Montag, 24. November 2008

Kangaraoo Island - Tag 1

So, nachdem wir uns über das Wetter beschwert haben, geht es nun mit einem Eintrag weiter.

Am 18. wurden wir morgens wieder abgeholt und sind in Richtung Kangaroo Island gefahren. Großartig war, dass ein norwegisches Pärchen, das schon im Annie's Place in Alice Springs, auf der Fahrt von Alice Springs nach Adelaide und in Adelaide im Annie's Place war, auch hier mitgemacht hat. Somit kannten wir die schon und man hatte direkt jemanden zum Schnacken. Auf der Fahrt sind wir über die Berge bei der Fleurieu Peninsula zum Fähranleger gefahren. Dort hieß es dann Gepäck einsammeln und auf die Fähre. Das Wetter war (wieder einmal) recht bewölkt und windig. Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten und das Wasser sah nicht so wirklich ruhig aus. Somit hat sich Julia massiv auf die Überfahrt mit der Fähre gefreut, aber wirklich schlecht ging es ihr dann doch nicht. Ich hab in der Zeit übrigens leckere Schokokekse gemampft. *ggg*

Auf der anderen Seite angekommen, sind wir in den dortigen Bus gestiegen und haben dort einige Aussichtspunkts angesteuert, unter anderem den Prospect Hill. Dort durften wir gefühlte hunderte von Stufen hinaufsteigen. Die genaue Zahl weiß ich nicht, da meine Mutter, die immer Stufen zählt, wenn sie sie hinaufsteigt, nicht dabei war ;) Dort hatten wir eine wirklich tolle Sicht. Schade, dass das Wetter da nicht besser war. Das hätte bestimmt noch toller gewirkt.
Danach sind wir in eine Eukalyptus-Destillerie gegangen. Das hat übrigens nichts mit Alkohol hier zu tun, Sven und Christian. :p Wir sind ja nicht in Schottland. ;) Dort wurde uns erzählt, wie das Eukalyptus-Öl extrahiert wird und was man damit so macht. Natürlich hatten wir auch die unglaubliche Gelegenheit verschiedene Produkte zu kaufen. Wir haben von dieser Möglichkeit einfach mal keinen Gebrauch gemacht. *ggg*

Nun stand mal wieder ein Essen auf dem Programm. Dort haben wir die Leute getroffen, die die 3-Tages-Tour machen. Das war dann erstmal ein wenig merkwürdig, da wir von der ersten Fahrt das so kannten, dass alle halt mithelfen und dabei fröhlich gesabbelt wird. Dort herrschte einfach nur Stille. Naja, wir sind dazugekommen und haben dann für die anderen mitgeredet. Das Essen war wieder, wie die anderen Male auch schon, lecker.

Unsere Tourführerin hat uns beim Essen dann verlassen, da wir ja nun bei dem anderen mitgefahren sind. Der (Dan) war super. Er wußte wirklich viel und hat das Wissen auch gerne weitergegeben. Eigentlich ist er Lehrer, aber nebenbei arbeitet er als Tourführer. Da er dabei schon sehr viel gemacht hat und auch privat gerne etwas unternimmt, bietet es sich auch an, das nebenberuflich zu machen. Ein paar Eindrücke könnt ihr auf seiner Homepage bekommen.

Nach dem Essen sind wir zu einer Seelöwen-Kolonie gefahren. Dort sind wir dann mit einem Ranger durch die Kolonie gelatscht. Dabei wurde penibel darauf geachtet, dass die Tiere nicht gestört werden. Es musste immer ein Mindestabstand eingehalten werden und wir mussten als Gruppe zusammenbleiben. Das lag u.a. mit daran, dass die Paarungszeit beginnt und die Bullen etwas aggressiver sind. Und wenn man als Gruppe da ist, dann greifen sie nicht an, was man nicht zwingend sagen kann, wenn man alleine da rumsteht. Es wurde natürlich auch sehr viel über die Tiere erzählt, was an dieser Kolonie so besonders ist usw. Ein paar Meter weiter konnte man dann auch noch ein Walskelett begutachten, das vor geraumer Zeit an den Strand gespült wurde.

Auf Arbeit folgt Vergnügen und wir sind in die Little Sahara gefahren, um dort mit Sandboards Dünen runterzujagen. Das war eine spaßige Angelegenheit, auch wenn das Wetter nicht optimal dafür war. Wirklich toll ist es, wenn es richtig heiß ist und man somit richtig Geschwindigkeit bekommt. Wir hatten mehr so norddeutsches Wetter, so dass nicht wirklich heißer Sand und dafür umso mehr Wind vorhanden war. Auch wenn das sehr lustig ist, muss man doch abwägen, ob 2 Sekunden Spaß einen 2-minütigen steilen Aufstieg auf die Düne rechtfertigt. ;) Ausprobiert haben wir das aber natürlich!

Vollkommen versandet sind wir dann ins Camp gefahren. Glücklicherweise mussten wir nicht in Zelten erfrieren, sondern hatten eine Hütte, in der wir alle geschlafen haben. Dort gab es dann auch eine Dusche und Toilette, Küche und genug Betten.
Wir sind dann erstmal ein wenig spazieren gegangen, während Dan ein Barbecue vorbereitet hat. Sein Versprechen lautete, dass er das beste BBQ machen würde... Bei unserem Rundgang haben wir dann direkt eine Koalamutter mit einem kleinen Koala in der Tasche gefunden. Sooooo süß! Da haben auch alle tausende Fotos von gemacht. Man weiß ja nicht, wann man wieder wilde Koalas trifft. ;) Getroffen haben wir auch noch diverse Känguruhs, die fröhlich über die Ebenen gehoppst sind.
Das BBQ war wirklich lecker. Es gab Känguruh-Burger, -Wurst und -Steak. Ich mochte das alles, während Julia die Würste nicht wirklich geschmeckt haben. Das war aber auf jeden Fall auch wieder super.

Als es vollkommen dunkel war, sind wir auf eine kleine Nachtwanderung gefahren. Dort haben wir dann Pinguine (die kleinsten der Welt) beobachtet, Fledermäuse und Millionen von Wallabys gesehen. Und Millionen ist hier gar nicht so sehr übertrieben. Die Wiesen waren voll davon. Das wirkte fast wie eine Plage. Auf dem Rückweg haben wir dann auf der Straße auch noch eine Giftschlange (die 9.-giftigste der Welt, ein Biss kann 200 Erwachsene töten!) gefunden. Wir haben sie paparazzimäßig umzingelt und fotografiert. Die Schlange war not amused davon und ist dann irgendwann ein wenig zum Angriff übergegangen. Daraufhin haben wir dann auch den Rückzug angetreten. Wir hätten aber ein Antidot gegen ihr Gift dabei gehabt ;) Abgesehen davon wäre der Biss wahrscheinlich gar nicht durch unsere Hosenbeine und Haut durchgekommen. Zumindest hat uns das unser Guide gesagt. *ggg*

Nach der Rückkehr haben wir noch ein schönes Lagerfeuer angezündet. Es haben zwar nicht alle mit drum herum gesessen, aber wir waren standhaft. War auch sehr interessant, da Dan viel zu erzählen hatte. Unter anderem hat er uns Tipps für Melbourne und Cairns gegeben. Auch zu Ned Kelly (australischer Volksheld) hat er viel erläutert.
So neigte sich dann der erste Tourtag auf der Känguruh-Insel dem Ende.

Wetterkapriolen

Moin Moin!
Bevor irgendwelche anderen Beiträge angefangen werden, kommen wir erstmal zu dem Wetter.

Bevor wir nach Australien gefahren sind, haben wir verschiedene Leute gefragt, was wir denn mitnehmen müssten. Es hieß immer: "Da ist Sommer. Nehmt bloß nichts zu warmes mit!" Andere haben uns wegen des mitgenommen Regenschirms ausgelacht *zu Sasche guck*

So, nun sind wir ja bald einen Monat unterwegs und können sagen, dass man auch in Australien wirklich frieren kann. In Südaustralien (der trockenste Staat im trockensten Land der Welt!) haben wir gemütlich Regen gehabt. Ebenso in der Wüste in Alice Springs. Nicht zu vergessen in Melbourne. Die meiste Zeit, wo wir hier sind, ist es bewölkt. Auch in der Wüste!
Außerdem ist es gar nicht mal so warm. In Melbourne haben wir tagsüber mit Glück 20°C. Auf der Kangaroo Island waren es definitiv nicht mehr als 15 und Nachts eher an 5°C. Das ist ziemlich kalt, wenn man nur Sommersachen dabei hat!

Nun sind wir ja nicht ganz ohne Geld losgeflogen und dachten uns, dass wir ja vielleicht warme Sachen hier finden können. Das scheint bisher in etwa so erfolgreich zu sein, wie der Kauf der Sommersachen in Hamburg direkt vor der Wintersaison...

Freitag, 21. November 2008

Rundgang durch Adelaide

So, 3 Einträge innerhalb kürzester Zeit. Schon praktisch, wenn man mal ein bisschen mehr Zeit und kostenloses Internet hat ;)

Man mag es kaum glauben, aber am 17.11. haben wir uns tatsächlich einen Tag Ruhe gegönnt. Na gut ... wirkliche Ruhe war das auch nicht, aber immerhin haben wir keine geführte Tour gemacht. *grins*

Wir haben tatsächlich mal wieder einfach ausgeschlafen. Wie wir alle wissen, ist ausschlafen bei uns eh nicht so lang und wenn man die vorherigen Tage/Wochen auch früh aufgestanden ist, dann fällt ausschlafen eh nicht so lang aus. Wie auch immer, wir haben uns einfach mal Gedanken gemacht, wie wir die nächsten Tage in Adelaide verbringen wollen und wie wir nach Melbourne fahren. Das Ergebnis war, dass wir direkt zur Rezeption gelatscht sind, um die nächsten Touren zu buchen. Da Groovy Grape Getaways hier unterschiedliche Touren anbietet und wir mit der Fahrt von Alice Springs nach Adelaide wirklich begeistert waren, lag es Nahe, entsprechende Angebote zu nutzen. Glücklicherweise haben wir für Kangaroo Island auch noch die letzten beiden freihen Plätze für den 18 und 19.11. bekommen. Für den 20. haben wir dann eine Fahrt nach Barossa Valley gebucht.

Da wir gerade wirklich schönes, warmes Wetter hatten (so um die 25° im Schatten), haben wir dann den im Lonely Planet (DAS Standardwerk für Reisen!) vorgeschlagenen Rundgang gemacht. Um zu dem Startpunkt zu kommen, mussten wir zwar erstmal durch die gesamte Innenstadt, aber somit konnten wir das auch direkt miterledigen.
Die City war auch recht interessant und hier gab es tatsächlich mal eine Fußgängerzone. Das ist uns ansonsten hier bisher nicht wirklich oft untergekommen. Links und Rechts waren überall Geschäfte und alles ist weihnachtlich geschmückt. Wir stellen allerdings immer wieder fest, dass hier in gut einem Monat nicht Weihnachten sein kann, da es ja warm ist und somit die ganzen Eigenschaften, die man mit Weihnachten verbindet, nicht erfüllt sind. Zu dem Thema Weihnachten und Dekorationen gibt es im Dezember aber noch ein paar Worte.
Da wir aber nicht zum Einkaufen hier sind (und wir eh keinen Platz mehr im Gepäck haben), sind wir direkt weitergegangen. Der Rundweg führte dann an vielen wirklich hübschen Häusern vorbei. Da bekommt ihr demnächst auch mal ein paar Fotos zu sehen. Wie allerdings schon angekündigt, wird es nur einige geben, damit ihr einen Basiseindruck bekommt. Weiter ging der Weg dann am Fluß entlang, am Zoo vorbei, durch den botanischen Garten und wieder zurück zu der Straße mit den schönen Häusern. Insgesamt waren das rund 4,5 km.

Jeder der uns kennt, weiß aber auch, dass wir nur selten an Zoos einfach so vorbei gehen. Insofern haben wir einen "kleinen" Umweg in Kauf genommen und haben den Zoo angeschaut. Der war wirklich sehenswert, auch wenn im Moment gerade extrem viel umgebaut wird und Ende 2009 die Sachen dann fertig sind. So wird ein Gehege für große Pandas gebaut, ein Menschenaffengelände umgestaltet, ein Convention-Center gebaut usw. usf. Trotz dieser Umbauten ist der Zoo sehr schön angelegt. Er ist nicht allzu groß, aber die Gehege sind nett angelegt. Es gibt größtenteils eine Sortierung nach Gebieten, wie z.B. Tropen. Da sind dann die malayischen Bären, malayische Tapire, Brüllaffen, usw untergebracht. Natürlich gab es auch eine Australien-Ecke. Viele der Tiere hat man natürlich auch schon in anderen Zoos gesehen, aber schön war das trotzdem, zumal eben die Gehege auch recht tierangepasst aussahen.

Da wir erst gegen Mittag wirklich mit der Tour begonnen haben, sind wir abends dann noch schnell in der Haupteinkaufsstraße essen gegangen. Danach mussten wir unsere Taschen ja schon wieder so packen, dass wir nur unsere kleinen Rucksäcke mit auf die Camping-Tour mitnehmen und den Rest im Backpackers lassen können. Die Prozedur kannten wir ja glücklicherweise schon von Alice Springs und hier konnte man für die Nacht, wo man nicht da ist, die Sachen auch wieder abgeben.

Coober Pedy nach Adelaide

Da wir unser Auto heute erst um 14:00 abholen können, gibt es nun noch einen kurzen Beitrag für die restliche Strecke von Coober Pedy nach Adelaide.

Wir mussten, wie immer, früh aufstehen. Es gab allerdings Frühstück (Toast mit Marmelade oder Cornflakes) und Kaffee. Und dann ging es auf die Straße. Wir sind EWIG durch die verschiedenen Wüsten gefahren. Sandige Wüste, steinige Wüste, steppenartige Wüste, wieder sandige Wüste, usw. Wir haben selten gestoppt und die Sitze im Bus waren gar nicht mal so bequem. Ich war dazu noch so intelligent, meinen MP3-Player zu Hause zu lassen. Dann fiel mir ein, dass ich ja mein Handy dabei habe. Leider spielt der Windows Mediay Player nicht die Dateien ab, die ich auf der Karte dabei hatte und der Conduits Player war nur eine Testversion, die abgelaufen war. Somit durften wir uns langweilen und immer wieder probieren zu schlafen. Ging natürlich nicht wirklich gut.
Als wir dann endlich in Port Augusta ankamen, gabs was zwischen die Kiemen. Das Essen bei den Groovy Grape-Leuten ist wirklich super. Kein Wunder, dass alle Australien-Touris zunehmen :D

Irgendwann abends sind wir dann auch endlich in Adelaide angekommen und konnten unser Zimmer beziehen. Das war wieder sehr schön. Annie's Place hier ist auch super. Nicht ganz so toll wie in Alice Springs, aber trotzdem genial.
Wir sind aber nicht direkt ins Bett gefallen, sondern haben noch die Stadt ein wenig erkundet. Da gerade die Dämmerung einsetzte, waren auch einige Ecken wirklich hübsch. Schon bei der Fahrt zu den Hostels ist uns aufgefallen, dass hier extrem viele hübsche Gebäude rumstehen. Wir werden allerdings nicht alle Bilder dieser Gebäude hochladen. Aber ein paar bekommt ihr in den nächsten Tagen schon mal zu sehen.
Etwas unschön war dann noch die Begnung mit einem betrunkenen Ureinwohner. Der ließ sich aber friedlich abwimmeln und somit ging das dann noch.

Wir ihr merkt, war der Tag nicht spektakulär, aber immerhin wisst ihr nun, dass wir wirklich in Adelaide angekommen sind ;)

Ein paar Fotos sind auch schon wieder unter der bekannten Adresse zu finden.

Donnerstag, 20. November 2008

Alice Springs to Coober Pedy

Wir hatten euch ausführlichere Berichte versprochen und hier kommen diese nun so nach und nach. Fangen wir doch mal da an, wo wir zuletzt aufgehört haben, nämlich in Alice Springs.

Zunächst durften wir abends Zeuge eines großartigen Gewitters werden. Wir wollten uns mit unserem Abendessen gerade gemütlich in den Innenhof setzen, als Julia meinte, dass es ein wenig nach Regen aussähe und wir drinnen wohl besser aufgehoben wären. Wir sind also rein und haben unser Essen angefangen. Mitten beim Essen sahen wir mehrere Leute reinkommen, aber da draußen immernoch ne ganze Menge andere Leute standen, wollten die reingekommenen Leute wohl nur Getränkenachschub haben. Nach dem Essen wollten wir erneut probieren uns in den Innenhof an den Pool zu setzen. Das haben wir dann aber doch lieber gelassen und haben die Bank vor unserem Raum genommen, die glücklicherweise überdacht war. Und vor dort aus konnten wir dann ein hübsches Gewitter mit Donner, Blitz und Starkregen genießen. Das Wasser ist dann auch irgendwann aus dem Innenhof zu unserer Bank geflossen, so dass wir immerhin die Zehen ins Wasser halten konnten. ;)

Am nächsten Morgen sollten wir früh abgeholt werden und standen mit einem norwegischen Pärchen draußen vor der Tür und warteten auf den Bus. Nach 15 Minuten wollte ich dann doch mal anrufen gehen, aber das Mädel an der Rezeption meinte, dass das normal sei und die allen Leuten sagen, dass sie um die Uhrzeit da sein werden, aber eben die Hotels nach und nach abklappern. Immerhin kann man so einigermaßen sicher sein, dass alle Leute pünktlich sind *gg*

Wir also in den auf 19 Leute ausgelegten Bus rein und wir haben auch noch eine Zweierbank für uns gefunden. In Australien gibt es mittlerweile auch die Anschnallpflicht, aber die Regelung über vorhandene Gurte in Bussen scheint ähnlich zu sein, wie in Deutschland, so dass die Sitze natürlich keine Gurte hatten. Nachdem er dann auch losgefahren ist, konnte man direkt sagen, dass das äußere des Busses tatsächlich auf ein älteres Modell schließen lässt. Innen klapperte es an allen Ecken und wir waren uns zunächst nicht sicher, ob die Seitenscheibe wirklich so viel klappern muss. Der Bus hat aber gehalten und ich bin mir auch recht sicher, dass er verkehrstauglich ist. Zumal es noch mehr Unternehmen mit diesen Busmodellen gibt und die alle ähnlich wirken. Abgesehen davon ist das Unternehmen bei der wichtigsten Tourismusvereinigung zertifiziert. Wie die prüfen, weiß natürlich auch keiner, aber man muss nun mal auch ein wenig Vertrauen in die Unternehmen haben. *ggg*

Aus der Prospektbeschreibung wußten wir, dass wir in Coober Pedy übernachten (und diese Übernachtung im Preis enthalten ist) und dass wir Essen bekommen werden. Als es also dann irgendwann Mittag wurde und wir einen Rastplatz ansteuerten, hieß es für alle mit anzupacken. Es wurde Salat, Gemüse, Wurst, u.ä. aus der Kühlbox geholt und es gab selbstgemachte Wraps und Sandwiches. Danach musste abgewaschen werden und weiter ging die Reise. An dem Tag mussten wir übrigens nur gute 600 km fahren. Im Umkehrschluss heißt das, dass am nächsten Tag noch 900 zu fahren waren ...
Die 600 km haben zwar eine ganze Weile gedauert und die Fahrt selbst war auch nicht wirklich spannend, aber es war doch interessant zu sehen, wie unterschiedlich sich die Wüste präsentiert. Teilweise wirkte sie fast wie eine Art Wald, an anderen Stellen eher wie die Steppe und an anderen Orten wieder vollkommen karg und leer.
Lustig war die Überschreitung der Grenze vom Northern Territory nach South Australia. Die beiden Staaten liegen direkt übereinander und haben auch die selbe Zeitzone (GMT+9:30), aber das Northern Territory nimmt nicht an der Sommerzeitumstellung teil, so dass wir bei Überschreitung dieser Grenze spontan eine Stunde gesprungen sind. So funktionieren dann wohl Zeitreisen *ggg*

Am späten Nachmittag sind wir in Coober Pedy angekommen. Die Wüste dort ist tatsächlich Wüste. Da möchte man auch eigentlich nicht als Lebewesen sein Dasein fristen. Aber es gibt Leute, die dort Opale suchen (und finden) und natürlich gibt es auch sonst alles, was man in einer Stadt benötigt. Immerhin wohnen dort bis zu 3000 Leute. Da fällt mir spontan ein, dass es übrigens auch Städte mit 10 Einwohnern gibt, wo aber auch alles vorhanden ist, was hier gebraucht wird. Das wäre ein Pub, eine Tanke, die auch Lebensmittel anbietet und ein Motel. Üblicherweise ist das alles in einem Haus untergebracht und steht irgendwo am Highway im Outback. Wieso man da hinzieht, kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen, aber einige Leute scheint es in die Einsamkeit (in karger Landschaft *Vogelzeig*) zu ziehen. Nun aber zurück nach Coober Pedy. Die Temperaturen liegen dort etwas höher als an anderen Orten in Australien und 60°C sind keine Seltenheit. Dementsprechend waren die Leute vor vielen Jahren schon klug genug unter die Erde zu flüchten. Somit sind viele Häuser in die Hügel gefräst und bieten eine konstante Temperatur um die 20°C an. Die Straßen sind allerdings nicht unterirdisch, so dass man von seinen Eltern immer noch für einen vergessenen Becher Sahne zum nächsten Supermarkt in die Hitze geschickt wird.
Wir durften in einem unterirdischen Raum schlafen, der aus einem langen Gang bestand, von dem dann jeweils links und rechts Nischen für die Betten abgingen, die mit einem Vorhang verdeckt werden konnten. In den Nischen standen 2-4 Doppelbetten und insgesamt waren da lockere 50 Betten. Da wir aber nun mal nur 19 Leute waren, konnten wir uns entsprechend breit machen und mehr oder minder jeder seine eigene Nische suchen. Danach durften wir einen Rundgang durch ein Opal-Juwelier machen, was aber erstaunlich spannend war. Dort gab es erst einen Film zu sehen, gefolgt von einem Rundgang durch eine typische Wohnung, wobei diese Wohnung vorher eine Mine war. Alles sehr nett und uns ist spontan eine Sache aufgefallen, die wir bei nahezu allen Schmuckfabriken, die wir im Ausland besichtigen "durften", moniert haben. Es gab nicht nur Goldschmuck mit eingesetzten Opalen, sondern auch Silberschmuck und es gab nicht nur teure Sachen, sondern auch günstige, wie z.B. Ketten für 30 $, was so 15-18 Euro sind. Dementsprechend haben auch mehrere etwas gekauft.

Weiter ging es zum nächsten enthaltenen Essen in einer Pizzeria. Die Pizza war auch tatsächlich im Preis enthalten, nur die Getränke mussten zu (fairen!) Preisen gekauft werden. Es gab 6 Mega-Pizzen, die alle unterschiedlich belegt waren. Das waren:
- Aussie (Schinken, Salami und Ei)
- Vegetarisch
- Hawai
- Schinken, Pilze, Oliven
- Schinken
- Margherita
Diese Pizzen waren absolut lecker und das war der Zeitpunkt, wo sich dann auch die Gruppe wirklich näher zusammengefunden hat. Zwischen der Besichtigung und dem Pizzaessen und während der Pausen war natürlich auch schon immer ein wenig Gesabbel, aber dort ging es halt so richtig los. Auffällig war, dass Julia und ich eher mit zu den älteren Leuten da gehört haben. Es waren immerhin 5 Kerle bei den 19 Leuten vorhanden, so dass die Männer doch recht gut als Hahn im Korb durchgingen. Interessant war auch, welche Nationalitäten alle vertreten waren:
- Australier
- Deutsche
- Engländer
- Franzosen
- Holländer
- Italiener
- Norweger
- Schweizer
Bevor wir ins Bett gegangen sind, hieß noch einen Pub zu besichtigen und dort noch einige Getränke zu vernichten ;)

So, mehr gibt es irgendwann später wieder. Es fehlen ja noch Berichte von dem weiteren Weg nach Adelaide, Adelaide an sich, Kangaroo Island und Barossa Valley. Und morgen mieten wir uns ein Auto, schauen uns Hahndorf und einen Zoo in der Nähe an und fahren dann nach Melbourne über die Great Ocean Road. Da gibt es noch viel zu erzählen. Ich denke mal, dass das in der Zeit kommen wird, wo wir in Melbourne sind. Ebenso werden die nächsten Fotos dann hochgeladen. Nun ist erstmal das Abendprogramm dran ...

Montag, 17. November 2008

Zwischenmeldung

Moin!

Nur ganz kurz eine kleine Meldung aus Adelaide. Wir sind hier angekommen, die Fahrt war lustig und morgen sind wir wieder fuer ein paar Tage unterwegs. Ausfuehrliche Berichte werden aber folgen ... irgendwann ;)

Freitag, 14. November 2008

Die Wüste lebt!

G'day!

So, wir sind wieder in Alice Springs und haben die letzten Tage viiiieeeel erlebt!

Fangen wir aber mal am Besten da an, wo wir aufgehört haben. Von Darwin aus sind wir mit Qantas nach Alice Springs geflogen. Bekommen haben wir eine Boeing 717 mit 2-3-Bestuhlung. Was uns hier erneut aufgefallen ist, ist dass die Sitzbreite und der Sitzabstand erheblich größer war als in der Lufthansa-Maschine für den Langstreckenflug. Dadurch, dass wir dieses Mal mit Qantas und nicht mit einer Billig-Fluglinie geflogen sind, gab es an Bord auch was auf die Gabel. Das war dann auch wirklich gut und wirklich viel. Maren, dich hätte das Essen richtig gefreut. ;)
In Alice Springs hieß es dann erstmal warten. Von unserem Backpackers aus gab es einen eigenen Shuttle, der aber noch auf die Leute aus Perth wartete, die ca. 1 Stunde später ankamen als wir. Na gut, haben wir uns also die Zeit auf dem Flughafen vertrieben.
Das Backpackers selbst (Annie's Place) ist absolut großartig! Total nette Leute am Empfang, etwas außerhalb von Alice Springs und somit mit eigener Bar und kleinem Restaurant. Dort gibt es ausgewählte Speisen täglich für 5$, der Rest kostet 12$ und man wird richtig satt davon. Das Bier und den Cider kann man auch hervorragend genießen. :)

Am nächsten Morgen hieß es dann (wieder mal) früh aufstehen, da wir um 6:50 abgeholt wurden, um den Weg nach Yulara (Ayers Rock Resort) zu absolvieren. Die Fahrt hat mit Pausen ca. 6 Stunden gedauert, wobei wir auch ein Kamelfarm besichtigt haben.

Im Ayers Rock Resort selbst gibt es 4 Hotels unterschiedlichen Standards, wobei wir die billigste Kategorie über dem Camping genommen haben und ein Shopping-Center. Das hieß: 20-Bett-Zimmer unisex. Auf der Fahrt hatten wir noch die Hoffnung, dass wir direkt vor Ort auf ein Doppelzimmer erhöhen können, aber leider waren die alle ausgebucht. Leider waren die Zimmer auch noch nicht fertig und wir sollten doch in einer Stunde noch mal wiederkommen. Nach der Stunde waren die dann auch fertig, aber wir haben zu dem Zeitpunkt schon für uns beschlossen, dass wir nicht wieder so sehr sparen werden, sondern immer ein Doppelzimmer im Voraus buchen werden.
Der Tag war aber noch nicht vorbei, sondern um 15:40 ging es schon wieder auf die nächste Tour. Und zwar zunächst zu den Kata Tjuta. Das ist eine Gesteinsformation, wo die Olgas zu sehen sind. Das bedeutet übersetzt "viele Köpfe". Dort kann man auch zwischen den Gesteinen langgehen. Gut zu sehen war dort, wie das Gestein eigentlich ausgewaschen wurde und erodiert ist. Allerding war das auch recht warm. Wir sind hier ja in der Wüste (die nebenbei bemerkt erstaunlich grün ist!) und wirklich viel Schatten gab es bei der Wanderung nicht. Wir haben es aber überlebt und uns auf den für uns spannenderen Teil gemacht: Sonnenuntergang am Uluru (früher Ayers Rock). Dort wird einem richtig etwas geboten. Es gibt einen speziellen Ort, wo alle Touris hingekarrt werden. Dort haben alle Unternehmen einen Stand aufgebaut und es gibt Nüsse, Wein und Soft-Drinks. Dazu haben die auch alle Klapphocker dabei und man kann den Sonnenuntergang auch richtig genießen. Leider war es allerdings bewölkt, was das Farbspiel am Uluru selbst, etwas gemindert hat. Nichtsdestotrotz war das ein Erlebnis. So traumhaft! Einfach unbeschreiblich! Wir haben da so ca 100 Bilder gemacht. Die werden wir aber definitiv nicht alle hochladen. Nur falls jemand uns nach der Rückkehr erzählt, dass er alle Bilder sehen will, soll derjenige nicht sagen, wir hätten ihn nicht gewarnt *gggg*

Zurück im Resort sind wir beim Shopping-Center ausgestiegen, da uns vorher schon das Essen in unserem Outback Pioneer nicht wirklich angesprochen hat. In Yulara fährt ein kostenloser Shuttle-Bus zu den unterschiedlichen Hotels und dem Shopping-Center. Dadurch mussten wir auch keine Angst haben, dass wir einen weiten Weg in der Dunkelheit zurück gehen müssen. Im Shopping-Center hatten eigentlich alle Geschäfte schon geschlossen, aber es gab ein Restaurant, bei dem wir dann unser Geld gelassen haben, was wir sonst in das Zimmer-Upgrade investieren wollten.
Danach sind wir auch relativ schnell ins Bett gegangen, da wir eh noch müde waren und am nächsten Morgen um 4:05 abgeholt werden sollten. Nachts gab es natürlich fast keinen Schlaf, da immer irgendwelche Klappspaten ins Zimmer reingelatscht sind, um etwas zu holen, dabei das Licht eingeschaltet haben und beim Verlassen des Zimmers es nicht ausgemacht haben. Und bei 20 Leuten ist eh immer irgendwie Unruhe vorhanden.

Am nächsten Morgen sind wir dann zum Kings Canyon gefahren. Das ist auch eine Gesteinsformation, bei der man verschiedene Wege laufen kann. Einerseits auf den Klippen, andererseits unten im Canyon-Bett. Auch wenn wir relativ früh morgens da waren, haben wir uns gegen den Klippenweg entschieden. Einerseits wurde explizit gesagt, dass man wirklich fit sein sollte und andererseits sind wir auch quasi nicht wirklich an die brennende Sonne gewöhnt. Der Weg beginnt übrigens mit 500 Stufen. Wie auch immer, der Weg im Canyon war absolut schön und dafür nicht so anstrengend. Dort gab es dann auch stellenweise Schatten. Die Tour führte uns dann letztendlich wieder zurück nach Alice Springs.

Wir sind wieder im Annie's Place abgestiegen und super zufrieden damit. Da es schon Abend war, haben wir uns ein Bier und Cider genehmigt, die Füße in den Pool gehängt und es uns gut gehen lassen.

Sehr spannend war bei den Fahrten durch die Wüste, dass es hier keine Wasserbeschränkungen gibt, wie in quasi allen Küstenstädten. Der liegt daran, dass unter der Wüste ein riesiges Gewässer fließt und somit am trockensten Ort des Kontinents das meiste Wasser vrohanden ist. Klingt komisch und ist es auch. Auch die Flüsse, die 99% der Zeit oberirdisch ausgetrocknet sind, fließen viele Meter unter der Erde fröhlich vor sich hin. Wie sagte der eine Tourmensch so schön: Hier ist alles upside-down. :)

In der Wüste leben übrigens auch viele Tiere, die uns einige scharfe Bremsungen zwischendurch eingebracht haben. Es sind nicht nur die ganzen (giftigen) Schlangen, sondern auch viele Wallabys, Känguruhs, wilde Kamele, wilde Pferde und Kühe. Daran erkennt man schon, dass die Wüste nicht ganz so trocken ist, wie andere Wüsten. Pro Jahr fallen hier durchschnittlich knapp unter 300 mm Regen und nicht allzu tief im Boden gibt es halt auch Feuchtigkeit, die von der Vegetation genutzt wird. Die wilden Kamele sind übrigens überwiegen afghanische Kamele. da sie die robustesten ihrer Art sind und früher zwingend benötigt wurden, um durch die Wüste zu reisen. Als dann die Eisenbahn gebaut war, wurden sie nicht mehr gebraucht und freigelassen. Sie haben (wie so viele andere importierte Tiere) keine Feindem, sind gegenüber Krankheiten extrem robust und somit vermehren sie sich auch gut. Das hat auch Vorteile, da diese wirklich robusten Viecher nun wieder in den Orient exportiert werden können. So gute Tiere gibt es da nämlich im Allgeminen nicht mehr. ;)

Heute war etwas unspektakulärer. Wir haben ausgeschlafen. Na gut ... ausschlafen hieß in diesem Fall bis 8:00. ;) Wir haben dann Alice Springs unsicher gemacht (ja, shoppen! Julia hat auch was neues zum Anziehen gefunden), waren Wassernachschub kaufen und haben dann noch die Royal Flying Doctors besichtigt. Leider haben sie hier nur das Kommunikationszentrum und nicht das Rollfeld direkt, so dass wir dort "nur" eine kleine Tour mitmachen und das Museum besichtigen konnten. Das war hochspannend und vielleicht werden wir doch am Ende unserer Reise nochmal nach Cairns fahren, um dort dann auch mal ein Flugzeug live zu sehen. Mich interessiert doch brennend, was die wirklich alles an medizinischen Geräten einbauen und mitnehmen können. :)
Sonst war es einfach nur entspannend.

Morgen fahren wir dann wieder in aller Frühe über Coober Pedy nach Adelaide. Das wird bestimmt auch spannend, da Coober Pedy (eine Stadt mit vielen Opalminen) überwiegend unterirdisch liegt, um den unwirtlichen äußeren Bedingungen zu entkommen.
Ich denke, dass wir uns aus Adelaide wieder melden werden und somit verabschieden wir uns mit dem Aussie-typischen:

See ya later!

Dienstag, 11. November 2008

Schonend dampfgegart

Und schon sind unsere Tage in Darwin wieder vorbei. Wir sitzen am Flughafen, der ungefähr die Größe des Flughafens von Lübeck - allerdings mit vernünftigem Teppichboden und Ausstattung - aber dafür kostenlosen Internetzugang hat. Sehr großartig ist das, da wir ja, wie es so unsere Art ist, wieder mal 2 Stunden zu früh am Flughafen waren. Naja, egal. So haben wir noch Zeit, einen kleinen Beitrag zu schreiben.

Litchfield war also, wie im letzten Beitrag geschrieben, zwar sehr schön anzusehen, die Tour an sich war aber nicht ganz so unser Ding. Wir sind beide nicht so die Badetypen, so dass die 3 Stopps zum Baden doch etwas langweilig waren. Maren, Sascha, für euch wäre das der totale Hit gewesen. Kühle, flache Pools, in denen man den ganzen Tag sitzen kann. Die Aussies nutzen das richtig als Tagesausflug mit riesigen Kühltaschen voll mit Bier, Limo, kaltem Fleisch und Sandwiches. Sah großartig aus! Schick war es trotzdem und die Termitenhügel beeindruckend. Leider können wir hier wegen der Schnelligkeit der Verbindung keinen Fotos hochladen. Die reichen wir dann nach, sobald wir wieder einen vernünftigen Zugang haben.

@Findu: Ne, Kakadus waren wohl das einzige, das wir im Kakadu Nationalpark nicht fotografieren konnten *gg* Die hatten wir ja aber auch schon in Sydney.

Sonntagabend hatten wir dann als Abendessen mal Pizza. Irgendwie essen die hier lustige Dinge. Salamipizza oder Schinkenpizza ist denen nicht bekannt. Es gibt nur Seafoodpizza oder eigenartige Kombinationen. Haben uns dann für Margherita entschieden. Die war lecker und hat gut satt gemacht :) Ansonsten amüsiert Torben sich immer über das Frühstück hier. Es gibt: Labbertoast, gesalzene Butter und Marmelade. Alternativ kann man auch Baked Beans, Rühreier oder Schinken haben. Der britische Einfluss ist da ganz extrem zu spüren. Naja, wir haben gestern einen netten Bäcker gefunden, der leckere Dinge wie Schokocroissants und Schinkentaler hat. So lässt es sich auch leben.
Zusätzlich habe ich den Weg zu viel Trinken gefunden. Ohne Wasser geht man hier einfach ein. Es müssen einfach mindestens 3l pro Tag sein. Weniger geht nicht.

Gestern war es auch superheiß in Darwin. Der Himmel war zwar relativ bewölkt, trotzdem hatten wir uns für unsere Tour durch die Stadt ordentlich eingecremt und die Hüte aufgesetzt (dieser Text ist extra für unsere Eltern gedacht ;)). Das war auch notwendig. Es war dermaßen heiß, das selbst im Schatten stehen oder sitzen Schweißausbrüche hervorgerufen hat. Wir haben festgestellt: Darwin ist nicht gerade schick. Nachdem der Ort im zweiten Weltkrieg zerstört wurde und 1974 durch einen Wirbelsturm noch einmal dem Erdboden gleichgemacht wurde, gibt es dort nur hässliche 70er Jahre Bauten und schlimmeres. Aber dafür ist die Küste schön. Wir haben auch ein interessantes unterirdisches Rohrsystem besichtigt, dass im 2. Weltkrieg als Ölbunker gebaut aber nie benutzt wurde. Sehr beeindruckend und fürchterlich stickig da unten. Als wir wieder an die Oberfläche kamen, fing es dann auch prompt an zu schütten. Tja, aber Regen in Darwin macht es nicht kühler wie Regen in Hamburg. Oh NEIN!
Jetzt kommt nämlich unser toller Titel von heute zum Einsatz. Nach dem Regenguss war alles wie eine Sauna. Kochend heiß und dampfend. Man ertrank quasi an der "frischen" Luft. Boah, war das anstrengend. Aber wir wollten ja unbedingt weitergehen. Gedacht, getan, sind wir also weiter. Unterwegs haben wir dann kleine Wasserfälle gefunden, die durch den Regen entstanden sind, sind über dampfende Pfützen gestiegen und haben festgestellt, wie unterschiedlich warm die Luft sein kann, wenn Pfützen da sind und wenn sie fehlen. Interessante Erfahrung aber sehr anstrengend.
Nach diesem Monsterspaziergang durch die Hitze und Feuchtigkeit haben wir uns dann auch erstmal wieder in unser klimatisiertes Zimmer geflüchtet. Was ist das erholsam!
Gegen Abend sind wir dann noch mal zur Küste, um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Tja, war nichts. Da waren Wolken. Wenigstens haben wir wieder ein paar Flughunde gesehen :) Die gibt es hier anscheinend überall.

Heute morgen ging es dann nach einem schnellen Frühstück zum Flughafen, an dem wir jetzt dumm rumsitzen und euch mit Informationen zuspammen.

Wir wünschen euch einen schönen Tag! Schlaft noch schön und bis bald!

Eure Torben und Julia

P.S. Viel Spaß im Kino liebe ÜV :) Wir werden in Adelaide oder Melbourne sehen, ob der hier schon läuft.

P.P.S. Wir konnten doch Fotos hochladen. Ihr findet sie unter der bekannten Adresse.

Sonntag, 9. November 2008

Darwin

Well, we're online again :)

Ja, da sind wir wieder. Hat ein bisschen laenger gedauert, aber dafuer lohnt es sich bestimmt.
Wir sind, nachdem wir uns am Donnerstag einen schoenen ruhigen Tag gemacht haben, am Freitag also nach Darwin geflogen. Schon am Flughafen kam die Erkenntnis: Singapur war nicht heiss und feucht. Darwin ist heiss und feucht *uff*. Wir sind also nur in unser Backpackers, das leider keine Toiletten im Zimmer hat - ich hasse es-, haben uns beim Cole's um die Ecke etwas zu trinken besorgt und sind ins Bett gefallen, da am Samstag morgen um 6:30 unsere Tour in den Kakadunationalpark beginnen sollte.
Ich mag Cole's uebringens. Dort gibt es alles, fuer einigermassen guenstig und rund um die Uhr!

Kakadu also. Ein Wort: GROSS.ARTIG!!! Auch wenn wir frueh losfuhren, es war von vornherein heiss und feucht. Hier ist gerade Changing Season. Das heisst, die Trockenzeit geht vorbei und die Regenzeit beginnt. Vormittags lagen wir noch bei 37 Grad und 77% Luftfeuchtigkeit. Fotos von den Malereien der Aboriginals kommen dann spaeter :)
Nachmittags haben wir eine tolle Rivertour unternommen. Da gab es echte, lebendige, freilebende Krokodile zu sehen. Die schwammen einfach so neben unserem kleinen Booti *etwas anderes war das nicht* herum. Toll und eigenartig. Die Landschaft sah aus wie man die Everglades in Florida immer so im Fernsehen sieht. Weit, gruen, nass, Voegel ohne Ende. Die Fotos werden es euch dann ja beweisen... Achja, wir hatten dann, als wir um 14:15 wieder in den Bus stiegen auch 42 Grad und 80% Luftfeuchtigkeit. DAS ist heiss und feucht *aechtz*. Aber trotzdem geil.

Heute war dann der Litchfield Nationalpark dran. Dort gibt es einige sehr sehenswerte Wasserfaelle und Pools. Die sind klasse. Haetten wir aber gewusst, dass die Tour darauf ausgelegt ist, in den Pools zu baden, haetten wir eine andere gewaehlt.

So, meine Zeit ist abgelaufen, ich muss Schluss machen. Naechstes Mal mehr ueber Darwin und die weitere Reise.

Eure Julia und Torben

Donnerstag, 6. November 2008

Neue Bilder und diverse andere Dinge

Der Tag neigt sich dem späten Nachmittag zu (ja, ich weiß, dass ihr jetzt langsam aufstehen müsst) und einige Bilder sind im Album hochgeladen. Natürlich können diese Bilder nicht zeigen, wie toll der Weg durch den Regenwald zu der mittleren Katoomba Falls-Ebene war, aber immerhin gibt es einen kleinen Eindruck und nicht nur die Beschreibung des vorherigen Beitrags.

Was uns hier jeden Abend wieder erstaunt, sind die merkwürdigen Öffnungszeiten. Es gibt zwar keine gesetzliche Regelung, aber die meisten Läden haben so von ca. 09:30 bis 17:30 geöffnet. Einige Supermärkte haben zum Glück auch abweichende Zeiten, so dass man zu mehr oder minder gewohnten Zeiten Lebensmittel einkaufen gehen kann. ;)

Die Essenskultur ist hier auch recht spannend. Sie erinnert eher an die asiatische als an die deutsche Weise. So haben die Restaurants meist innen nur sehr wenig Platz zum Hinsetzen. Sie erinnern halt auch nicht an die deutschen Restaurants, sondern mehr an Strandbars. Und es gibt unglaublich viele asiatische Anbieter hier. Bisher war das alles sehr lecker. Auch die Burger waren bisher gut. Das Essen ist insgesamt übrigens relativ günstig. Wir zahlen für 2 Personen meist so zwischen 20 und 40 AUS$, was zwischen 12 und 25 Euro sind. Kochen wäre hier im Backpackers eh nur mit der Mikrowelle möglich und da ziehen wir das auswärtige Essen doch definitiv vor. :)

Am 04.11. sind hier irgendwie alle ausgeflippt. Da hat wohl der Melbourne Cup stattgefunden. Das ist ein Pferderennen um den Pokal und da wird überall gefeiert und alle ziehen sich an, als würden sie zum Pferderennen direkt gehen, auch wenn sie nur in der nächsten Kneipe sind. Die Kneipen machen das Spektakel natürlich auch ordentlich mit und somit war es am Dienstag etwas schwierig einen Laden zu finden, der normales Essen serviert hat und nicht nur die Melbourne-Party-Pakete.

Jost, du hast vorgeschlagen, dass wir die Einträge mit Geotags (für alle, die nicht wissen was da ist: GPS-Koordinaten der Längen- und Breitengrade) versehen sollten. Der Vorschlag ist abgelehnt, weil die Einträge ja tendenziell von ortsfesten Punkten geschieht. Bei den Fotos habe ich zwar nicht die genaue Position angegeben, aber in etwa stimmt die. Insofern hast du genug Möglichkeiten unseren Weg zu verfolgen ;)

Ich glaube, mehr gibt es dann heute auch wirklich nicht mehr zu berichten ...
Wir melden uns dann (hoffentlich) wieder aus Darwin irgendwann.

Blaue Berge

G'day!

Nachdem wir gestern um 5:45 aufstehen mussten (wir haben Urlaub!), haben wir uns für heute einen wirklich ruhigen Tag vorgenommen. Wir haben gemütlich ausgeschlafen und werden exakt eine Sache machen: Nichts tun! Morgen geht es dann ja auch schon nach Darwin.

Aber ich wollte eigentlich von gestern erzählen.
Wie bereits gesagt, mussten wir um 5:45 aufstehen, damit wir um 6:40 die Fähre von Manly nach Sydney bekommen und um 07:30 dann am Marriott Hotel den Tourbus nehmen zu bekommen. Wie ihr merkt, wohnen wir gegenüber von Sydney und mit der Fähre braucht man ca. 30 Minuten direkt in die Innenstadt. Der Ort an sich lässt sich mit den meisten Nordsee- oder Ostsee-Orten mit Strand vergleichen, auch wenn die Preise hier nicht so hoch sind.
Aber ich schweife ab. Unsere Tour führte uns zunächst in den Featherdale Wildlife Park. Die haben da jede Menge Tiere, die so in Australien rumlungern. Sehr genial ist, dass man da diverse "Streichelgehege" hat. Da wird man also nicht, wie bei uns zu Hause, von Ziegen o.ä. angefallen, sondern von Emus, Känguruhs und Wallabys. Die Tiere haben da auch ihre Rückzugsgebiete, wenn sie nicht von den Besuchern genervt werden wollen. Die waren auf jeden Fall total niedlich und fühlten sich total flauschig an. Koalas hatten die auch da und bei denen war das Streicheln auch erlaubt. Auch die sind echt kuschelig. Auf den Arm haben wir die nicht genommen, weil die auf deren Ast recht zufrieden gesessen und Eukalyptus gemümmelt haben. Ansonsten hatten die noch viele andere Tiere, wie Wombats, Tasmanische Teufel, Dingos, ein Salzwasserkrokodil, alle möglichen Vögel, Reptiliene, sowie Flughunde u.ä. da. Die Wombats hätte ich auch gerne angefasst, aber da stand extra dran, dass die bissig sind, so dass wir das dann doch nicht riskieren wollten.
Als wir da waren, hatte gerade ein Pfleger eine Python auf dem Arm und hat die auf Personen gelegt, sofern die Leute damit einverstanden waren. Nachher laden wir noch ein Foto hoch, wo Julia die Schlange um hat.

Weiter ging es dann zu den 3 Schwestern, einer Gesteinsformation in den Blue Mountains. Dort konnten wir - ganz touritypisch - ein paar Fotos machen und wurden zur Scenic World Blue Mountains gebracht.
Die Scenic World liegt an einer Klippe mitten im Regenwald (Link zur Karte). Es fährt eine Seilbahn über die Klippe von der Seite der 3 Schwestern auf die gegenüberliegende Seite. Dann gibt es die steilste Bahn, die in den Regenwald runterfährt und eine weitere Seilbahn, die ebenfalls in den Regenwald runterfährt. Diese Dinger kosten natürlich alle extra. Man hätte das zwar mitbuchen können, aber wir haben das Geld lieber gespart und sind zu Fuß gegangen. Da wir nicht übermäßig viel Zeit hatten, sind wir nicht bis nach ganz unten gegangen, sondern nur bis zu den Katoomba Falls. Das hat etwas über eine Stunde gedauert. Der Weg war eine Art Trampelpfad, der teilweise mit Geländern gesichert war. Ansonsten aber halt Waldboden und stellenweise auch recht matschig. Die vielen Treppen haben uns dann doch sehr an den Weg zu Kankras Lauer erinnert ;) Dieser Fußweg war aber absolut unbeschreiblich. Normalerweise kennt man Regenwald ja nur aus irgendwelchen Parks und der war einfach komplett real. Da flogen Kakadus durch die Gegend, die Geräusche klangen ähnlich und es war einfach nur suuuuuper schön. Glücklicherweise ist auch sonst fast keiner den Weg gegangen, so dass man seine Ruhe hatte. Am Ende des Weges haben wir auch ein Schild gefunden, dass der Weg wohl zu der mittleren Kategorie gehört. Naja, wir wissen nun also, dass wir, obwohl wir nach den vielen Stufen doch etwas kaputt waren, Wege des mittleren Schwierigkeitsgrades bewältigen können. :-D

Der Rückweg ging dann quer durch die Blue Mountains an den Feldern der Buschfeuer von vor 2 Jahren vorbei nach Darling Harbour, wo wir uns haben absetzen lassen. Zwischendurch mussten wir noch bei einem Shop stoppen, wo die Apple Pies angepriesen wurden. Die sahen auch ganz gut aus, aber wir haben uns vornehm zurückgehalten. Ach ja, am olympischen Park sind wir auch noch vorbei gefahren.

Darling Harbour hat sehr schön Parks und Wasserspiele, die wirklich sehenswert sind. Fotos davon können wir derzeit keine präsentieren. Da wir ja den TravelPass haben, dachten wir uns, dass es vielleicht toll wäre, die Fähre von Darling Harbour nach Circular Quay zu nehmen. Leider fuhr die erst 40 Minuten später und war quasi die Letzte. Das war dann so gegen 19:00. Also sind wir zu Fuß zum Circular Quay zurück gegangen (15 Minuten Fußweg oder so) und haben dann da die Fähre nach Manly genommen. Die fährt wenigstens bis kurz vor 0:00 :D

Bis demnächst dann.

Dienstag, 4. November 2008

Die Reiseplaner

Heya Mates!

So, also wir haben die letzten Tage weiter damit verbracht unser Reisen zu planen und zu buchen. Dabei ist bannig viel herausgekommen.

Also, wir werden am Freitag nach Darwin fliegen, dort bis zum 11. bleiben und einige Touren in die Nationalparks mitmachen. Anschließend geht es nach Alice Springs, von wo aus wir für 2 Tage zum Uluru (Ayers Rock) fahren und in den 2 Tagen quasi keinen Schlaf bekommen. Das liegt daran, dass wir sowohl Sunset- als auch Sunrise-Touren mitmachen werden. Dann geht es wieder nach Alice Springs, wo wir uns für 2 Tage erholen werden. Dort abgehend fahren wir über Coober Pedy nach Adelaide. Nachderzeitiger Planung mieten wir uns dann ein Auto und fahren gemütlich nach Melbourne, wo wir wahrscheinlich bei einem Freund von Maren und Sascha pennen können *freu*

Wir wissen auch schon, dass wir vom 07.01.09-11.02.09 in Neuseeland sein werden. Mit diesen ganzen Buchungen haben wir auch schon natürlich ne Menge an Geld ausgegeben, aber man weiß ja nicht, wann man wieder herkommt. Abgesehen davon sind damit auch schon einige wirklich teure Touren erledigt.

Heute waren wir zur Entspannung im Zoo von Sydney. Der liegt gegenüber von Sydney auf einem Berghang, so dass man einen direkten Blick auf die Skyline von Sydney hat. Absolut toll, wenn die Giraffen quasi direkt vor der Oper stehen. ;-) Und zu Julias Freude hatten sie 2 verschiedene Tapirrassen da. :)

Abends ist es hier im T-Shirt und leichten Hemd am Ozeanstrand doch etwas kühl. Aber so ein Eis kann man dabei durchaus essen. Die Eiswaffel hat einen total leckeren Schokirand und das Eis ist auch super. Ach ja ... Aldi gibt es hier auch. Mit all den Weihnachtssachen, die man auch von zu Hause kennt, wie Lebkuchen, Marzipansachen, usw.

Tjoa ... wirklich viel mehr zu erzählen gibt es, glaube ich, auch gerade nicht. Und wenn doch, wird Julia das bestimmt gleich noch selbst schreiben *g*

Viele Grüße von hier 

Sonntag, 2. November 2008

Sydney again

Moin!
So, also ich hätte da noch einen Nachtrag zu dem Beitrag des Flugzyklusses. Eigentlich wollte ich nämlich schreiben, dass wir wieder das machen, was man bei Flügen ewig warten muss. Dieses Mal hat die Zeit kaum ausgereicht, den Beitrag zu schreiben. Na gut, Frankfurt ist auch echt riesig und glücklicherweise gibt es dort eine Airport-Bahn, die einen zu den verschiedenen Terminals bringt.

Wir haben heute in Sydney nicht nur einen Flug nach Darwin für Freitag gekauft (ich liebe fliegen *nerv*), sondern auch tausende von Prospekten für Unternehmungen und so. Mal schauen, was wir dann auch wirklich davon machen werden.

Morgen ziehen wir erstmal in ein Backpackers um, um dichter an der Stadt zu sein und nicht immer erstmal zur nächsten Bushaltestelle gebracht werden müssen. ÖPNV ist übrigens recht günstig hier. Wir haben für 43 A$ ein Wochenticket für Bus, Bahn und Fähren bekommen. Das ist natürlich nicht für alle Zonen gültig, aber für die für uns wichtigen.

Dann haben wir auch erstmal den Hafen abgegrast. Dazu gehört natürlich auch die Oper, die gar nicht mal so hübsch ist. Innen ist sie übrigens noch weniger ansprechend, da dort doch recht viel Beton zu sehen ist und man zwangsläufig an moderne 70er Jahre denken muss. Ein Traum war danach der Botanische Garten. Dort gibt es soooo viele exotische Tiere. Na gut ... für uns sind sie das zumindest. Aber wenn einem da ein Kakadu entgegen gelaufen kommt, ist das schon merkwürdig. In den Bäumen dort hängen Flughunde. Und zwar in Massen. Fotos folgen noch (füge ich gleich noch ein ... etwas Geduld).

Es fängt übrigens gerade an zu schütten. Hoffentlich hört das bis morgen wieder auf.

EDIT: So, die Fotos gibt es dann mit kleinen Untertiteln hier Julia und Torben unterwegs zu sehen. 

Bis demnächst

P.S. Kühl sind so ca 21° ;)

Sydney

Hi there!

Wir sind in Sydney!!! Juhuuu! Es ist grossartig.
Leider ist das Wetter nicht ganz so schoen. Bedeckt und recht kuehl. Aber dafuer eigentlich perfekt fuer Sight-Seeing.

Der Flug war uebrigens fantastisch! Der A380 haelt absolut, was er verspricht. Auch wenn das personal-entertainment-system erst nach einer Weile funktionierte, war es grossartig. Filme und Filme und aehhh.. ja. Das Essen war auch ausnahmsweise lecker und die Stewardessen trugen zu Torbens grosser Freude schicke enge Uniformen. Foto folgt.
Gestern haben wir dann mit Wolfgang *einem Freund von Torbens Vater* per Auto die Vorstaedte von Sydney erkundet. Wow ist das bergig und es gibt traumhafte Straende. Fuer Surfer wirklich paradiesisch. Fuer uns toll anzusehen. Sind total begeistert. Jetzt sitzen wir gerade in der Touristen Information in der Stadt und haben unser Hotel ab morgen gebucht. Sind gespannt, wie das aussehen wird. Gleich gehen wir dann die Stadt erkunden, Fotos machen und uns des Lebens freuen :)
Mal sehen, wenn wir uns durch alle Broschueren, die wir hier gesammelt haben, gekaempft haben, wissen wir auch sicherlich, welche Tour durch die Blue Mountains wir machen. Wir werden Berge sehen! Berge, Gandalf! Und Koalas und Kaenguruhs und Wombats und so.
Achja, als naechstes suchen wir das Travelers Center und werden einen Flug nach Darwin buchen!

Achja, das Leben ist schoen. Euers auch?

Wir melden uns wieder!
Bleibt gesund und munter.

Eure
Torben und Julia

Freitag, 31. Oktober 2008

Singapur Airport

Moin Moin vom Flughafen Singapur!

Wir warten gerade auf unseren Flug nach Sydney und haben dabei festgestellt, dass dieser Flughafen nicht nur Teppich, viel Platz und Kinderspielplaetze sondern auch kostenloses Internet hat. Daher hier ein kurzer Gruss vor unserem Abflug mit dem A380 *freu*

Bis bald
Torben und Julia

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Singapur

Uns ist heiss und es ist alles nass *schwitz*

Ja, wir sind also in Singapur heil und sicher gelandet. Der Flieger war allerdings doof. Kein Personal-Entertainment und wie Torben schon schrieb dafuer viele Kinder. *nerv*
Egal, wir sind da. Nachdem wir gestern das Gepaeck ins Hotel gebracht und uns ein kleines bisschen erholt hatten, haben wir uns dann erstmal auf die Suche nach etwas essbarem gemacht. So lecker und saettigend ist das Essen im Flugzeug ja dann doch nicht.

Dank Christian haben wir auch schnell etwas gefunden. Das Wee Nam Kee Chicken Rice ist wirklich extrem lecker. Danke fuer den Tip. Die Bahn funktinioniert hier hervorragend. Und die Menschen sind meganett. Zwei dumme Touris vor einem Bahnplan zog direkt einen netten Singapurer (So heissen die hier uebrigens) an, der uns so lange belagerte, bis wir endlich die richtigen Karten in den Haenden hielten. Sehr sympathisch! Nach dem Essen ging es dann schnell zurueck zum Hotel, schnell noch unter die Dusche und dann ab ins Bett.

Das Fruehstueck war zu unserer grossen und gluecklichen Ueberraschung nicht nur Kaffee und Croissant sondern besteht aus Fruehstueck fuer alle. Also alles, was der Asiate, der Deutsche, der Brite, der Ami, und und und haben moechte. Grossartig! Lecker! Wir waren begeistert.

Die Stadtrundfahrt heute vormittag war auch klasse. Nur die Reiseleitung war ein wenig nervig. Aber das geht uns irgendwie immer so...
Bei 31Grad und ca 90% Luftfeuchte sind wir dann anschliessend noch durch die Stadt getiegert. Wunderschoen, riesig, modern und doch alt. Lohnt sich auf jeden Fall. Gleich werden wir erstmal unser Abendessen suchen gehen. Mich grinsen ja die Chili-Krabben an, die es hier ueberall gibt.

Torben spielt gerade wieder Samariter bei anderen am Rechner und laesst mich alleine tippen. Na, dann muss er halt mit meinem Stuss hier leben *gg*
So, die Zeit ist gleich abgelaufen. Ich werde dann mal Schluss machen. Wir melden uns bald ausfuehrlicher wieder.

Bis bald
Eure Julia und Torben

Dienstag, 28. Oktober 2008

Der typische Flugzyklus

Nun sitzen wir also hier am Flughafen Hamburg. Mit uns viele Geschaeftsleute, die ihre Laptops geoefnet haben und vorgeben zu arbeiten. Der hinter mir hat aber Google Maps geoeffnet.

So, mittlerweile sind wir im Flugzeug nach Singapur. Wie es kommen musste, gibt es hier KEIN Inseat-Bespaßungs-System und die Stuehle sind enger als im vorherigen Flugzeug...

In Frankfurt durften wir erstmal mit einer Bahn von GAte A zum Gate C fahren. Und dort dann noch Ewigkeiten laufen. Mit etix konnte man beim Boarding wenigstens durch do einen SB-Schalter latschen.

Mir wird das zu nervig mit dem Handy weiter zuschreiben.

Bis demnaechst dann

P.S. Neben uns sitzen Kinder *gnarf*
PANIK! In einer halben Stunde fahren wir los. Ich bin doch noch überhaupt nicht fertig. Irgendwie ist die Zeit plötzlich so schnell vergangen. War nicht gerade noch Ende September?
Ich werde gleich noch mal den Rucksack für das Handgepäck checken, ob auch alles da ist. Reiseunterlagen - Reisepass - Bordpass - Geld - Adressen - Stifte - Bücher - alles, was ich noch vergessen haben könnte? OMG!

So, dann versuche ich mal, meine Nervosität im Zaum zu halten und den Rechner so langsam auszuschalten.

Der nächste Eintrag kommt dann vom anderen Ende der Welt :D

Montag, 27. Oktober 2008

Check-In erfolgreich

Ein Hoch auf die moderne Technik. Wir haben soeben unsere Sitzplätze in den ersten Flügen ausgewählt und drucken nun unsere Boarding-Card. Es war unglaublich, wie viele Plätze schon belegt waren, aber wir haben 2 nebeneinander gefunden. Einer davon ist auch am Fenster. Naja, wir werden dann ja morgen sehen, ob wir eine weise Wahl getroffen haben.

Rucksäcke sind so weit auch gepackt. Natürlich noch ohne den ganzen Kram, der erst morgen rein kann, aber der Rest passte schon mal.

Ich geh dann mal schlafen ... vielleicht übersteigt die Müdigkeit ja die Aufregung  

Nach der Feier ist vor dem Abflug

Moin!

Vielen Dank erstmal an alle, die am Samstag bei uns waren. Wir haben uns echt gefreut, dass so viele kommen konnten. Und da nach der Feier vor dem Abflug ist, gibt es jetzt ein paar Infos über unseren Packstatus. *g*

Wir haben also nur noch den heutigen Tag und morgen dann so ca. den halben Tag. Die meisten Punkte sind von der ToDo-Liste gestrichen und das Notebook wird auch gerade mit Musik betankt. Dann dürfte das auch eigentlich nahezu fertig sein. Vista, Linux, Entwicklungsumgebungen, Standard-Programme, Diablo II und Online-Banking sind auch schon installiert. Nun muss nur noch die Synchronisation mit meinem Handy funktionieren und dann sind alle grundlegenden Funktionen vorhanden. 

An Hardware müsste auch irgendwie schon wieder so eine halbe Kiste mitgenommen werden. Da muss ich noch mal kritisch betrachten, was ich wirklich benötige und was ich hierlassen kann. Den Steckdosenwandler habe ich auf jeden Fall schon mal dabei. Mein Notebook hatte glücklicherweise ein Kabel dabei, das eigentlich in Australien funktionieren sollte. 

Auch der Rest ist noch nicht gepackt. Noch nicht mal vollständig herausgelegt. Aber wir haben ja auch noch viel Zeit ... 

UPDATE: Bei meinem Laptop scheint doch kein passendes Kabel dabei gewesen zu sein. Ich hatte wohl das des Routers im Kopf ... und das ist eigentlich für amerikanische Steckdosen gedacht. Insofern vergesst den Passus einfach