben. Laut Durchsage der Crew ginge sowas natürlich gar nicht, aber das war und egal.

Wir hatten vorab für Stansted einen Bus gebucht, wobei sehr viel Puffer eingeplant hatten. Da alles so reibungslos lief, sind wir erstmal zu Costa und haben uns Kaffee und Frühstück geholt. Nachdem das Koffein langsam im Organismus verteilt wurde und das Hirn auch langsam rotierte, kamen wir auf die Idee, mal zu schauen, ob wir nicht auch einen früheren Bus nehmen könnte. Antwort: Wenn in einem früheren Bus Platz ist, kann man mit. Also sind wir mit dem nächsten Bus nach Victoria Station gefahren.
Die Fahrt dauert ne Weile, aber der Bus war erstaunlich bequem und wir hatten auch WLAN. Damit ging die Zeit gut rum. Wir konnten auch schon ein erstes Foto posten.

Morningselfie on our way to London #jutunterwegs #london

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Dadurch, dass wir den früheren Bus bekommen haben, waren wir natürlich auch zu früh am Hotel und unser Zimmer war noch nicht fertig. Aber den Koffer konnten wir dalassen und in einer Stunde wiederkommen.
Daraufhin sind wir in der Umgebung etwas spazieren gegangen, haben ein bisschen Wasser eingekauft und haben schon mal zur Themse geguckt.

Nach der Stunde war das Zimmer fertig und es ist zwar typisch ein Zimmer in einem der alten Reihenhäuser in Belgrave, aber es ist ziemlich modern (mit vielen Steckdosen und USB-Buchsen) und auch das Bad ist klein, aber gut in Schuss. Sehr unenglisch ist aber, dass im Bad kein Teppich liegt. Ich begrüße das gar sehr, aber ist uns halt positiv aufgefallen.

Nach ein paar Minuten Pause und einem zur Verfügung gestellten Instantkaffee haben wir uns aufgerafft und haben uns für einen Spaziergang entlang der Themse entschlossen. So sind wir vom Hotel in Richtung Vauxhall Bridge und dann auf der Seite des House of Parliament bis zum Tower gegangen. Dort haben wir erneut eine kleine Kaffeepause eingelegt und dann ging es auf der anderen Seite wieder zurück. Insgesamt waren das etwas über 17km, die wie aber wirklich gemütlich in ca. 5 Stunden gemacht haben. Dabei sind wir natürlich auch an diversen Plaketten stehen geblieben und haben einfach den Ausblick genossen.
London ist da immer wieder spannend und begeistert mich auch immer wieder. Hier wird kontinuierlich gebaut und bei jedem Besuch gibt es eine neue Skyline an der Themse zu sehen. Auch finde ich den aerchitektonischen Stilmix total faszinierend, da sich gefühlt jeder Architekt mal austoben darf und somit auch unpassende Gebäude irgendwo zwischen stellt. Und diese Stile spiegeln natürlich auch die verschiedenen Jahrhunderte bzw. Jahrzehnte wider. Insgesamt ist es irgendwie immer ein Wimmelbild, auf dem es unendlich viel zu entdecken gibt und was es auch immer wieder spannend macht. Das gesamte Aechitekturchaos passt aber aus irgendeinem Grund dann doch zusammen.

Auf dem Rückweg haben wir uns noch einen leckeren Thai gesucht, bevor wir dann zurück ins Hotel gegangen sind und hier nun auf dem Betzt versumpfen und vermutlich demnächst stumpf einpennen.

Montag, 15. August 2016

Zum Tee bei Elisabeth

Heute Morgen waren wir wieder für Urlaub viel zu früh wach. Der Vorteil ist aber, dass man ziemlich früh mit dem Touristenprogramm starten kann.

Nach dem Frühstück sind wir - wie gestern schon geplant - zum Buckingham Palace gegangen. Die Royals machen derzeit Urlaub und somit ist der Palast gegen einen Obolus für den Pöbel geöffnet. Also haben wir uns Tickets gekauft und konnten auch direkt reingehen. Wie man daraus schon entnehmen kann, gibt es gewisse Slots für die man Karten kaufen kann und morgens muss man meist nicht lange warten.
Beim Eingang wird man erstmal ausführlich gefilzt und je nach Rucksackgröße muss man den auch abgeben. Fotografieren ist leider verboten.

Zum Start gibt es einen Audioguide, der gut zu bedienen ist und multimedial aufbereitet Inhalte bereit hält. Die Beiträge pro Raum sind nicht länger als 2 Minuten und man kann noch zu ausgewählten Highlights weitere Kommentare anhören.
Und ich kann sagen, dass es sich richtig lohnt. Die Räume sind beeindruckend, die Einrichtung toll und die Kommentare echt informativ. Sehr genial waren auch die ausgestellten Kleider der Queen. Für jedes Jahrzehnt war ein Outfit ausgewählt und zusätzlich einige besondere Kleider, wie z.B. das Krönungskleid und diverse weitere um die Varianz für unterschiedliche Anlässe in verschiedenen Ländern ausgestellt und die entsprechenden Designüberlegungen beschrieben.

Nach grob 2 Stunden waren wir da fertig und durften dann in den Garten. Dort war ein Café für die Touristen aufgebaut. Wir sind als gute Touris dort reingegangen und haben erstmal äußerst leckere Süßspeisen, heiße Getränke und Eis konsumiert.
Bei dem ausgesprochen schönen Wetter war das richtig toll dort zu sitzen.

Für das weitere Tagesprogramm war trotz des Wetters das British Museum angesagt. Also sind wir in guter Manier wieder zu Fuß dorthin gegangen. Da die großen Straßen eher nervig sind, haben wir diverse kleine Nebenstrecken und Gassen gewählt. Das haben wir auch gestern mehrfach gemacht und dabei immer wieder hübsche Gegenden und Gebäude findet.

Das British Museum ist überwältigend. Die haben so irre viele Exponate, dass man nicht weiß wo man anfangen soll. Wir sind jedenfalls sind wir gute 3 Stunden durch das Museum gegangen und haben uns jede Menge angeschaut. Es ist echt faszinierend, was die da an alten Sachen haben. Es wurde definitiv fleißig geklaut und hier präsentiert. Natürlich gibt das Anschauen nur einen Überblick zumal wir auch nur einen winzigen Bruchteil der Infos gelesen haben.

Nach dem Museumsbesuch haben wir uns ein Restaurant in Soho gesucht, bevor wir uns auf den Rückweg über St. James Park und an der Themse entlang gemacht haben.
Abzüglich der Strecke im British Museum haben wir wieder grob 15 km gegangen. Wir merken durchaus unsere Füße und machen nun noch einen gemütlichen Abend auf dem Sofa.

Morgen fahren wir in unsere nächste Unterkunft. Mal schauen, ob wir da Internet haben. Wenn nicht, gibt es weitere Einträge sobald wir wieder Internet haben.

Sonntag, 14. August 2016

Touritour

Wie zu erwarten war unser Ausschlafen nur bedingt erfolgreich. Wir haben uns also bereits gegen 07:30 gefrühstückt und uns anschließend auf einen Spaziergang durch London begeben.

Zunächst sind wir von uns (etwa Vauxhall-Bridge) zum Buckingham Palace gegangen. Dort haben wir festgestellt, dass die Royals im Urlaub sind, kann man den Palast besichtigen. Da wir heute schon einen Plan hatten, haben wir das für unser morgige Programm vorgemerkt.
Weiter sind wir dann durch St. James-Park in Richtung Hyde Park gegangen. Durch den Park ging es zum Marble Arch und weiter zur Baker Street. Dort haben wir uns getrennt, da wir leicht andere Interessen für den nächsten Aktionspunkt hatten. Sakura, Alca, Juli und ich sind weiter zum Zoo gegangen, während Kosh und Ranwen zum Tower und London Museum gegangen sind.

Wir haben ausführlich den Zoo angeschaut. Sie machen dort echt viel und haben mittlerweile sehr genial Gehege gebaut, die nicht nur tiergerechter sind, sondern auch für den Besucher sehr viel hermacht und ihn auch Tiere suchen lässt. Auch viele Lehrinhalte sind gut gemacht und durchaus einprägsam dargestellt.

Wie vorher abgesprochen, haben wir Ranwen uns Kosh nach unserem Besuch Bescheid gesagt, so dass wir uns Regent's Park wiedertreffen konnten. Seit dem Frühstück gab es nichts zu essen und da es in Richtung Abend ging, haben wir uns auf den Weg in Richtung Soho gemacht. Dort haben wir ein koreanisches Restaurant gefunden (angeblich das erste in UK). Das war extremst lecker, auch wenn der Geschmack zum Teil etwas ungewohnt war. Das ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert!

Den Rückweg haben wir dann über Trafalgar Square und Westminster an der Themse entlang angetreten. Da wurde es auch schon leicht dunkel, was der Aussicht gleich ein anderes Flair verleiht.
Die ca 22 km heute sind so ganz ohne Training doch etwas anstrengend, aber haben Spaß gemacht. Das Wetter darf gerne so bleiben wie es heute war, da wir Sonnenschein und perfektes T-Shirt-Wetter hatten.

Samstag, 13. August 2016

Londonanreise

Es ist wieder so weit, wir machen endlich Urlaub. Und zwar nicht nur ein Kurzurlaub oder ein reiner Erholungsurlaub in dem eh nichts passiert.

Nachdem wir die letzten Jahre ausführlich das nördlichere United Kingdom und Irland bereist haben, ist in diesem Jahr die englische Südküste und Cornwall geplant.

Unsere ersten Tage verbringen wir in London.
Wir sind in diesem Jahr erneut mit unserer bewährten Gruppe unterwegs und somit haben wir uns zunächst am Flughafen Heathrow getroffen und die erste Hälfte des Tages mit der Anreise verbracht. Untergekommen sind wir in einem Appartement direkt an der Themse in der direkten Nähe des MI6.

Nach unserer Ankunft haben wir einen kleinen Spaziergang an der Themse entlang gemacht. Allerdings haben wir nur eine kleinere Runde gemacht und sind nur bis zur Waterloo Bridge gegangen, bevor wir umgekehrt sind. Das waren also nur knapp 7 km. Also für einen Nachmittagsspaziergang ganz nett. Wir hatten durchaus Hunger und da es mittlerweile auch Abend war, war es an der Zeit ein Restaurant zu suchen.
In unserem Appartementkomplex gibt es mehrere Restaurants und somit haben wir davon auch direkt Gebrauch gemacht. Das Essen war lecker und preislich trotz der Lage direkt am Wasser nicht übertrieben.

Nun sitzen wir gemütlich mit Blick auf die Themse, trinken noch 1-2 Cider und besabbeln, was so seit dem letzten Treffen passiert ist.

Der jetzige Plan ist, dass wir morgen mit dem Zoo starten, dann viel durch die Stadt gehen und evtl. bei anbrechender Dunkelheit zurückgehen und somit die Nachtbeleuchtung anschauen.

Donnerstag, 17. Juli 2014

London - Ein paar Schritte gehen

Unser erster voller Tag in London begann mit einem Frühstück, dass ok war. Es gab Müsli, verschiedene Cerealien, Toast, eingepackte Minicroissants, Muffins, verschiedene Marmeladen und Obst. Kaffee, Tee und Kakao konnte man auch bekommen und Orangensaft und Wasser stand auch bereit. Üppig haben wir da nun nicht gefrühstückt, aber es war absolut ok. Da es nur von 8 bis 9 Uhr Frühstück gibt, waren wir entsprechend früh fertig.

Da wir schon mehrfach in London waren, aber noch nie den Zoo angeschaut haben, war das einer unserer Programmpunkte. Nun öffnet der Zoo erst um 10 Uhr und somit hatten wir 1,25 Stunden Zeit. Man kann natürlich mit der Bahn fahren. Wir haben einen kleinen Spaziergang vorgezogen. Und so sind wir vom Hotel zur Victoria Station, dem Buckingham Palace, durch den Hyde Park, Marble Arch, Baker Street 221B und dem Regent's Park zum Zoo gegangen. Das waren so ca. 8km und um 10:45 Uhr waren wir dann da.

Natürlich waren Unmengen an Kindergruppen unterwegs, was teilweise doch seeeeehr laut wurde. Aber es ist schön zu sehen, dass der zweitälteste Zoo der Welt sehr viel unternimmt, um die Gehege zu modernisieren. Nach ca 4 Stunden Tiere (u.a. 5 Monate alte Tiger) anschauen wollten wir ein wenig ausruhen. Der Fish&Chips-Stand im Zoo hatte leider geschlossen, so dass wir eine andere Lösung finden mussten. Die bestand dann darin, dass wir die 10 Minuten zur nächsten Bahnstation nach Camden gegangen sind. Dort hatten wir die Hoffnung, dass wir bei Costa Coffee ein Plätzchen finden, um dann einen Iced Coffee o.ä zu trinken und eventuell ein Sandwich zu essen. Leider hatte der dortige keinen Platz, so dass wir Plan B aktivieren mussten. Der Plan war bis Piccadilly Circus zu fahren, dort ein mal zur Touri-Info zu gehen und zu schauen, ob wir dort einen Costa finden.

Dort gab es dann auch einen Costa, der einen Sitzplatz für uns hatte und uns sogar ein Sandwich, Muffins und Mocha Cooler (Iced Coffee mit Kakao) gegeben hat. Das war sehr erfrischend und erholsam. Somit konnten wir dann wieder voller Tatendrang zur Touri-Info in der Nähe vom Trafalgar Square gehen. Dort haben wir uns für morgen eine Tagestour (Leed's Castle, Canterbury Cathedral und Dover) gebucht. Da die um 0835 an der Victoria Coach Station beginnt, werden wir es wohl nicht schaffen, vorher hier zu frühstücken. Naja, dann holen wir uns halt ein Sandwich und Kaffee auf dem Weg. In der Touri-Info haben wir auch noch nachgefragt, ob es Last Minute-Tickets für Les Miserables gäbe. Es gab welche für 86,50£ aufwärts pro Person, was wir dann dankend abgelehnt haben.

Nun war es ja erst 15:45 Uhr und somit hatten wir noch ein wenig Zeit, bevor wir warm essen wollten. Dementsprechend haben wir die Zeit genutzt und sind in Richtung Big Ben zur Themse gegangen. An der Themse ging es dann bis zum Tower, was irgendwie mit fast 7km doch etwas weiter war als wir geschätzt hatten. Da wir aber nicht allzu schlecht zu Fuß sind, ging das durchaus. Am Tower angekommen, machten sich die Füße und der Magen langsam bemerkbar. Dementsprechend haben wir uns über legt, dass wir ja eigentlich bis zur Station Monument/Bank gehen und dann die Central Line bis Oxford Circus nehmen könnten, um dann in Soho etwas zu essen. Von der Station Monument kann man zwar zu Bank gehen, aber da ist unterirdisch doch noch ein nicht zu verachtender Weg, der bei Menschenmassen und total mieser Luft gar nicht mal so angenehm ist. In der Bahn war die Luft dafür noch schlechter, so dass wir bereits Tottenham Court Road ausgestiegen sind. Auch dort war es super voll, aber irgendwie haben wir uns nach Soho durchgeschlagen.

Zu Soho muss man sagen, dass es immer überall heißt, dass das da voll toll wäre und überall tolles Essen und belebt und voll in. Ja. Nun. Es hat uns an eine Mischung aus Sternschanze und Kiez/St. Pauli in Hamburg erinnert. Da wir mit den Bereichen auch so gar nicht warm werden, haben wir uns den Weg zur Station Green Park gesucht (der irgendwie doch etwas länger und voller als erwartet war) und sind dann von dort wieder bis Victoria gefahren.

Hier haben wir gestern schon leckeres Essen gefunden und auch ein paar Läden auf unsere gedankliche ToDo-Liste gesetzt. Heute war ein Italiener unser Ziel. Die Pizza war ausgesprochen lecker und auch sonst war der gut. Günstig ist es hier sowieso nicht so wirklich.
Auf dem Rückweg haben wir noch ein bisschen was für morgen für die Busfahrt geholt.

Nach gut 12 Stunden bei lockeren 27°C im Schatten und quasi konstantem Sonnenschein sind wir dann im Hotel wieder relativ kaputt aufs Bett gefallen. Morgen geht es dann wieder einigermaßen früh hoch und wird bestimmt auch ein ne ganze Weile gehen. Allerdings dürften die Füße sich morgen wieder etwas erholen.

Mittwoch, 16. Juli 2014

London - Die Ankunft

Der Sommerurlaub ist endlich da und somit gibt es auch wieder ein paar Blogeinträge für die Daheim gebliebenen.

Wir haben uns in diesem Jahr wieder für das Vereinigte Königreich entschieden. Dabei werden wir von Samstag an wieder mit der Truppe aus Island zunächst den Lake Distrikt und Nord Wales für jeweils eine Woche unsicher machen. Vorher sind Julia und ich allerdings noch in London.

Und so sind wir heute Mittag in Hamburg bei schönem Wetter los geflogen, um kurze Zeit später in London bei ähnlich schönem Wetter zu landen. Wir waren sogar 15 Minuten zu früh. Die 15 Minuten mussten wir dann beim Aussteigen länger warten, da die Terminalgangway defekt war und wir somit hinten aussteigen durften und mit dem Bus die paar Meter zum Terminal gebracht wurden. An der Grenzkontrolle war dann eine Reisegruppe italienischer Teenager vor uns. Als wir dann endlich zu den Beamten kamen, freute sich die Beamtin, dass die Kinder endlich weg waren. :-D

Zu unserem Hotel in der Nähe der Victoria Station sind wir mit der Bahn gefahren. Mit Taschen und Koffer ist das allerdings nicht ganz ohne, da man beim Um- und Aussteigen diverse Treppen gehen muss und das mit einem Koffer von ca 21 kg durchaus anstrengend ist.
Von der Victoria Station durch die gut gefüllten Straßen ging es auch irgendwie nicht so schnell, wie wir uns das erhofft hatten. Aber wir sind dann irgendwann im Warwick Way im Hotel angekommen. Hier sind rundherum unendlich viele Hotels verschiedenster Kategorien. Alle haben sie gemeinsam, dass sie in den alten schmalen Gebäuden sind und dementsprechend auch die Zimmer sind, sofern das Hotel nicht zufällig mehrere Gebäude umfasst. Wir wohnen jedenfalls
In einem Schuhkarton mit Dusche und Bad. Sobald wir Fotos hochladen, werdet ihr sehen, dass wir nicht übertreiben. Ansonsten wirkt das hier alles absolut ok und wir sind morgen auf das Frühstück gespannt, dass es zwischen 8 und 9 gibt.

Nachdem wir die Koffer aufs Zimmer gebracht haben, haben wir anschließend Essen gejagt. In der Umgebung gibt es recht viele Möglichkeiten. Wir sind zu "dim t" gegangen. Dort gab es verschiedene asiatische Speisen. Das war gut und danach konnten wir noch einen kleinen Abendspaziergang zur Themse machen. Dort sind wir auf der anderen Seite des MI6 in so ein Neubaublock in eine Bar eingekehrt und haben einen Absacker an der Themse genossen.

Im Anschluss sind wir einen etwas anderen Weg wieder zurück zum Hotel gegangen, wo wir recht kaputt wohl demnächst ins Bett fallen.

Die Gegend hier (Belgravia/City oft Westminster) ist schon sehr schick. Ein kleiner Blick in die Wikipedia verrät, dass das eine der wohlhabendsten Wohngegenden Londons ist. Diesen Eindruck haben wir bei unseren kurzen Spaziergängen auch bekommen.

Wir sind dann erstmal auf morgen früh gespannt und ob wir es schaffen, in dem 1,2m-Bett mit einer gemeinsamen Decke Schlaf zu bekommen.

Freitag, 22. Juli 2011

22.07.11 - Von London nach Edinburgh

Heute stand die Bewältigung mehrerer Etappen an, bevor wir in Edinburgh unser Hostel beziehen konnten. Zunächst mussten wir es schaffen, von dem Hostel zur richtigen Bahnstation zu kommen. Dafür mussten wir am Earl's Court in die richtige District Line umsteigen. Die District Line hat 4 verschiedene Endstationen und somit war das weniger trivial als man meinen mag. Also so wirklich schwer war es nun auch nicht, weil man nur lesen und zuhören können musste, aber das haben wir gemeinsam gemeistert und sind an der korrekten Station angekommen. Von dort mussten wir nun immerhin die Straße ein paar 100 Meter zur Haltestelle gehen, um dort auf den richtigen EasyBus zu warten.
Da bei unserer Ankunft gerade der vorherige (30 Minuten vorher, ja ein gewisser Puffer ist uns wichtig ;)) Bus abfuhr, war auch das nicht wirklich eine Herausforderung. So schafften wir es, den nächsten Bus zu nehmen und rechtzeitig am Flughafen anzukommen. Da auch da ein gewisser Puffer eingerechnet war, war das nun auch nur bedingt schwer.

Am Flughafen wollten wir uns dann an die Schlange für British Airways anstellen und mussten dabei erstmal durch den halben Flughafen wandern. Allerdings lag das nicht an irgendeiner komischen Organisation, sondern viel mehr daran, dass die Kofferbänder nicht wirklich funktionierten und sich die Schlange durch den halben Flughafen schlängelte. Allerdings hat das British Airways richtig gut gehändelt, weil ständig Leute rumgingen, einem erklärt, was gerade Sache ist und uns zunächst weggeschickt, um einen Kaffee zu trinken, weil unser Flug noch ne Weile hin war.
Das haben wir dann auch erstmal gemacht und als wir uns dann erneut anstellten, ging es doch erstaunlich fix. Also wirklich Respekt an das Krisenmanagement von denen.

Der Flug war dann leicht verspätet, aber sehr angenehm, zumal das Flugzeug noch so richtig coole ältere Ledersitze hatten.

In Edinburgh haben wir dann unsere Koffer geholt, sind mit dem Bus in die Nähe des Hostels gefahren und haben uns dann dort mit dem Rest der Bande getroffen. Im Hostel lief, wie schon im letzten Jahr, alles problemlos und wir sind dann nochmal für ne Weile durch die Stadt gegangen, bevor wir dann einen Pub zwecks Essen gesucht haben. Als Pub bot sich wieder direkt das Frankenstein an und dieses mal war es dort viel besser als im letzten Jahr, was aber auch bestimmt damit zusammenhängen dürfte, dass das Tattoo noch nicht ingange ist und somit noch nicht so viele Touris da sind.

Nach Fish and Chips, Chocolate Fudge Cake und diversen Cider haben wir uns dann, nach einem gewissen Verdauungsspaziergang auf das Zimmer verzogen und noch ne Weile Neuigkeiten ausgetauscht.

Donnerstag, 21. Juli 2011

21.07.11 - Hyde Park, Tower

Heute war der letzte Tag in London, bevor wir dann morgen in aller Frühe zu unserem Bus eiern und uns zum Flughafen bringen lassen.

Aber erstmal zu heute. Heute Nacht hat erstmal wieder eine nervige Schulklasse mitten in der Nacht rumgelärmt, was den guten Schlaf heute Nacht etwas gestört hat. Aber wir konnten ja zum Glück ausschlafen und somit sind wir um 08:20 Uhr aufgestanden, haben uns fertig gemacht, gemütlich gefrühstückt, um dann irgendwann um kurz vor 10 oder so loszukommen.

Wir haben gestern festgestellt, dass uns noch die Ecke Hyde Park, Speaker's Corner noch nicht ausführlich erlaufen haben. Also ging es wieder im Hostel los und über die Oxford Street zum Marble Arch. Dort sind wir dann ein wenig über Speaker's Corner in den Hyde Park gegangen. Im Hyde Park und Kensingten Gardens gibt es den See The Serpentine um den wir dann zunächst komplett umrundet haben. Am oberen Ende in den Kensington Gardens haben wir eine kleine Pause eingelegt, in der wir ein paar vorher gekaufte Cookies und Cracker verzehrt haben. Anschließend ging es weiter um den See, am Memorial für Lady Di vorbei und zur U-Bahn-Station Marble Arch. Dort haben wir die Bahn bis St. Pauls genommen. Bei St. Pauls haben wir dann festgestellt, dass uns der Eintritt dort doch massiv zu teuer ist und somit sind wir an der Thames dann zum Tower weitergegangen.

Im Tower waren wir dann so gegen 14:00 Uhr und haben die Zeit bis fast zur Schließung des Towers dort verbracht. Es gibt unglaublich viel zu sehen und zu erleben. So haben sie viele Sachen wirklich zum Anfassen aufbereitet und Sachen und Begebenheiten toll präsentiert. So sollte Geschichte viel häufiger präsentiert werden!
Natürlich haben wir uns auch die Kronjuwelen angeschaut. Dort gab es eine relativ lange Schlange, die sich allerdings dann doch erstaunlich schnell zu den Schmuckstücken bewegte. Es ist durchaus imposant, die verschiedenen Stücke zu sehen, auch wenn vieles davon natürlich arg überladen ist.
Der Tower war seinen Eintrittspreis definitiv wert und ich kann es jedem nur empfehlen, dort hineinzugehen.

Als wir im Tower dann soweit fertig waren, sind wir mit der Bahn bis Temple gefahren, auf die andere Seite der Thames rübergegangen und dann am London Eye bis zum Parlament vorbei gegangen. Dort war es dann auch Zeit für das Abendessen. Da dort aber nicht so wirklich viel vorhanden ist, sind wir bis Covent Garden gegangen und haben uns ein indisches Restaurant herausgesucht. Da gab es ein sehr leckeres Menü mit verschiedenen Variationen, so dass wir alle 3 dieses bestellt haben.

Nach dem Essen sind wir dann, leicht kaputt, zum Hostel zurück gewandert und haben den restlichen Abend dort ausklingen lassen. Und nun geht es auch gleich ins Bett, weil wir morgen ja auch bereits wieder um 06:00 aufstehen dürfen.

Mit viel Glück wird es noch morgen einen kurzen Bericht geben. Während wir im Cottage in Schottland sind, wird das eher nicht der Fall sein, da dort kein Internet vorhanden sein wird.

GPS-Strecke: heutige Vormittagserkundung

Mittwoch, 20. Juli 2011

20.07.11 - Windsor Castle, Stonehenge and Oxford

Irgendwie ist 06:30 im Urlaub aufzustehen anstrengend. Aber wenn man sich viel anschauen möchte, dann muss man früh aufstehen.

Unsere heutige Tour vereint verschiedene Standorte, die wir immer schon mal sehen wollten, aber noch nie geschafft haben. Natürlich sind 3 Ziele nicht dazu geeignet, alles in voller Ausführlichkeit anzuschauen, aber zumindest einen Eindruck kann man schon mal gewinnen.

Wir sind von einem nahegelegenen Hotel zunächst zur Victoria-Station gebracht und dort auf neue Busse aufgeteilt worden. Das war etwas stressig, da die Busse doch recht voll waren und unser Bus der Letzte ankommende Bus war. Trotzdem haben wir es gemeistert, dass Julia und ich nebeneinander und Martin vor uns sitzen konnten.

Von der Victoria-Station ging es dann erstmal zum Windsor-Castle. Dort hatten wir nur eine knappe Stunde Zeit, die wir aber mit der Besichtigung der State Apartements und der St. Georg-Kapelle sehr gut genutzt haben. Insgesamt war die Zeit natürlich viel zu knapp bemessen, aber das Castle hat einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Da würden wir alle gerne nochmal für längere Zeit hinfahren.

Anschließend sind wir nach Stonehenge gefahren. Der Ort ist schon irgendwie beeindruckend. Die technische Leistung, die verschiedenen Monolithen aufeinander zu stapeln, ist schon enorm. Mit den vielen Touris rundherum kommt dabei jetzt natürlich kein großartig "mystisches" Gefühl auf. Aber das einmal zu sehen, ist durchaus toll.

Als nächstes ging es nach Oxford. Die Stadt ist absolut klasse und sehenswert. Auch hier hatten wir nur ca. 1 Stunde Zeit, aber dabei haben wir sooo tolle Gebäude gesehen, dass wir auch das als irgendein nächstes Reiseziel mal in Betrachtung ziehen.

Unsere Reiseleiterin war über die gesamte Fahrt total klasse, da sie gewisse Ruhezeiten gelassen hat, aber auch nicht zu wenig erzählt hat. Ihre Erzählungen waren durchweg interessant und mit diversen bösen Kommentaren gespickt, was die ganze Sache amüsanter machte.

Schade ist natürlich, dass die 3 Orte blöd auseinanderliegen, so dass viel Zeit für das Fahren von einem zum nächsten Ort draufgeht. Aber wie oben schon gesagt, haben die Orte definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Bei unserer Rückkehr sind wir dann erstmal zum Chinesen in der Nähe unseres Hostels gegangen und haben dabei festgestellt, dass er anscheinend, wie auf dem Flyer des Restaurants beschrieben, eher authentische chinesische Küche liefert. Jedenfalls schmeckte es nicht so, wie wir das sonst vom Chinesen kennen, aber trotzdem lecker.

Unser typischer Cider am Abend ist auch bereits durch und nun heißt es noch auf dem Zimmer ein wenig auszuruhen. Morgen können wir glücklicherweise ausschlafen und dann wieder die Blasen pflegen, indem wir viele Kilometer durch die Stadt gehen.

PS. Wenn die Beiträge eher etwas unzusammenhängend oder merkwürdig wirken, liegt das daran, dass ich hier beim Schreiben der Texte konstant von den anderen hier abgelenkt werde ;)

GPS-Strecke: Spaziergang durch Oxford

Dienstag, 19. Juli 2011

19.07.11 - London

Oha, dieses Hostel ist wirklich lebhaft! Heute Nacht sind ständig Türen zugeschlagen und es war echt laut auf dem Flur. Na gut, die Türen lassen sich nicht wirklich leise schließen, da sich der Drücker von Außen nur runterdrücken lässt, wenn man vorher seine Zimmerkarte benutzt hat. Und wenn man von Innen kommt, dann nutzt man die ja eher selten. Naja, wir waren jedenfalls heute Morgen irgendwann so gegen 08:00 auf und haben uns nach dem Fertigmachen erstmal das Frühstück im Hostel gegeben. Das war recht englisch, aber durchaus ok. Es gab entweder verschiedene Müsli oder alternativ Toastbrot miz einer Auswahl von verschiedenen Marmeladen. Allerdings haben wir keinen Toaster gefunden. Allerdings ändert das geschmacklich auch nur marginal etwas.

Der heutige Plan war dann mal wieder, etwas die Stadt zu erkunden. So sind wir dieses Mal durch verschiedene Gässlein zum Britisch Museum gegangen. Von dort haben wir uns dann in Richtung Covent Garden und anschließend Trafalgar Square bewegt. Dabei sind wir nicht direkt geradeaus gegangen, sondern haben natürlich die Gassen und Straßen genommen, die gerade ansprechend waren. Der Platz ist irgendwie ja so ein bisschen überladen, aber trotzdem irgendwie nett mal gesehen zu haben.
Dort war dann auch eine Art Touri Info in der Nähe und dort haben wir dann eine Tour für morgen nach Windsor Castle, Stonehenge und Oxford gebucht. Wegen Karten für Les Miserables haben wir auch noch nachgefragt, aber sie hatten nur ein Ticket da und ansonsten müsste man direkt zum Theater fahren und dort nachfragen. Das wird somit bestimmt nichts werden, auch wenn es schade ist, da ich das doch gerne mal wieder gesehen hätte. Allerdings ist das auf der Prioritätenliste nun auch nicht so weit oben, dass wir direkt zum Theater fahren, um dann Karten zu erfragen.

Wir sind dann über den Haymarket zum Picadilly Circus gegangen. Den fand Martin nun auch eher unspektakulär und so ging es dann weiter zum St. James Park. Von dort sind wir dann gemütlich zum Buckingham Palace gewandert. Erstaunlicherweise war es zeitlich so gut abgepasst, dass wir gerade als wir einen Platz mit Blick auf den Buckingham Palace ergattert hatten, die Wachablösung anfing. Das Spektakel haben wir natürlich beobachtet. Spannenderweise kam auch irgendwer Wichtiges in einer Kutsche noch zeitglich an uns vorbei in das Schloss gefahren.
Dann sind wir durch den St. James Park zum Parliament Square, über die Thames, gegenüber vom House of Parliament entlang und wieder zurück zur Westminster Abbey gegangen.

Da war es so ca. 14 Uhr, das Wetter änderte sich langsam von richtig schönem Sonnenwetter in Richtung Regen und somit war bei uns die Frage, was wir als nächstes sehen wollen. Wir sind alle 3 ein wenig Dino-begeistert und somit haben wir das Natural History Museum als nächstes Ziel auserkoren. Dort sind wir dann mit der Bahn hingefahren und kaum kamen wir da an, stand auch schon ein Aufsteller dort, der uns darüber informierte, dass die Dinosaurier-Ausstellung geschlossen ist. Aber das war ja auch eigentlich klar, denn das hatten wir in Australien und Neuseeland ja auch schon ständig.
Trotzdem sind wir reingegangen, um den Dino in der Eingangshalle zu sehen, der trotzdem noch zu sehen war. Obwohl wir sonst eigentlich nichts sehen wollte, weil wir ja nun mal über die geschlossene Ausstellung genervt waren, haben wir viel zu viele spannende Sachen dort entdeckt und haben somit den gesamten Nachmittag im Museum verbracht. Der Eintritt belief sich auf eine freiwillige Spende und somit konnten wir diese Entscheidung natürlich auch sehr leicht treffen. Einige Ausstellungen, wie z.B. die Vulkan-, Erdbeben-, u.ä. Ausstellung waren total großartig. Während wir im Museum waren, haben wir dann auch mitbekommen, dass es draußen angefangen hat, zu regnen.

Nachdem wir dann, als das Muesum geschlossen wurde, heraus gefegt wurden, mussten wir uns etwas für unser warmes Essen überlegen. Wir sind dann in die Bahn eingestiegen und bis Green Park gefahren. Eigentlich wollten wir noch etwas weiter fahren, da allerdings in unserer Bahn allesamt so gedrängt standen, dass man sich wie in einer Sardinenbüchse fühlte, sind wir einfach früher ausgestiegen und den weiteren Weg in das Viertel Soho gelaufen. Dort haben wir einen Koreaner gefunden und dort das erste Mal koreanisch probiert. Die Zufriedenheit war etwas geteilt, da Julia ein Gericht erwischte, was für ihren Geschmack zu süß war. Nun gut, müssen wir irgendwann nochmal koreanisch essen gehen.

Da wir heute bisher so wenig gelaufen sind, haben wir uns überlegt, dass wir zurückgehen und dabei noch einen Supermarkt auftreiben könnten, um schon mal für morgen ein bisschen Proviant zu kaufen. Die Tour geht nämlich unglaublich früh los, wird ewig dauern und da bietet sich Proviant nun mal irgendwie an.

Bevor wir im Hostel noch einen Cider getrunken haben, hieß noch die Füße anzuschauen, da dort bei Julia und mir blöderweise Blasen aufgetaucht sind. Bei Julia kennt man das ja schon, aber ich habe nun eher selten Blasen. Aber wir wollen hier Dinge sehen und Städte erläuft man sich nun mal am Besten.
Bevor wir dann gegen halb eins ins Bett kamen sind wir dann noch in die Bar runter. Nun gut, morgen müssen wir ja auch erst wieder um 06:30 aufstehen ...

GPS-Strecke: Vormittagserkundung

Montag, 18. Juli 2011

18.07.11 - Anreise

Die Sommerferien sind da und somit steht auch ein neuer Urlaub an. Dieser Urlaub wird von London über Edinburgh in ein ziemlich abgelegenes Cottage westlich von Oban und über Edinburgh dann wieder zurück nach Hamburg führen. Wie schon im letzten Jahr sind wir auch hier wieder mit einer Gruppe von Leuten unterwegs.

Nun mussten wir aber natürlich erstmal nach London kommen. Wir sind von Hamburg direkt nach London Gatwick geflogen. Bisher sind wir beide nur nach Stanstead bzw. Heathrow geflogen, so dass wir nun auch den dritten Londoner Flughafen kennenlernen durften. Gut, das war natürlich nicht sonderlich spektakulär, da das auch nur ein Flughafen ist und dabei auch nicht übermäßig groß ist. Allerding sind wir bei der Landung direkt an der Ed Force One, dem Flugzeug von der Band Iron Maiden, vorbeigefahren. Das hatte natürlich durchaus Stil. Wie verabredet, haben wir direkt am Flughafen auch schon Martin aufgegabelt. Wir haben im Voraus den EasyJet-Bus für 12:15 gebucht. Da diese Busse nur ein sehr begrenztes Platzangebot haben, sollte man auch zusehen, dass man seinen gebuchten Bus bekommt. Man kann zwar auch die Busse innnerhalb einer Stunde vor- und nachher nehmen, aber halt nur, wenn noch Plätze frei sind. Wir haben unseren Bus gemütlich erreicht, aber wir planen ja auch immer ausreichend Puffer ein. Andere Leute an der Bushaltestelle haben ihren Bus verpasst und hatten bei mehreren Bussen keine Chance, einen freien Platz zu ergattern.

Ca. 1 Stunde später sind wir dann in London angekommen. Allerdings natürlich nicht direkt im Zentrum und erst recht nicht bei unserem Hostel. Also mussten wir uns ein Ticket für den ÖPNV holen. Da wir an einer Station waren, an der auch ein echter Ticketschalter war, hat uns ein netter Angestellter eine Oyster-Card mit einem Ticket für die inneren 2 Zonen verkauft. Somit haben wir in dem Bereich alle Möglichkeiten.

So sind wir dann zu unserem Hostel, dem Generator am Russell Square gefahren. In diesem Hostel war Julia vor 9 Jahren schon mal und für Londoner Verhältnisse ist der Preis ok. Leider ist das Hostel auch wirklich SEHR lebhaft. "Frühstück" ist auch im Preis mit drin. Ich bin gespannt, was wir morgen als Frühstück bekommen. Nett ist, dass
es hier auch eine Bar und eine Art Café gibt. Da wir keine Lust hatten, unser Zimmer mit einer anderen Person zu teilen, haben wir ganz geschickt ein 4er Zimmer gebucht und nur zu dritt bezogen. Das Generator ist übrigens eine Kette, die auch in Dublin, Kopenhagen und Berlin jeweils ein Hostel haben und gerade in Hamburg eins errichten.

Da es nun knapp 15:00 Uhr war, konnten wir ja noch nicht, gar nichts machen. Also haben wir uns auf die Socken gemacht und sind vom Russel Square in Richtung Thames gegangen. Dabei haben wir bei der Station Temple eine sehr interessante Tempelanlage gefunden, von der wir alle vorher noch nie was gehört haben. Als wir bei der Thames ankamen, haben wir uns in Richtung Tower Bridge aufgemacht. Bei der Millenium Bridge ging es dann auf die südliche Seite der Thames und dort entlang bis zur Tower Bridge. Von dort sind wir dann am Tower entlang ins Bankenviertel gegangen, um dann wieder zu unserem Hostel zurückzukehren. Natürlich sind wir auf dem Rückweg dann noch Essen gegangen. Wir haben einen Inder kurz vor unserem Hostel gefunden, der zu unser aller Zufriedenheit war. Zwischen 20 und 21 Uhr oder so waren wir dann wieder im Hostel und unsere Füße taten uns doch ein wenig weh. Aber das wird uns morgen bestimmt nicht davon abhalten, wieder durch die Gegend zu gehen. Die Route habe ich heute nicht aufgenommen, aber ich werde vielleicht im Anschluss an die Reise noch händisch eine entsprechende Route erstellen.
Etwas nervig war das berühmte Londoner Wetter. Wir hatten zwar durchaus einige Abschnitte mit Sonnenschein, aber zwischendurch hat es auch richtig geschifft. Nun gut, wir sind ja nicht aus Zucker und zumindest Julia und ich sind aus Hamburg und haben somit Erfahrung, was den Regen angeht. So konnten wir unsere Regenjacke bzw. den Regenschirm rausholen und haben uns allesamt die Laune nicht verderben lassen. Es bewahrheitet sich somit wieder mal das Sprichwort, dass es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung gibt.

Als Absacker haben wir dann abends noch etwas Cider in der Hostel-Bar getrunken und sind dann auch irgendwann relativ fertig ins Bett gefallen.

GPS-Strecke: Nachmittagsspaziergang