... ist es nun her, dass wir uns auf den Weg auf die andere Seite der Welt gemacht haben. Diese Reise geht uns einfach nicht mehr aus dem Kopf. Immer wieder ertappen wir uns dabei, dass wir in Erinnerungen schwelgen und immer wieder kommen Sätze wie "Weißt Du noch..."
Einige von euch wissen ja schon, dass wir uns vorgenommen haben, ein paar "So war es vor einem Jahr"-Beiträge zu schreiben. Wie oft wir das schaffen, ist nicht klar. Aber heute fangen wir nun endlich damit an.
Bevor ihr euch fragt, ob wir nach Datum oder Tag gehen. Wir haben uns für Datum entschieden. Das ist einfacher.
Vor einem Jahr waren wir seit genau einer Woche in Australien.
Wir waren am 28.10. von Hamburg über Frankfurt nach Singapur losgeflogen. Es war schon ein sehr komisches Gefühl, das Gepäck am Flughafen abzugeben und gesagt zu bekommen "Das bekommen Sie dann in Singapur wieder". Singapur... das klingt doch schon nach Abenteuer. Und genauso fühlten wir uns auch. Wir hatten eigentlich gar nichts geplant. Klar, in Singapur hatten wir Programm gebucht und in Sydney würde uns Wolfgang abholen. Aber das war's auch schon mit der Planung. Wir sind einfach so losgeflogen. Eigentlich nicht unsere Art. Aber was soll's. Die Erfahrung muss man ja mal machen.
Und dann ging es los. Wir mussten zum Gate. Es war seltsam, sich von seiner Familie zu verabschieden und zu wissen, dass man sie für die nächsten vier Monate nicht sehen wird. Das mag für viele eine kurze Zeit sein, ich fand sie lang. (Ja, ich weiß. Im Endeffekt war es unglaublich kurz. Aber trotzdem.)
In Frankfurt im Flugzeug kam dann für uns erstmal eine Enttäuschung. Der Flieger der Lufthansa war supereng bestuhlt, hatte kein Personal-Entertainment-System und war irgendwie doof. Machte aber dann doch nichts. Die Vorfreude war groß genug, um diese Mängel ausgleichen zu können.
Ziemlich kaputt von dem langen Flug sind wir am 29.10. heil in Singapur gelandet. Ich muss sagen, dass ich ziemlich Angst hatte, dass mit unserem Gepäck etwas nicht geklappt haben könnte. Singapur ist ja nicht so zimperlich. Also standen wir etwas unsicher und aufgeregt am Flughafen. Gott sei Dank ging alles gut. Die Angestellten waren alle unglaublich freudlich, hielten, während sie mit dem Stempeln und Prüfen beschäftigt waren, noch einen kurzen Schnack und ehe wir uns versahen, waren wir in Singapur, offiziell, mit Stempel im Pass. Der Flughafen ist riesig, neu und sauber. In den Waschräumen gibt es extra Angestellte, die sofort jeden Wasserspritzer wegwischen. Gut, das liegt an der Malariaprophylaxe, die sie dort sehr ernst nehmen. Trotzdem, das fiel mir sofort positiv auf.
Mit unseren Koffern zogen wir also los und sollten laut unserer Reisebeschreibung eingesammelt werden. Und tatsächlich, am Ausgang stand ein freundlicher Singapurer mit einem Schildchen. Es hatte also geklappt. Wir haben, glaube ich, beide erleichtert aufgeatmet. Und dann war er wieder weg. Sein Auto holen, wir sollten draußen auf ihn warten. Ha! Erstens war es draußen sehr heiß und feucht und zweitens sehen sich Singapurer für europäische Augen faszinierend ähnlich. Gott sei Dank wusste unser Taxifahrer noch, wie wir aussahen. Wir hätten den richtigen nie gefunden. Das Hotel war dann schnell erreicht, während der Taxifahrer uns freundlich unterhielt und uns schon mal auf die eine oder andere Sehenswürdigkeit aufmerksam machte. Tja, und weil wir ja Hunger hatten und es auch noch früh war, haben wir direkt beschlossen, uns Christians Tip mit dem Restaurant zu Herzen zu nehmen. *lach* Irgendwie irre. Aber es hat viel Spaß gemacht, sich halb in Trance durch die Stadt zu kämpfen auf der Suche nach dem Restaurant. Aber es hat geklappt. Der Chicken Rice war wirklich lecker und günstig. Auch wenn wir dann festgestellt haben, dass es in Singapur anscheinend nicht üblich ist, nur ein Gericht zu bestellen. Die Tische um uns rum waren voll mit verschiedensten Gerichten, von denen sich jeder der am Tisch Sitzenden bediente. Egal, uns hat's geschmeckt.
Der Weg zurück zum Hotel war auch nicht ganz so einfach. Irgendwie verschob sich der Boden ständig und bildete merkwürdige Dellen, über die besonders ich gut stolpern konnte. Torben hat mir dann erklärt, das liege an meiner Müdigkeit. Nun gut, ich glaube ihm mal ;)
Nach einer guten Portion Schlaf in einem erstaunlich gemütlichen Bett - ich schätze mal, so müde wie ich war, wäre jedes Bett gemütlich gewesen - gingen wir am 30.10. zum Frühstück. Im Reisebüro hatten wir ja erfahren, dass das Frühstück aus Kaffee und einem Croissant bestehen würde. Aber nicht doch! Wir wurden überrascht mit einem Frühstück "All you can eat and all you would want". Es gab einfach alles und wir durften uns von allem bedienen. Großartig. Lecker. Einwandfrei! Leider hatten wir nicht so viel Zeit, da unsere Stadtrundfahrt schon früh beginnen sollten. Da hieß es, schnell frühstücken, noch mal ins Zimmer, Rucksack packen und ab nach unten. Der Bus für die Rundfahrt kam auch pünktlich und es ging los. Bis auf unsere Reiseleitung, die etwas anstrengend war, war diese Stadtrundfahrt wirklich toll. Wir haben sehr viel gesehen, viele tolle Erklärungen bekommen und wurden mittags dort abgesetzt, wo wir hinwollten. So hatten wir noch den ganzen Nachmittag Zeit, um durch Singapur zu bummeln, Fotos zu machen, Eisschokolade (bzw. Kaffee) zu trinken und die Stadt zu genießen. Abends waren wir dann am wunderbaren Clarke Quay Abend essen. Die Gebäude am Flussufer sind zu Restaurants, Kneipen und Diskotheken umgebaut und das ganze Gebiet wird nachts toll illuminiert. Wirklich einen Ausflug wert.
Der nächste Tag, 31.10., begann wieder mit einem ausgiebigen Frühstück. Da wir dieses Mal kein festes Programm hatten, haben wir uns Zeit gelassen und das Frühstück genossen. Danach hieß es für uns schon, unser schönes Hotelzimmer zu verlassen. Am Nachmittag sollten wir ja weiter nach Sydney fliegen.
Da aber noch viel Zeit blieb, bis uns das Taxi um 16h wieder abholen sollte, beschlossen wir, doch noch Sentosa Island zu besuchen, eine Vergnügungsinsel, die im Süden von Singapur gebaut wird. Ja, wir hätten dort mit der Bahn hinfahren können. Aber das wäre ja langweilig gewesen. Außerdem sah die Strecke auf der Karte gar nicht so weit aus. Tja, wenn man den direkten Weg genommen hätte und sich nicht so verlaufen hätte, wie wir es getan haben, wäre es wahrscheinlich einfach gewesen. Aber wir haben uns natürlich mitten in der Mittagshitze in Singapur verlaufen und brauchten gute 90min zum Hafen. Die Bahn hätte 10min gebraucht. Egal, es war es wert. Und wir waren noch nie so dankbar, ein Einkaufszentrum zu sehen, wie wir es waren, als das Vivo Centre in unser Blickfeld kam. Ich liebe es heute noch. Klimatisiert, kühl, dunkel und es gab etwas zu trinken. Vom Vivo Centre fuhr auch die Bahn zur Sentosa Island ab. Eigentlich wollten wir nur mal nachfragen, was das kostet. Da die Bahn aber günstig genug war, dass wir sie uns von unseren übrigen Singapur Dollar leisten konnten, sind wir noch zur Insel gefahren und haben den südlichsten Punkt des eurasischen Festlandes gesehen. Spannend, oder? Aufgrund der Hitze (hey, wir kamen aus Deutschland, im Oktober ;) ) sind wir nicht viel gelaufen sondern haben uns von den kleinen kostenlosen Bahnen, die über die Insel fahren, kutschieren lassen. Sehr fein.
Die Rückfahrt zum Hotel haben wir dann aber doch per Bahn gemacht. War einfacher, schneller und nicht so anstrengend. Man muss es ja nicht übertreiben :)
Und dann hieß es warten bis das Taxi kam. Wir sind ja immer zu früh. Aber besser so, als in Hetze zu geraten.
Von Singapur aus sollten wir mit dem A380 nach Sydney fliegen. Alleine das Terminal für den Flieger ist unglaublich. Ein eigenes Terminal nur für den A380. Toll! Wir waren begeistert. In der Economy Class hat man wirklich viel Platz und es gab das Personal-Entertainment System, das wir auf dem Lufthansa Flug so vermisst haben. Das Essen war auch lecker. Sydney konnte kommen.
Und es kam. Früh am Morgen des 01.11. sind wir endlich in Sydney gelandet. Australien! Gott, war ich glücklich. Dort wollte ichschon, seit ich denken kann, hin.
Fragt mich nicht, woher dieser Wunsch kam. Aber er war da. Wolfgang, der uns vom Flughafen abgeholt hat, war so nett, uns gleich ein bisschen durch die Stadt zu fahren und uns auch die Strände rund um Sydney zu zeigen. Leider war ich so furchtbar müde, dass ich kaum etwas mitbekam. Ich kann mich nur noch vage an Strände mit Wellen und dunkle Wolken erinnern. Nach einem bisschen Schlaf und Frühstück war es dann besser. Trotzdem, an viel mehr außer dem Abendessen in Manly kann ich mich nicht erinnern. Vielleicht war da auch nicht so viel? Doch, mein Notizbuch sagt mir, dass wir nachmittags noch mal an Stränden waren. Stimmt, jetzt erinnere ich mich auch wieder. Ich weiß auch noch, dass Tamara, Wolfgangs Tochter, ihre Strandkleidung anziehen wollte. Nur war es leider etwas kühl zum schwimmen.
Ha, und dann der 02.11. Letztes Jahr zwar ein Sonntag, aber das hat uns nicht gestört. Wir wollten endlich Sydney sehen. Also haben wir uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Als erstes haben wir uns ein Zimmer in einem Backpacker Hostel in Manly gebucht. Der Ort hatte es uns von Anfang an angetan. Warum? Keine Ahnung, aber ich mag es dort. Anschließend hieß es dann: "Was machen wir wann?" Und los ging die Planung. Erstmal brauchten wir einen Flug nach Darwin. Dort wollten wir unbedingt hin, bevor die Regenzeit endgültig alles kaputt machte. Nach dem wir das Hotel und den Flug hatten, ging es dann endlich los auf Stadtbesichtigungstour. Oper, Botanischer Garten, Papageien, Flughunde, Begeisterung pur! Abends mussten wir dann mit unserer Zettelsammlung des Tages überlegen, was wir denn nun in den nächsten Tagen und Wochen machen würden. Haben wir auch. Systematisch flog ein Angebot nach dem anderen raus, bis wir endlich die Touren hatten, die wir haben wollten.
Am 03.11. zogen wir dann endlich nach Manly in unser Backpacker. Das Zimmer war erstmal ein kleiner Schock. Heute wissen wir, dass es dort eigentlich gut war. *grins* Das Bad war nur mit einem Vorhang vom Zimmer getrennt. Aber egal, es war unser für die nächsten Tage! Nach der kurzen Einrichtungsphase ging es dann wieder in Richtung City. Wir mussten ja unsere Touren buchen. Das hat einfach irren Spaß gemacht. Alleine die Orte klangen wie Musik. Darwin, Kakadu Nationalpark, Alice Springs, Uluru, Coober Pedy...
Der 04.11. fing auch gleich wieder mit Buchungen an. Wir hatten beschlossen, doch noch die Blue Mountains sehen zu wollen. Die Buchung für den 05.11. klappte dann auch. Anschließend dann Sydney Zoo. Der Zoo ist großartig. Wir sahen unsere ersten Wombats und Koalas. Und sie haben Tapire (ich mag die Tiere!) Besonders toll am Sydney Zoo ist die Aussicht. Man kann vom Giraffen Gehege zum Circular Quay, zur Oper und zur Habour Bridge sehen. Das wissen die Tiere gar nicht zu würdigen. Einfach toll. Leider hat sich das Schnabeltier nicht gezeigt. Aber wir hatten ja noch Zeit. Noch vier großartige Monate. Und am Abend ging die Planung gleich weiter. Man darf ja nicht faul werden. Also schnappten wir uns Torbens Laptop, die Internetverbindung und machten uns ans Buchen. Da mussten Backpackers in Darwin, Alice Springs und Adelaide gebucht werden. Außerdem suchten wir uns Fluge nach und von Auckland raus. Wir würden Neuseeland sehen, Neuseeland, Gandalf! Das Leben war schön. So schön.
Leider fing der 05.11. für mich nicht so schön an. Ich hatte Magenschmerzen. Aber egal, die Blue Mountains wollte ich mir nicht verderben lassen. Also eine Tablette und los gings. Die Fahrt war interessant und schön. Der erste Stop war der Featherdale Wildlifepark mit Koalas, Känguruhs, Wallabys, Tasmanischen Teufeln, Krokodilen und anderen Tieren. Die Koalas und Wallabys ließen sich auch streicheln. Letztere sind unglaublich weich und flauschig. Anschließend ging es weiter zum Echo Point udn der Gesteinsformation "3 Sisters". Der Ausblick auf den Wald war supertoll. Auch ein Spaziergang zu den Katoomafalls war großartig. Leider verschlimmerten sich meine Bauchweh weiter. Den Rest der Fahrt bekomme ich nur halb mit. Gott sei Dank lag auch nicht mehr viel an. Ich erinnere mich aber noch an die tolle Landschaft und unglaubliche Ausblicke.
Der 06.11. war dann für mich ein gestrichener Tag. Ich lag im Bett mit fiesen Bauchkrämpfen, Übelkeit und allem, was dazu gehört. Ich hatte furchtbare Angst, dass wir unseren Flug am nächsten Tag nach Darwin streichen müssen. Da wir niemanden zu Hause beunruhigen wollten, schrieb Torben nur in unseren Blog, dass wir einen Ausruhtag nehmen. Tja, nun wisst ihr ja, was wirklich war ;)
Gott sei Dank ging es mir am 07.11. wieder etwas besser. Ich war nicht gesund und heute halte ich es auch für absoluten Blödsinn, dass wir damals kein Taxi zum Flughafen genommen haben. Aber wir wollten ja kein Geld verschwenden und es "ging" ja auch so. Klar, Torben mit zwei Taschen, ich war schon mit mir überfordert, dann per Fähre zum Circular Quay und dann mit der Bahn zum Flughafen. Egal, es hat alles geklappt. Wir hatten es bis nach Darwin geschafft, wo ich mich auf dem Bett erstmal ausruhen musste. Darwin war WIRKLICH heiß und feucht. Aber es half nichts. Wir musste noch mal los. Torben hatte Hunger und wir brauchten dringend Hüte, bevor wir am nächsten Tag in den Kakadu Nationalpark wollten. Fest stand für mich zwar noch nicht, ob ich wirklich mitkonnte, aber die Hüte brauchte ich eh. Also kauften wir welche. Nicht schön, aber selten und praktisch und im Urlaub viel gebraucht.
Und dann am 08.11. - also endlich heute vor einem Jahr - mussten wir früh aufstehen. Um 5 Uhr morgens klingelte der Wecker. Wir wollten ja pünktlich zu unserer Tour kommen. Nachdem ich erst gezögert hatte, mit auf die Tour zu fahren, stellte ich mich dann doch unter die Dusche, die bei diesem Zimmer direkt neben dem Bett stand, und entschied, mitzufahren. Ich bin so froh, dass ich das gemacht habe! Die Tour war einfach unglaublich toll. Den Großteil des Tages saßen wir zwar im Auto, aber das, was wir gesehen haben, entschädigt für alles. Wir haben Krokodile gesehen, ganz viele, freilebende! Diese Tour würde ich spontan noch einmal machen. Es gab so viel zu sehen und zu bestaunen. Leider hat mich mein Magen an dem Tag noch ab und an von dem Genuss abgehalten. Aber es ging besser. Die anstrengenden Wanderungen habe ich einfach weggelassen und mir die Zeit mit der Beobachtung der Vegetation und kleineren Tiere vertrieben. Die Krokodile im Yellow River haben wir ja per Boot besucht. War schon ein komisches Gefühl, so direkt neben Krokodilen auf dem Fluss zu schwimmen. So stabil sah das Boot nicht aus... Aber es ist ja nichts passiert :) Und ich war abends wirklich glücklich, die Tour gemacht zu haben. Ich hätte mich schwarz geärgert, wenn ich das nicht gemacht hätte und Torben abends schwärmend zurück gekommen wäre.
So, damit habe ich jetzt die Einträge der letzten Tage nachgeholt. :) Ich hoffe, dass wir es in Zukunft etwas zeitnaher schaffen, damit die einzelnen Tage ausführlicher sein können. Es gibt doch so viel zu erzählen.
Sonntag, 8. November 2009
Donnerstag, 26. März 2009
Endlich...
haben wir es auch geschafft, die Bilder unserer letzten Urlaubstage hochzuladen.
Wir sind endgültig wieder zu Hause angekommen. In der Kälte, dem miesen Wetter und der Routine. Zu Hause ist es schön, aber der Urlaub war der absolute Hammer und wir wissen genau: Australien, Neuseeland - wir waren nicht zum letzten Mal dort!
Wir sind endgültig wieder zu Hause angekommen. In der Kälte, dem miesen Wetter und der Routine. Zu Hause ist es schön, aber der Urlaub war der absolute Hammer und wir wissen genau: Australien, Neuseeland - wir waren nicht zum letzten Mal dort!
Mittwoch, 4. März 2009
Ankunft
Wir sind dann mal wieder zu Hause. Eigentlich sind wir schon wieder seid ein paar Stunden da, aber erst jetzt sind wir online.
Der Flug von Singapur nach Frankfurt war ätzend. Unser Flugzeug hatte wieder mal nur das Massenbespaßungssystem und der Platz reichte maximal aus, um seine Füße 3 cm zu bewegen. Dementsprechend taten mir nach kürzester Zeit meine Knie weh. Und die gezeigten Filme waren total uninteressant. Immerhin habe ich so ein wenig Schlaf bekommen. Julia ging es ähnlich, nur dass sie weniger Schlaf bekommen hat.
In Frankfurt sind wir dann nach 3 Stunden Aufenthalt nach Hamburg geflogen. Die Maschine klang ein wenig ... alt, so dass es häufiger mal gerumpelt hat. Aber wir sind sicher (schaukelnd) gelandet.
Nachdem unsere Klamotten dann auch endlich ankamen, sind wir durch den Ausgang hinaus gegangen und schwupps standen da unsere Familien und ein paar (ex-)Kommilitonen. Das war absolut großartig. Vielen Dank, dass ihr alle dort aufgeschlagen seid. Und der arbeitende Teil der Familie ist natürlich entschuldigt ;)
Damit dürfte dieser Blog auch erst mal in einen Schlafmodus verfallen. Sobald wir wieder eine Reise machen, könnte es aber passieren, dass wir wieder etwas schreiben. Und sei es nur eine Zusammenfassung des entsprechenden Urlaubs. Und mit ganz viel Glück gibt es noch vorher einen Beitrag über diesen Urlaub als eine Art Zusammenfassung und Bewertung. Mal schauen.
Der Flug von Singapur nach Frankfurt war ätzend. Unser Flugzeug hatte wieder mal nur das Massenbespaßungssystem und der Platz reichte maximal aus, um seine Füße 3 cm zu bewegen. Dementsprechend taten mir nach kürzester Zeit meine Knie weh. Und die gezeigten Filme waren total uninteressant. Immerhin habe ich so ein wenig Schlaf bekommen. Julia ging es ähnlich, nur dass sie weniger Schlaf bekommen hat.
In Frankfurt sind wir dann nach 3 Stunden Aufenthalt nach Hamburg geflogen. Die Maschine klang ein wenig ... alt, so dass es häufiger mal gerumpelt hat. Aber wir sind sicher (schaukelnd) gelandet.
Nachdem unsere Klamotten dann auch endlich ankamen, sind wir durch den Ausgang hinaus gegangen und schwupps standen da unsere Familien und ein paar (ex-)Kommilitonen. Das war absolut großartig. Vielen Dank, dass ihr alle dort aufgeschlagen seid. Und der arbeitende Teil der Familie ist natürlich entschuldigt ;)
Damit dürfte dieser Blog auch erst mal in einen Schlafmodus verfallen. Sobald wir wieder eine Reise machen, könnte es aber passieren, dass wir wieder etwas schreiben. Und sei es nur eine Zusammenfassung des entsprechenden Urlaubs. Und mit ganz viel Glück gibt es noch vorher einen Beitrag über diesen Urlaub als eine Art Zusammenfassung und Bewertung. Mal schauen.
Dienstag, 3. März 2009
Singapur Zwischenstopp
So, wir sind dann in Singapur angekommen und haben hier unsere Tickets fuer den Weiterflug nach Frankfurt und Hamburg in Empfang genommen. Mal schauen, wie die Plaetze auf diesem Flug sind.
Der Flug mit dem A380 war wieder absolut genial. Wir hatten dieses mal Plaetze im Oberen Deck und auch dort hat man massig Platz. Und der Service bei Singapore Airlines war wieder super. Natuerlich gab es auch wieder ein Personal Entertainment System, so dass ich jetzt wieder ein bisschen auf dem Laufenden bin, was Filme angeht. Ich habe mir naemlich Quantum of Solace, Australia und *hust* Twilight angesehen.
Hoffentlich gibt es gleich im Lufthansa-Flieger ein entsprechendes System. Und Sitze, wo man halbwegs genug Platz hat. Wir werden euch dann morgen wahrscheinlich mitteilen, wie der/die naechsten Fluege sind.
Der Flug mit dem A380 war wieder absolut genial. Wir hatten dieses mal Plaetze im Oberen Deck und auch dort hat man massig Platz. Und der Service bei Singapore Airlines war wieder super. Natuerlich gab es auch wieder ein Personal Entertainment System, so dass ich jetzt wieder ein bisschen auf dem Laufenden bin, was Filme angeht. Ich habe mir naemlich Quantum of Solace, Australia und *hust* Twilight angesehen.
Hoffentlich gibt es gleich im Lufthansa-Flieger ein entsprechendes System. Und Sitze, wo man halbwegs genug Platz hat. Wir werden euch dann morgen wahrscheinlich mitteilen, wie der/die naechsten Fluege sind.
Montag, 2. März 2009
Online Check-In
Die Erfindung des Online Check-Ins ist meines Erachtens eine wirklich tolle Sache. Leider variiert der Service der verschiedenen Airlines geringfügig.
So ist es bei Singapur Airlines ohne Probleme möglich 48 Stunden vor dem Abflug einzuchecken. Das ist alles sehr komfortabel gehalten und funktioniert bestens.
Lufthansa hält sich da mehr an die deutsche Service-Wüste. Von bestimmten Orten aus kann man dort 23 Stunden vor Abflug online einchecken. Wenn es sich um einen Weiterflug handelt, kann man 23 Stunden vor Abflug des Weiterflugs einchecken. Wenn man also bspw. von Sydney nach Sinapur fliegt und von dort aus weiter nach Frankfurt, dann kann man nicht direkt online durchchecken, sondern kann erst den nächsten Flug 23 Stunden vor dessen Abflug einchecken. Das ist natürlich enorm praktisch, wenn man danach noch nach Hamburg weiterfliegen möchte und dieser Flieger so fliegt, dass man sich nicht online einchecken kann, weil das mit den Abflug- und Flugzeiten so überhaupt nicht funktioniert.
So weit, so schlecht. Aber es ist noch etwas schlechter. Der Online Check-In von Lufthansa geht nur an ausgewählten Orten, wie z.B. in Deutschland und Afghanistan. Ihr werdet bestimmt schon erraten haben, wo es nicht geht. Richtig! Singapur.
Nun sitzen wir hier also mit unserem eingecheckten Singapur-Airlines-Flug und halten unsere Boardkarten dafür in der Hand. Der Vorteil des "wir müssen ja nur unser Gepäck abgeben, weil wir schon online eingecheckt haben", ist leider etwas hinfällig, da wir ja nun von der Fluggesellschaft durchgecheckt werden müssen. Vielleicht können die das aber am Drop-Off-Schalter für Gepäck doch machen ... hier haben wir ja schließlich nicht mit Lufthansa, sondern mit Singapur-Airlines zu tun *hoffnungsvoller Funke*
PS. Laut Plan werden wir wieder mit dem A380 fliegen. Und wir sitzen fast ganz hinten. Dort gibt es nämlich Reihen, die nicht mit 3 Stühlen am Rand besetzt sind, sondern nur mit 2. Somit haben wir Fenster- und Gangplatz und sitzen nebeneinander *freu*
So ist es bei Singapur Airlines ohne Probleme möglich 48 Stunden vor dem Abflug einzuchecken. Das ist alles sehr komfortabel gehalten und funktioniert bestens.
Lufthansa hält sich da mehr an die deutsche Service-Wüste. Von bestimmten Orten aus kann man dort 23 Stunden vor Abflug online einchecken. Wenn es sich um einen Weiterflug handelt, kann man 23 Stunden vor Abflug des Weiterflugs einchecken. Wenn man also bspw. von Sydney nach Sinapur fliegt und von dort aus weiter nach Frankfurt, dann kann man nicht direkt online durchchecken, sondern kann erst den nächsten Flug 23 Stunden vor dessen Abflug einchecken. Das ist natürlich enorm praktisch, wenn man danach noch nach Hamburg weiterfliegen möchte und dieser Flieger so fliegt, dass man sich nicht online einchecken kann, weil das mit den Abflug- und Flugzeiten so überhaupt nicht funktioniert.
So weit, so schlecht. Aber es ist noch etwas schlechter. Der Online Check-In von Lufthansa geht nur an ausgewählten Orten, wie z.B. in Deutschland und Afghanistan. Ihr werdet bestimmt schon erraten haben, wo es nicht geht. Richtig! Singapur.
Nun sitzen wir hier also mit unserem eingecheckten Singapur-Airlines-Flug und halten unsere Boardkarten dafür in der Hand. Der Vorteil des "wir müssen ja nur unser Gepäck abgeben, weil wir schon online eingecheckt haben", ist leider etwas hinfällig, da wir ja nun von der Fluggesellschaft durchgecheckt werden müssen. Vielleicht können die das aber am Drop-Off-Schalter für Gepäck doch machen ... hier haben wir ja schließlich nicht mit Lufthansa, sondern mit Singapur-Airlines zu tun *hoffnungsvoller Funke*
PS. Laut Plan werden wir wieder mit dem A380 fliegen. Und wir sitzen fast ganz hinten. Dort gibt es nämlich Reihen, die nicht mit 3 Stühlen am Rand besetzt sind, sondern nur mit 2. Somit haben wir Fenster- und Gangplatz und sitzen nebeneinander *freu*
Die letzten Tage
Die letzten Tage sind nun auch vorbei und somit gibt es noch eine kurze Zusammenfassung.
Wir haben noch einige Stadtteile in Sydney angeschaut, in denen wir vorher nicht gewesen sind. So waren wir z.B. am Avalon-Beach (wo am Sonntag gerade mal wieder ein Hai ein Bissen Mensch probiert hat), am Middle-Head und am Süd-Head. Von dort hat man eine unglaublich tolle Aussicht über den Hafenbereich.
Ansonsten sind wir natürlich noch mal in Manly und im Innenstadtbereich gewesen, um ein paar Sachen zu kaufen.
Heute steht der Flug an und morgen um 10:20 sollen wir dann in Hamburg landen, wenn alles funktioniert.
Wir haben noch einige Stadtteile in Sydney angeschaut, in denen wir vorher nicht gewesen sind. So waren wir z.B. am Avalon-Beach (wo am Sonntag gerade mal wieder ein Hai ein Bissen Mensch probiert hat), am Middle-Head und am Süd-Head. Von dort hat man eine unglaublich tolle Aussicht über den Hafenbereich.
Ansonsten sind wir natürlich noch mal in Manly und im Innenstadtbereich gewesen, um ein paar Sachen zu kaufen.
Heute steht der Flug an und morgen um 10:20 sollen wir dann in Hamburg landen, wenn alles funktioniert.
Sonntag, 1. März 2009
Zusammenfassung 4. Monat
Nun ist schon der 4. Monat rum. Und somit wird wieder eine Zusammenfassung fällig. Wir haben in Neuseeland und Australien wirklich viel gesehen:
- Gletscher
- Westport (mit Pancake Rocks!)
- Nelson
- Abel Tasman National Park
- Wale und Delphine in Kaikoura aus der Luft
- aktive Vulkane (mal wieder)
- Rotorua
- viele tolle geoaktive Areale mit irren Farben
- die Ostküste bis nach Bundaberg (inkl. Goldküste, Sunshine Coast, Byron Bay, ...)
- Sydney
Die Liste der gesehenen wildlebenden Tiere darf natürlich auch nicht fehlen. Da unterscheiden wir aber nicht zwischen den Monaten.
- Adler
- Delphine
- Echidna (Ameisenigel)
- Echsen (ganz viele verschiedene)
- Emus
- Fledertiere (Fledermäuse, Flughunde)
- Frosch
- Haie
- Heuschrecken (und sonstige Insekten)
- Kamele
- Känguruhs, Wallabys
- Keas
- Koalas
- Krokodile
- Kühe
- Pelikane
- Pferde
- Pinguine (die kleinen blauen und die Yellow-Eyed-Penguins)
- Possum
- Schafe
- Schildkröten
- Schlangen (Copper Head, Tiger Snake, White-lipped green-snake (oder so ähnlich))
- Schnabeltiere
- Seelöwen
- Spinnen
- Stachelrochen
- Wale
- Wombats
- Vögel (viele verschiedene exotische ;))
Links:
Zusammenfassung des 1. Monats
Zusammenfassung des 2. Monats
Zusammenfassung des 3. Monats
Unsere Fotos
Der abgelaufene Adventskalender
- Gletscher
- Westport (mit Pancake Rocks!)
- Nelson
- Abel Tasman National Park
- Wale und Delphine in Kaikoura aus der Luft
- aktive Vulkane (mal wieder)
- Rotorua
- viele tolle geoaktive Areale mit irren Farben
- die Ostküste bis nach Bundaberg (inkl. Goldküste, Sunshine Coast, Byron Bay, ...)
- Sydney
Die Liste der gesehenen wildlebenden Tiere darf natürlich auch nicht fehlen. Da unterscheiden wir aber nicht zwischen den Monaten.
- Adler
- Delphine
- Echidna (Ameisenigel)
- Echsen (ganz viele verschiedene)
- Emus
- Fledertiere (Fledermäuse, Flughunde)
- Frosch
- Haie
- Heuschrecken (und sonstige Insekten)
- Kamele
- Känguruhs, Wallabys
- Keas
- Koalas
- Krokodile
- Kühe
- Pelikane
- Pferde
- Pinguine (die kleinen blauen und die Yellow-Eyed-Penguins)
- Possum
- Schafe
- Schildkröten
- Schlangen (Copper Head, Tiger Snake, White-lipped green-snake (oder so ähnlich))
- Schnabeltiere
- Seelöwen
- Spinnen
- Stachelrochen
- Wale
- Wombats
- Vögel (viele verschiedene exotische ;))
Links:
Zusammenfassung des 1. Monats
Zusammenfassung des 2. Monats
Zusammenfassung des 3. Monats
Unsere Fotos
Der abgelaufene Adventskalender
Labels:
Australien,
Neuseeland,
New South Wales,
Queensland
Samstag, 28. Februar 2009
100 Stunden
Das ist die Zeit, die in etwa nach ist, bis wir planmäßig in Hamburg landen sollen. Ob das so ist und ob das so bleibt, werden wir natürlich erst hinterher sagen können.
Wir sind mittlerweile wieder in Sydney angelangt und werden hier die nächsten 2 Tage noch gemütlich die Stadt unsicher machen.
Wann wir wieder etwas schreiben, müssen wir mal sehen. Vielleicht an den nächsten Abenden, vielleicht von irgendwelchen Flughäfen, wo wir die Zeit totschlagen müssen oder vielleicht auch erst wieder zu Hause ... bis dann dann
Wir sind mittlerweile wieder in Sydney angelangt und werden hier die nächsten 2 Tage noch gemütlich die Stadt unsicher machen.
Wann wir wieder etwas schreiben, müssen wir mal sehen. Vielleicht an den nächsten Abenden, vielleicht von irgendwelchen Flughäfen, wo wir die Zeit totschlagen müssen oder vielleicht auch erst wieder zu Hause ... bis dann dann
Freitag, 27. Februar 2009
Urlaub
Heute haben wir richtig schön Urlaub gemacht.
Zunächst fing es damit an, dass wir ausschlafen konnten. Dann haben wir gemütlich gefrühstückt und sind zum Hafen gefahren. Dort hat schon unser Boot auf uns gewartet, dass uns auf eine Flussfahrt mitgenommen hat. Und das war richtig gemütlich. So sind wir dann 2 Stunden auf dem Hastings River geschippert. Nach ca. 1,5 Stunden gab es stilecht Fish&Chips.
Anschließend haben wir einen Teil des hiesigen Heritage Walks gemacht und sind nicht wieder in die Stadt abgebogen, sondern weiter an der Küste entlang gelatscht. Nach ca.3 Stunden waren wir wieder zurück an unserem Startpunkt.
Um den schönen Tag und den Pool in dem Motel nicht ungenutzt zu lassen, sind wir für eine dreiviertel Stunde in den Pool gehopst und haben dort rumgeplantscht.
Für heute Abend steht dann auch nicht mehr wirklich viel an. Morgen fahren wir nach Sydney. Und damit sind wir auch schon nicht mehr weit entfernt von unserem Abflugsort...
Zunächst fing es damit an, dass wir ausschlafen konnten. Dann haben wir gemütlich gefrühstückt und sind zum Hafen gefahren. Dort hat schon unser Boot auf uns gewartet, dass uns auf eine Flussfahrt mitgenommen hat. Und das war richtig gemütlich. So sind wir dann 2 Stunden auf dem Hastings River geschippert. Nach ca. 1,5 Stunden gab es stilecht Fish&Chips.
Anschließend haben wir einen Teil des hiesigen Heritage Walks gemacht und sind nicht wieder in die Stadt abgebogen, sondern weiter an der Küste entlang gelatscht. Nach ca.3 Stunden waren wir wieder zurück an unserem Startpunkt.
Um den schönen Tag und den Pool in dem Motel nicht ungenutzt zu lassen, sind wir für eine dreiviertel Stunde in den Pool gehopst und haben dort rumgeplantscht.
Für heute Abend steht dann auch nicht mehr wirklich viel an. Morgen fahren wir nach Sydney. Und damit sind wir auch schon nicht mehr weit entfernt von unserem Abflugsort...
Donnerstag, 26. Februar 2009
Nebel des Grauens
So, nach 2 Tagen gibt es dann auch mal wieder ein kleines Update. Wir sind jetzt auf unsere letzten Tage hier nicht nachlässig geworden, aber es ist schwer Einträge hochzuladen, wenn man kein Internet hat ;)
Wir sind noch nicht wieder in Sydney, aber immerhin schon in Port Macquarie. Wir haben zwischendurch in Caboolture und Coffs Harbour übernachtet und sind zu den Orten über nette Landstraßen gefahren.
Heute sind wir auch über nette Landstraßen gefahren. Im Prinzip waren es die 3 anderen Seiten eines Rechtecks. Und diese Seiten waren der Waterfall Way. Ihr erinnert euch bestimmt, dass wir den Weg schon mal angefangen haben, aber dann doch nach einer Weile aufgehört haben, da es sehr regnerisch war.
Bei unserem ersten Stück haben wir heute auch ein mal kurz darüber nachgedacht den Weg wieder abzubrechen. Es war so neblig, dass wir Sichtweiten von weit unter 50 m hatten. Wenn man es genau nimmt, konnte man froh sein, wenn man 2 m vor die Autohaube schauen konnte. Wir haben diesen Nebel aber überwunden, um dann dahinter super Wetter zu bekommen. Strahlender Sonnenschein und sehr schön Wasserfälle an verschiedensten Stellen. Zwischendurch ging es dann auch durch dichten Regenwald, der unglaublich toll war.
Am Ende sind wir dann wieder in Port Macquarie geladet. Und hier bleiben wir zwei Nächte, da wir morgen eine Bootsfahrt hier auf dem Hastings River machen werden.
Wir sind noch nicht wieder in Sydney, aber immerhin schon in Port Macquarie. Wir haben zwischendurch in Caboolture und Coffs Harbour übernachtet und sind zu den Orten über nette Landstraßen gefahren.
Heute sind wir auch über nette Landstraßen gefahren. Im Prinzip waren es die 3 anderen Seiten eines Rechtecks. Und diese Seiten waren der Waterfall Way. Ihr erinnert euch bestimmt, dass wir den Weg schon mal angefangen haben, aber dann doch nach einer Weile aufgehört haben, da es sehr regnerisch war.
Bei unserem ersten Stück haben wir heute auch ein mal kurz darüber nachgedacht den Weg wieder abzubrechen. Es war so neblig, dass wir Sichtweiten von weit unter 50 m hatten. Wenn man es genau nimmt, konnte man froh sein, wenn man 2 m vor die Autohaube schauen konnte. Wir haben diesen Nebel aber überwunden, um dann dahinter super Wetter zu bekommen. Strahlender Sonnenschein und sehr schön Wasserfälle an verschiedensten Stellen. Zwischendurch ging es dann auch durch dichten Regenwald, der unglaublich toll war.
Am Ende sind wir dann wieder in Port Macquarie geladet. Und hier bleiben wir zwei Nächte, da wir morgen eine Bootsfahrt hier auf dem Hastings River machen werden.
Montag, 23. Februar 2009
Der letzte Dienstag ...
hat begonnen. Und damit beginnt auch unsere Rückfahrt aus dem Norden zurück nach Sydney.
Gestern sind wir noch etwas durch die Gegend gefahren und haben uns u.a. die Town of 1770 angeschaut. Wie der Lonely Planet schon so schön anmerkt, ist die Stadt zusammen mit ihrer Zwillingsstadt Agnes Water nicht mal eine Stadt. Eigentlich nicht mal ein Dorf. Naja, aber die Landschaft hier ist trotzdem nett.
Heute werden wir wohl nicht sehr viel mehr machen als im Auto in Richtung Süden zu fahren. Dabei wollen wir allerdings noch ein paar Tourist Drives mitnehmen. Das sind zwar im Allgemeinen Umwege, aber dafür sind die landschaftlich einfach super.
Gestern sind wir noch etwas durch die Gegend gefahren und haben uns u.a. die Town of 1770 angeschaut. Wie der Lonely Planet schon so schön anmerkt, ist die Stadt zusammen mit ihrer Zwillingsstadt Agnes Water nicht mal eine Stadt. Eigentlich nicht mal ein Dorf. Naja, aber die Landschaft hier ist trotzdem nett.
Heute werden wir wohl nicht sehr viel mehr machen als im Auto in Richtung Süden zu fahren. Dabei wollen wir allerdings noch ein paar Tourist Drives mitnehmen. Das sind zwar im Allgemeinen Umwege, aber dafür sind die landschaftlich einfach super.
Sonntag, 22. Februar 2009
Das Große Barrieren Riff mag uns nicht!
Zumindest erscheint es uns so.
Zunächst hat es erfolgreich mit dem Wetter verabredet, dass die Straßen überflutet werden und wir nicht nach Airlie Beach kommen, wo die meisten Touren starten. Wir haben das dann auch irgendwann eingesehen und haben uns also nach einer anderen Möglichkeit umgesehen.
Diese andere Möglichkeit wäre heute gewesen. Wir sind also um 5:15 aufgestanden, damit wir hier rechtzeitig eingesammelt werden. Dann sollten wir zur Town of 1770 gebracht werden. Von dort gibt es ein Schiff, dass die Lady Musgrave Island anfährt. Hier in Bundaberg war schönstes Wetter und somit sind wir voller Hoffnungen in den Bus eingestiegen. Und dort meinte der Fahrer nach kürzester Zeit schon, dass es sein könnte, dass die Fahrt abgesagt werden muss. Er bekommt aber erst etwas später mehr Infos. Ungefähr 20 Minuten später hat er dann auch wirklich einen Anruf bekommen und die Fahrt ist abgesagt worden. Leider ist der Wind zu stark und die Fahrt wäre zu gefährlich gewesen. Schade, aber nützt ja nüscht. Wir wollen ja schließlich heil in Deutschland wieder ankommen und nicht von Wellen zerstückelt.
Mal schauen, was wir dann jetzt machen ... wir haben ja noch den ganzen Tag vor uns ...
Zunächst hat es erfolgreich mit dem Wetter verabredet, dass die Straßen überflutet werden und wir nicht nach Airlie Beach kommen, wo die meisten Touren starten. Wir haben das dann auch irgendwann eingesehen und haben uns also nach einer anderen Möglichkeit umgesehen.
Diese andere Möglichkeit wäre heute gewesen. Wir sind also um 5:15 aufgestanden, damit wir hier rechtzeitig eingesammelt werden. Dann sollten wir zur Town of 1770 gebracht werden. Von dort gibt es ein Schiff, dass die Lady Musgrave Island anfährt. Hier in Bundaberg war schönstes Wetter und somit sind wir voller Hoffnungen in den Bus eingestiegen. Und dort meinte der Fahrer nach kürzester Zeit schon, dass es sein könnte, dass die Fahrt abgesagt werden muss. Er bekommt aber erst etwas später mehr Infos. Ungefähr 20 Minuten später hat er dann auch wirklich einen Anruf bekommen und die Fahrt ist abgesagt worden. Leider ist der Wind zu stark und die Fahrt wäre zu gefährlich gewesen. Schade, aber nützt ja nüscht. Wir wollen ja schließlich heil in Deutschland wieder ankommen und nicht von Wellen zerstückelt.
Mal schauen, was wir dann jetzt machen ... wir haben ja noch den ganzen Tag vor uns ...
Mehr Erholung
Exakt. Wir haben uns gedacht, dass wir uns noch einen Tag Erholung gönnen können. Allerdings sind wir auch durchaus weitergfahren. Und zwar nach Bundaberg. Ja, da sind wir schon vor ein paar Tagen durchgefahren. Und da hier ein nettes Motel sein sollte und es mehr oder minder dicht an der Town of 1770 liegt, haben wir uns hier einquartiert.
Wir haben hier auf jeden Fall wieder funktionierendes Internet und somit laden wir heute auch noch ein paar Bilder hoch.
Morgen lassen wir uns dann um 06:00 Uhr morgens abholen, um dann das Great Barrier Reef zu bewundern. Wir sind gespannt, ob das Wetter mitspielen wird.
PS. Hier ist übrigens auch noch ein Video von dem Wal, den wir vor Kaikoura vom Hubschrauber aus beobachtet haben. Der Ton ist natürlich grausig, also macht eure Lautsprecher lieber aus ;)
Wir haben hier auf jeden Fall wieder funktionierendes Internet und somit laden wir heute auch noch ein paar Bilder hoch.
Morgen lassen wir uns dann um 06:00 Uhr morgens abholen, um dann das Great Barrier Reef zu bewundern. Wir sind gespannt, ob das Wetter mitspielen wird.
PS. Hier ist übrigens auch noch ein Video von dem Wal, den wir vor Kaikoura vom Hubschrauber aus beobachtet haben. Der Ton ist natürlich grausig, also macht eure Lautsprecher lieber aus ;)
Samstag, 21. Februar 2009
Erholung
Das ist das Motto des heutigen Tages. Wir haben uns vorgenommen wenig zu machen.
Wir haben also erstmal ausgeschlafen. OK, wir hätten es auch mit dem Ausschlafen wieder gschafft, rechtzeitig auszuchecken. Aber da wir ja gestern Abend schon beschlossen hatten, dass wir heute unsere Ruhe haben wollen, mussten wir ja nicht weiter.
Nach einem entspannten Frühstück haben wir uns nochmal die Broschüren der Great Barrier Reef-Touren angeschaut. Dabei haben wir nur die berücksichtigt, die von Hervey Bay oder aus der Nähe von Bundaberg abfahren. Da blieben exakt 2 Stück übrig. Eine Tour wäre auf die Lady Elliot Island gegangen, wo man in 1*-Unterkünften für 5*-Preise bleiben kann. Das haben wir dann also auch einfach mal auf dem Stapel der abgelehnten Touren gelegt. Somit blieb eine übrig. Die fährt von einem Dorf 1,5 Stunden nördlich von Bundaberg (Town of 1770) ab und geht zu der Lady Musgrave Island. Dort kann man nicht übernachten und man muss dort auch nicht mit einem Mini-Flugzeug hinfliegen, sondern mit einem Schiff. Auf der Insel und um die Insel herum gibt es dann auch einige Sachen zu tun. Welche genau, werdet ihr dann am Montag Abend lesen können. Naja, für euch wird es wahrscheinlich Morgen sein. Und natürlich vorausgesetzt, dass das Internet in dem nächsten Motel funktioniert ;)
Ansonsten haben wir heute noch unseren Automietkram sortiert. Das ist echt praktisch, wenn man nicht die kleinste Autovermietung hat, sondern eine große, wo bei jeder Milchkanne eine Mietstation ist. *grins*
Somit bleibt dann für den Rest des Tages Erholunf übrig. Wir werden bestimmt noch einen ausgedehnten Spaziergang hier in der Bucht machen, aber das fällt ja auch unter Erholung. Auch wenn sich sowas unter Berücksichtigung des subtropischen Klimas nicht wirklich nach Erholung anhört *grins*
P.S. Fotos kommen auch irgendwann mal wieder. Aber Internet over Powerline hier ist immer noch so nervig, dass wir keine Bilder hochgeladen bekommen. Wir sind schon froh, wenn wir nach einer Stunde es schaffen auf unsere E-Mails zuzugreifen. Wir sind einfach zu weit von dem Adapter weg, der das Signal in die Stromleitung einspeist ...
Wir haben also erstmal ausgeschlafen. OK, wir hätten es auch mit dem Ausschlafen wieder gschafft, rechtzeitig auszuchecken. Aber da wir ja gestern Abend schon beschlossen hatten, dass wir heute unsere Ruhe haben wollen, mussten wir ja nicht weiter.
Nach einem entspannten Frühstück haben wir uns nochmal die Broschüren der Great Barrier Reef-Touren angeschaut. Dabei haben wir nur die berücksichtigt, die von Hervey Bay oder aus der Nähe von Bundaberg abfahren. Da blieben exakt 2 Stück übrig. Eine Tour wäre auf die Lady Elliot Island gegangen, wo man in 1*-Unterkünften für 5*-Preise bleiben kann. Das haben wir dann also auch einfach mal auf dem Stapel der abgelehnten Touren gelegt. Somit blieb eine übrig. Die fährt von einem Dorf 1,5 Stunden nördlich von Bundaberg (Town of 1770) ab und geht zu der Lady Musgrave Island. Dort kann man nicht übernachten und man muss dort auch nicht mit einem Mini-Flugzeug hinfliegen, sondern mit einem Schiff. Auf der Insel und um die Insel herum gibt es dann auch einige Sachen zu tun. Welche genau, werdet ihr dann am Montag Abend lesen können. Naja, für euch wird es wahrscheinlich Morgen sein. Und natürlich vorausgesetzt, dass das Internet in dem nächsten Motel funktioniert ;)
Ansonsten haben wir heute noch unseren Automietkram sortiert. Das ist echt praktisch, wenn man nicht die kleinste Autovermietung hat, sondern eine große, wo bei jeder Milchkanne eine Mietstation ist. *grins*
Somit bleibt dann für den Rest des Tages Erholunf übrig. Wir werden bestimmt noch einen ausgedehnten Spaziergang hier in der Bucht machen, aber das fällt ja auch unter Erholung. Auch wenn sich sowas unter Berücksichtigung des subtropischen Klimas nicht wirklich nach Erholung anhört *grins*
P.S. Fotos kommen auch irgendwann mal wieder. Aber Internet over Powerline hier ist immer noch so nervig, dass wir keine Bilder hochgeladen bekommen. Wir sind schon froh, wenn wir nach einer Stunde es schaffen auf unsere E-Mails zuzugreifen. Wir sind einfach zu weit von dem Adapter weg, der das Signal in die Stromleitung einspeist ...
Freitag, 20. Februar 2009
Fraser Island
Wir waren da. Auf der Sandinsel. Und trotz des vielen Sands gibt es dort ziemlich viel Wald. Und Süßwasserseen. Total hübsch.
Das war der Telegramm-Stil des heutigen Tages. *grins* Ausführlicher geht es aber auch. Und zwar sind wir heute mal wieder mit vielen Leuten auf einer Tour gewesen. In unseren Allradantrieb-Bus passten irgendwie so ca 50 Leute und wir waren auch fast so viele. Dementsprechend war es angenehm groß, so dass wir keine große Konversation betreiben mussten. Wir hatten da nämlich heute nicht allzu viel Lust zu.
Die Fährfahrt rüber auf die Insel war nett und wir haben Delphine gesehen. Seekühe haben sich leider nicht gezeigt :( Vielleicht finden wir die aber auch noch irgendwo irgendwann.
Auf der Insel haben wir uns dann zunächst den Regenwald dort angeschaut. Es gibt dort verschiedene Waldarten, wie z.B. subtropischen Regenwald und gemäßigten Wald.
Danach sind wir durch weitere Wälder gefahren und dann ab an den Strand. Dort gibt es ziemlich viele Sachen zu sehen. So haben wir den Eli Creek angeschaut, sind durchgewatet und haben dort Zeit verbracht. Dieser Creek ist ein recht großer Creek auf der Insel, der Süßwasser in die See spült.
Weiter ging es dann zu dem Schiffswrack der Maheno gefahren. Die rottet da so vor sich hin und ist toll anzusehen. Betreten darf man das Wrack nicht, da noch ca 2/3 im Sand liegt und es überall einsturzgefährdet ist.
Der nächste Stopp war an den Coloured Sands. Im Prinzip ist dort eine Gesteinsformation, die ziemlich viele unterschiedliche Farben hat.
Dann ging es auch schon wieder zurück in den Wald, um dort in dem Resort unser Mittagessen zu bekommen. Von dort aus sind wir dann zum Lake McKenzie gefahren. Dort hatten wir dann eine gute Stunde Zeit, um in dem See zu baden. Julia ist da auch paddeln gegangen, während ich den See einfach so bewundert habe. Das Blau ist unglaublich hübsch gewesen. Völlig anders als das Blau in Neuseeland, aber auch total toll.
Und so mussten wir dann auch schon wieder zur Fähre zurückfahren, um die letzte Fähre zu bekommen. Die Tour war definitiv gut und informativ.
Und nun zu unserem weiteren Vorgehen. Wir werden nicht nach Cairns fahren. Dort ist es eindeutig zu nass. Und wir wollen ja nach Cairns, um den Regenwald anzuschauen. Und da der Regenwald derzeit eher gefluteter Regenwald ist, wäre es Schwachsinn hinzufahren. Wir sind derzeit dabei unsere Optionen bezüglich einer Fahrt zum Great Barrier Reef zu finden.
Das war der Telegramm-Stil des heutigen Tages. *grins* Ausführlicher geht es aber auch. Und zwar sind wir heute mal wieder mit vielen Leuten auf einer Tour gewesen. In unseren Allradantrieb-Bus passten irgendwie so ca 50 Leute und wir waren auch fast so viele. Dementsprechend war es angenehm groß, so dass wir keine große Konversation betreiben mussten. Wir hatten da nämlich heute nicht allzu viel Lust zu.
Die Fährfahrt rüber auf die Insel war nett und wir haben Delphine gesehen. Seekühe haben sich leider nicht gezeigt :( Vielleicht finden wir die aber auch noch irgendwo irgendwann.
Auf der Insel haben wir uns dann zunächst den Regenwald dort angeschaut. Es gibt dort verschiedene Waldarten, wie z.B. subtropischen Regenwald und gemäßigten Wald.
Danach sind wir durch weitere Wälder gefahren und dann ab an den Strand. Dort gibt es ziemlich viele Sachen zu sehen. So haben wir den Eli Creek angeschaut, sind durchgewatet und haben dort Zeit verbracht. Dieser Creek ist ein recht großer Creek auf der Insel, der Süßwasser in die See spült.
Weiter ging es dann zu dem Schiffswrack der Maheno gefahren. Die rottet da so vor sich hin und ist toll anzusehen. Betreten darf man das Wrack nicht, da noch ca 2/3 im Sand liegt und es überall einsturzgefährdet ist.
Der nächste Stopp war an den Coloured Sands. Im Prinzip ist dort eine Gesteinsformation, die ziemlich viele unterschiedliche Farben hat.
Dann ging es auch schon wieder zurück in den Wald, um dort in dem Resort unser Mittagessen zu bekommen. Von dort aus sind wir dann zum Lake McKenzie gefahren. Dort hatten wir dann eine gute Stunde Zeit, um in dem See zu baden. Julia ist da auch paddeln gegangen, während ich den See einfach so bewundert habe. Das Blau ist unglaublich hübsch gewesen. Völlig anders als das Blau in Neuseeland, aber auch total toll.
Und so mussten wir dann auch schon wieder zur Fähre zurückfahren, um die letzte Fähre zu bekommen. Die Tour war definitiv gut und informativ.
Und nun zu unserem weiteren Vorgehen. Wir werden nicht nach Cairns fahren. Dort ist es eindeutig zu nass. Und wir wollen ja nach Cairns, um den Regenwald anzuschauen. Und da der Regenwald derzeit eher gefluteter Regenwald ist, wäre es Schwachsinn hinzufahren. Wir sind derzeit dabei unsere Optionen bezüglich einer Fahrt zum Great Barrier Reef zu finden.
Donnerstag, 19. Februar 2009
Hervey Bay und Bundaberg
Heute sind wir nur ein kleines Stückchen weitergefahren und haben uns ein Quartier in Hervey Bay gesucht. Dort konnten wir dann, trotz der frühen Urhzeit, auch schon direkt unser Zimmer beziehen. Und da wir ja wegen der Fraser Island-Fahrten hier hergekommen sind, haben wir natürlich auch direkt für morgen eine Tagestour auf die Fraser Island gebucht.
Nun blieb noch ein guter halber Tag übrig und den möchte man ja nicht einfach so verstreichen lassen. Deshalb haben wir uns das Auto geschnappt und sind von diesem wirklich schönen Ort am Meer nach Bundaberg gefahren. Das liegt ca. 90 km entfernt.
Schon heute Morgen gegen 10:00 hatten wir an die 30° und dementsprechend war es heute Mittag und Nachmittag noch heißer. Also sind wir nur durch Bundaberg durchgefahren. Der Ort wirkt ganz niedlich, aber halt auch nicht wirklich was Besonderes. Einen Grund gab es dann aber doch noch, um dort zu halten. Wir haben uns ein Eis gegönnt.
Nachdem wir dann auch wieder zurück waren, haben wir uns erstmal ein wenig mit dem Internet hier abgekämpft (und jedes Mal wieder, ist es hier ein Krampf), um dann zumindest kurzzeitig Zugang zu haben. Mal schauen, wann es hier das nächste Mal wieder klappt. Ethernet over Powerline ist einfach ätzend und nervig. Dafür kostet es hier aber auch nichts *grins*
Morgen fahren wir dann erstmal auf die Fraser Island. Wir sind gespannt, wie das wird.
Nun blieb noch ein guter halber Tag übrig und den möchte man ja nicht einfach so verstreichen lassen. Deshalb haben wir uns das Auto geschnappt und sind von diesem wirklich schönen Ort am Meer nach Bundaberg gefahren. Das liegt ca. 90 km entfernt.
Schon heute Morgen gegen 10:00 hatten wir an die 30° und dementsprechend war es heute Mittag und Nachmittag noch heißer. Also sind wir nur durch Bundaberg durchgefahren. Der Ort wirkt ganz niedlich, aber halt auch nicht wirklich was Besonderes. Einen Grund gab es dann aber doch noch, um dort zu halten. Wir haben uns ein Eis gegönnt.
Nachdem wir dann auch wieder zurück waren, haben wir uns erstmal ein wenig mit dem Internet hier abgekämpft (und jedes Mal wieder, ist es hier ein Krampf), um dann zumindest kurzzeitig Zugang zu haben. Mal schauen, wann es hier das nächste Mal wieder klappt. Ethernet over Powerline ist einfach ätzend und nervig. Dafür kostet es hier aber auch nichts *grins*
Morgen fahren wir dann erstmal auf die Fraser Island. Wir sind gespannt, wie das wird.
Mittwoch, 18. Februar 2009
Sunshine Coast
Heute waren wir an der Sunshine Coast. Und dort haben wir die meiste Zeit in Noosa Heads verbracht.
Dort gab es nämlich hervorragende Wanderwege und da das Wetter ja recht ok war, haben wir uns einen schönen Weg von ca. 2 Stunden ausgesucht. Der Weg führte uns an der Küste entlang und durch den Regenwald zurück. Sehr cool. Was aber richtig toll war, waren die Echsen, die am Parkplatz rumgelaufen sind. Die waren nämlich riesig. Und die laufen einfach so auf dem Gelände mit den BBQ-Stellen rum. Ein wilder Koala schlief da auch in einem Baum vor sich hin. Echt super.
Ansonsten haben wir neben der Sunshine Coast noch den Rainbow Beach unsicher gemacht. Dort gibt es irgendwo Gesteinsformationen, die 72 unterschiedliche Schattierungen haben. Da wir die auf Anhieb nicht gefunden haben und nur semi motiviert waren den gesamten Strand abzulaufen, haben wir nach einem kurzen Besuch beschlossen, weiterzufahren.
Bei Dunkleheit oder Dämmerung wollen wir nämlich auf keinen Fall fahren. Einerseits kommen dann die ganzen Känguruhs u.ä. aus den Löchern gehopst und andererseits kann man nicht sofort erkennen, ob und wie tief eventuelle Überspülungen von Straßen sind. Glücklicherweise waren aber alle Überspülungen schon wieder trocken.
Morgen fahren wir mal nach Hervey Bay. Vielleicht finden wir dort eine schöne Tagestour auf die Fraser Island. Wenn wir für übermorgen eine entsprechende Tour finden, werden wir morgen tagsüber wohl in Bundaberg verbringen und am Abend in Hervey Bay übernachten. Wenn wir keine Tour finden, fahren weiter in den Norden. Da für die nächsten Tage schönes Wetter vorhergesagt ist, könnte es sein, dass die Straßen tatsächlich frei sind. Wir werden euch auf dem Laufenden halten, wie und ob wir durchkommen ;)
Dort gab es nämlich hervorragende Wanderwege und da das Wetter ja recht ok war, haben wir uns einen schönen Weg von ca. 2 Stunden ausgesucht. Der Weg führte uns an der Küste entlang und durch den Regenwald zurück. Sehr cool. Was aber richtig toll war, waren die Echsen, die am Parkplatz rumgelaufen sind. Die waren nämlich riesig. Und die laufen einfach so auf dem Gelände mit den BBQ-Stellen rum. Ein wilder Koala schlief da auch in einem Baum vor sich hin. Echt super.
Ansonsten haben wir neben der Sunshine Coast noch den Rainbow Beach unsicher gemacht. Dort gibt es irgendwo Gesteinsformationen, die 72 unterschiedliche Schattierungen haben. Da wir die auf Anhieb nicht gefunden haben und nur semi motiviert waren den gesamten Strand abzulaufen, haben wir nach einem kurzen Besuch beschlossen, weiterzufahren.
Bei Dunkleheit oder Dämmerung wollen wir nämlich auf keinen Fall fahren. Einerseits kommen dann die ganzen Känguruhs u.ä. aus den Löchern gehopst und andererseits kann man nicht sofort erkennen, ob und wie tief eventuelle Überspülungen von Straßen sind. Glücklicherweise waren aber alle Überspülungen schon wieder trocken.
Morgen fahren wir mal nach Hervey Bay. Vielleicht finden wir dort eine schöne Tagestour auf die Fraser Island. Wenn wir für übermorgen eine entsprechende Tour finden, werden wir morgen tagsüber wohl in Bundaberg verbringen und am Abend in Hervey Bay übernachten. Wenn wir keine Tour finden, fahren weiter in den Norden. Da für die nächsten Tage schönes Wetter vorhergesagt ist, könnte es sein, dass die Straßen tatsächlich frei sind. Wir werden euch auf dem Laufenden halten, wie und ob wir durchkommen ;)
Dienstag, 17. Februar 2009
Australia Zoo
"Laaaaangweilig, schon wieder Zoo! *Beitrag überspring*" mögen sich einige denken. Aber der Zoo, den wir heute besucht haben, ist kein gewöhnlicher Zoo. Es ist der Zoo des berühmten Crocodile Hunter Steve Irwin. Na gut, er hat keine wirklichen Anteile mehr an dem Zoo, da er ja im September 2006 von einem Stachelrochen ermordet wurde. Das hätte man zumindest gesagt, wenn es ein Hai oder Krokodil gewesen wäre. Denen hätte man sofort böse Absichten unterstellt. Man kann es aber auch neutral formulieren. Steve Irwin ist durch den Stich eines Stachelrochens in dem Element dieses Tieres zu Tode gekommen. Das kann passieren, wenn man sich in das Gebiet und Element anderer Lebewesen begibt.
Aber nun genug von Steves Tod. Der Zoo ist großartig. Und in diesem Zoo lebt die Einstellung Steves absolut weiter. Meiner Meinung nach war der Kerl zwar ein wenig irre, aber er hat definitiv geholfen, gewisse Tierarten zu erhalten. Und wenn es nur darum geht, dass er den Menschen Respekt vor den gefährlichen, aber tollen Tieren beigebracht hat. Krokodile sind nun mal nicht einfach nur hinterhältige Killer, sondern absolut bemerkenswert.
Und so sind viele Tiere in seinem Zoo ehemals verletzte oder Problemtiere. Die Krokodile, die dort leben, sind allesamt Problemtiere gewesen. Und dadurch, dass er sie in seinem Zoo aufgenommen hat, haben die Tiere überlebt. Ansonsten wären sie bestimmt von den Menschen getötet worden. Das hat man ja auch bei einem gewissen Problembären in Bayern gesehen ...
Es sind viele einheimische Tiere dort und nur relativ wenige ausländische. So gibt es als ausländische Tiere Tiger und asiatische Elefanten. Die Elefanten kommen aus einem Zirkus und haben dort ein neugebautes tolles Gehege bekommen. So wie es erscheint, werden die Tiere auch den ganzen Tag über beschäftigt.
Noch krasser ist das bei den Tigern. Dort leben 7 relativ junge Tiger zusammen. Diese kommen aus verschiedenen Würfen aus unterschiedlichen Gegenden und mussten per Hand aufgezogen werden. So leben dort nun bengalische und Sumatra-Tiger zusammen. In dem Gehege befinden sich auch noch gleichzeitig 2-3 Pfleger, die sich mit den Tigern beschäftigen und denen immer wieder beibringen, dass mit den Pflegern nicht zu wild gespielt wird. Die Tiger werden auch täglich an der Leine ausgeführt, damit die nicht nur in ihrem Revier sind. Klingt alles ein wenig merkwürdig und ein wenig suspekt ist es auch, wenn man da 7 Tiger mit Pflegern in einem Gehege sieht. Dass die Tiger die Pfleger mögen und die Pfleger das Sagen haben, sieht man immer wieder am Verhalten der Tiere. Natürlich ist das keine "artgerechte" Haltung, aber es stellt sich auch da die Frage, ob Handaufzuchten überhaupt artgerecht werden können. Das sind aber alles Fragen, die wir nicht beantworten können und die Tiger wirkten ziemlich zufrieden. Insofern passt das auch ein wenig zu Steves Art und Weise, dass das irgendwie irre ist, aber zumindest viele Leute auf Sachen aufmerksam macht, da dort irre viele Schilder über Tiger und deren Bedrohung standen und bei den Erklärungen der Tierpfleger das auch immer wieder gesagt wurde.
Insgesamt ein unglaublich cooler Zoo, auch wenn der Eintritt nicht allzu günstig ist. Wenn man in der Nähe von Brisbane ist, kann man da gut einen Ausflug hinmachen.
Ach ja, noch eine Randnotiz. Es ist ziemlich spaßig, den ganzen Tag durch den Zoo zu latschen, während relativ früh der Monsun einsetzt und alles komplett nass ist. Da es gleichzeitig recht warm hier ist, sind wir dann einfach die nächsten 4,5 Stunden trotzdem weitergegangen *grins*
Nun sind wir in dem Ort Caboolture im Colonial Motel. Morgen werden wir dann mal schauen, was die Sunshine Coast so zu sagen hat. Und ob diese auch überhaupt Sonnenschein hat *grins*
Aber nun genug von Steves Tod. Der Zoo ist großartig. Und in diesem Zoo lebt die Einstellung Steves absolut weiter. Meiner Meinung nach war der Kerl zwar ein wenig irre, aber er hat definitiv geholfen, gewisse Tierarten zu erhalten. Und wenn es nur darum geht, dass er den Menschen Respekt vor den gefährlichen, aber tollen Tieren beigebracht hat. Krokodile sind nun mal nicht einfach nur hinterhältige Killer, sondern absolut bemerkenswert.
Und so sind viele Tiere in seinem Zoo ehemals verletzte oder Problemtiere. Die Krokodile, die dort leben, sind allesamt Problemtiere gewesen. Und dadurch, dass er sie in seinem Zoo aufgenommen hat, haben die Tiere überlebt. Ansonsten wären sie bestimmt von den Menschen getötet worden. Das hat man ja auch bei einem gewissen Problembären in Bayern gesehen ...
Es sind viele einheimische Tiere dort und nur relativ wenige ausländische. So gibt es als ausländische Tiere Tiger und asiatische Elefanten. Die Elefanten kommen aus einem Zirkus und haben dort ein neugebautes tolles Gehege bekommen. So wie es erscheint, werden die Tiere auch den ganzen Tag über beschäftigt.
Noch krasser ist das bei den Tigern. Dort leben 7 relativ junge Tiger zusammen. Diese kommen aus verschiedenen Würfen aus unterschiedlichen Gegenden und mussten per Hand aufgezogen werden. So leben dort nun bengalische und Sumatra-Tiger zusammen. In dem Gehege befinden sich auch noch gleichzeitig 2-3 Pfleger, die sich mit den Tigern beschäftigen und denen immer wieder beibringen, dass mit den Pflegern nicht zu wild gespielt wird. Die Tiger werden auch täglich an der Leine ausgeführt, damit die nicht nur in ihrem Revier sind. Klingt alles ein wenig merkwürdig und ein wenig suspekt ist es auch, wenn man da 7 Tiger mit Pflegern in einem Gehege sieht. Dass die Tiger die Pfleger mögen und die Pfleger das Sagen haben, sieht man immer wieder am Verhalten der Tiere. Natürlich ist das keine "artgerechte" Haltung, aber es stellt sich auch da die Frage, ob Handaufzuchten überhaupt artgerecht werden können. Das sind aber alles Fragen, die wir nicht beantworten können und die Tiger wirkten ziemlich zufrieden. Insofern passt das auch ein wenig zu Steves Art und Weise, dass das irgendwie irre ist, aber zumindest viele Leute auf Sachen aufmerksam macht, da dort irre viele Schilder über Tiger und deren Bedrohung standen und bei den Erklärungen der Tierpfleger das auch immer wieder gesagt wurde.
Insgesamt ein unglaublich cooler Zoo, auch wenn der Eintritt nicht allzu günstig ist. Wenn man in der Nähe von Brisbane ist, kann man da gut einen Ausflug hinmachen.
Ach ja, noch eine Randnotiz. Es ist ziemlich spaßig, den ganzen Tag durch den Zoo zu latschen, während relativ früh der Monsun einsetzt und alles komplett nass ist. Da es gleichzeitig recht warm hier ist, sind wir dann einfach die nächsten 4,5 Stunden trotzdem weitergegangen *grins*
Nun sind wir in dem Ort Caboolture im Colonial Motel. Morgen werden wir dann mal schauen, was die Sunshine Coast so zu sagen hat. Und ob diese auch überhaupt Sonnenschein hat *grins*
Montag, 16. Februar 2009
Brisbane
Heute haben wir wie angekündigt Brisbane unsicher gemacht. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Stadt tatsächlich mehrere Ebenen hat. Im Prinzip ist der Innenstadtbereich mehr oder minder komplett unterkellert. Und in dem Keller befinden sich nicht nur Einkaufszentren, sondern auch die Busstationen und deren Straßen.
Die Stadt selbst hat uns gut gefallen. Sie ist nicht zu groß und es gibt viele tolle alte Gebäude und sehr schöne Parks. Ganz besonders genial war auf der Südseite des Flusses (natürlich auf der Südseite ;)) ein Park, in dem sich ein kostenloses Freibad befindet. Das ist einfach so in dem Park am südlichen Flussufer eingebettet. So ganz ohne Zäune und so. Es gibt dort auch einen Bademeister (der hier Life Guard heißt ;)). Und hinter dem Freibad sind einige Cafes, die wirklich vernünftige Preise haben. Die Eisschokolade kostet beispielsweise 4 $ (also etwas über 2 Euro!). Und wenn man da sitzt, hat man den Blick auf das Freibadwasser und direkt dahinter auf den Fluss. Echt cool gemacht.
Bei dem Rundweg sind wir dann auch noch direkt am Museum vorbeigekommen. Und weil wir ja erst 4 Stunden durch die Stadt gegangen sind, haben wir dann auch gleich das Museum angeschaut. Auch hier ist das Museum kostenlos und wirklich interessant gemacht. Und typisch war auch hier wieder, dass die Dinosaurier-Ausstellung gerade überarbeitet wird und somit kein Zugang vorhanden ist. Naja ... durch ein Fenster konnte man doch einen kleinen Blick erhaschen. *grins*
Es ist übrigens auch bemerkenswert, dass hier Sonntags tatsächlich Geschäfte geöffnet haben und nicht die Bürgersteige mehr oder minder hochgeklappt sind. Und heute war um 17:30 auch nicht spontan alles tot.
Morgen werden wir dann noch die größere Umgebung anschauen und morgen Abend dann irgendwo anders übernachten. Mal schauen, ob wir da auch wieder Internet zu vernünftigen Preisen finden können ;)
Die Stadt selbst hat uns gut gefallen. Sie ist nicht zu groß und es gibt viele tolle alte Gebäude und sehr schöne Parks. Ganz besonders genial war auf der Südseite des Flusses (natürlich auf der Südseite ;)) ein Park, in dem sich ein kostenloses Freibad befindet. Das ist einfach so in dem Park am südlichen Flussufer eingebettet. So ganz ohne Zäune und so. Es gibt dort auch einen Bademeister (der hier Life Guard heißt ;)). Und hinter dem Freibad sind einige Cafes, die wirklich vernünftige Preise haben. Die Eisschokolade kostet beispielsweise 4 $ (also etwas über 2 Euro!). Und wenn man da sitzt, hat man den Blick auf das Freibadwasser und direkt dahinter auf den Fluss. Echt cool gemacht.
Bei dem Rundweg sind wir dann auch noch direkt am Museum vorbeigekommen. Und weil wir ja erst 4 Stunden durch die Stadt gegangen sind, haben wir dann auch gleich das Museum angeschaut. Auch hier ist das Museum kostenlos und wirklich interessant gemacht. Und typisch war auch hier wieder, dass die Dinosaurier-Ausstellung gerade überarbeitet wird und somit kein Zugang vorhanden ist. Naja ... durch ein Fenster konnte man doch einen kleinen Blick erhaschen. *grins*
Es ist übrigens auch bemerkenswert, dass hier Sonntags tatsächlich Geschäfte geöffnet haben und nicht die Bürgersteige mehr oder minder hochgeklappt sind. Und heute war um 17:30 auch nicht spontan alles tot.
Morgen werden wir dann noch die größere Umgebung anschauen und morgen Abend dann irgendwo anders übernachten. Mal schauen, ob wir da auch wieder Internet zu vernünftigen Preisen finden können ;)
Sonntag, 15. Februar 2009
Küste bei Sonnenschein
Wer geglaubt hat, dass wir und einfach so vom Wetter und Ort schlagen lassen, der hat sich getäuscht. Wir sind bei schönem Wetter aufgewacht und haben beschlossen, dass wir erneut versuchen nach Byron Bay zu kommen. Irgendwie muss man ja die östlichste Spitze des Festlands kommen.
Somit sind wir also in die Richtung gefahren. Dabei sind wir einer landschaftlich schönen Route gefolgt, die u.a. durch Mooball führte. Das Kaff ist wirklich winzig und die Bewohner scheinen wirklich einen an der Marmel zu haben. Die Strommasten sind in Kuhfleck bemalt und die Häuser und Shops haben alle irgendwie Moo-Namen und sind natürlich auch Kuhfarben. Das war definitiv ein Knüller. Bevor ich bremsen und Julia ein Foto machen konnte, war das Dorf aber auch schon wieder vorbei.
Also sind wir nach Byron Bay gefahren. Der Stau war heute nicht so lang, wie gestern und somit hat es nicht übermäßig lange gedauert zu einem Parkplatz zu kommen. Einen freien Parkplatz zu finden, ist dagegen an einem sonnigen Sonntag nicht allzu leicht. Aber auch das haben wir geschafft und konnten uns dann auf die 2-Stunden-Wanderung über die Berge machen. Und es war wirklich bergig an dem Kap dort. Dafür war es allerdings auch ausgesprochen hübsch. Und die Wellen waren toll anzusehen. Und der Regenwald direkt an der Küste ist ja nun auch nicht allzu häufig anzutreffen. Es hat sich also definitiv gelohnt zurückzufahren.
Der kleine Umweg nach Süden hat uns aber nicht davon abgehalten, weiter nach Norden zu fahren. Der nächste Halt war dann in Surfers Paradise angedacht. Nicht zum Übernachten, aber immerhin um mal den berühmten Strand zu sehen. Gesehen haben wir ihn auch, einen Parkplatz zu finden, war dagegen nicht so einfach. Dementsprechend sind wir einfach nur durch den Ort gefahren und haben den Strand vom Auto aus gesehen. Der Ort ist auch nicht gerade hübsch. Er erinnert mehr an Arenal auf Malle. Es gibt viele Hochhäuser, von denen einige schon bessere Zeiten gesehen haben. Der Ort südlich davon war etwas hübscher, auch wenn es dort ebenfalls viele Hochhäuser gab. Diese erinnerten uns aber spontan an eine Mischung aus Arenal, Las Vegas und Singapur.
Da sich der Abend langsam näherte, sind wir direkt nach Brisbane weitergefahren. Dort zu fahren, wenn man keine Ahnung von dem Ort hat, ist ein wenig anstrengend. Irgendwie hat man beim Autofahren das Gefühl, dass die Stadt aus mindestens 3 Ebenen besteht. Ganz so schlimm scheint es nach einem Spaziergang durch die Stadt doch nicht zu sein, aber durch viele Einbahnstraßen und Überführungen, kommt dieser Eindruck zustande. Bei diesem Spaziergang haben wir übrigens schon mehrere wirklich hübsche, alte Gebäude gefunden. Und auch wieder einige neue Gebäude, die sich recht gut in das Bild einfügen. Diese haben oft modernere Baustoffe benutzt, die aber farblich und von der Art passen. Man kann das so ein bisschen mit der Europa-Passage an der Alster vergleichen.
Morgen folgen wir u.a. dem Rundweg durch die Stadt, der im Lonely Planet vorgeschlagen wird. Somit bleiben wir mal wieder 2 Nächte an einem Ort.
PS. Derzeit sehen wir übrigens keine Chance wirklich nach Cairns zu kommen, da der Haupt-Highway wegen Überflutungen gesperrt ist und das schon seit ca. 3 Wochen so ist. Wir könnten natürlich probieren über das Hinterland fahren, aber das wäre ein Umweg von bestimmt 1000 km. Und wir kämen dann nicht zu den Orten, von denen üblicherweise die Fahrten zu den Whitsunday Islands und zum Great Barrier Reef abfahren. Wir werden das in den nächsten Tagen weiter anschauen. Noch haben wir diverse Orte, die nördlich von uns liegen und erreichbar sind.
Somit sind wir also in die Richtung gefahren. Dabei sind wir einer landschaftlich schönen Route gefolgt, die u.a. durch Mooball führte. Das Kaff ist wirklich winzig und die Bewohner scheinen wirklich einen an der Marmel zu haben. Die Strommasten sind in Kuhfleck bemalt und die Häuser und Shops haben alle irgendwie Moo-Namen und sind natürlich auch Kuhfarben. Das war definitiv ein Knüller. Bevor ich bremsen und Julia ein Foto machen konnte, war das Dorf aber auch schon wieder vorbei.
Also sind wir nach Byron Bay gefahren. Der Stau war heute nicht so lang, wie gestern und somit hat es nicht übermäßig lange gedauert zu einem Parkplatz zu kommen. Einen freien Parkplatz zu finden, ist dagegen an einem sonnigen Sonntag nicht allzu leicht. Aber auch das haben wir geschafft und konnten uns dann auf die 2-Stunden-Wanderung über die Berge machen. Und es war wirklich bergig an dem Kap dort. Dafür war es allerdings auch ausgesprochen hübsch. Und die Wellen waren toll anzusehen. Und der Regenwald direkt an der Küste ist ja nun auch nicht allzu häufig anzutreffen. Es hat sich also definitiv gelohnt zurückzufahren.
Der kleine Umweg nach Süden hat uns aber nicht davon abgehalten, weiter nach Norden zu fahren. Der nächste Halt war dann in Surfers Paradise angedacht. Nicht zum Übernachten, aber immerhin um mal den berühmten Strand zu sehen. Gesehen haben wir ihn auch, einen Parkplatz zu finden, war dagegen nicht so einfach. Dementsprechend sind wir einfach nur durch den Ort gefahren und haben den Strand vom Auto aus gesehen. Der Ort ist auch nicht gerade hübsch. Er erinnert mehr an Arenal auf Malle. Es gibt viele Hochhäuser, von denen einige schon bessere Zeiten gesehen haben. Der Ort südlich davon war etwas hübscher, auch wenn es dort ebenfalls viele Hochhäuser gab. Diese erinnerten uns aber spontan an eine Mischung aus Arenal, Las Vegas und Singapur.
Da sich der Abend langsam näherte, sind wir direkt nach Brisbane weitergefahren. Dort zu fahren, wenn man keine Ahnung von dem Ort hat, ist ein wenig anstrengend. Irgendwie hat man beim Autofahren das Gefühl, dass die Stadt aus mindestens 3 Ebenen besteht. Ganz so schlimm scheint es nach einem Spaziergang durch die Stadt doch nicht zu sein, aber durch viele Einbahnstraßen und Überführungen, kommt dieser Eindruck zustande. Bei diesem Spaziergang haben wir übrigens schon mehrere wirklich hübsche, alte Gebäude gefunden. Und auch wieder einige neue Gebäude, die sich recht gut in das Bild einfügen. Diese haben oft modernere Baustoffe benutzt, die aber farblich und von der Art passen. Man kann das so ein bisschen mit der Europa-Passage an der Alster vergleichen.
Morgen folgen wir u.a. dem Rundweg durch die Stadt, der im Lonely Planet vorgeschlagen wird. Somit bleiben wir mal wieder 2 Nächte an einem Ort.
PS. Derzeit sehen wir übrigens keine Chance wirklich nach Cairns zu kommen, da der Haupt-Highway wegen Überflutungen gesperrt ist und das schon seit ca. 3 Wochen so ist. Wir könnten natürlich probieren über das Hinterland fahren, aber das wäre ein Umweg von bestimmt 1000 km. Und wir kämen dann nicht zu den Orten, von denen üblicherweise die Fahrten zu den Whitsunday Islands und zum Great Barrier Reef abfahren. Wir werden das in den nächsten Tagen weiter anschauen. Noch haben wir diverse Orte, die nördlich von uns liegen und erreichbar sind.
Abonnieren
Posts (Atom)