Nach einer mehr schlechten als rechten Nacht - aber wer schläft in einem Hostel in einem 6-Bettzimmer mitten in einer Stadt schon gut - haben Julia, Martin und ich am Freitag beschlossen, ein bisschen in der Natur zu wandern. Der Weg führte uns am Holyrood Park vorbei in Richtung Arthur's Seat. Arthur's Seat war uns dann aufgrund der begrenzten Zeit doch ein wenig viel, so dass wir uns mit dem Salisbury Craig begnügt haben. Das ist eine Erhebung am Fuße vom Seat und lässt sich mit wenig Mühe erklimmen. Der Aufstieg war zwar etwas anstrengend, da der Weg steil und schotterig war, es hat sich aber definitiv gelohnt. Die Aussicht über die Stadt war toll und kaum hatten wir den Gipfel erreicht wurde auch das Wetter besser. Die Rückseite des Craigs fällt dann auch zu unserer großen Freude in sanften Wellen, grasig und moosig ab, so dass wir einen schönen. entspannten Abstieg hatten. Eine kleine Ruine, die uns noch über den Weg lief, mussten wir natürlich noch schnell besichtigen. Der Spaziergang war superschön und lohnenswert.
Anschließend haben wir uns wieder mit Reiko, Charlie und Gaby getroffen. Zu fünft sind wir anschließend in den Zoo von Edinburgh gefahren, nachdem wir noch kurz Anna und Jasper begrüßt hatten, die die Stadt auch endlich erreicht hatten.
Der Zoo hat erstaunlicher Weise keine Elefanten, ansonsten aber alles, was das Herz begehrt. Uns hatte es besonders die Pinguinparade angetan, die besonders Reiko sehr begeistert hat. Wir haben immer noch das "Eight Penguins in perfect parade" im Ohr *grins*
Wie so oft war die Zeit etwas sehr knapp bemessen. Als der Zoo schloss, haben wir wieder probiert den Bus zurück zu finden. Leider haben wir auf dem Hinweg die falsche Linie 12 genommen und somit mussten wir erneut eine Fahrkarte lösen, um zurück in die Innenstadt zu kommen. Es gibt nämlich von verschiedenen Gesellschaften Busse, die identische Nummern haben und teilweise ähnliche Routen abdecken und an identischen Haltestellen halten. Das ist insofern etwas unpraktisch, dass wir nicht erkennen konnten, dass wir einen Bus genommen haben, der auch in den Umkreis der Stadt fährt und eben nicht nur den lokalen Service bedient. Nun wissen wir jedenfalls, dass wir immer die Lothian Busse nehmen sollten, wenn wir in Edinburgh durch die Gegend fahren wollen.
Am Abend sind wir dann mit allen acht Leuten beim Chinesen Essen gegangen, haben noch geschaut, wo wir am nächsten Tag unsere Autos abholen müssen und sind dann noch auf ein Bier in ein Pub gegangen, bevor wir ins Bett gefallen sind.
Montag, 30. August 2010
Highlander-Tour
Heute mussten wir früh raus, weil wir ja die Highland-Tour gebucht haben. Diese führte zunächst von Edinburgh über Stirling nach Killin.
Auf dem Weg sind wir an einer Art Raststätte stehen geblieben, um dort wichtige Ikonen Schottlands kennenzulernen: Highland-Rinder. Total niedlich und man durfte die Viecher auch füttern. Das ist eindeutig eine absolute Touri-Aktion, aber das war schon sehr großartig.
In Killin haben wir dann die Falls of Dochart angeschaut. Das sind sehr nette Wasserfälle und in dem Dörfchen gibt es großartige Haggis-Pies. Wir haben uns dann auch dazu überreden lassen und haben allesamt festgestellt, dass das Zeug wirklich gut schmeckt. Ich würde davon jetzt keine Unmengen haben wollen, aber die Menge war echt ok und lecker.
Von dort sind wir dann zum Castle Menzies gefahren. Das ist der Clansitz des Menzies-Clan und über 400 Jahre alt. War toll mal so ein ländlicheren Landsitz anzuschauen.
Der nächste Programmpunkt war in Aberfeldy die Destillerie. Dort gab es ein paar Videos und alte Dokumente zum Anschauen und endete natürlich in einer kleinen Verkostung. Einerseits konnte man den Aberfeldy Single Malt und andererseits die Dewar'S Blended Whiskys probieren. Ich hab für meinen Teil wieder festgestellt, dass ich weiterhin lieber die Whiskys der Islays mag. Julia fand den Aberfeldy durchaus ok.
Weiter ging es nach Dunkeld. Dort gab es eine alte Kathedrale zu besichtigen, in der ein Grab ist, auf dem ein Fluch lastet. Insofern sollte man davon Abstand nehmen, es zu berühren. Diese Aussage ist natürlich immer gefährlich, weil man damit doch eher motiviert wird. Wenn ich das allerdings richtig gesehen habe, hat im Endeffekt doch keiner den Sarkophag berührt. Allerdings macht man das bei normalen Gräbern ja auch eher nicht.
Nach diesem Halt ging es zurück nach Edinburgh. Dort haben wir uns noch unser Essen gesucht und sind anschließend zum Hafen gefahren. Dort lag u.a. gerade die MS Europa, sowie ein anderes Schiffchen. Das wurde von Charlie dann direkt mit Bodensee-Fähren verglichen, was für allgemeine Erheiterung der Gruppe sorgte, die auch größere Pötte als Bodensee-Fähren kennt.
Mit dem Bus ging es zurück und nach einem kurzen Pubbesuch gingen wir dann auch recht müde ins Bett gefallen.
Auf dem Weg sind wir an einer Art Raststätte stehen geblieben, um dort wichtige Ikonen Schottlands kennenzulernen: Highland-Rinder. Total niedlich und man durfte die Viecher auch füttern. Das ist eindeutig eine absolute Touri-Aktion, aber das war schon sehr großartig.
In Killin haben wir dann die Falls of Dochart angeschaut. Das sind sehr nette Wasserfälle und in dem Dörfchen gibt es großartige Haggis-Pies. Wir haben uns dann auch dazu überreden lassen und haben allesamt festgestellt, dass das Zeug wirklich gut schmeckt. Ich würde davon jetzt keine Unmengen haben wollen, aber die Menge war echt ok und lecker.
Von dort sind wir dann zum Castle Menzies gefahren. Das ist der Clansitz des Menzies-Clan und über 400 Jahre alt. War toll mal so ein ländlicheren Landsitz anzuschauen.
Der nächste Programmpunkt war in Aberfeldy die Destillerie. Dort gab es ein paar Videos und alte Dokumente zum Anschauen und endete natürlich in einer kleinen Verkostung. Einerseits konnte man den Aberfeldy Single Malt und andererseits die Dewar'S Blended Whiskys probieren. Ich hab für meinen Teil wieder festgestellt, dass ich weiterhin lieber die Whiskys der Islays mag. Julia fand den Aberfeldy durchaus ok.
Weiter ging es nach Dunkeld. Dort gab es eine alte Kathedrale zu besichtigen, in der ein Grab ist, auf dem ein Fluch lastet. Insofern sollte man davon Abstand nehmen, es zu berühren. Diese Aussage ist natürlich immer gefährlich, weil man damit doch eher motiviert wird. Wenn ich das allerdings richtig gesehen habe, hat im Endeffekt doch keiner den Sarkophag berührt. Allerdings macht man das bei normalen Gräbern ja auch eher nicht.
Nach diesem Halt ging es zurück nach Edinburgh. Dort haben wir uns noch unser Essen gesucht und sind anschließend zum Hafen gefahren. Dort lag u.a. gerade die MS Europa, sowie ein anderes Schiffchen. Das wurde von Charlie dann direkt mit Bodensee-Fähren verglichen, was für allgemeine Erheiterung der Gruppe sorgte, die auch größere Pötte als Bodensee-Fähren kennt.
Mit dem Bus ging es zurück und nach einem kurzen Pubbesuch gingen wir dann auch recht müde ins Bett gefallen.
Monumentale Eindrücke
Heute sind wir auf den Monument Hill gegangen. Der Hügel heißt eigentlich nicht natürlich nicht so, sondern Calton Hill. Dort stehen so verschiedene Sachen, wie z.B. ein Observatorium und ein angefangenes Gebäude, das wie der Parthenon aufgebaut werden sollte. Angefangen deshalb, weil denen (natürlich) das Geld ausgegangen ist.
Von dort hat man schon mal einen super Blick über die Stadt, die Royal Mile, Holyrood Park und den Sitz der Königin, wenn sie zu Besuch ist.
Weiter ging es dann in die Stadt, durch die Stadt, in den Park um die Burg und quer durch äußere Bezirke der Stadt. Abegschlossen haben wir diese Besichtigung, indem wir zum Schloss der Königin direkt neben dem neuen Parlament gegangen sind, um dann die Royal Mile von unten zu erlaufen. So geht dann auch die Zeit unglaublich schnell vorbei und die Füße schmerzen massiv.
Das klingt zwar irgendwie recht unspektakulär, aber die Stadt ist einfach klasse. Edinburgh kann man sich so toll erlaufen und so viel sehen. Das ist schon klasse.
Von dort hat man schon mal einen super Blick über die Stadt, die Royal Mile, Holyrood Park und den Sitz der Königin, wenn sie zu Besuch ist.
Weiter ging es dann in die Stadt, durch die Stadt, in den Park um die Burg und quer durch äußere Bezirke der Stadt. Abegschlossen haben wir diese Besichtigung, indem wir zum Schloss der Königin direkt neben dem neuen Parlament gegangen sind, um dann die Royal Mile von unten zu erlaufen. So geht dann auch die Zeit unglaublich schnell vorbei und die Füße schmerzen massiv.
Das klingt zwar irgendwie recht unspektakulär, aber die Stadt ist einfach klasse. Edinburgh kann man sich so toll erlaufen und so viel sehen. Das ist schon klasse.
Sonntag, 29. August 2010
Edinburgh Castle und Stadt
Der Tag begann mit dem Frühstück im Hostel. Es beinhaltet Kaffee, Tee, Toast, Croissants und Cerealien für 2 Pfund. Das klang fair und somit haben wir das Angebot einfach mal angetestet. Das Toast ist sehr toastig, die Butter salzig, der Kaffee ist gefriergetrocknet und die Croissants sind eher pappig. Aber für ein Frühstück in Britannien ist das durchaus ok.
Anschließend mussten wir natürlich eruieren, wie das Wetter so aussieht und was man dann entsprechend machen kann. Das Wetter wirkte recht durchwachsen und haben beschlossen, die Stadt und das Schloss anzuschauen. Also sind wir so ein bisschen durch die Stadt mäandert und haben den Weg zum Schlossberg erklommen. Kurz vor dem Erreichen des Military Tattoo Festplatzes mussten wir noch eben in einem Touri-Shop vorbeischauen. An dieser Stelle passt der kleine Einschub super, dass zu dieser Jahreszeit in Edinburgh nicht nur das eben erwähnte Festival stattfindet, sondern parallel noch das Fringe ist und uns noch viele weitere Ankündigungen über den Weg gelaufen sind. Dort im Touri-Shop hat uns ein Schotte in voller Montur etwas über die Schwerter der Schotten erzählt und gleichzeitig versucht, uns die Repliken, die angeblich für Schwertkämpfe auf Sportebene geeignet sein sollen, zu verkaufen. Wir sind dann aber über das Tattoo-Gelände zur nicht ganz geringen Schlange vor dem Ticketverkauf für den Burgeintritt weitergegangen.
Mit diesem Eintrittsticket konnten wir uns alles auf dem Schlossgelände anschauen und somit haben wir dort neben dem Schloss und dem absolut traumhaften Ausblick und Panorama auch das War Museum, die schottischen Kronjuwelen (nicht die unterm Schottenrock!) und das Monument, das als Gedenkstätte für die gefallenen Soldaten dient, gesehen. Leider war der gute halbe Tag nicht ausreichend, weil einige Attraktionen, wie z.B. die Dragoner-Ausstellung schon zu früh geschlossen waren.
Da es damit ja schon wieder Abend war, hieß es etwas Essbares zu finden. Wir haben einen recht interessanten Pub gefunden, der Frankenstein heißt und in einer alten Kirche untergebracht ist. Das hatte schon Stil. Dort gab es die üblichen Pub-Essen. Etwas merkwürdig ist, dass sie hier zu allem Pommes reichen. Egal ob zu Lasagne, Burger oder Nudeln.
Nach dem Essen ging es dann auf einen Rundgang durch die Unterstadt bzw. den Untergrund. Es gibt viele verschiedene andere unheimliche Führungen. Und diese war wirklich klasse. Wir sind richtig schön durch Gewölbe gegangen und am Ende gab es einen schönen Schreck. Und damit ging der Abend auch zu Ende.
Anschließend mussten wir natürlich eruieren, wie das Wetter so aussieht und was man dann entsprechend machen kann. Das Wetter wirkte recht durchwachsen und haben beschlossen, die Stadt und das Schloss anzuschauen. Also sind wir so ein bisschen durch die Stadt mäandert und haben den Weg zum Schlossberg erklommen. Kurz vor dem Erreichen des Military Tattoo Festplatzes mussten wir noch eben in einem Touri-Shop vorbeischauen. An dieser Stelle passt der kleine Einschub super, dass zu dieser Jahreszeit in Edinburgh nicht nur das eben erwähnte Festival stattfindet, sondern parallel noch das Fringe ist und uns noch viele weitere Ankündigungen über den Weg gelaufen sind. Dort im Touri-Shop hat uns ein Schotte in voller Montur etwas über die Schwerter der Schotten erzählt und gleichzeitig versucht, uns die Repliken, die angeblich für Schwertkämpfe auf Sportebene geeignet sein sollen, zu verkaufen. Wir sind dann aber über das Tattoo-Gelände zur nicht ganz geringen Schlange vor dem Ticketverkauf für den Burgeintritt weitergegangen.
Mit diesem Eintrittsticket konnten wir uns alles auf dem Schlossgelände anschauen und somit haben wir dort neben dem Schloss und dem absolut traumhaften Ausblick und Panorama auch das War Museum, die schottischen Kronjuwelen (nicht die unterm Schottenrock!) und das Monument, das als Gedenkstätte für die gefallenen Soldaten dient, gesehen. Leider war der gute halbe Tag nicht ausreichend, weil einige Attraktionen, wie z.B. die Dragoner-Ausstellung schon zu früh geschlossen waren.
Da es damit ja schon wieder Abend war, hieß es etwas Essbares zu finden. Wir haben einen recht interessanten Pub gefunden, der Frankenstein heißt und in einer alten Kirche untergebracht ist. Das hatte schon Stil. Dort gab es die üblichen Pub-Essen. Etwas merkwürdig ist, dass sie hier zu allem Pommes reichen. Egal ob zu Lasagne, Burger oder Nudeln.
Nach dem Essen ging es dann auf einen Rundgang durch die Unterstadt bzw. den Untergrund. Es gibt viele verschiedene andere unheimliche Führungen. Und diese war wirklich klasse. Wir sind richtig schön durch Gewölbe gegangen und am Ende gab es einen schönen Schreck. Und damit ging der Abend auch zu Ende.
Freitag, 27. August 2010
Internationaler Tag
Heute war es ein sehr internationaler Tag. Es begann natürlich mit dem Aufstehen, Frühstücken, Sachen packen und aufräumen. Wir sind dann zunächst nach Bregenz gefahren, um die letzte Nicht-Mitkommerin zur Bahn zu bringen. Dabei ist uns übrigens aufgefallen, dass man tatsächlich das Gepäck von 4 Leuten, die nach Schottland wollen und einer Person, die über das Wochenende zum Wandern gekommen ist, in einen Mazda 3 passen. Die Personen passten natürlich auch mit rein. Nur eins von beidem wäre ja auch ziemlich unpraktisch.
Vom Bahnhof Bregenz ging es dann nach Memmingen (München West). Dabei ging es nicht nur über die deutsch-österreichische Grenze, sondern auch über die deutsch-bayrische Grenze. Der Flughafen in Memmingen ist auf ehemaligem Militärgelände gebaut und rundherum stehen noch ziemlich viele Kasernengebäude. Vom Langzeitparkplatz sind wir dann noch 2 kalte Winter gelaufen bis wir dann am Terminal standen. Den Preis für den Langzeitparkplatz fand ich mit 5,50 pro Tag irgendwie niedlich. Aber ich bin auch die Preise in Hamburg gewöhnt.
Im Flughafengebäude erkannte ich, dass dieser Flughafen weniger popelig als Lübeck ist. Es gibt 10 Check-in-Schalter, wovon 3 für Ryanair geöffnet waren. Werbung gab es aber auch für Air Berlin und eine weitere Billigfluglinie. Man konnte sogar auf 2 Ebenen jeweils ein Cafe finden.
Irgendwann haben wir uns dann auch an die sich formierende Schlange angestellt, um dann auch mal ins Flugzeug zu kommen. Dort haben wir 2 Reihen hintereinander mit jeweils 2 freien Plätzen gefunden. Ryanair scheint ziemlich international zu sein. Wir hatten nämlich ein italienisches Flugzeug mit spanischer Werbung innen. Dazu kam ein französischer Pilot mit dem Namen Jean-Philipe und ein deutscher Co-Pilot mit dem Vornamen Hans. Die Flugbegleitungen wirkten recht britisch. Det Flug verlief gut und wir durften auch alle in Edinburgh einreisen. Mit dem Bus ging es dann zur Waverley Station, um von dort 10 Minuten zu Fuß zum Backpackers zu gehen.
Das Backpackers ist sauber und vollkommen ok. So muss das sein. Dort haben wir uns dann verschieden Prospekte angeschaut, ausgewertet und beschlossen, dass wir uns die Highlander Tour geben werden. An der Rezeption gefragt und wir sollten dann noch bei dem Anbieter im Office vorbeischauen und dort zahlen. Gesagt, getan.
Nun war der nächste Punkt, etwas Essbares zu finden. Da wir uns aber gerne auch ablenken lassen, sind wir erstmal die Royal Mile ein Stück hinab gegangen. Dabei fiel uns direkt auf, dass diese Stadt unglaublich gut gefällt. Doch auf dem Rückweg fiel uns wieder auf, dass wir etwas essen wollten. Nun wurde uns ein Italiener in der Nähe empfohlen, der allerdings so voll war, dass wir uns nicht anstellen wollten. Ein paar Meter weiter gab es allerdings einen Anderen, der auch recht ansprechend war. Also gab es dort essen und nach dem Essen kommt üblicherweise das Fresskoma. Das war hier auch so und somit sind wir in Richtung Hostel und ins Bett gegangen und haben uns dann in der Nacht von unserer ersten Nachkommerin wecken lassen, um sie an der Rezeption abzuholen.
PS. Wer sich wundert, warum die Texte 1. nicht flüssig wirken und 2. vereinzelt veröffentlicht werden, dem sei gesagt, dass die Beiträge als Notiz geschrieben werden, wenn ich gerade mal ein paar Minuten Zeit hab und Free WLAN ist nicht so wirklich im Gehen durch die Stadt verfügbar.
Vom Bahnhof Bregenz ging es dann nach Memmingen (München West). Dabei ging es nicht nur über die deutsch-österreichische Grenze, sondern auch über die deutsch-bayrische Grenze. Der Flughafen in Memmingen ist auf ehemaligem Militärgelände gebaut und rundherum stehen noch ziemlich viele Kasernengebäude. Vom Langzeitparkplatz sind wir dann noch 2 kalte Winter gelaufen bis wir dann am Terminal standen. Den Preis für den Langzeitparkplatz fand ich mit 5,50 pro Tag irgendwie niedlich. Aber ich bin auch die Preise in Hamburg gewöhnt.
Im Flughafengebäude erkannte ich, dass dieser Flughafen weniger popelig als Lübeck ist. Es gibt 10 Check-in-Schalter, wovon 3 für Ryanair geöffnet waren. Werbung gab es aber auch für Air Berlin und eine weitere Billigfluglinie. Man konnte sogar auf 2 Ebenen jeweils ein Cafe finden.
Irgendwann haben wir uns dann auch an die sich formierende Schlange angestellt, um dann auch mal ins Flugzeug zu kommen. Dort haben wir 2 Reihen hintereinander mit jeweils 2 freien Plätzen gefunden. Ryanair scheint ziemlich international zu sein. Wir hatten nämlich ein italienisches Flugzeug mit spanischer Werbung innen. Dazu kam ein französischer Pilot mit dem Namen Jean-Philipe und ein deutscher Co-Pilot mit dem Vornamen Hans. Die Flugbegleitungen wirkten recht britisch. Det Flug verlief gut und wir durften auch alle in Edinburgh einreisen. Mit dem Bus ging es dann zur Waverley Station, um von dort 10 Minuten zu Fuß zum Backpackers zu gehen.
Das Backpackers ist sauber und vollkommen ok. So muss das sein. Dort haben wir uns dann verschieden Prospekte angeschaut, ausgewertet und beschlossen, dass wir uns die Highlander Tour geben werden. An der Rezeption gefragt und wir sollten dann noch bei dem Anbieter im Office vorbeischauen und dort zahlen. Gesagt, getan.
Nun war der nächste Punkt, etwas Essbares zu finden. Da wir uns aber gerne auch ablenken lassen, sind wir erstmal die Royal Mile ein Stück hinab gegangen. Dabei fiel uns direkt auf, dass diese Stadt unglaublich gut gefällt. Doch auf dem Rückweg fiel uns wieder auf, dass wir etwas essen wollten. Nun wurde uns ein Italiener in der Nähe empfohlen, der allerdings so voll war, dass wir uns nicht anstellen wollten. Ein paar Meter weiter gab es allerdings einen Anderen, der auch recht ansprechend war. Also gab es dort essen und nach dem Essen kommt üblicherweise das Fresskoma. Das war hier auch so und somit sind wir in Richtung Hostel und ins Bett gegangen und haben uns dann in der Nacht von unserer ersten Nachkommerin wecken lassen, um sie an der Rezeption abzuholen.
PS. Wer sich wundert, warum die Texte 1. nicht flüssig wirken und 2. vereinzelt veröffentlicht werden, dem sei gesagt, dass die Beiträge als Notiz geschrieben werden, wenn ich gerade mal ein paar Minuten Zeit hab und Free WLAN ist nicht so wirklich im Gehen durch die Stadt verfügbar.
Montag, 23. August 2010
Planlos
Nach der gestrigen Anstrengung und der Verabschiedung der ersten Heimfahrer, war von vornherein klar, dass wir heute nur eine kleine Tour machen wollten. Ein weiterer Punkt war natürlich auch, dass es heute wieder ähnlich warm wie gestern werden sollte.
Das Frühstück gab es also wieder entsprechend früh, weil 2 Leute relativ früh die Bahn nach Hannover bekommen mussten. Nachdem diese verabschiedet waren, haben wir erstmal eine Weile mit Schnacken und rumrödeln verbracht. Dabei haben wir auch die verschiedenen Möglichkeiten der Routen abgewogen.
Im Endeffekt haben wir uns für einen recht kurzen Rundweg in der Nähe des Hauses entschieden. Der Weg an sich war gut, aber leider sind derzeit sämtliche Bauern auf Grund des schönen Wetters dabei, ihr Wiesen zu mähen und das Heu einzuholen. Das scheint meinem Körper nur bedungt zu gefallen, da meine Gräserallergie dabei natürlich richtig rauskommt, auch wenn die Allergietabletten das zumindest etwas verbessern.
Nach Rückkehr und einigem Gesabbel später, haben dann die beiden aus Graz beschlossen, sich gen Heimat aufzumachen. Für den Rest bestand die Restplanung daraus, gemütlich abzuhängen. Für Martin hieß es noch Klamotten für Schottland zu packen und den Ryanair Check-In durchzuführen. 4 der verbliebenen 5 Leute fliegen nämlich morgen zusammen von Memmingen (München West) nach Edinburgh, um dort zunächst 5 Tage zu verbringen und dann weiter in die schottische Pampa im Inverness-Shire zu fahren.
Das Frühstück gab es also wieder entsprechend früh, weil 2 Leute relativ früh die Bahn nach Hannover bekommen mussten. Nachdem diese verabschiedet waren, haben wir erstmal eine Weile mit Schnacken und rumrödeln verbracht. Dabei haben wir auch die verschiedenen Möglichkeiten der Routen abgewogen.
Im Endeffekt haben wir uns für einen recht kurzen Rundweg in der Nähe des Hauses entschieden. Der Weg an sich war gut, aber leider sind derzeit sämtliche Bauern auf Grund des schönen Wetters dabei, ihr Wiesen zu mähen und das Heu einzuholen. Das scheint meinem Körper nur bedungt zu gefallen, da meine Gräserallergie dabei natürlich richtig rauskommt, auch wenn die Allergietabletten das zumindest etwas verbessern.
Nach Rückkehr und einigem Gesabbel später, haben dann die beiden aus Graz beschlossen, sich gen Heimat aufzumachen. Für den Rest bestand die Restplanung daraus, gemütlich abzuhängen. Für Martin hieß es noch Klamotten für Schottland zu packen und den Ryanair Check-In durchzuführen. 4 der verbliebenen 5 Leute fliegen nämlich morgen zusammen von Memmingen (München West) nach Edinburgh, um dort zunächst 5 Tage zu verbringen und dann weiter in die schottische Pampa im Inverness-Shire zu fahren.
Kanisfluh
Dieses Wochenende steht unter der Devise Wandern und somit sind wir recht früh aufgestanden, damit wir nicht erst bei größerer Hitze loskommen. Für dieses Wochenende waren nämlich Temperaturen jenseits der 20°C angekündigt. Erreicht haben wir übrigens im Tal so lockere 28°C was für das Wandern doch recht viel sein kann.
Unser Ziel war aber nicht das Tal, sondern Berge. Konkret ging es heute auf den Kanisfluh. Dafür sind wir erstmal auf ca. 1400 m mit der Seilbahn hinaufgefahren. Von dort gab es verschiedene Wanderwege, aber unser Ziel stand ja fest. Die erste dreiviertel Stunde war ein richtig angenehmer Weg mit moderaten Steigungen. Dieser Weg führte uns durch eine wunderschöne Hochebene, wo wir erstmal den Ausblick und das Flair genossen.
Nach besagter Zeit kamen wir an eine Weggabelung, an der wir einerseits den einfachen und andererseits den anstrengenderen und interessanteren Weg wählen konnten. Wir haben uns (natürlich) für den anstrengenderen Weg entschieden. Dieser war über weitere Strecken dann doch recht matschig, was geringfügig nervte. An der Baumgrenze hörte dieser Matsch aber einigermaßen auf, da er von der Sonne recht gut getrocknet wurde. Der Weg war aber auch ohne matschige Stellen recht anstrengend, da wir ja schließlich insgesamt knapp 600 Meter bis zum Grat überwinden mussten. Mit entsprechend vielen Pausen kamen wir dann auch alle auf dem anvisierten Grat an. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel haben dann im Endeffekt 2 von uns nur noch erklommen. Die halbe Strecke habe ich mit einem anderen noch erreicht, aber mir wurde das dann einfach zu steil und unwegsam. Es war aber auch klasse dort am Grat zu hocken und den Ausblick über die Berge rundherum zu genießen.
Da aber der Weg vom Weg zum halben Gipfel hinunter zum Grat schon ziemlich anstrengend war, haben wir auch recht bald beschlossen, den Rückweg über den weniger matschigen Weg anzutreten. Schließlich mussten wir die Zeit auch im Auge behalten, damit wir nicht die letzten Gondeln in Richtung Tal verpassen.
Der Weg war erheblich besser in Schuss als der Hinweg. Spaß gemacht haben sie aber beide, zumal es irgendwie auch spaßig ist, sich unter Elektrozäunen hinwegtauchen zu müssen und mit Kühen auf derselben Wiese zu verbringen.
Die angegebenen Zeiten von gut 2 Stunden pro Richtung passten grundsätzlich ganz gut. Wir haben insgesamt eher 3 gebraucht, aber da spielten natürlich auch die Pausenzeiten ganz gut mit rein. Denn wir haben ja auch an einer Hütte und auf dem Grat ne Menge Pause gemacht.
Ein bisschen bösartig war natürlich die pralle Sonne, die uns die ganze Zeit über begleitet hat. Glücklicherweise hatten wir einerseits unsere Hüte mit un andererseits hatten wir uns ordentlich mit Sonnencreme eingeschmiert.
Nachdem wir wieder unten waren, ging es noch zum Einkaufen von Frühstückszeug für den nächsten Tag und nach einer ausführlichen Dusche sind wir dann Essen gegangen und haben den Abend gemütlich ausklingen lassen.
PS. Da ich es natürlich nicht lassen konnte, habe ich wieder die Route per GPS und Handy aufgenommen. Diese liefer ich dann - ebenso wie einige Fotos - bei Gelegenheit nach.
Unser Ziel war aber nicht das Tal, sondern Berge. Konkret ging es heute auf den Kanisfluh. Dafür sind wir erstmal auf ca. 1400 m mit der Seilbahn hinaufgefahren. Von dort gab es verschiedene Wanderwege, aber unser Ziel stand ja fest. Die erste dreiviertel Stunde war ein richtig angenehmer Weg mit moderaten Steigungen. Dieser Weg führte uns durch eine wunderschöne Hochebene, wo wir erstmal den Ausblick und das Flair genossen.
Nach besagter Zeit kamen wir an eine Weggabelung, an der wir einerseits den einfachen und andererseits den anstrengenderen und interessanteren Weg wählen konnten. Wir haben uns (natürlich) für den anstrengenderen Weg entschieden. Dieser war über weitere Strecken dann doch recht matschig, was geringfügig nervte. An der Baumgrenze hörte dieser Matsch aber einigermaßen auf, da er von der Sonne recht gut getrocknet wurde. Der Weg war aber auch ohne matschige Stellen recht anstrengend, da wir ja schließlich insgesamt knapp 600 Meter bis zum Grat überwinden mussten. Mit entsprechend vielen Pausen kamen wir dann auch alle auf dem anvisierten Grat an. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel haben dann im Endeffekt 2 von uns nur noch erklommen. Die halbe Strecke habe ich mit einem anderen noch erreicht, aber mir wurde das dann einfach zu steil und unwegsam. Es war aber auch klasse dort am Grat zu hocken und den Ausblick über die Berge rundherum zu genießen.
Da aber der Weg vom Weg zum halben Gipfel hinunter zum Grat schon ziemlich anstrengend war, haben wir auch recht bald beschlossen, den Rückweg über den weniger matschigen Weg anzutreten. Schließlich mussten wir die Zeit auch im Auge behalten, damit wir nicht die letzten Gondeln in Richtung Tal verpassen.
Der Weg war erheblich besser in Schuss als der Hinweg. Spaß gemacht haben sie aber beide, zumal es irgendwie auch spaßig ist, sich unter Elektrozäunen hinwegtauchen zu müssen und mit Kühen auf derselben Wiese zu verbringen.
Die angegebenen Zeiten von gut 2 Stunden pro Richtung passten grundsätzlich ganz gut. Wir haben insgesamt eher 3 gebraucht, aber da spielten natürlich auch die Pausenzeiten ganz gut mit rein. Denn wir haben ja auch an einer Hütte und auf dem Grat ne Menge Pause gemacht.
Ein bisschen bösartig war natürlich die pralle Sonne, die uns die ganze Zeit über begleitet hat. Glücklicherweise hatten wir einerseits unsere Hüte mit un andererseits hatten wir uns ordentlich mit Sonnencreme eingeschmiert.
Nachdem wir wieder unten waren, ging es noch zum Einkaufen von Frühstückszeug für den nächsten Tag und nach einer ausführlichen Dusche sind wir dann Essen gegangen und haben den Abend gemütlich ausklingen lassen.
PS. Da ich es natürlich nicht lassen konnte, habe ich wieder die Route per GPS und Handy aufgenommen. Diese liefer ich dann - ebenso wie einige Fotos - bei Gelegenheit nach.
Sonntag, 22. August 2010
Wandern, wiedersehen und Wärme - Anreise
Es geht wieder los in den Urlaub!
Dieses mal haben wir eine eher unübliche Kombination von Urlaubsorten gewählt. Grundsätzlich wird es nach Schottland gehen. Da aber in unserem Stammforum vorher für dieses Wochenende schon ein Wanderwochenende in Vorarlberg geplant wurde, geht es erstmal zum Bodensee.
Erstaunlicherweise gibt es für die Strecke Hamburg-Bodensee (Friedrichshafen) eine direkte Verbindung mit der Fluggesellschaft InterSky. Diese versteht sich als Billigfluggesellschaft. Dementsprechend gibt es exakt eine Person am Flughafen, die für den Check-in und das Boarding verantwortlich ist. Theoretisch hätte der Check-in-Schalter 2 Stunden vor Abflug öffnen sollen. Tat er natürlich nicht, so dass wir eine halbe Ewigkeit vor dem Schalter gewartet haben. Das sah dann in etwa so aus. Als die Dame dann aber da war, ging alles super.
Vorher habe ich mich natürlich auch über die Flugzeugflotte informiert. InterSky besitzt nur Bombardier-Flugzeuge mit Turboprop-Antrieb, wobei wir das Modell DASH 8 300 hatten. Oder anders ausgedrückt:Es ist eine kleine Propellermaschinen. Als wir dann vor dem Flugzeug standen, hat Julia sich total gefreut und wäre am Liebsten sofort in eine andere Maschine gestiegen. Als sie dann auch noch das Energieeffizienz-Logo, ähnlich dem auf Waschmaschinen und Kühlschränken gesehen hat, war sie noch weniger begeistert. Ich muss zugeben, dass ich mich tatsächlich auf diesen Flug gefreut habe. Schließlich fliegt man heutzutage nicht täglich mit einem Propellerflugzeug.
Nun ist es so, dass ein solcher Flug wirklich schnell ist. Von HH nach Friedrichshafen braucht man nämlich 1,75 h. Aber diese Langsamkeit hat aber auch Vorteile. So konnten wir beim Start richtig toll den Ausblick über gesamt Hamburg genießen.
Der Flug lief super und in Friedrichshafen sind wir erwartet und abgeholt worden. Dann gab es noch die übliche Konversation, die man nach einer Weile Nichtsehen erstmal nachholen muss, bevor es dann ins Bett ging.
Dieses mal haben wir eine eher unübliche Kombination von Urlaubsorten gewählt. Grundsätzlich wird es nach Schottland gehen. Da aber in unserem Stammforum vorher für dieses Wochenende schon ein Wanderwochenende in Vorarlberg geplant wurde, geht es erstmal zum Bodensee.
Erstaunlicherweise gibt es für die Strecke Hamburg-Bodensee (Friedrichshafen) eine direkte Verbindung mit der Fluggesellschaft InterSky. Diese versteht sich als Billigfluggesellschaft. Dementsprechend gibt es exakt eine Person am Flughafen, die für den Check-in und das Boarding verantwortlich ist. Theoretisch hätte der Check-in-Schalter 2 Stunden vor Abflug öffnen sollen. Tat er natürlich nicht, so dass wir eine halbe Ewigkeit vor dem Schalter gewartet haben. Das sah dann in etwa so aus. Als die Dame dann aber da war, ging alles super.
Vorher habe ich mich natürlich auch über die Flugzeugflotte informiert. InterSky besitzt nur Bombardier-Flugzeuge mit Turboprop-Antrieb, wobei wir das Modell DASH 8 300 hatten. Oder anders ausgedrückt:Es ist eine kleine Propellermaschinen. Als wir dann vor dem Flugzeug standen, hat Julia sich total gefreut und wäre am Liebsten sofort in eine andere Maschine gestiegen. Als sie dann auch noch das Energieeffizienz-Logo, ähnlich dem auf Waschmaschinen und Kühlschränken gesehen hat, war sie noch weniger begeistert. Ich muss zugeben, dass ich mich tatsächlich auf diesen Flug gefreut habe. Schließlich fliegt man heutzutage nicht täglich mit einem Propellerflugzeug.
Nun ist es so, dass ein solcher Flug wirklich schnell ist. Von HH nach Friedrichshafen braucht man nämlich 1,75 h. Aber diese Langsamkeit hat aber auch Vorteile. So konnten wir beim Start richtig toll den Ausblick über gesamt Hamburg genießen.
Der Flug lief super und in Friedrichshafen sind wir erwartet und abgeholt worden. Dann gab es noch die übliche Konversation, die man nach einer Weile Nichtsehen erstmal nachholen muss, bevor es dann ins Bett ging.
Sonntag, 13. Juni 2010
Barcelona - Tag 2
Heute Morgen haben wir es ähnlich gehalten wie gestern. Wir sind wieder nicht allzu spät aufgestanden, so dass wir gegen 10 Uhr los konnten. Dabei ist uns direkt beim Frühstück aufgefallen, dass es sogar Schwarzbrot gab. Probiert haben wir es nicht, aber überhaupt die Tatsache, dass etwas da ist, was aussieht wie Schwarzbrot, hat uns überrascht.
Für heute war am Donnerstag noch Bewölkung und leichter Regen angekündigt. Glücklicherweise hatten wir, wie gestern auch schon, wieder super Wetter mit Temperaturen von Mitte 20 Grad im Schatten. Wie das dann halt immer so ist, überwiegt natürlich der sonnige Anteil. Insofern wären Hüte nicht ganz verkehrt gewesen. Die lagen aber natürlich warm und trocken zu Hause. Sich darüber zu beschweren ändert an der Tatsache nun auch nichts, also haben wir dann einfach so weitergemacht.
Und somit ging es dann in den Zoo, in dem wir die ersten 3-3,5 Stunden unterwegs waren. Der ist nett angelegt und man konnte dort super spazierengehen und Tiere beobachten.
Anschließend haben wir durchaus unsere Füße und Beine gemerkt und sind zum Hafen gegangen, um dort eine Eisschokolade zu trinken. Wir können jetzt schon sagen, dass wir echt nichts mehr gewohnt sind. Wir sind in Australien und NZ viel mehr gelaufen und waren weniger schnell kaputt.
Die kurze Erholung am Hafen war absolut großartig. Nun gab es noch diverse Optionen und wir haben beschlossen die Sagrada Familia von außen zu betrachten. Das gehört definitiv zu einem Barcelonaaufenthalt dazu. Da wir auch noch etwas Geld holen wollten und das bei einer Bank am Pl. Catalunya ohne zusätzliche Gebühren möglich war, sind wir also wieder vom Hafen die gesamte La Rambla rauf. Von der Bahnstation dort konnte man nicht direkt zur Sagrada fahren. Also haben wir uns die nächste Bahnstation mit der korrekten Bahn gesucht und sind somit auch noch in den Genuss der Universität gekommen.
Bei der Sagrade angekommen, wurden wir von der Kirche erschlagen. Man kann sich echt nicht vorstellen, wie riesig und imposant dieses Bauwerk ist. Es ist unserer Meinung nach nicht schön, aber absolut beeindruckend. Auch hier war natürlich an den meisten Wänden und Türmen wieder Baugerüste, aber das ist ja eigentlich bei allen größeren Kirchen so Mode.
Das Innere der Kirche haben wir ausgelassen, da uns der Eintritt mit 12 € pro Person zu teuer war. Es mag sein, dass sich das dort eigentlich lohnt, aber unserer Einschätzungen nach stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis für uns nicht.
Nachdem wir das Bauwerk von allen Seiten betrachtet hatten, haben wir uns mal daran gemacht, unseren morgigen Rückweg zu planen. Also ging es zu dem Bahnhof, wo wir in die Bahn zum Flughafen einsteigen müssen, um die Fahrzeiten in Erfahrung zu bringen. Dass die Bahn alle halbe Stunde fährt, wußten wir immerhin so. Aber wir hatten auch keinen Plan, wie lange diese braucht. Anschließend sind wir ins Hotel gefahren und haben uns einen Onlinezugang geholt, damit wir schon mal unseren Check-In durchführen konnten. Ansonsten muss man ja schon immer so früh am Flughafen sein und so müssen wir nur noch unseren Koffer aufgeben.
Bevor wir dann in einer Stunde Essen gehen, stell ich jetzt noch die Beiträge im Blog online und verlink sie auf Facebook. Wenn wir eh schon den Onlinezugang bezahlt haben, kann man ihn ja auch noch ausnutzen.
Für heute war am Donnerstag noch Bewölkung und leichter Regen angekündigt. Glücklicherweise hatten wir, wie gestern auch schon, wieder super Wetter mit Temperaturen von Mitte 20 Grad im Schatten. Wie das dann halt immer so ist, überwiegt natürlich der sonnige Anteil. Insofern wären Hüte nicht ganz verkehrt gewesen. Die lagen aber natürlich warm und trocken zu Hause. Sich darüber zu beschweren ändert an der Tatsache nun auch nichts, also haben wir dann einfach so weitergemacht.
Und somit ging es dann in den Zoo, in dem wir die ersten 3-3,5 Stunden unterwegs waren. Der ist nett angelegt und man konnte dort super spazierengehen und Tiere beobachten.
Anschließend haben wir durchaus unsere Füße und Beine gemerkt und sind zum Hafen gegangen, um dort eine Eisschokolade zu trinken. Wir können jetzt schon sagen, dass wir echt nichts mehr gewohnt sind. Wir sind in Australien und NZ viel mehr gelaufen und waren weniger schnell kaputt.
Die kurze Erholung am Hafen war absolut großartig. Nun gab es noch diverse Optionen und wir haben beschlossen die Sagrada Familia von außen zu betrachten. Das gehört definitiv zu einem Barcelonaaufenthalt dazu. Da wir auch noch etwas Geld holen wollten und das bei einer Bank am Pl. Catalunya ohne zusätzliche Gebühren möglich war, sind wir also wieder vom Hafen die gesamte La Rambla rauf. Von der Bahnstation dort konnte man nicht direkt zur Sagrada fahren. Also haben wir uns die nächste Bahnstation mit der korrekten Bahn gesucht und sind somit auch noch in den Genuss der Universität gekommen.
Bei der Sagrade angekommen, wurden wir von der Kirche erschlagen. Man kann sich echt nicht vorstellen, wie riesig und imposant dieses Bauwerk ist. Es ist unserer Meinung nach nicht schön, aber absolut beeindruckend. Auch hier war natürlich an den meisten Wänden und Türmen wieder Baugerüste, aber das ist ja eigentlich bei allen größeren Kirchen so Mode.
Das Innere der Kirche haben wir ausgelassen, da uns der Eintritt mit 12 € pro Person zu teuer war. Es mag sein, dass sich das dort eigentlich lohnt, aber unserer Einschätzungen nach stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis für uns nicht.
Nachdem wir das Bauwerk von allen Seiten betrachtet hatten, haben wir uns mal daran gemacht, unseren morgigen Rückweg zu planen. Also ging es zu dem Bahnhof, wo wir in die Bahn zum Flughafen einsteigen müssen, um die Fahrzeiten in Erfahrung zu bringen. Dass die Bahn alle halbe Stunde fährt, wußten wir immerhin so. Aber wir hatten auch keinen Plan, wie lange diese braucht. Anschließend sind wir ins Hotel gefahren und haben uns einen Onlinezugang geholt, damit wir schon mal unseren Check-In durchführen konnten. Ansonsten muss man ja schon immer so früh am Flughafen sein und so müssen wir nur noch unseren Koffer aufgeben.
Bevor wir dann in einer Stunde Essen gehen, stell ich jetzt noch die Beiträge im Blog online und verlink sie auf Facebook. Wenn wir eh schon den Onlinezugang bezahlt haben, kann man ihn ja auch noch ausnutzen.
Barcelona - Tag 1
Samstag Morgen sind wir dann gegen 08:30 aufgestanden und erstmal gefrühstückt. Das Frühstück war erheblich besser als erwartet. Es gab Baguette, Toast, Croissants (auch als Schokovariante), Müsli, Obst, leckeren Aufschnitt, Marmelade, Kaffee usw. Da kann man einerseits für 6,50 € nicht meckern und andererseits hatten wir schon einige IBIS-Frühstücks (Frühstücke?) für 9 €, die erheblich weniger geboten haben.
Danach stand das Erlaufen der Stadt auf dem Tagesplan. Ein solcher Tagesordnungspunkt ist total praktisch, da der so richtig schön unspezifisch formuliert ist und man sich mehr oder weniger anschauen kann.*g*
Zunächst hieß es also Sachen zu packen, wie wir es schon aus Australien und NZ kannten. Mit Sonnencreme einschmieren, Flasche Wasser in den Rucksack und was man halt noch so alles brauchen könnte.
An der Bahnstation mussten wir uns dann erstmal für ein Ticket entscheiden. Bei der Metro ist das nicht so leicht, wie bei den Automaten der Renfe, mit der wir herkamen, weil wir keine Bahnstation eingeben konnten. Je nach Informationsquelle ist auch das eine oder andere Ticket günstiger. Wir haben uns dann für ein Mehrtagesticket entschieden, in dem alle möglichen Verbindungen enthalten sind. Nachdem wir das hatten, hat dann auch der Schalter dort geöffnet. Und weil es bei den Einzelfahrten verschiedene Zonen gibt, die nebenbei gesagt in keiner Karte eingezeichnet sind, wollten wir nachfragen, ob wir mit dem auch wirklich überall hinfahren können. Gesagt, getan und eine unschöne Antwort bekommen. Allerdings konnten wir uns mit der Dame auch nur bruchstückhaft unterhalten. Wir haben ihr spanisch ein bisschen verstanden, konnten nur auf englisch antworten, was sie aber nicht wirklich sprach. Also wurden wir zur Hauptinfo geschickt, die am Hauptbahnhof ist. Das haben wir dann auch gemacht und dort erfahren, dass wir alles richtig gemacht haben. Naja, immerhin sind wir doch wohl großstadterfahren genug, um die meisten Verkehrsdinge auch einfach so zu schaffen. Wir hatten ja schon etwas an uns gezweifelt.
Von dort ging es wieder einige Stationen zurück. Wir sind zwischen dem Hafen und La Rambla ausgestiegen, um dort unsere Tour zu starten. Und wir sind gelaufen. Straßauf, Straßab. La Rambla hoch, parallel wieder runter, in kleine Gassen abgebogen, zur Kathedrale, ins gotische Viertel, zum Hafen (Magnum Mare oder so) wieder runter. Dort gab es ca 30 Minuten Mittagspause. Und schon ging es wieder los. Über alle möglichen Sträßchen zum Arc de Triomf. Triomf ist ja auch so ein Wort, das einfach nur albern aussieht. Der Triumpfbogen macht dann aber auch einiges her. Davor ist eine hübsche Avenue, die dann zu einem schönen Park führt. In dem Park ist das naturwissenschaftliche Museum und der Zoo enthalten. In das Museum sind wir nicht gegangen, aber es war sehr spaßig, dass gerade in dem Park ein großes Fest der Naturwissenschaften stattfand. Die Themen klangen auch durchaus spannend, allerdings hätten wir wohl nicht allzu viel verstanden.
Während wir da so langspazierten, kam uns die Idee, vielleicht noch die Seilbahn am olympischen Park hoch zur Festung zu nehmen. Da es mittlerweile 17:30 war und man ja nie so sicher sein kann, wie lange hier irgendwas geöffnet hat, sind wir zur Hauptinformation gelatscht und haben uns erkundigt, wie denn die Öffnungszeiten aussähen und zu welcher Station wir denn überhaupt müssten. Es gibt hier schließlich nicht nur besagte Seilbahn, sondern auch noch eine weitere, die den Hafen kreuzt.
Glücklicherweise sollte diese noch eine Weile geöffnet sein, so dass wir seit vielen Stunden zum ersten Mal wieder die Bahn genommen haben.
Die Fahrt mit der Seilbahn war echt nett, da sie mit gemütlichen 5m/s den Berg hochfuhr und man dort schon eine super Aussicht auf Barcelona hatte. Wir hatten ja eh schon den ganzen Tag unglaublich schönes Wetter. Und oben auf den Burgzinnen war der Blick absolut traumhaft. Nachdem wir dort dann auch alles abgelaufen hatten, stellte sich uns die Frage, ob wir zu Fuß oder mit der Seilbahn zurück wollten. Die Uhrzeit von 19:30 sprach dann doch dafür, dass wir die Seilbahn nehmen.
Das haben wir auch gemacht und dabei beschlossen, dass wir bei uns am Hotel Essen gehen wollen. Es gab hier ja schließlich noch genug Restaurants, die wir noch nicht getestet hatten.
So schafften wir es dann heute auch direkt zu den typischeren spanischen Zeiten Essen zu gehen.
Heute Abend (es ist jetzt 22:30) werden wir jedenfalls nicht mehr viel machen. Nach 10 Stunden bei nicht ganz geringen Temperaturen (meist in der Sonne) durch die Stadt gehen, freut man sich doch ziemlich darauf, die Füße auszuruhen. Morgen müssen die ja auch wieder einiges aushalten.
Bisher haben wir jedenfalls viele hübsche Häuser, Parks, Gebäude, Gassen und Gegenden gesehen. Wir würden zwar nach unserem Eindruck auch hier nicht unbedingt leben wollen, aber eine Reise ist diese Stadt wert!
P.S. Ich habe keine GPS-Route aufgenommen, da mein Akku die 10 Stunden bestimmt nicht durchgehalten hätte.
Danach stand das Erlaufen der Stadt auf dem Tagesplan. Ein solcher Tagesordnungspunkt ist total praktisch, da der so richtig schön unspezifisch formuliert ist und man sich mehr oder weniger anschauen kann.*g*
Zunächst hieß es also Sachen zu packen, wie wir es schon aus Australien und NZ kannten. Mit Sonnencreme einschmieren, Flasche Wasser in den Rucksack und was man halt noch so alles brauchen könnte.
An der Bahnstation mussten wir uns dann erstmal für ein Ticket entscheiden. Bei der Metro ist das nicht so leicht, wie bei den Automaten der Renfe, mit der wir herkamen, weil wir keine Bahnstation eingeben konnten. Je nach Informationsquelle ist auch das eine oder andere Ticket günstiger. Wir haben uns dann für ein Mehrtagesticket entschieden, in dem alle möglichen Verbindungen enthalten sind. Nachdem wir das hatten, hat dann auch der Schalter dort geöffnet. Und weil es bei den Einzelfahrten verschiedene Zonen gibt, die nebenbei gesagt in keiner Karte eingezeichnet sind, wollten wir nachfragen, ob wir mit dem auch wirklich überall hinfahren können. Gesagt, getan und eine unschöne Antwort bekommen. Allerdings konnten wir uns mit der Dame auch nur bruchstückhaft unterhalten. Wir haben ihr spanisch ein bisschen verstanden, konnten nur auf englisch antworten, was sie aber nicht wirklich sprach. Also wurden wir zur Hauptinfo geschickt, die am Hauptbahnhof ist. Das haben wir dann auch gemacht und dort erfahren, dass wir alles richtig gemacht haben. Naja, immerhin sind wir doch wohl großstadterfahren genug, um die meisten Verkehrsdinge auch einfach so zu schaffen. Wir hatten ja schon etwas an uns gezweifelt.
Von dort ging es wieder einige Stationen zurück. Wir sind zwischen dem Hafen und La Rambla ausgestiegen, um dort unsere Tour zu starten. Und wir sind gelaufen. Straßauf, Straßab. La Rambla hoch, parallel wieder runter, in kleine Gassen abgebogen, zur Kathedrale, ins gotische Viertel, zum Hafen (Magnum Mare oder so) wieder runter. Dort gab es ca 30 Minuten Mittagspause. Und schon ging es wieder los. Über alle möglichen Sträßchen zum Arc de Triomf. Triomf ist ja auch so ein Wort, das einfach nur albern aussieht. Der Triumpfbogen macht dann aber auch einiges her. Davor ist eine hübsche Avenue, die dann zu einem schönen Park führt. In dem Park ist das naturwissenschaftliche Museum und der Zoo enthalten. In das Museum sind wir nicht gegangen, aber es war sehr spaßig, dass gerade in dem Park ein großes Fest der Naturwissenschaften stattfand. Die Themen klangen auch durchaus spannend, allerdings hätten wir wohl nicht allzu viel verstanden.
Während wir da so langspazierten, kam uns die Idee, vielleicht noch die Seilbahn am olympischen Park hoch zur Festung zu nehmen. Da es mittlerweile 17:30 war und man ja nie so sicher sein kann, wie lange hier irgendwas geöffnet hat, sind wir zur Hauptinformation gelatscht und haben uns erkundigt, wie denn die Öffnungszeiten aussähen und zu welcher Station wir denn überhaupt müssten. Es gibt hier schließlich nicht nur besagte Seilbahn, sondern auch noch eine weitere, die den Hafen kreuzt.
Glücklicherweise sollte diese noch eine Weile geöffnet sein, so dass wir seit vielen Stunden zum ersten Mal wieder die Bahn genommen haben.
Die Fahrt mit der Seilbahn war echt nett, da sie mit gemütlichen 5m/s den Berg hochfuhr und man dort schon eine super Aussicht auf Barcelona hatte. Wir hatten ja eh schon den ganzen Tag unglaublich schönes Wetter. Und oben auf den Burgzinnen war der Blick absolut traumhaft. Nachdem wir dort dann auch alles abgelaufen hatten, stellte sich uns die Frage, ob wir zu Fuß oder mit der Seilbahn zurück wollten. Die Uhrzeit von 19:30 sprach dann doch dafür, dass wir die Seilbahn nehmen.
Das haben wir auch gemacht und dabei beschlossen, dass wir bei uns am Hotel Essen gehen wollen. Es gab hier ja schließlich noch genug Restaurants, die wir noch nicht getestet hatten.
So schafften wir es dann heute auch direkt zu den typischeren spanischen Zeiten Essen zu gehen.
Heute Abend (es ist jetzt 22:30) werden wir jedenfalls nicht mehr viel machen. Nach 10 Stunden bei nicht ganz geringen Temperaturen (meist in der Sonne) durch die Stadt gehen, freut man sich doch ziemlich darauf, die Füße auszuruhen. Morgen müssen die ja auch wieder einiges aushalten.
Bisher haben wir jedenfalls viele hübsche Häuser, Parks, Gebäude, Gassen und Gegenden gesehen. Wir würden zwar nach unserem Eindruck auch hier nicht unbedingt leben wollen, aber eine Reise ist diese Stadt wert!
P.S. Ich habe keine GPS-Route aufgenommen, da mein Akku die 10 Stunden bestimmt nicht durchgehalten hätte.
Barcelona - Die Anreise
Nachdem wir von unseren letzten Kurzurlauben in Düsedau und Wien nicht geschrieben haben, dachten wir uns, dass es mal wieder an der Zeit wäre, dieses Blog weiterzuführen.
Unser Ziel für dieses Wochenende hieß Barcelona und neben Julia und mir waren noch Nina und Su dabei. Die hatten allerdings nicht vor die Stadt zu besichtigen, sondern wollten auf eine Supernatural-Con.
Am Freitag ging es in aller Frühe von Hamburg nach Mailand.
In Hamburg durfte Juli bei dem Eingangscheck erstmal ihre kleinen Pröbchen mit Gesichts- und Handcreme abgeben. Julia hatte einfach vergessen sie vorher in einen wiederverschließbaren durchsichtigen Beutel zu packen. Dies hatte sie auch mit ihren paar Erfrischungstüchern vergessen. Und da dort ja auch Feuchtigkeit enthalten sei, müssen diese laut Beamten ebenso in einen entsprechenden Plastikbeutel. Hallo?! Die Dinger sind doch extra nochmal verpackt. Das fanden wir nun wirklich übertrieben!
In Mailand hatten wir einen Aufenthalt von ca. 4 Stunden. Da Mailand nicht ganz klein und modisch unbedeutend ist, haben sich die Mädels schon vorgefreut. Schließlich wird man da dann ja im Transitbereich toll shoppen gehen können. Nun sorgte dies für eine gewisse Ernüchterung, da der Transitbereich geringfügig kleiner ausfiel als erwartet. Auf Nachfrage erfuhren wir dann, dass der große Transitbereich beim anderen, nämlich dem internationalen Terminal wäre. Für mich änderte sich jetzt nicht so viel, abgesehen davon, dass ich beim Rumsitzen nun Gesellschaft hatte. Für Raucher ist dürfte der Aufenthalt dort eher unangenehm sein, da der geamte Flughafen Nichtraucherbereich ohne Raucherzonen ist.
Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es dann endlich nach Barcelona weiter. Dort gelandet, mussten wir erstmal den Weg vom Flughafen zu unseren Hotels finden. Auch das haben wir geschafft, zumal wir ja mittlerweile schon sehr unterschiedliche Fahrkartensysteme benutzt haben.
Wir haben im IBIS-Hotel übernachtet, das laut Homepage ca. 10 Minuten von der Altstadt entfernt liegt. Inwiefern das nun korrekt ist, wissen wir noch nicht, aber zu Fuß haben wir von der nächsten Bahnstation mit Koffer und allem bestimmt 5 Minuten gebraucht. Insofern meinen die mit 10 Minuten entfernt eher nicht den Fußweg. (Und ja, wir haben vorher bei Google Maps investigiert und sind schon dabei zu dem obigen Schluss gekommen.)
Bei dem Fußweg ist uns dann direkt eine Schaufensterwerbung für den Mango-Outlet-Store über den Weg gelaufen. Julias Interesse war geweckt, aber vorher sollte der Koffer weggebracht werden.
Einchecken lief problemlos ab und das Zimmer ist halt ein Standard-IBIS-Zimmer. Mittlerweile war es um und bei 18 Uhr und da wir nur im Flugzeug einen Snack und in Mailand eine Kleinigkeit hatten, war der Hunger auch nicht zu verachten. Direkt neben dem IBIS befindet sich das Heron City Center. Dementsprechend sind wir dann zielstrebig dahin. Bevor wir uns allerdings etwas Essbares schießen konnten, mussten wir den verschiedenen Shops ein Besuch abgestattet werden. Dazu gehörte auch der Outlet-Store, in dem Julia dann aber doch nichts fand.
Im Endeffekt erreichten wir die Restaurant-Ebene doch recht schnell. Nun traf uns leider die Aussage der ADAC Motorwelt mit ziemlicher Wucht. Dort stand im Bericht über Barcelona, dass man um 18 Uhr in den Restaurants sehr alleine sitzt, da das Leben hier erst abends logeht. Leider konnten wir aber nicht mal in den Restaurants sitzen, da die fast alle erst um 20 Uhr öffnen sollten. So durften wir also knapp 2 Stunden totschlagen, bevor es etwas auf die Gabel gab. Das war allerdings auch sehr lecker. Insofern haben wir das verkraftet. Ist ja nun auch nicht so, dass wir nicht genug Masse hätten und direkt verhungerten.
Nun ist es gleich 22 Uhr und wir machen schlapp. Allerdings sind wir ja auch schon wieder 18 Stunden auf den Beinen und hatten vorher eine recht stressige Zeit mit zu wenig Schlaf. Morgen früh wollen wir dann auch nicht zu spät los, um dann die Stadt unsicher zu machen.
Während hier in Barcelona das Leben also gerade wieder so richtig anfängt zu brummen, sagen wir gute Nacht.
P.S. Diesen Text auf einem Smartphone zu schreiben, dauert doch signifikant länger als auf einer vollwertigen Tastatur eines Notebooks. Wenn man dieses aber daheim gelassen hat, sind die Möglichkeiten doch geringfügig eingeschränkt.
Unser Ziel für dieses Wochenende hieß Barcelona und neben Julia und mir waren noch Nina und Su dabei. Die hatten allerdings nicht vor die Stadt zu besichtigen, sondern wollten auf eine Supernatural-Con.
Am Freitag ging es in aller Frühe von Hamburg nach Mailand.
In Hamburg durfte Juli bei dem Eingangscheck erstmal ihre kleinen Pröbchen mit Gesichts- und Handcreme abgeben. Julia hatte einfach vergessen sie vorher in einen wiederverschließbaren durchsichtigen Beutel zu packen. Dies hatte sie auch mit ihren paar Erfrischungstüchern vergessen. Und da dort ja auch Feuchtigkeit enthalten sei, müssen diese laut Beamten ebenso in einen entsprechenden Plastikbeutel. Hallo?! Die Dinger sind doch extra nochmal verpackt. Das fanden wir nun wirklich übertrieben!
In Mailand hatten wir einen Aufenthalt von ca. 4 Stunden. Da Mailand nicht ganz klein und modisch unbedeutend ist, haben sich die Mädels schon vorgefreut. Schließlich wird man da dann ja im Transitbereich toll shoppen gehen können. Nun sorgte dies für eine gewisse Ernüchterung, da der Transitbereich geringfügig kleiner ausfiel als erwartet. Auf Nachfrage erfuhren wir dann, dass der große Transitbereich beim anderen, nämlich dem internationalen Terminal wäre. Für mich änderte sich jetzt nicht so viel, abgesehen davon, dass ich beim Rumsitzen nun Gesellschaft hatte. Für Raucher ist dürfte der Aufenthalt dort eher unangenehm sein, da der geamte Flughafen Nichtraucherbereich ohne Raucherzonen ist.
Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es dann endlich nach Barcelona weiter. Dort gelandet, mussten wir erstmal den Weg vom Flughafen zu unseren Hotels finden. Auch das haben wir geschafft, zumal wir ja mittlerweile schon sehr unterschiedliche Fahrkartensysteme benutzt haben.
Wir haben im IBIS-Hotel übernachtet, das laut Homepage ca. 10 Minuten von der Altstadt entfernt liegt. Inwiefern das nun korrekt ist, wissen wir noch nicht, aber zu Fuß haben wir von der nächsten Bahnstation mit Koffer und allem bestimmt 5 Minuten gebraucht. Insofern meinen die mit 10 Minuten entfernt eher nicht den Fußweg. (Und ja, wir haben vorher bei Google Maps investigiert und sind schon dabei zu dem obigen Schluss gekommen.)
Bei dem Fußweg ist uns dann direkt eine Schaufensterwerbung für den Mango-Outlet-Store über den Weg gelaufen. Julias Interesse war geweckt, aber vorher sollte der Koffer weggebracht werden.
Einchecken lief problemlos ab und das Zimmer ist halt ein Standard-IBIS-Zimmer. Mittlerweile war es um und bei 18 Uhr und da wir nur im Flugzeug einen Snack und in Mailand eine Kleinigkeit hatten, war der Hunger auch nicht zu verachten. Direkt neben dem IBIS befindet sich das Heron City Center. Dementsprechend sind wir dann zielstrebig dahin. Bevor wir uns allerdings etwas Essbares schießen konnten, mussten wir den verschiedenen Shops ein Besuch abgestattet werden. Dazu gehörte auch der Outlet-Store, in dem Julia dann aber doch nichts fand.
Im Endeffekt erreichten wir die Restaurant-Ebene doch recht schnell. Nun traf uns leider die Aussage der ADAC Motorwelt mit ziemlicher Wucht. Dort stand im Bericht über Barcelona, dass man um 18 Uhr in den Restaurants sehr alleine sitzt, da das Leben hier erst abends logeht. Leider konnten wir aber nicht mal in den Restaurants sitzen, da die fast alle erst um 20 Uhr öffnen sollten. So durften wir also knapp 2 Stunden totschlagen, bevor es etwas auf die Gabel gab. Das war allerdings auch sehr lecker. Insofern haben wir das verkraftet. Ist ja nun auch nicht so, dass wir nicht genug Masse hätten und direkt verhungerten.
Nun ist es gleich 22 Uhr und wir machen schlapp. Allerdings sind wir ja auch schon wieder 18 Stunden auf den Beinen und hatten vorher eine recht stressige Zeit mit zu wenig Schlaf. Morgen früh wollen wir dann auch nicht zu spät los, um dann die Stadt unsicher zu machen.
Während hier in Barcelona das Leben also gerade wieder so richtig anfängt zu brummen, sagen wir gute Nacht.
P.S. Diesen Text auf einem Smartphone zu schreiben, dauert doch signifikant länger als auf einer vollwertigen Tastatur eines Notebooks. Wenn man dieses aber daheim gelassen hat, sind die Möglichkeiten doch geringfügig eingeschränkt.
Sonntag, 8. November 2009
Schon über ein Jahr...
... ist es nun her, dass wir uns auf den Weg auf die andere Seite der Welt gemacht haben. Diese Reise geht uns einfach nicht mehr aus dem Kopf. Immer wieder ertappen wir uns dabei, dass wir in Erinnerungen schwelgen und immer wieder kommen Sätze wie "Weißt Du noch..."
Einige von euch wissen ja schon, dass wir uns vorgenommen haben, ein paar "So war es vor einem Jahr"-Beiträge zu schreiben. Wie oft wir das schaffen, ist nicht klar. Aber heute fangen wir nun endlich damit an.
Bevor ihr euch fragt, ob wir nach Datum oder Tag gehen. Wir haben uns für Datum entschieden. Das ist einfacher.
Vor einem Jahr waren wir seit genau einer Woche in Australien.
Wir waren am 28.10. von Hamburg über Frankfurt nach Singapur losgeflogen. Es war schon ein sehr komisches Gefühl, das Gepäck am Flughafen abzugeben und gesagt zu bekommen "Das bekommen Sie dann in Singapur wieder". Singapur... das klingt doch schon nach Abenteuer. Und genauso fühlten wir uns auch. Wir hatten eigentlich gar nichts geplant. Klar, in Singapur hatten wir Programm gebucht und in Sydney würde uns Wolfgang abholen. Aber das war's auch schon mit der Planung. Wir sind einfach so losgeflogen. Eigentlich nicht unsere Art. Aber was soll's. Die Erfahrung muss man ja mal machen.
Und dann ging es los. Wir mussten zum Gate. Es war seltsam, sich von seiner Familie zu verabschieden und zu wissen, dass man sie für die nächsten vier Monate nicht sehen wird. Das mag für viele eine kurze Zeit sein, ich fand sie lang. (Ja, ich weiß. Im Endeffekt war es unglaublich kurz. Aber trotzdem.)
In Frankfurt im Flugzeug kam dann für uns erstmal eine Enttäuschung. Der Flieger der Lufthansa war supereng bestuhlt, hatte kein Personal-Entertainment-System und war irgendwie doof. Machte aber dann doch nichts. Die Vorfreude war groß genug, um diese Mängel ausgleichen zu können.
Ziemlich kaputt von dem langen Flug sind wir am 29.10. heil in Singapur gelandet. Ich muss sagen, dass ich ziemlich Angst hatte, dass mit unserem Gepäck etwas nicht geklappt haben könnte. Singapur ist ja nicht so zimperlich. Also standen wir etwas unsicher und aufgeregt am Flughafen. Gott sei Dank ging alles gut. Die Angestellten waren alle unglaublich freudlich, hielten, während sie mit dem Stempeln und Prüfen beschäftigt waren, noch einen kurzen Schnack und ehe wir uns versahen, waren wir in Singapur, offiziell, mit Stempel im Pass. Der Flughafen ist riesig, neu und sauber. In den Waschräumen gibt es extra Angestellte, die sofort jeden Wasserspritzer wegwischen. Gut, das liegt an der Malariaprophylaxe, die sie dort sehr ernst nehmen. Trotzdem, das fiel mir sofort positiv auf.
Mit unseren Koffern zogen wir also los und sollten laut unserer Reisebeschreibung eingesammelt werden. Und tatsächlich, am Ausgang stand ein freundlicher Singapurer mit einem Schildchen. Es hatte also geklappt. Wir haben, glaube ich, beide erleichtert aufgeatmet. Und dann war er wieder weg. Sein Auto holen, wir sollten draußen auf ihn warten. Ha! Erstens war es draußen sehr heiß und feucht und zweitens sehen sich Singapurer für europäische Augen faszinierend ähnlich. Gott sei Dank wusste unser Taxifahrer noch, wie wir aussahen. Wir hätten den richtigen nie gefunden. Das Hotel war dann schnell erreicht, während der Taxifahrer uns freundlich unterhielt und uns schon mal auf die eine oder andere Sehenswürdigkeit aufmerksam machte. Tja, und weil wir ja Hunger hatten und es auch noch früh war, haben wir direkt beschlossen, uns Christians Tip mit dem Restaurant zu Herzen zu nehmen. *lach* Irgendwie irre. Aber es hat viel Spaß gemacht, sich halb in Trance durch die Stadt zu kämpfen auf der Suche nach dem Restaurant. Aber es hat geklappt. Der Chicken Rice war wirklich lecker und günstig. Auch wenn wir dann festgestellt haben, dass es in Singapur anscheinend nicht üblich ist, nur ein Gericht zu bestellen. Die Tische um uns rum waren voll mit verschiedensten Gerichten, von denen sich jeder der am Tisch Sitzenden bediente. Egal, uns hat's geschmeckt.
Der Weg zurück zum Hotel war auch nicht ganz so einfach. Irgendwie verschob sich der Boden ständig und bildete merkwürdige Dellen, über die besonders ich gut stolpern konnte. Torben hat mir dann erklärt, das liege an meiner Müdigkeit. Nun gut, ich glaube ihm mal ;)
Nach einer guten Portion Schlaf in einem erstaunlich gemütlichen Bett - ich schätze mal, so müde wie ich war, wäre jedes Bett gemütlich gewesen - gingen wir am 30.10. zum Frühstück. Im Reisebüro hatten wir ja erfahren, dass das Frühstück aus Kaffee und einem Croissant bestehen würde. Aber nicht doch! Wir wurden überrascht mit einem Frühstück "All you can eat and all you would want". Es gab einfach alles und wir durften uns von allem bedienen. Großartig. Lecker. Einwandfrei! Leider hatten wir nicht so viel Zeit, da unsere Stadtrundfahrt schon früh beginnen sollten. Da hieß es, schnell frühstücken, noch mal ins Zimmer, Rucksack packen und ab nach unten. Der Bus für die Rundfahrt kam auch pünktlich und es ging los. Bis auf unsere Reiseleitung, die etwas anstrengend war, war diese Stadtrundfahrt wirklich toll. Wir haben sehr viel gesehen, viele tolle Erklärungen bekommen und wurden mittags dort abgesetzt, wo wir hinwollten. So hatten wir noch den ganzen Nachmittag Zeit, um durch Singapur zu bummeln, Fotos zu machen, Eisschokolade (bzw. Kaffee) zu trinken und die Stadt zu genießen. Abends waren wir dann am wunderbaren Clarke Quay Abend essen. Die Gebäude am Flussufer sind zu Restaurants, Kneipen und Diskotheken umgebaut und das ganze Gebiet wird nachts toll illuminiert. Wirklich einen Ausflug wert.
Der nächste Tag, 31.10., begann wieder mit einem ausgiebigen Frühstück. Da wir dieses Mal kein festes Programm hatten, haben wir uns Zeit gelassen und das Frühstück genossen. Danach hieß es für uns schon, unser schönes Hotelzimmer zu verlassen. Am Nachmittag sollten wir ja weiter nach Sydney fliegen.
Da aber noch viel Zeit blieb, bis uns das Taxi um 16h wieder abholen sollte, beschlossen wir, doch noch Sentosa Island zu besuchen, eine Vergnügungsinsel, die im Süden von Singapur gebaut wird. Ja, wir hätten dort mit der Bahn hinfahren können. Aber das wäre ja langweilig gewesen. Außerdem sah die Strecke auf der Karte gar nicht so weit aus. Tja, wenn man den direkten Weg genommen hätte und sich nicht so verlaufen hätte, wie wir es getan haben, wäre es wahrscheinlich einfach gewesen. Aber wir haben uns natürlich mitten in der Mittagshitze in Singapur verlaufen und brauchten gute 90min zum Hafen. Die Bahn hätte 10min gebraucht. Egal, es war es wert. Und wir waren noch nie so dankbar, ein Einkaufszentrum zu sehen, wie wir es waren, als das Vivo Centre in unser Blickfeld kam. Ich liebe es heute noch. Klimatisiert, kühl, dunkel und es gab etwas zu trinken. Vom Vivo Centre fuhr auch die Bahn zur Sentosa Island ab. Eigentlich wollten wir nur mal nachfragen, was das kostet. Da die Bahn aber günstig genug war, dass wir sie uns von unseren übrigen Singapur Dollar leisten konnten, sind wir noch zur Insel gefahren und haben den südlichsten Punkt des eurasischen Festlandes gesehen. Spannend, oder? Aufgrund der Hitze (hey, wir kamen aus Deutschland, im Oktober ;) ) sind wir nicht viel gelaufen sondern haben uns von den kleinen kostenlosen Bahnen, die über die Insel fahren, kutschieren lassen. Sehr fein.
Die Rückfahrt zum Hotel haben wir dann aber doch per Bahn gemacht. War einfacher, schneller und nicht so anstrengend. Man muss es ja nicht übertreiben :)
Und dann hieß es warten bis das Taxi kam. Wir sind ja immer zu früh. Aber besser so, als in Hetze zu geraten.
Von Singapur aus sollten wir mit dem A380 nach Sydney fliegen. Alleine das Terminal für den Flieger ist unglaublich. Ein eigenes Terminal nur für den A380. Toll! Wir waren begeistert. In der Economy Class hat man wirklich viel Platz und es gab das Personal-Entertainment System, das wir auf dem Lufthansa Flug so vermisst haben. Das Essen war auch lecker. Sydney konnte kommen.
Und es kam. Früh am Morgen des 01.11. sind wir endlich in Sydney gelandet. Australien! Gott, war ich glücklich. Dort wollte ichschon, seit ich denken kann, hin.
Fragt mich nicht, woher dieser Wunsch kam. Aber er war da. Wolfgang, der uns vom Flughafen abgeholt hat, war so nett, uns gleich ein bisschen durch die Stadt zu fahren und uns auch die Strände rund um Sydney zu zeigen. Leider war ich so furchtbar müde, dass ich kaum etwas mitbekam. Ich kann mich nur noch vage an Strände mit Wellen und dunkle Wolken erinnern. Nach einem bisschen Schlaf und Frühstück war es dann besser. Trotzdem, an viel mehr außer dem Abendessen in Manly kann ich mich nicht erinnern. Vielleicht war da auch nicht so viel? Doch, mein Notizbuch sagt mir, dass wir nachmittags noch mal an Stränden waren. Stimmt, jetzt erinnere ich mich auch wieder. Ich weiß auch noch, dass Tamara, Wolfgangs Tochter, ihre Strandkleidung anziehen wollte. Nur war es leider etwas kühl zum schwimmen.
Ha, und dann der 02.11. Letztes Jahr zwar ein Sonntag, aber das hat uns nicht gestört. Wir wollten endlich Sydney sehen. Also haben wir uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Als erstes haben wir uns ein Zimmer in einem Backpacker Hostel in Manly gebucht. Der Ort hatte es uns von Anfang an angetan. Warum? Keine Ahnung, aber ich mag es dort. Anschließend hieß es dann: "Was machen wir wann?" Und los ging die Planung. Erstmal brauchten wir einen Flug nach Darwin. Dort wollten wir unbedingt hin, bevor die Regenzeit endgültig alles kaputt machte. Nach dem wir das Hotel und den Flug hatten, ging es dann endlich los auf Stadtbesichtigungstour. Oper, Botanischer Garten, Papageien, Flughunde, Begeisterung pur! Abends mussten wir dann mit unserer Zettelsammlung des Tages überlegen, was wir denn nun in den nächsten Tagen und Wochen machen würden. Haben wir auch. Systematisch flog ein Angebot nach dem anderen raus, bis wir endlich die Touren hatten, die wir haben wollten.
Am 03.11. zogen wir dann endlich nach Manly in unser Backpacker. Das Zimmer war erstmal ein kleiner Schock. Heute wissen wir, dass es dort eigentlich gut war. *grins* Das Bad war nur mit einem Vorhang vom Zimmer getrennt. Aber egal, es war unser für die nächsten Tage! Nach der kurzen Einrichtungsphase ging es dann wieder in Richtung City. Wir mussten ja unsere Touren buchen. Das hat einfach irren Spaß gemacht. Alleine die Orte klangen wie Musik. Darwin, Kakadu Nationalpark, Alice Springs, Uluru, Coober Pedy...
Der 04.11. fing auch gleich wieder mit Buchungen an. Wir hatten beschlossen, doch noch die Blue Mountains sehen zu wollen. Die Buchung für den 05.11. klappte dann auch. Anschließend dann Sydney Zoo. Der Zoo ist großartig. Wir sahen unsere ersten Wombats und Koalas. Und sie haben Tapire (ich mag die Tiere!) Besonders toll am Sydney Zoo ist die Aussicht. Man kann vom Giraffen Gehege zum Circular Quay, zur Oper und zur Habour Bridge sehen. Das wissen die Tiere gar nicht zu würdigen. Einfach toll. Leider hat sich das Schnabeltier nicht gezeigt. Aber wir hatten ja noch Zeit. Noch vier großartige Monate. Und am Abend ging die Planung gleich weiter. Man darf ja nicht faul werden. Also schnappten wir uns Torbens Laptop, die Internetverbindung und machten uns ans Buchen. Da mussten Backpackers in Darwin, Alice Springs und Adelaide gebucht werden. Außerdem suchten wir uns Fluge nach und von Auckland raus. Wir würden Neuseeland sehen, Neuseeland, Gandalf! Das Leben war schön. So schön.
Leider fing der 05.11. für mich nicht so schön an. Ich hatte Magenschmerzen. Aber egal, die Blue Mountains wollte ich mir nicht verderben lassen. Also eine Tablette und los gings. Die Fahrt war interessant und schön. Der erste Stop war der Featherdale Wildlifepark mit Koalas, Känguruhs, Wallabys, Tasmanischen Teufeln, Krokodilen und anderen Tieren. Die Koalas und Wallabys ließen sich auch streicheln. Letztere sind unglaublich weich und flauschig. Anschließend ging es weiter zum Echo Point udn der Gesteinsformation "3 Sisters". Der Ausblick auf den Wald war supertoll. Auch ein Spaziergang zu den Katoomafalls war großartig. Leider verschlimmerten sich meine Bauchweh weiter. Den Rest der Fahrt bekomme ich nur halb mit. Gott sei Dank lag auch nicht mehr viel an. Ich erinnere mich aber noch an die tolle Landschaft und unglaubliche Ausblicke.
Der 06.11. war dann für mich ein gestrichener Tag. Ich lag im Bett mit fiesen Bauchkrämpfen, Übelkeit und allem, was dazu gehört. Ich hatte furchtbare Angst, dass wir unseren Flug am nächsten Tag nach Darwin streichen müssen. Da wir niemanden zu Hause beunruhigen wollten, schrieb Torben nur in unseren Blog, dass wir einen Ausruhtag nehmen. Tja, nun wisst ihr ja, was wirklich war ;)
Gott sei Dank ging es mir am 07.11. wieder etwas besser. Ich war nicht gesund und heute halte ich es auch für absoluten Blödsinn, dass wir damals kein Taxi zum Flughafen genommen haben. Aber wir wollten ja kein Geld verschwenden und es "ging" ja auch so. Klar, Torben mit zwei Taschen, ich war schon mit mir überfordert, dann per Fähre zum Circular Quay und dann mit der Bahn zum Flughafen. Egal, es hat alles geklappt. Wir hatten es bis nach Darwin geschafft, wo ich mich auf dem Bett erstmal ausruhen musste. Darwin war WIRKLICH heiß und feucht. Aber es half nichts. Wir musste noch mal los. Torben hatte Hunger und wir brauchten dringend Hüte, bevor wir am nächsten Tag in den Kakadu Nationalpark wollten. Fest stand für mich zwar noch nicht, ob ich wirklich mitkonnte, aber die Hüte brauchte ich eh. Also kauften wir welche. Nicht schön, aber selten und praktisch und im Urlaub viel gebraucht.
Und dann am 08.11. - also endlich heute vor einem Jahr - mussten wir früh aufstehen. Um 5 Uhr morgens klingelte der Wecker. Wir wollten ja pünktlich zu unserer Tour kommen. Nachdem ich erst gezögert hatte, mit auf die Tour zu fahren, stellte ich mich dann doch unter die Dusche, die bei diesem Zimmer direkt neben dem Bett stand, und entschied, mitzufahren. Ich bin so froh, dass ich das gemacht habe! Die Tour war einfach unglaublich toll. Den Großteil des Tages saßen wir zwar im Auto, aber das, was wir gesehen haben, entschädigt für alles. Wir haben Krokodile gesehen, ganz viele, freilebende! Diese Tour würde ich spontan noch einmal machen. Es gab so viel zu sehen und zu bestaunen. Leider hat mich mein Magen an dem Tag noch ab und an von dem Genuss abgehalten. Aber es ging besser. Die anstrengenden Wanderungen habe ich einfach weggelassen und mir die Zeit mit der Beobachtung der Vegetation und kleineren Tiere vertrieben. Die Krokodile im Yellow River haben wir ja per Boot besucht. War schon ein komisches Gefühl, so direkt neben Krokodilen auf dem Fluss zu schwimmen. So stabil sah das Boot nicht aus... Aber es ist ja nichts passiert :) Und ich war abends wirklich glücklich, die Tour gemacht zu haben. Ich hätte mich schwarz geärgert, wenn ich das nicht gemacht hätte und Torben abends schwärmend zurück gekommen wäre.
So, damit habe ich jetzt die Einträge der letzten Tage nachgeholt. :) Ich hoffe, dass wir es in Zukunft etwas zeitnaher schaffen, damit die einzelnen Tage ausführlicher sein können. Es gibt doch so viel zu erzählen.
Einige von euch wissen ja schon, dass wir uns vorgenommen haben, ein paar "So war es vor einem Jahr"-Beiträge zu schreiben. Wie oft wir das schaffen, ist nicht klar. Aber heute fangen wir nun endlich damit an.
Bevor ihr euch fragt, ob wir nach Datum oder Tag gehen. Wir haben uns für Datum entschieden. Das ist einfacher.
Vor einem Jahr waren wir seit genau einer Woche in Australien.
Wir waren am 28.10. von Hamburg über Frankfurt nach Singapur losgeflogen. Es war schon ein sehr komisches Gefühl, das Gepäck am Flughafen abzugeben und gesagt zu bekommen "Das bekommen Sie dann in Singapur wieder". Singapur... das klingt doch schon nach Abenteuer. Und genauso fühlten wir uns auch. Wir hatten eigentlich gar nichts geplant. Klar, in Singapur hatten wir Programm gebucht und in Sydney würde uns Wolfgang abholen. Aber das war's auch schon mit der Planung. Wir sind einfach so losgeflogen. Eigentlich nicht unsere Art. Aber was soll's. Die Erfahrung muss man ja mal machen.
Und dann ging es los. Wir mussten zum Gate. Es war seltsam, sich von seiner Familie zu verabschieden und zu wissen, dass man sie für die nächsten vier Monate nicht sehen wird. Das mag für viele eine kurze Zeit sein, ich fand sie lang. (Ja, ich weiß. Im Endeffekt war es unglaublich kurz. Aber trotzdem.)
In Frankfurt im Flugzeug kam dann für uns erstmal eine Enttäuschung. Der Flieger der Lufthansa war supereng bestuhlt, hatte kein Personal-Entertainment-System und war irgendwie doof. Machte aber dann doch nichts. Die Vorfreude war groß genug, um diese Mängel ausgleichen zu können.
Ziemlich kaputt von dem langen Flug sind wir am 29.10. heil in Singapur gelandet. Ich muss sagen, dass ich ziemlich Angst hatte, dass mit unserem Gepäck etwas nicht geklappt haben könnte. Singapur ist ja nicht so zimperlich. Also standen wir etwas unsicher und aufgeregt am Flughafen. Gott sei Dank ging alles gut. Die Angestellten waren alle unglaublich freudlich, hielten, während sie mit dem Stempeln und Prüfen beschäftigt waren, noch einen kurzen Schnack und ehe wir uns versahen, waren wir in Singapur, offiziell, mit Stempel im Pass. Der Flughafen ist riesig, neu und sauber. In den Waschräumen gibt es extra Angestellte, die sofort jeden Wasserspritzer wegwischen. Gut, das liegt an der Malariaprophylaxe, die sie dort sehr ernst nehmen. Trotzdem, das fiel mir sofort positiv auf.
Mit unseren Koffern zogen wir also los und sollten laut unserer Reisebeschreibung eingesammelt werden. Und tatsächlich, am Ausgang stand ein freundlicher Singapurer mit einem Schildchen. Es hatte also geklappt. Wir haben, glaube ich, beide erleichtert aufgeatmet. Und dann war er wieder weg. Sein Auto holen, wir sollten draußen auf ihn warten. Ha! Erstens war es draußen sehr heiß und feucht und zweitens sehen sich Singapurer für europäische Augen faszinierend ähnlich. Gott sei Dank wusste unser Taxifahrer noch, wie wir aussahen. Wir hätten den richtigen nie gefunden. Das Hotel war dann schnell erreicht, während der Taxifahrer uns freundlich unterhielt und uns schon mal auf die eine oder andere Sehenswürdigkeit aufmerksam machte. Tja, und weil wir ja Hunger hatten und es auch noch früh war, haben wir direkt beschlossen, uns Christians Tip mit dem Restaurant zu Herzen zu nehmen. *lach* Irgendwie irre. Aber es hat viel Spaß gemacht, sich halb in Trance durch die Stadt zu kämpfen auf der Suche nach dem Restaurant. Aber es hat geklappt. Der Chicken Rice war wirklich lecker und günstig. Auch wenn wir dann festgestellt haben, dass es in Singapur anscheinend nicht üblich ist, nur ein Gericht zu bestellen. Die Tische um uns rum waren voll mit verschiedensten Gerichten, von denen sich jeder der am Tisch Sitzenden bediente. Egal, uns hat's geschmeckt.
Der Weg zurück zum Hotel war auch nicht ganz so einfach. Irgendwie verschob sich der Boden ständig und bildete merkwürdige Dellen, über die besonders ich gut stolpern konnte. Torben hat mir dann erklärt, das liege an meiner Müdigkeit. Nun gut, ich glaube ihm mal ;)
Nach einer guten Portion Schlaf in einem erstaunlich gemütlichen Bett - ich schätze mal, so müde wie ich war, wäre jedes Bett gemütlich gewesen - gingen wir am 30.10. zum Frühstück. Im Reisebüro hatten wir ja erfahren, dass das Frühstück aus Kaffee und einem Croissant bestehen würde. Aber nicht doch! Wir wurden überrascht mit einem Frühstück "All you can eat and all you would want". Es gab einfach alles und wir durften uns von allem bedienen. Großartig. Lecker. Einwandfrei! Leider hatten wir nicht so viel Zeit, da unsere Stadtrundfahrt schon früh beginnen sollten. Da hieß es, schnell frühstücken, noch mal ins Zimmer, Rucksack packen und ab nach unten. Der Bus für die Rundfahrt kam auch pünktlich und es ging los. Bis auf unsere Reiseleitung, die etwas anstrengend war, war diese Stadtrundfahrt wirklich toll. Wir haben sehr viel gesehen, viele tolle Erklärungen bekommen und wurden mittags dort abgesetzt, wo wir hinwollten. So hatten wir noch den ganzen Nachmittag Zeit, um durch Singapur zu bummeln, Fotos zu machen, Eisschokolade (bzw. Kaffee) zu trinken und die Stadt zu genießen. Abends waren wir dann am wunderbaren Clarke Quay Abend essen. Die Gebäude am Flussufer sind zu Restaurants, Kneipen und Diskotheken umgebaut und das ganze Gebiet wird nachts toll illuminiert. Wirklich einen Ausflug wert.
Der nächste Tag, 31.10., begann wieder mit einem ausgiebigen Frühstück. Da wir dieses Mal kein festes Programm hatten, haben wir uns Zeit gelassen und das Frühstück genossen. Danach hieß es für uns schon, unser schönes Hotelzimmer zu verlassen. Am Nachmittag sollten wir ja weiter nach Sydney fliegen.
Da aber noch viel Zeit blieb, bis uns das Taxi um 16h wieder abholen sollte, beschlossen wir, doch noch Sentosa Island zu besuchen, eine Vergnügungsinsel, die im Süden von Singapur gebaut wird. Ja, wir hätten dort mit der Bahn hinfahren können. Aber das wäre ja langweilig gewesen. Außerdem sah die Strecke auf der Karte gar nicht so weit aus. Tja, wenn man den direkten Weg genommen hätte und sich nicht so verlaufen hätte, wie wir es getan haben, wäre es wahrscheinlich einfach gewesen. Aber wir haben uns natürlich mitten in der Mittagshitze in Singapur verlaufen und brauchten gute 90min zum Hafen. Die Bahn hätte 10min gebraucht. Egal, es war es wert. Und wir waren noch nie so dankbar, ein Einkaufszentrum zu sehen, wie wir es waren, als das Vivo Centre in unser Blickfeld kam. Ich liebe es heute noch. Klimatisiert, kühl, dunkel und es gab etwas zu trinken. Vom Vivo Centre fuhr auch die Bahn zur Sentosa Island ab. Eigentlich wollten wir nur mal nachfragen, was das kostet. Da die Bahn aber günstig genug war, dass wir sie uns von unseren übrigen Singapur Dollar leisten konnten, sind wir noch zur Insel gefahren und haben den südlichsten Punkt des eurasischen Festlandes gesehen. Spannend, oder? Aufgrund der Hitze (hey, wir kamen aus Deutschland, im Oktober ;) ) sind wir nicht viel gelaufen sondern haben uns von den kleinen kostenlosen Bahnen, die über die Insel fahren, kutschieren lassen. Sehr fein.
Die Rückfahrt zum Hotel haben wir dann aber doch per Bahn gemacht. War einfacher, schneller und nicht so anstrengend. Man muss es ja nicht übertreiben :)
Und dann hieß es warten bis das Taxi kam. Wir sind ja immer zu früh. Aber besser so, als in Hetze zu geraten.
Von Singapur aus sollten wir mit dem A380 nach Sydney fliegen. Alleine das Terminal für den Flieger ist unglaublich. Ein eigenes Terminal nur für den A380. Toll! Wir waren begeistert. In der Economy Class hat man wirklich viel Platz und es gab das Personal-Entertainment System, das wir auf dem Lufthansa Flug so vermisst haben. Das Essen war auch lecker. Sydney konnte kommen.
Und es kam. Früh am Morgen des 01.11. sind wir endlich in Sydney gelandet. Australien! Gott, war ich glücklich. Dort wollte ichschon, seit ich denken kann, hin.
Fragt mich nicht, woher dieser Wunsch kam. Aber er war da. Wolfgang, der uns vom Flughafen abgeholt hat, war so nett, uns gleich ein bisschen durch die Stadt zu fahren und uns auch die Strände rund um Sydney zu zeigen. Leider war ich so furchtbar müde, dass ich kaum etwas mitbekam. Ich kann mich nur noch vage an Strände mit Wellen und dunkle Wolken erinnern. Nach einem bisschen Schlaf und Frühstück war es dann besser. Trotzdem, an viel mehr außer dem Abendessen in Manly kann ich mich nicht erinnern. Vielleicht war da auch nicht so viel? Doch, mein Notizbuch sagt mir, dass wir nachmittags noch mal an Stränden waren. Stimmt, jetzt erinnere ich mich auch wieder. Ich weiß auch noch, dass Tamara, Wolfgangs Tochter, ihre Strandkleidung anziehen wollte. Nur war es leider etwas kühl zum schwimmen.
Ha, und dann der 02.11. Letztes Jahr zwar ein Sonntag, aber das hat uns nicht gestört. Wir wollten endlich Sydney sehen. Also haben wir uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Als erstes haben wir uns ein Zimmer in einem Backpacker Hostel in Manly gebucht. Der Ort hatte es uns von Anfang an angetan. Warum? Keine Ahnung, aber ich mag es dort. Anschließend hieß es dann: "Was machen wir wann?" Und los ging die Planung. Erstmal brauchten wir einen Flug nach Darwin. Dort wollten wir unbedingt hin, bevor die Regenzeit endgültig alles kaputt machte. Nach dem wir das Hotel und den Flug hatten, ging es dann endlich los auf Stadtbesichtigungstour. Oper, Botanischer Garten, Papageien, Flughunde, Begeisterung pur! Abends mussten wir dann mit unserer Zettelsammlung des Tages überlegen, was wir denn nun in den nächsten Tagen und Wochen machen würden. Haben wir auch. Systematisch flog ein Angebot nach dem anderen raus, bis wir endlich die Touren hatten, die wir haben wollten.
Am 03.11. zogen wir dann endlich nach Manly in unser Backpacker. Das Zimmer war erstmal ein kleiner Schock. Heute wissen wir, dass es dort eigentlich gut war. *grins* Das Bad war nur mit einem Vorhang vom Zimmer getrennt. Aber egal, es war unser für die nächsten Tage! Nach der kurzen Einrichtungsphase ging es dann wieder in Richtung City. Wir mussten ja unsere Touren buchen. Das hat einfach irren Spaß gemacht. Alleine die Orte klangen wie Musik. Darwin, Kakadu Nationalpark, Alice Springs, Uluru, Coober Pedy...
Der 04.11. fing auch gleich wieder mit Buchungen an. Wir hatten beschlossen, doch noch die Blue Mountains sehen zu wollen. Die Buchung für den 05.11. klappte dann auch. Anschließend dann Sydney Zoo. Der Zoo ist großartig. Wir sahen unsere ersten Wombats und Koalas. Und sie haben Tapire (ich mag die Tiere!) Besonders toll am Sydney Zoo ist die Aussicht. Man kann vom Giraffen Gehege zum Circular Quay, zur Oper und zur Habour Bridge sehen. Das wissen die Tiere gar nicht zu würdigen. Einfach toll. Leider hat sich das Schnabeltier nicht gezeigt. Aber wir hatten ja noch Zeit. Noch vier großartige Monate. Und am Abend ging die Planung gleich weiter. Man darf ja nicht faul werden. Also schnappten wir uns Torbens Laptop, die Internetverbindung und machten uns ans Buchen. Da mussten Backpackers in Darwin, Alice Springs und Adelaide gebucht werden. Außerdem suchten wir uns Fluge nach und von Auckland raus. Wir würden Neuseeland sehen, Neuseeland, Gandalf! Das Leben war schön. So schön.
Leider fing der 05.11. für mich nicht so schön an. Ich hatte Magenschmerzen. Aber egal, die Blue Mountains wollte ich mir nicht verderben lassen. Also eine Tablette und los gings. Die Fahrt war interessant und schön. Der erste Stop war der Featherdale Wildlifepark mit Koalas, Känguruhs, Wallabys, Tasmanischen Teufeln, Krokodilen und anderen Tieren. Die Koalas und Wallabys ließen sich auch streicheln. Letztere sind unglaublich weich und flauschig. Anschließend ging es weiter zum Echo Point udn der Gesteinsformation "3 Sisters". Der Ausblick auf den Wald war supertoll. Auch ein Spaziergang zu den Katoomafalls war großartig. Leider verschlimmerten sich meine Bauchweh weiter. Den Rest der Fahrt bekomme ich nur halb mit. Gott sei Dank lag auch nicht mehr viel an. Ich erinnere mich aber noch an die tolle Landschaft und unglaubliche Ausblicke.
Der 06.11. war dann für mich ein gestrichener Tag. Ich lag im Bett mit fiesen Bauchkrämpfen, Übelkeit und allem, was dazu gehört. Ich hatte furchtbare Angst, dass wir unseren Flug am nächsten Tag nach Darwin streichen müssen. Da wir niemanden zu Hause beunruhigen wollten, schrieb Torben nur in unseren Blog, dass wir einen Ausruhtag nehmen. Tja, nun wisst ihr ja, was wirklich war ;)
Gott sei Dank ging es mir am 07.11. wieder etwas besser. Ich war nicht gesund und heute halte ich es auch für absoluten Blödsinn, dass wir damals kein Taxi zum Flughafen genommen haben. Aber wir wollten ja kein Geld verschwenden und es "ging" ja auch so. Klar, Torben mit zwei Taschen, ich war schon mit mir überfordert, dann per Fähre zum Circular Quay und dann mit der Bahn zum Flughafen. Egal, es hat alles geklappt. Wir hatten es bis nach Darwin geschafft, wo ich mich auf dem Bett erstmal ausruhen musste. Darwin war WIRKLICH heiß und feucht. Aber es half nichts. Wir musste noch mal los. Torben hatte Hunger und wir brauchten dringend Hüte, bevor wir am nächsten Tag in den Kakadu Nationalpark wollten. Fest stand für mich zwar noch nicht, ob ich wirklich mitkonnte, aber die Hüte brauchte ich eh. Also kauften wir welche. Nicht schön, aber selten und praktisch und im Urlaub viel gebraucht.
Und dann am 08.11. - also endlich heute vor einem Jahr - mussten wir früh aufstehen. Um 5 Uhr morgens klingelte der Wecker. Wir wollten ja pünktlich zu unserer Tour kommen. Nachdem ich erst gezögert hatte, mit auf die Tour zu fahren, stellte ich mich dann doch unter die Dusche, die bei diesem Zimmer direkt neben dem Bett stand, und entschied, mitzufahren. Ich bin so froh, dass ich das gemacht habe! Die Tour war einfach unglaublich toll. Den Großteil des Tages saßen wir zwar im Auto, aber das, was wir gesehen haben, entschädigt für alles. Wir haben Krokodile gesehen, ganz viele, freilebende! Diese Tour würde ich spontan noch einmal machen. Es gab so viel zu sehen und zu bestaunen. Leider hat mich mein Magen an dem Tag noch ab und an von dem Genuss abgehalten. Aber es ging besser. Die anstrengenden Wanderungen habe ich einfach weggelassen und mir die Zeit mit der Beobachtung der Vegetation und kleineren Tiere vertrieben. Die Krokodile im Yellow River haben wir ja per Boot besucht. War schon ein komisches Gefühl, so direkt neben Krokodilen auf dem Fluss zu schwimmen. So stabil sah das Boot nicht aus... Aber es ist ja nichts passiert :) Und ich war abends wirklich glücklich, die Tour gemacht zu haben. Ich hätte mich schwarz geärgert, wenn ich das nicht gemacht hätte und Torben abends schwärmend zurück gekommen wäre.
So, damit habe ich jetzt die Einträge der letzten Tage nachgeholt. :) Ich hoffe, dass wir es in Zukunft etwas zeitnaher schaffen, damit die einzelnen Tage ausführlicher sein können. Es gibt doch so viel zu erzählen.
Donnerstag, 26. März 2009
Endlich...
haben wir es auch geschafft, die Bilder unserer letzten Urlaubstage hochzuladen.
Wir sind endgültig wieder zu Hause angekommen. In der Kälte, dem miesen Wetter und der Routine. Zu Hause ist es schön, aber der Urlaub war der absolute Hammer und wir wissen genau: Australien, Neuseeland - wir waren nicht zum letzten Mal dort!
Wir sind endgültig wieder zu Hause angekommen. In der Kälte, dem miesen Wetter und der Routine. Zu Hause ist es schön, aber der Urlaub war der absolute Hammer und wir wissen genau: Australien, Neuseeland - wir waren nicht zum letzten Mal dort!
Mittwoch, 4. März 2009
Ankunft
Wir sind dann mal wieder zu Hause. Eigentlich sind wir schon wieder seid ein paar Stunden da, aber erst jetzt sind wir online.
Der Flug von Singapur nach Frankfurt war ätzend. Unser Flugzeug hatte wieder mal nur das Massenbespaßungssystem und der Platz reichte maximal aus, um seine Füße 3 cm zu bewegen. Dementsprechend taten mir nach kürzester Zeit meine Knie weh. Und die gezeigten Filme waren total uninteressant. Immerhin habe ich so ein wenig Schlaf bekommen. Julia ging es ähnlich, nur dass sie weniger Schlaf bekommen hat.
In Frankfurt sind wir dann nach 3 Stunden Aufenthalt nach Hamburg geflogen. Die Maschine klang ein wenig ... alt, so dass es häufiger mal gerumpelt hat. Aber wir sind sicher (schaukelnd) gelandet.
Nachdem unsere Klamotten dann auch endlich ankamen, sind wir durch den Ausgang hinaus gegangen und schwupps standen da unsere Familien und ein paar (ex-)Kommilitonen. Das war absolut großartig. Vielen Dank, dass ihr alle dort aufgeschlagen seid. Und der arbeitende Teil der Familie ist natürlich entschuldigt ;)
Damit dürfte dieser Blog auch erst mal in einen Schlafmodus verfallen. Sobald wir wieder eine Reise machen, könnte es aber passieren, dass wir wieder etwas schreiben. Und sei es nur eine Zusammenfassung des entsprechenden Urlaubs. Und mit ganz viel Glück gibt es noch vorher einen Beitrag über diesen Urlaub als eine Art Zusammenfassung und Bewertung. Mal schauen.
Der Flug von Singapur nach Frankfurt war ätzend. Unser Flugzeug hatte wieder mal nur das Massenbespaßungssystem und der Platz reichte maximal aus, um seine Füße 3 cm zu bewegen. Dementsprechend taten mir nach kürzester Zeit meine Knie weh. Und die gezeigten Filme waren total uninteressant. Immerhin habe ich so ein wenig Schlaf bekommen. Julia ging es ähnlich, nur dass sie weniger Schlaf bekommen hat.
In Frankfurt sind wir dann nach 3 Stunden Aufenthalt nach Hamburg geflogen. Die Maschine klang ein wenig ... alt, so dass es häufiger mal gerumpelt hat. Aber wir sind sicher (schaukelnd) gelandet.
Nachdem unsere Klamotten dann auch endlich ankamen, sind wir durch den Ausgang hinaus gegangen und schwupps standen da unsere Familien und ein paar (ex-)Kommilitonen. Das war absolut großartig. Vielen Dank, dass ihr alle dort aufgeschlagen seid. Und der arbeitende Teil der Familie ist natürlich entschuldigt ;)
Damit dürfte dieser Blog auch erst mal in einen Schlafmodus verfallen. Sobald wir wieder eine Reise machen, könnte es aber passieren, dass wir wieder etwas schreiben. Und sei es nur eine Zusammenfassung des entsprechenden Urlaubs. Und mit ganz viel Glück gibt es noch vorher einen Beitrag über diesen Urlaub als eine Art Zusammenfassung und Bewertung. Mal schauen.
Dienstag, 3. März 2009
Singapur Zwischenstopp
So, wir sind dann in Singapur angekommen und haben hier unsere Tickets fuer den Weiterflug nach Frankfurt und Hamburg in Empfang genommen. Mal schauen, wie die Plaetze auf diesem Flug sind.
Der Flug mit dem A380 war wieder absolut genial. Wir hatten dieses mal Plaetze im Oberen Deck und auch dort hat man massig Platz. Und der Service bei Singapore Airlines war wieder super. Natuerlich gab es auch wieder ein Personal Entertainment System, so dass ich jetzt wieder ein bisschen auf dem Laufenden bin, was Filme angeht. Ich habe mir naemlich Quantum of Solace, Australia und *hust* Twilight angesehen.
Hoffentlich gibt es gleich im Lufthansa-Flieger ein entsprechendes System. Und Sitze, wo man halbwegs genug Platz hat. Wir werden euch dann morgen wahrscheinlich mitteilen, wie der/die naechsten Fluege sind.
Der Flug mit dem A380 war wieder absolut genial. Wir hatten dieses mal Plaetze im Oberen Deck und auch dort hat man massig Platz. Und der Service bei Singapore Airlines war wieder super. Natuerlich gab es auch wieder ein Personal Entertainment System, so dass ich jetzt wieder ein bisschen auf dem Laufenden bin, was Filme angeht. Ich habe mir naemlich Quantum of Solace, Australia und *hust* Twilight angesehen.
Hoffentlich gibt es gleich im Lufthansa-Flieger ein entsprechendes System. Und Sitze, wo man halbwegs genug Platz hat. Wir werden euch dann morgen wahrscheinlich mitteilen, wie der/die naechsten Fluege sind.
Montag, 2. März 2009
Online Check-In
Die Erfindung des Online Check-Ins ist meines Erachtens eine wirklich tolle Sache. Leider variiert der Service der verschiedenen Airlines geringfügig.
So ist es bei Singapur Airlines ohne Probleme möglich 48 Stunden vor dem Abflug einzuchecken. Das ist alles sehr komfortabel gehalten und funktioniert bestens.
Lufthansa hält sich da mehr an die deutsche Service-Wüste. Von bestimmten Orten aus kann man dort 23 Stunden vor Abflug online einchecken. Wenn es sich um einen Weiterflug handelt, kann man 23 Stunden vor Abflug des Weiterflugs einchecken. Wenn man also bspw. von Sydney nach Sinapur fliegt und von dort aus weiter nach Frankfurt, dann kann man nicht direkt online durchchecken, sondern kann erst den nächsten Flug 23 Stunden vor dessen Abflug einchecken. Das ist natürlich enorm praktisch, wenn man danach noch nach Hamburg weiterfliegen möchte und dieser Flieger so fliegt, dass man sich nicht online einchecken kann, weil das mit den Abflug- und Flugzeiten so überhaupt nicht funktioniert.
So weit, so schlecht. Aber es ist noch etwas schlechter. Der Online Check-In von Lufthansa geht nur an ausgewählten Orten, wie z.B. in Deutschland und Afghanistan. Ihr werdet bestimmt schon erraten haben, wo es nicht geht. Richtig! Singapur.
Nun sitzen wir hier also mit unserem eingecheckten Singapur-Airlines-Flug und halten unsere Boardkarten dafür in der Hand. Der Vorteil des "wir müssen ja nur unser Gepäck abgeben, weil wir schon online eingecheckt haben", ist leider etwas hinfällig, da wir ja nun von der Fluggesellschaft durchgecheckt werden müssen. Vielleicht können die das aber am Drop-Off-Schalter für Gepäck doch machen ... hier haben wir ja schließlich nicht mit Lufthansa, sondern mit Singapur-Airlines zu tun *hoffnungsvoller Funke*
PS. Laut Plan werden wir wieder mit dem A380 fliegen. Und wir sitzen fast ganz hinten. Dort gibt es nämlich Reihen, die nicht mit 3 Stühlen am Rand besetzt sind, sondern nur mit 2. Somit haben wir Fenster- und Gangplatz und sitzen nebeneinander *freu*
So ist es bei Singapur Airlines ohne Probleme möglich 48 Stunden vor dem Abflug einzuchecken. Das ist alles sehr komfortabel gehalten und funktioniert bestens.
Lufthansa hält sich da mehr an die deutsche Service-Wüste. Von bestimmten Orten aus kann man dort 23 Stunden vor Abflug online einchecken. Wenn es sich um einen Weiterflug handelt, kann man 23 Stunden vor Abflug des Weiterflugs einchecken. Wenn man also bspw. von Sydney nach Sinapur fliegt und von dort aus weiter nach Frankfurt, dann kann man nicht direkt online durchchecken, sondern kann erst den nächsten Flug 23 Stunden vor dessen Abflug einchecken. Das ist natürlich enorm praktisch, wenn man danach noch nach Hamburg weiterfliegen möchte und dieser Flieger so fliegt, dass man sich nicht online einchecken kann, weil das mit den Abflug- und Flugzeiten so überhaupt nicht funktioniert.
So weit, so schlecht. Aber es ist noch etwas schlechter. Der Online Check-In von Lufthansa geht nur an ausgewählten Orten, wie z.B. in Deutschland und Afghanistan. Ihr werdet bestimmt schon erraten haben, wo es nicht geht. Richtig! Singapur.
Nun sitzen wir hier also mit unserem eingecheckten Singapur-Airlines-Flug und halten unsere Boardkarten dafür in der Hand. Der Vorteil des "wir müssen ja nur unser Gepäck abgeben, weil wir schon online eingecheckt haben", ist leider etwas hinfällig, da wir ja nun von der Fluggesellschaft durchgecheckt werden müssen. Vielleicht können die das aber am Drop-Off-Schalter für Gepäck doch machen ... hier haben wir ja schließlich nicht mit Lufthansa, sondern mit Singapur-Airlines zu tun *hoffnungsvoller Funke*
PS. Laut Plan werden wir wieder mit dem A380 fliegen. Und wir sitzen fast ganz hinten. Dort gibt es nämlich Reihen, die nicht mit 3 Stühlen am Rand besetzt sind, sondern nur mit 2. Somit haben wir Fenster- und Gangplatz und sitzen nebeneinander *freu*
Die letzten Tage
Die letzten Tage sind nun auch vorbei und somit gibt es noch eine kurze Zusammenfassung.
Wir haben noch einige Stadtteile in Sydney angeschaut, in denen wir vorher nicht gewesen sind. So waren wir z.B. am Avalon-Beach (wo am Sonntag gerade mal wieder ein Hai ein Bissen Mensch probiert hat), am Middle-Head und am Süd-Head. Von dort hat man eine unglaublich tolle Aussicht über den Hafenbereich.
Ansonsten sind wir natürlich noch mal in Manly und im Innenstadtbereich gewesen, um ein paar Sachen zu kaufen.
Heute steht der Flug an und morgen um 10:20 sollen wir dann in Hamburg landen, wenn alles funktioniert.
Wir haben noch einige Stadtteile in Sydney angeschaut, in denen wir vorher nicht gewesen sind. So waren wir z.B. am Avalon-Beach (wo am Sonntag gerade mal wieder ein Hai ein Bissen Mensch probiert hat), am Middle-Head und am Süd-Head. Von dort hat man eine unglaublich tolle Aussicht über den Hafenbereich.
Ansonsten sind wir natürlich noch mal in Manly und im Innenstadtbereich gewesen, um ein paar Sachen zu kaufen.
Heute steht der Flug an und morgen um 10:20 sollen wir dann in Hamburg landen, wenn alles funktioniert.
Sonntag, 1. März 2009
Zusammenfassung 4. Monat
Nun ist schon der 4. Monat rum. Und somit wird wieder eine Zusammenfassung fällig. Wir haben in Neuseeland und Australien wirklich viel gesehen:
- Gletscher
- Westport (mit Pancake Rocks!)
- Nelson
- Abel Tasman National Park
- Wale und Delphine in Kaikoura aus der Luft
- aktive Vulkane (mal wieder)
- Rotorua
- viele tolle geoaktive Areale mit irren Farben
- die Ostküste bis nach Bundaberg (inkl. Goldküste, Sunshine Coast, Byron Bay, ...)
- Sydney
Die Liste der gesehenen wildlebenden Tiere darf natürlich auch nicht fehlen. Da unterscheiden wir aber nicht zwischen den Monaten.
- Adler
- Delphine
- Echidna (Ameisenigel)
- Echsen (ganz viele verschiedene)
- Emus
- Fledertiere (Fledermäuse, Flughunde)
- Frosch
- Haie
- Heuschrecken (und sonstige Insekten)
- Kamele
- Känguruhs, Wallabys
- Keas
- Koalas
- Krokodile
- Kühe
- Pelikane
- Pferde
- Pinguine (die kleinen blauen und die Yellow-Eyed-Penguins)
- Possum
- Schafe
- Schildkröten
- Schlangen (Copper Head, Tiger Snake, White-lipped green-snake (oder so ähnlich))
- Schnabeltiere
- Seelöwen
- Spinnen
- Stachelrochen
- Wale
- Wombats
- Vögel (viele verschiedene exotische ;))
Links:
Zusammenfassung des 1. Monats
Zusammenfassung des 2. Monats
Zusammenfassung des 3. Monats
Unsere Fotos
Der abgelaufene Adventskalender
- Gletscher
- Westport (mit Pancake Rocks!)
- Nelson
- Abel Tasman National Park
- Wale und Delphine in Kaikoura aus der Luft
- aktive Vulkane (mal wieder)
- Rotorua
- viele tolle geoaktive Areale mit irren Farben
- die Ostküste bis nach Bundaberg (inkl. Goldküste, Sunshine Coast, Byron Bay, ...)
- Sydney
Die Liste der gesehenen wildlebenden Tiere darf natürlich auch nicht fehlen. Da unterscheiden wir aber nicht zwischen den Monaten.
- Adler
- Delphine
- Echidna (Ameisenigel)
- Echsen (ganz viele verschiedene)
- Emus
- Fledertiere (Fledermäuse, Flughunde)
- Frosch
- Haie
- Heuschrecken (und sonstige Insekten)
- Kamele
- Känguruhs, Wallabys
- Keas
- Koalas
- Krokodile
- Kühe
- Pelikane
- Pferde
- Pinguine (die kleinen blauen und die Yellow-Eyed-Penguins)
- Possum
- Schafe
- Schildkröten
- Schlangen (Copper Head, Tiger Snake, White-lipped green-snake (oder so ähnlich))
- Schnabeltiere
- Seelöwen
- Spinnen
- Stachelrochen
- Wale
- Wombats
- Vögel (viele verschiedene exotische ;))
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Zusammenfassung des 1. Monats
Zusammenfassung des 2. Monats
Zusammenfassung des 3. Monats
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Der abgelaufene Adventskalender
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Queensland
Samstag, 28. Februar 2009
100 Stunden
Das ist die Zeit, die in etwa nach ist, bis wir planmäßig in Hamburg landen sollen. Ob das so ist und ob das so bleibt, werden wir natürlich erst hinterher sagen können.
Wir sind mittlerweile wieder in Sydney angelangt und werden hier die nächsten 2 Tage noch gemütlich die Stadt unsicher machen.
Wann wir wieder etwas schreiben, müssen wir mal sehen. Vielleicht an den nächsten Abenden, vielleicht von irgendwelchen Flughäfen, wo wir die Zeit totschlagen müssen oder vielleicht auch erst wieder zu Hause ... bis dann dann
Wir sind mittlerweile wieder in Sydney angelangt und werden hier die nächsten 2 Tage noch gemütlich die Stadt unsicher machen.
Wann wir wieder etwas schreiben, müssen wir mal sehen. Vielleicht an den nächsten Abenden, vielleicht von irgendwelchen Flughäfen, wo wir die Zeit totschlagen müssen oder vielleicht auch erst wieder zu Hause ... bis dann dann
Freitag, 27. Februar 2009
Urlaub
Heute haben wir richtig schön Urlaub gemacht.
Zunächst fing es damit an, dass wir ausschlafen konnten. Dann haben wir gemütlich gefrühstückt und sind zum Hafen gefahren. Dort hat schon unser Boot auf uns gewartet, dass uns auf eine Flussfahrt mitgenommen hat. Und das war richtig gemütlich. So sind wir dann 2 Stunden auf dem Hastings River geschippert. Nach ca. 1,5 Stunden gab es stilecht Fish&Chips.
Anschließend haben wir einen Teil des hiesigen Heritage Walks gemacht und sind nicht wieder in die Stadt abgebogen, sondern weiter an der Küste entlang gelatscht. Nach ca.3 Stunden waren wir wieder zurück an unserem Startpunkt.
Um den schönen Tag und den Pool in dem Motel nicht ungenutzt zu lassen, sind wir für eine dreiviertel Stunde in den Pool gehopst und haben dort rumgeplantscht.
Für heute Abend steht dann auch nicht mehr wirklich viel an. Morgen fahren wir nach Sydney. Und damit sind wir auch schon nicht mehr weit entfernt von unserem Abflugsort...
Zunächst fing es damit an, dass wir ausschlafen konnten. Dann haben wir gemütlich gefrühstückt und sind zum Hafen gefahren. Dort hat schon unser Boot auf uns gewartet, dass uns auf eine Flussfahrt mitgenommen hat. Und das war richtig gemütlich. So sind wir dann 2 Stunden auf dem Hastings River geschippert. Nach ca. 1,5 Stunden gab es stilecht Fish&Chips.
Anschließend haben wir einen Teil des hiesigen Heritage Walks gemacht und sind nicht wieder in die Stadt abgebogen, sondern weiter an der Küste entlang gelatscht. Nach ca.3 Stunden waren wir wieder zurück an unserem Startpunkt.
Um den schönen Tag und den Pool in dem Motel nicht ungenutzt zu lassen, sind wir für eine dreiviertel Stunde in den Pool gehopst und haben dort rumgeplantscht.
Für heute Abend steht dann auch nicht mehr wirklich viel an. Morgen fahren wir nach Sydney. Und damit sind wir auch schon nicht mehr weit entfernt von unserem Abflugsort...
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