Nach der gestrigen Anstrengung und der Verabschiedung der ersten Heimfahrer, war von vornherein klar, dass wir heute nur eine kleine Tour machen wollten. Ein weiterer Punkt war natürlich auch, dass es heute wieder ähnlich warm wie gestern werden sollte.
Das Frühstück gab es also wieder entsprechend früh, weil 2 Leute relativ früh die Bahn nach Hannover bekommen mussten. Nachdem diese verabschiedet waren, haben wir erstmal eine Weile mit Schnacken und rumrödeln verbracht. Dabei haben wir auch die verschiedenen Möglichkeiten der Routen abgewogen.
Im Endeffekt haben wir uns für einen recht kurzen Rundweg in der Nähe des Hauses entschieden. Der Weg an sich war gut, aber leider sind derzeit sämtliche Bauern auf Grund des schönen Wetters dabei, ihr Wiesen zu mähen und das Heu einzuholen. Das scheint meinem Körper nur bedungt zu gefallen, da meine Gräserallergie dabei natürlich richtig rauskommt, auch wenn die Allergietabletten das zumindest etwas verbessern.
Nach Rückkehr und einigem Gesabbel später, haben dann die beiden aus Graz beschlossen, sich gen Heimat aufzumachen. Für den Rest bestand die Restplanung daraus, gemütlich abzuhängen. Für Martin hieß es noch Klamotten für Schottland zu packen und den Ryanair Check-In durchzuführen. 4 der verbliebenen 5 Leute fliegen nämlich morgen zusammen von Memmingen (München West) nach Edinburgh, um dort zunächst 5 Tage zu verbringen und dann weiter in die schottische Pampa im Inverness-Shire zu fahren.
Posts mit dem Label Alpenrand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Alpenrand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 23. August 2010
Kanisfluh
Dieses Wochenende steht unter der Devise Wandern und somit sind wir recht früh aufgestanden, damit wir nicht erst bei größerer Hitze loskommen. Für dieses Wochenende waren nämlich Temperaturen jenseits der 20°C angekündigt. Erreicht haben wir übrigens im Tal so lockere 28°C was für das Wandern doch recht viel sein kann.
Unser Ziel war aber nicht das Tal, sondern Berge. Konkret ging es heute auf den Kanisfluh. Dafür sind wir erstmal auf ca. 1400 m mit der Seilbahn hinaufgefahren. Von dort gab es verschiedene Wanderwege, aber unser Ziel stand ja fest. Die erste dreiviertel Stunde war ein richtig angenehmer Weg mit moderaten Steigungen. Dieser Weg führte uns durch eine wunderschöne Hochebene, wo wir erstmal den Ausblick und das Flair genossen.
Nach besagter Zeit kamen wir an eine Weggabelung, an der wir einerseits den einfachen und andererseits den anstrengenderen und interessanteren Weg wählen konnten. Wir haben uns (natürlich) für den anstrengenderen Weg entschieden. Dieser war über weitere Strecken dann doch recht matschig, was geringfügig nervte. An der Baumgrenze hörte dieser Matsch aber einigermaßen auf, da er von der Sonne recht gut getrocknet wurde. Der Weg war aber auch ohne matschige Stellen recht anstrengend, da wir ja schließlich insgesamt knapp 600 Meter bis zum Grat überwinden mussten. Mit entsprechend vielen Pausen kamen wir dann auch alle auf dem anvisierten Grat an. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel haben dann im Endeffekt 2 von uns nur noch erklommen. Die halbe Strecke habe ich mit einem anderen noch erreicht, aber mir wurde das dann einfach zu steil und unwegsam. Es war aber auch klasse dort am Grat zu hocken und den Ausblick über die Berge rundherum zu genießen.
Da aber der Weg vom Weg zum halben Gipfel hinunter zum Grat schon ziemlich anstrengend war, haben wir auch recht bald beschlossen, den Rückweg über den weniger matschigen Weg anzutreten. Schließlich mussten wir die Zeit auch im Auge behalten, damit wir nicht die letzten Gondeln in Richtung Tal verpassen.
Der Weg war erheblich besser in Schuss als der Hinweg. Spaß gemacht haben sie aber beide, zumal es irgendwie auch spaßig ist, sich unter Elektrozäunen hinwegtauchen zu müssen und mit Kühen auf derselben Wiese zu verbringen.
Die angegebenen Zeiten von gut 2 Stunden pro Richtung passten grundsätzlich ganz gut. Wir haben insgesamt eher 3 gebraucht, aber da spielten natürlich auch die Pausenzeiten ganz gut mit rein. Denn wir haben ja auch an einer Hütte und auf dem Grat ne Menge Pause gemacht.
Ein bisschen bösartig war natürlich die pralle Sonne, die uns die ganze Zeit über begleitet hat. Glücklicherweise hatten wir einerseits unsere Hüte mit un andererseits hatten wir uns ordentlich mit Sonnencreme eingeschmiert.
Nachdem wir wieder unten waren, ging es noch zum Einkaufen von Frühstückszeug für den nächsten Tag und nach einer ausführlichen Dusche sind wir dann Essen gegangen und haben den Abend gemütlich ausklingen lassen.
PS. Da ich es natürlich nicht lassen konnte, habe ich wieder die Route per GPS und Handy aufgenommen. Diese liefer ich dann - ebenso wie einige Fotos - bei Gelegenheit nach.
Unser Ziel war aber nicht das Tal, sondern Berge. Konkret ging es heute auf den Kanisfluh. Dafür sind wir erstmal auf ca. 1400 m mit der Seilbahn hinaufgefahren. Von dort gab es verschiedene Wanderwege, aber unser Ziel stand ja fest. Die erste dreiviertel Stunde war ein richtig angenehmer Weg mit moderaten Steigungen. Dieser Weg führte uns durch eine wunderschöne Hochebene, wo wir erstmal den Ausblick und das Flair genossen.
Nach besagter Zeit kamen wir an eine Weggabelung, an der wir einerseits den einfachen und andererseits den anstrengenderen und interessanteren Weg wählen konnten. Wir haben uns (natürlich) für den anstrengenderen Weg entschieden. Dieser war über weitere Strecken dann doch recht matschig, was geringfügig nervte. An der Baumgrenze hörte dieser Matsch aber einigermaßen auf, da er von der Sonne recht gut getrocknet wurde. Der Weg war aber auch ohne matschige Stellen recht anstrengend, da wir ja schließlich insgesamt knapp 600 Meter bis zum Grat überwinden mussten. Mit entsprechend vielen Pausen kamen wir dann auch alle auf dem anvisierten Grat an. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel haben dann im Endeffekt 2 von uns nur noch erklommen. Die halbe Strecke habe ich mit einem anderen noch erreicht, aber mir wurde das dann einfach zu steil und unwegsam. Es war aber auch klasse dort am Grat zu hocken und den Ausblick über die Berge rundherum zu genießen.
Da aber der Weg vom Weg zum halben Gipfel hinunter zum Grat schon ziemlich anstrengend war, haben wir auch recht bald beschlossen, den Rückweg über den weniger matschigen Weg anzutreten. Schließlich mussten wir die Zeit auch im Auge behalten, damit wir nicht die letzten Gondeln in Richtung Tal verpassen.
Der Weg war erheblich besser in Schuss als der Hinweg. Spaß gemacht haben sie aber beide, zumal es irgendwie auch spaßig ist, sich unter Elektrozäunen hinwegtauchen zu müssen und mit Kühen auf derselben Wiese zu verbringen.
Die angegebenen Zeiten von gut 2 Stunden pro Richtung passten grundsätzlich ganz gut. Wir haben insgesamt eher 3 gebraucht, aber da spielten natürlich auch die Pausenzeiten ganz gut mit rein. Denn wir haben ja auch an einer Hütte und auf dem Grat ne Menge Pause gemacht.
Ein bisschen bösartig war natürlich die pralle Sonne, die uns die ganze Zeit über begleitet hat. Glücklicherweise hatten wir einerseits unsere Hüte mit un andererseits hatten wir uns ordentlich mit Sonnencreme eingeschmiert.
Nachdem wir wieder unten waren, ging es noch zum Einkaufen von Frühstückszeug für den nächsten Tag und nach einer ausführlichen Dusche sind wir dann Essen gegangen und haben den Abend gemütlich ausklingen lassen.
PS. Da ich es natürlich nicht lassen konnte, habe ich wieder die Route per GPS und Handy aufgenommen. Diese liefer ich dann - ebenso wie einige Fotos - bei Gelegenheit nach.
Sonntag, 22. August 2010
Wandern, wiedersehen und Wärme - Anreise
Es geht wieder los in den Urlaub!
Dieses mal haben wir eine eher unübliche Kombination von Urlaubsorten gewählt. Grundsätzlich wird es nach Schottland gehen. Da aber in unserem Stammforum vorher für dieses Wochenende schon ein Wanderwochenende in Vorarlberg geplant wurde, geht es erstmal zum Bodensee.
Erstaunlicherweise gibt es für die Strecke Hamburg-Bodensee (Friedrichshafen) eine direkte Verbindung mit der Fluggesellschaft InterSky. Diese versteht sich als Billigfluggesellschaft. Dementsprechend gibt es exakt eine Person am Flughafen, die für den Check-in und das Boarding verantwortlich ist. Theoretisch hätte der Check-in-Schalter 2 Stunden vor Abflug öffnen sollen. Tat er natürlich nicht, so dass wir eine halbe Ewigkeit vor dem Schalter gewartet haben. Das sah dann in etwa so aus. Als die Dame dann aber da war, ging alles super.
Vorher habe ich mich natürlich auch über die Flugzeugflotte informiert. InterSky besitzt nur Bombardier-Flugzeuge mit Turboprop-Antrieb, wobei wir das Modell DASH 8 300 hatten. Oder anders ausgedrückt:Es ist eine kleine Propellermaschinen. Als wir dann vor dem Flugzeug standen, hat Julia sich total gefreut und wäre am Liebsten sofort in eine andere Maschine gestiegen. Als sie dann auch noch das Energieeffizienz-Logo, ähnlich dem auf Waschmaschinen und Kühlschränken gesehen hat, war sie noch weniger begeistert. Ich muss zugeben, dass ich mich tatsächlich auf diesen Flug gefreut habe. Schließlich fliegt man heutzutage nicht täglich mit einem Propellerflugzeug.
Nun ist es so, dass ein solcher Flug wirklich schnell ist. Von HH nach Friedrichshafen braucht man nämlich 1,75 h. Aber diese Langsamkeit hat aber auch Vorteile. So konnten wir beim Start richtig toll den Ausblick über gesamt Hamburg genießen.
Der Flug lief super und in Friedrichshafen sind wir erwartet und abgeholt worden. Dann gab es noch die übliche Konversation, die man nach einer Weile Nichtsehen erstmal nachholen muss, bevor es dann ins Bett ging.
Dieses mal haben wir eine eher unübliche Kombination von Urlaubsorten gewählt. Grundsätzlich wird es nach Schottland gehen. Da aber in unserem Stammforum vorher für dieses Wochenende schon ein Wanderwochenende in Vorarlberg geplant wurde, geht es erstmal zum Bodensee.
Erstaunlicherweise gibt es für die Strecke Hamburg-Bodensee (Friedrichshafen) eine direkte Verbindung mit der Fluggesellschaft InterSky. Diese versteht sich als Billigfluggesellschaft. Dementsprechend gibt es exakt eine Person am Flughafen, die für den Check-in und das Boarding verantwortlich ist. Theoretisch hätte der Check-in-Schalter 2 Stunden vor Abflug öffnen sollen. Tat er natürlich nicht, so dass wir eine halbe Ewigkeit vor dem Schalter gewartet haben. Das sah dann in etwa so aus. Als die Dame dann aber da war, ging alles super.
Vorher habe ich mich natürlich auch über die Flugzeugflotte informiert. InterSky besitzt nur Bombardier-Flugzeuge mit Turboprop-Antrieb, wobei wir das Modell DASH 8 300 hatten. Oder anders ausgedrückt:Es ist eine kleine Propellermaschinen. Als wir dann vor dem Flugzeug standen, hat Julia sich total gefreut und wäre am Liebsten sofort in eine andere Maschine gestiegen. Als sie dann auch noch das Energieeffizienz-Logo, ähnlich dem auf Waschmaschinen und Kühlschränken gesehen hat, war sie noch weniger begeistert. Ich muss zugeben, dass ich mich tatsächlich auf diesen Flug gefreut habe. Schließlich fliegt man heutzutage nicht täglich mit einem Propellerflugzeug.
Nun ist es so, dass ein solcher Flug wirklich schnell ist. Von HH nach Friedrichshafen braucht man nämlich 1,75 h. Aber diese Langsamkeit hat aber auch Vorteile. So konnten wir beim Start richtig toll den Ausblick über gesamt Hamburg genießen.
Der Flug lief super und in Friedrichshafen sind wir erwartet und abgeholt worden. Dann gab es noch die übliche Konversation, die man nach einer Weile Nichtsehen erstmal nachholen muss, bevor es dann ins Bett ging.
Abonnieren
Posts (Atom)